Beiträge von Jeanette

    Pierre Martin; Madame le Commissaire und die panische Diva; 2,5; E-Book

    Stephanie Heckl; Der Christbaumdieb; 3,0

    Monisha Rajesh; In 80 Zügen um die Welt; 4,0; E-Book; abgebrochen

    Agatha Christie; Alter schützt vor Scharfsinn nicht; 2,0

    Tiffany Crockham; Patricia Peacock und die Sache mit dem Fluch; 2,0; E-Book

    Anna Koch/Axel Lilienblum (Hrsg.); Ist meine Hose noch bei euch?; 2,0

    Agatha Christie; Tödlicher Irrtum; 2,0; E-Book; Monatshighlight

    Carol Higgins Clark; Alptraum in Weiß; 2,0

    Carol Higgins Clark; Gefährliche Flitterwochen; 2,0

    M.C. Beaton; Agatha Raisin und der tote Göttergatte; 2,0; E-Book

    Stefan Ulrich; Quattro Stagioni. Ein Jahr in Rom; 2,0

    Alex Wagner; Das süße Lied des Todes; 2,0

    Ich habe gerade die Wichtelliste auf den neuesten Stand gebracht. Von Hati und Kari-Jeanne habe ich schon PNs bekommen. Von allen anderen habe ich noch eine Adresse vom Oster- oder Weihnachtswichteln. Falls ihr nicht umgezogen seid, braucht ihr mir die also nicht nochmal schicken. Von allen außer Annabas habe ich auch einen Link zu einer Wunschliste. Falls ihr die Liste einfach aktualisiert und sich sonst auch nichts geändert hat, braucht ihr mir gar nichts mehr zu schicken.


    Wer sich noch anmelden möchte, hat bis 7. August Zeit dazu. Eulenwichteln ist supertoll ^^

    Prima, schon so viele Beilegsel-Wunschlisten! Ich merke schon richtig, wie die Vorfreude steigt :) Ich gehe gleich auch mal meine Wünsche auf den neuesten Stand bringen.

    Liebe Wichtelmama,


    ich bin ganz lieb und pflegeleicht 😊 Allergien habe ich keine und ich freue mich über alles, was du mit Liebe aussuchst. Hier noch ein paar Tipps für dich:


    Was ich NICHT mag:


    - Alkohol

    - Kerzen

    - Süßigkeiten (außer die unten genannten) und Chips, zumindest rede ich mir meist erfolgreich ein, dass ich sowas nicht mag

    - Schwarz, grau, pink, rosa, blau

    - Alles, was nur nutzlos herumsteht und einstaubt

    - Lesezeichen (mag ich schon, aber für den Rest des Jahres habe ich genügend, weil Breumel mir zum Weihnachtswichteln so einen schönen Lesezeichenkalender geschenkt hat)


    Was mir gefällt:


    - Gebrauchte Bücher und Mängelexemplare (deswegen habe ich auch teurere auf meiner Wunschliste und solche, die neu nicht mehr erhältlich sind)

    - Bitterschokolade und alles, was ich zwischendurch essen kann (ich bin eine Snackeule), zum Beispiel Nüsse und Trockenfrüchte, gerne auch mit Schokolade überzogen, Knabberstangen, Salzstangen, Müsliriegel und Müslimischungen für meinen Joghurt etc.

