Beiträge von R. Bote

    Zitat

    Original von Judith
    Aus meinen anfänglichen Eigenveröffentlichungen dagegen (über BoD) wurde mir dagegen meines Wissens kein Strick gedreht.


    Das habe ich auch schon anders gehört, auch wenn ich die Quelle, die sogar geraten hat, Eigenveröffentlichungen über Dienstleister wie BoD in Exposés für Verlage zu unterschlagen, jetzt auf die Schnelle nicht mehr wiederfinde.


    Ich gestehe: Angesichts der ohnehin nicht sehr großen Chance, bei einem Verlag unterzukommen, ist es mir ziemlich egal, ob da meine Vergangenheit und Gegenwart als Selfpublisher auch noch als Ablehnungsgrund dazukommt. :-)

    Hallo Eulenfreunde,


    ich möchte euch an dieser Stelle meine Kurzgeschichte Freundschaft aus der Küche vorstellen, eine Geschichte über Freundschaft, Mobbing, verborgene Talente und einen Neuanfang.


    Die elfjährige Pauline zieht aus Hamburg ins Ruhrgebiet und tut sich schwer, in der neuen Klasse Freunde zu finden. Gleich am ersten Tag gerät sie an Anna, die auf Äußerlichkeiten und Statussymbole fixierte Klassen-Queen, und ohne Markenklamotten und das richtige Smartphone bekommt sie sofort den Stempel arm aufgedrückt. Doch Pauline hat ein Talent, dessen Wirkung sich niemand entziehen kann, nicht einmal Anna...


    Informationen zum Ebook und zwei Leseproben findet ihr auf meiner Homepage. Dort gibt es auch Infos und Leseproben zu den anderen Büchern, die ich veröffentlicht habe, darunter auch zu zwei kostenlosen Ebooks, so dass ihr herausfinden könnt, ob euch mein Stil zusagt, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.


    Grüße an alle Jugendbuchfreunde
    René Bote

    Zitat

    Kann man bei den Anbietern für eBooks auch normale Bücher veröffentlichen?


    Nicht bei allen, aber es gibt einige, bei denen es geht. Hier gibt es eine ganz brauchbare Übersicht über die Anbieter, ihre Möglichkeiten und die entstehenden Kosten.


    Und nein, ich würde auch nicht den Gegenwert eines neuen Autos einem Dienstleister (das Wort Verlag verweigere ich in dem Zusammenhang) hinterherwerfen für Arbeiten, die ich genauso gut selbst schlecht oder gar nicht erledigen kann.

    Die sechziger Jahre waren ein bisschen vor meiner Zeit, aber ein paar Bücher aus der Zeit haben es (aus dem Bestand der Ahnen oder ausgemustert aus der örtlichen Stadtbücherei) doch in mein Regal geschafft:


    Die Schmuggler der San Antonio Bucht (Johan Fabricius, 1967), um fünf Jugendliche auf einer Insel der Niederländischen Antillen, die während eines Ausflugs in die Hände von Alkohol-Schmugglern geraten und im venezolanischen Urwald ausgesetzt werden.


    Das große Lager (Hans-Georg Noack, 1960) um 60 Jungen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und England, die gemeinsam sechs Wochen in einem Lager in Belgien verbringen, jede Menge Abenteuer erleben und sich über alle Ressintements den jeweils anderen Nationen gegenüber hinweg zusammenraufen. Da ist, gerade rückblickend betrachtet, ein bisschen die Moralkeule zu spüren, aber das ändert nichts daran, dass der aus Düsseldorf stammende Lups, der in der Funktion des Lagerchronisten als Erzähler fungiert, mit Witz und Nachdenklichkeit seine Beobachtungen widergibt.