    - Viele, viele neue Teesorten und andere alkoholfreie Getränke

    - Alles aus der Kategorie hübsch & nützlich, zum Beispiel Taschen, Stifte, Notizblöcke, Badezusätze, wasserfeste Badewannen-Krimis, Tassen, Handcreme usw., gerne mit Büchern, schönen Sprüchen, Eulen/anderen niedlichen Tieren oder Motiven aus anderen Ländern drauf

    - Sachen, die ich für meine Hobbys brauchen kann: Ganz viel Stricken, Häkeln und alles was man mit Wolle machen kann, auch Malen und Basteln, seit neuestem Handlettering, ständig neue Koch- und Backrezepte ausprobieren, allerlei Krimi-Rätsel-Knobelkram


    Du findest bestimmt was Schönes für mich! Ich freue mich und bin wirklich ganz schnell zufrieden 😊


    Liebe Grüße,


    Jeanette

    Klappentext:


    Saint-Tropez hat Brigitte Bardot. Fragolin dagegen den Film- und Gesangsstar Colette Gaspard - auch wenn kaum einer weiß, dass die Diva hier geboren wurde. Schließlich hat sie das provenzalische Dorf schon in jungen Jahren verlassen. Einziger Kontakt zu ihrem Geburtsort ist ihre Zwillingsschwester Juliette, die noch immer in Fragolin lebt. Genauso wie die Kommissarin Isabelle Bonnet. Diese befindet sich wieder einmal im Erholungsmodus. Der wird jäh unterbrochen, als Juliette sie im Namen ihrer berühmten Schwester um Hilfe bittet: Die Diva wird von einem Stalker terrorisiert, der sie mit unheimlichen Anrufen, Drohmails und perversen Botschaften verfolgt.


    Colette Gaspard wohnt in Ramatuelle. Das ist nicht weit weg. Die Diva bittet Isabelle, den Stalker zu finden und auf sie aufzupassen, schließlich sei sie mal Personenschützerin gewesen. Madame le Commissaire lässt sich überreden – und befindet sich plötzlich mitten in ihrem nächsten Fall, der sie für einige Kapitel von der Provence nach Paris führen wird. Obwohl sie dort nie mehr hinwollte …


    Urlaubsflair, charmante Charaktere und Spannung à la provençale - Pierre Martin fesselt mit seinen Kriminalromanen um die sympathische Madame le Commissaire Isabelle Bonnet aus der Provence schon zum achten Mal sein Leserpublikum.


    Meine Meinung:


    "Madame le Commissaire und die panische Diva" ist der achte Band der Reihe. Die Vorgängerbände muss man nicht unbedingt gelesen haben, denn die Fälle sind in sich abgeschlossen. Isabelle und die Personen in ihrem Umfeld entwickeln sich aber natürlich von Band zu Band weiter.


    Ich habe alle Vorgängerbände gelesen und mich gefreut, die taffe Isabelle wiederzutreffen. Über die Eigenheiten der Diva und Isabelles Umgang damit sowie über ihren tollpatschigen Assistenten Apollinaire habe ich mich köstlich amüsiert.


    Der erste Teil der Ermittlungen hat mir gut gefallen. Ich war stets gespannt darauf, was sich der Stalker als nächstes einfallen lässt und ob das Leben der Diva wirklich in Gefahr ist. Zirka hundert Seiten vor Schluss schien dann alles geklärt zu sein. Angesichts der verbleibenden Seitenzahl habe ich mich sehr über die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung gewundert. Tatsächlich gab es nochmal eine Wendung, die Isabelle rasch und schlüssig aufklären konnte. Danach waren jedoch immer noch rund fünfzig Seiten übrig und es gab nochmal eine Fortsetzung der Handlung. Die fand ich jedoch zusammenhanglos ins Buch gequetscht und viel zu rasch und oberflächlich aufgelöst. Mir kam es vor, als hätte der Autor die Geschichte eigentlich fertig erzählt, musste aber noch etwas hinzufügen, um auf eine vom Verlag geforderte Mindestseitenzahl zu kommen.


    Fazit:


    Gelungener Beginn, doch nach der Aufklärung auf den letzten hundert noch zwei Fortsetzungen der Handlung, von denen ich die zweite recht zusammenhanglos und bemüht fand, deswegen nur sieben Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: 3426526735

    Klappentext:


    Es ist ein heißer Sommer in Süddeutschland. Während es daheim auf der schwäbischen Alb noch auszuhalten ist, steht die Hitze über dem Bodensee, wo Holmes‘ Herrchen eine kleine Mopshündin im letzten Moment aus der brütenden Sonne rettet. Schnell wird klar: Es ist Holmes‘ Tochter Boomer, die hier fast verendet wäre. Aber wieso haben ihre Menschen Boomer einfach zurückgelassen? Holmes und sein Freund Polizist Waterson nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass Boomers Frauchen seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Sie wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Spur führt den Mopsdetektiv und seinen Partner schließlich ins Drogenmilieu im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz. Und zu einer schrecklichen Entdeckung …


    Meine Meinung:


    "Mopssommer" ist das achte Buch mit Mopsdetektiv Holmes. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, muss man die Bände nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen. Die Protagonisten entwickeln sich aber natürlich über die Bände hinweg weiter.


    Für mich war dieses Buch wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Die tierischen und menschlichen Protagonisten sind einfach liebenswürdig. Ich verfolge gerne, wie Holmes und Waterson erfolgreich gemeinsam ermitteln, obwohl Holmes ja nicht mit Waterson sprechen kann. Der Fall entwickelt sich verzwickt und undurchschaubar und wird zum Ende hin richtig spannend.


    Ich hoffe sehr, dass es einen Folgeband geben wird. Am Ende des Buches gab es ein paar Andeutungen, die mich befürchten lassen, dass die Reihe eingestellt wird. Hoffentlich liege ich mit diesem Eindruck falsch.


    Fazit:


    Ein gelungener Krimi mit dem putzigen Mopsdetektiv Holmes, neun Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: B095KGVBL4


    Der blaue Hintergrund bei der Meer-Karte ist übrigens das Geschenkpapier aus meinem letzten Eulen-Wichtelpaket. ^^

    Danke für die Aufklärung. Ich habe mir gerade schon das Hirn zermartert, welchen Teil von deinem Päckchen du da genommen hast. Schön, dass du das Geschenkpapier nochmal brauchen konntest. Du machst echt tolle Karten, ich staune immer über deine Ideen und wie toll du alles kombinierst :fingerhoch

    Klappentext:


    Cosy-Crime mit echt schottischem Flair und geballter Frauenpower: Die Serie für Fans gemütlicher Krimis!


    Folge 4: Ein neuer Fall für das Detektivbüro MacTavish & Scott: Finola soll herausfinden, wem das alte Medaillon mit dem keltischen Knoten gehört, das sie im Castle Hotel in Aviemore in den Highlands gefunden hat. Eine gute Gelegenheit für die junge Detektivin, sich mal wieder zu verkleiden und inkognito im Castle Hotel als Zimmermädchen zu ermitteln. Doch was zunächst wie ein harmloser Routine-Auftrag aussieht, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Katz-und-Maus-Spiel um ein Geheimnis, das um jeden Preis bewahrt werden soll ...


    Über die Serie: Die junge Schottin Finola MacTavish zieht von der malerischen Isle of Skye nach Edinburgh, um dort in der Kanzlei von Anne Scott als Detektivin zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Computergenie Lachie lösen die beiden Lady Detectives die verblüffendsten Fälle. Finola merkt dabei schnell, dass sie ein Händchen fürs Ermitteln und Beschatten hat - am liebsten in Verkleidung. Noch dazu hat sie immer die Kräutermedizin ihrer Granny zur Hand, die nicht nur bei Kopfschmerzen hilft ...


    Meine Meinung:


    "Das rätselhafte Medaillon" ist der vierte Band der Serie von kurzen Cosy Crimes mit Finola MacTavish. Die Fälle sind in sich abgeschlossen. Ich empfehle trotzdem, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn es gibt eine Nebenhandlung rund um den verstorbenen Mann von Finolas Geschäftspartnerin Anne, die sich durch die Serie zieht.


    Durch die Kürze ist das Buch schnell gelesen und wird zu keiner Zeit langweilig. Ich fand es spannend, zu spekulieren, was Finola herausfinden wird. Die Auflösung hat mich überraschen können, denn ich wäre nie darauf gekommen, wie letztendlich alles zusammenhängt. Außerdem fand ich es schön, die aus den ersten Bänden bereits bekannten und liebgewonnenen Protagonisten wiederzutreffen.


    Fazit:


    Ein gelungener Cosy Crime mit Finola MacTavish, acht Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: B08V5HH1J2

    Klappentext:


    Als Täter bist du besser flüchtig: Kommissar Jennerweins verblüffendster Fall - der vierzehnte Alpenkrimi von Nr.1-Bestseller-Autor Jörg Maurer.


    Zwischen Tannen, Totholz und Touristenströmen liegt der tote Industrielle Jakob Drittenbass. Herzinfarkt beim Wandern oder Mord? Reifenabdrücke im moosigen Erdboden und verdächtige Finanzflüsse im Netz führen Kommissar Jennerwein und sein Team rasch auf die Spur des Täters. Doch dann gerät Jennerwein in Schwierigkeiten, die er sich in seinen wildesten Albträumen nicht hätte vorstellen können - unversehens steht er unter Mordverdacht. Ohne die Hilfe seines Teams, sogar gegen Hölleisen, Schmalfuß und Co., muss er in eigener Sache ermitteln. Und der mysteriöse Briefträger Leonhard Pelikan ist ihm immer bedrohlich dicht auf den Fersen. Einen solchen Fall hat Jennerwein noch nie erlebt.


    Meine Meinung:


    "Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel" ist der vierzehnte Krimi rund um Kommissar Jennerwein und sein Team. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, muss man die Reihenfolge nicht zwingend einhalten, auch wenn sich die Protagonisten natürlich immer weiterentwickeln.


    Ich habe alle bisher erschienenen Bände gelesen oder als Hörbuch gehört und bin grundsätzlich ein Fan der Reihe und von Jörg Maurers humorvollem Schreibstil und seinen skurrilen Ideen. Nachdem ich den letzten Band schon übertrieben kontruiert fand, hat es der Autor in "Bei Fön brummt selbst dem Tod der Schädel" wirklich auf die Spitze getrieben - im negativen Sinne. Die Handlung erinnert eher an ein Science-Fiction-Buch und hat mit einem klassischen Krimi nicht viel gemein. Ich habe überlegt, das Buch abzubrechen, habe dann aber doch durchgehalten, weil ich gehofft habe, dass Jörg Maurer eine geniale, logische Erklärung für die Geschehnisse eingefallen ist. Ist ihm aber leider nicht.


    Ich habe das Hörbuch gehört, das inhaltlich dem gedruckten Buch eins zu eins entspricht. Der Autor Jörg Maurer hat das Buch selbst eingelesen und den Text wie immer sehr gekonnt vorgetragen.


    Fazit:


    Ein unmöglicher Science-Fiction-Fall für Kommissar Jennerwein und leider überhaupt nicht mein Fall, deswegen nur vier Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: 365102590X

    Remy Eyssen; Verhängnisvolles Lavandou; 2,0

    Sophie Bonnet; Provenzalischer Sturm; 1,0; Monatshighlight

    Cay Rademacher; Schweigendes Les Baux; 1,5; E-Book

    Liliane Fontaine; Die Richterin und das Ritual des Todes; 2,0; E-Book

    Jean-Luc Bannalec; Bretonische Idylle; 2,0; E-Book

    Carol Higgins Clark; Die Tote mit der Muschelkette; 2,0

    Klappentext:


    In der Nähe von Nîmes verunglückt die Schülerin eines Eliteinternats bei einem scheinbar tragischen Reitunfall tödlich. Doch bei der Obduktion wird klar: Es war kein Unfall, sondern Mord. Mathilde de Boncourt und ihr Team beginnen ihre Ermittlungen, stoßen bei Schülern wie Lehrern jedoch auf eine Mauer des Schweigens. Bald stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang zu dem rätselhaften Tod eines Schülers ein Jahr zuvor geben könnte. Als auf dem Gelände kurz darauf die Leiche des Sportlehrers aufgefunden wird, muss Mathilde sich fragen, ob womöglich weitere Leben in Gefahr sind …


    Meine Meinung:


    "Die Richterin und das Ritual des Todes" ist der vierte Fall für Mathilde de Boncourt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, muss man die Vorgänger nicht zwingend gelesen haben. Natürlich entwickeln sich die Figuren aber von Buch zu Buch weiter.


    In welche Richtung sich der Fall entwickelt, hatte ich schon nach dem Prolog (richtig) vermutet. Die weiteren Todesfälle, die Geschehnisse am Ende und die Auflösung konnten mich dennoch überraschen. Außerdem habe ich mich gefreut, die aus den Vorgängerbänden vertrauten Personen wiederzutreffen. Besonders hat mir gefallen, dass Brigadier Coralie Mollard wieder auftritt. Ich hoffe, sie darf auch in Zukunft regelmäßig ermitteln.


    Neben der Krimihandlung kommt die südfranzösische Atmosphäre sehr gut rüber. Die Städte und Landschaften sind so schön beschrieben, dass ich mich beim Lesen ausgiebig in den Urlaub träumen konnte. Nachdem im Buch viel leckeres Essen ausführlich beschrieben wird, hätten mir ein paar Rezepte im Anhang gut gefallen.


    Fazit:


    Ein Südfrankreich-Krimi zum Wohlfühlen, acht Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: B08LDTBMB9

    Ich nehme immer meine normale Pfanne, zum Beispiel für Frittata. Heiß werden dürfen schließlich alle Pfannen. Nur der Plastikgriff ist natürlich nicht für den Ofen geeignet. Den umwickle ich mit Alufolie, dann passiert dem nichts. Das klappt super und spart Platz in der Küche :)

    Als in den Carrières de Lumières, einem ehemaligen Steinbruch, in dem heute Kunstwerke an die Wände projiziert werden, ein Mordopfer gefunden wird, ahnt noch niemand, welch weitreichende Dimensionen der Fall hat. Doch bald stoßen Capitaine Roger Blanc und sein Team auf ein sieben Jahre zurückliegendes Verbrechen ...


    "Schweigendes Les Baux" ist der siebte Band der Provence-Krimis von Cay Rademacher. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, muss man die Bücher nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge lesen. Natürlich entwickeln sich die Protagonisten aber über die Bände hinweg weiter.


    Ich fand diesen Krimi sehr spannend und habe gerne mitgerätselt. Trotzdem war die Auflösung für mich eine faustdicke, gelungene Überraschung. Außerdem habe ich mich gefreut, die aus den Vorgängerbänden bekannten Personen wiederzutreffen und die neuesten Entwicklungen in Blancs Privatleben mitzuverfolgen ... Schön fand ich auch die atmosphärischen Beschreibungen der Gegend und die unkonventionellen Methoden, auf die Blanc während der Ermittlungen zurückgegriffen hat.


    Gestört haben mich hingegen die dauernden Hinweise auf das Coronavirus. Das nervt mich im Alltag schon genug. Wenn ich lese, möchte ich in eine Welt abtauchen, in der es keine Pandemie gibt. Das Buch spielt im Februar, als in Europa gerade alle auf das Virus aufmerksam wurden, Nachdem die Bände bisher in aufeinanderfolgenden Monaten gespielt haben, bin ich gespannt, wie der Autor jetzt weitermacht. Ich hoffe sehr, dass sich nicht die nächsten zig Bände um den Lockdown und Hygieneregeln drehen.


    Fazit:


    Ein spannender Provence-Krimi mit Capitaine Blanc, neun Eulenpunkte.