Beiträge von Miss Booknerd

    Ich habe heute Morgen mein obligatorisches Weihnachtsbuch begonnen :-]


    Sternenwinternacht - Karen Swan


    Beschreibung:

    Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?


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    Wer mordet pünktlich zum Muttertag und was steckt eigentlich dahinter? Dies gilt es in dem neuesten Krimi von Nele Neuhaus herauszufinden.

    Im Prolog wird die junge Nora von einem Teenager ermordet. Doch schon hier ist nichts so, wie es scheint.

    Danach geht es in die Schweiz, nach Zürich. Fiona Fischer macht nach dem Tod ihrer Mutter eine alles verändernde Entdeckung und sie begibt sich auf Spurensuche.

    Anschließend geht es los mit dem eigentlichen Fall. Der 84-jährige Theo Reifenrath wird tot aufgefunden. Offensichtlich ist er schon vor einigen Tagen verstorben. Handelt es sich um Mord? Oder ist er nur unglücklich gestürzt und seinen Verletzungen erlegen? Pia Sander und Oliver von Bodenstein beginnen mit ihrem Team zu ermitteln und stossen auf Knochen weiterer Verstorbener. Hilfe bekommt das Ermittlerteam von Dr. Harding vom FBI. Ist der alte Mann etwa ein Serienmörder gewesen? Oder doch eher eines der vielen Pflegekinder, die Familie Reifenrath vor langer Zeit regelmässig aufgenommen haben? Aber auch außenstehende Personen geraten in Verdacht.

    Zunächst gibt es die volle Punktzahl für die folienfreie Verpackung. Nur durch ein Siegel bekommt man hier die Garantie, das Buch als erster Leser in der Hand zu halten. Dafür ein ganz grosses Lob an den Verlag, ich würde mir wünschen, dass dies zukünftiger Standard wird.

    Aber nun zum Buch:
    „Muttertag“ war mein bisher zweiter Krimi der Autorin und Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Fall ist in sich abgeschlossen und der private Stand wird verständlich dargestellt.
    Der Prolog und das Geschehen um Fiona zu Beginn fand ich unglaublich spannend. Ebenso die Entdeckungen auf dem Grundstück der Reifenraths. Doch die Ermittllungsarbeiten begannen nur schleppend und ich hatte gerade während der ersten Hälfte den Eindruck, dass es kaum vorangeht. Auch die Wiederholungen der Ermittlungsstände waren mir persönlich manchmal etwas zu zäh. Ebenso die ausführlichen Wegbeschreibungen. Dafür hat mich die zweite Hälfte des Buches absolut gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören.
    Die Autorin legt einen wirklich gut durchdachten und äußerst komplexen Kriminalfall vor. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder ist. Jeder Verdacht wurde irgendwann wieder von mir verworfen. Auch die Motive erschließen sich nur langsam, nach und nach. Und selbst als man den Täter bereits kannte, nahm der fulminante Showdown unerwartete Wendungen, der mein Herz zum Rasen brachte.
    Zwischendurch wird Fionas Geschichte erzählt und als Leser hat man zunächst überhaupt keine Ahnung, wie ihre Geschichte mit dem Fall zusammenhängt. Die Auflösung fand ich absolut genial.
    Auch der Täter kommt gelegentlich zu Wort und schildert seine Gedankengänge, die kursiv gehalten sind.
    Der Schreibstil ist bildhaft und eingängig, genau passend zum Geschehen.
    Da hier sehr viele Charaktere mitspielen, gibt es zur besseren Orientierung ein Personenregister.
    Nachdem die Ermittlungen etwas in Schwung gekommen sind, hat mich „Muttertag“ begeistert. Fionas Strang dagegen habe ich schon direkt zu Beginn gerne gelesen.
    Beim nächsten Fall wäre ich sicherlich wieder dabei und vor allem Fiona würde ich zu gerne wiederbegegnen.

    Insgesamt gebe ich diesem Buch 8 Eulenpunkte

    Ich wollte immer schon mal gerne ein Buch von Susan Mallery ausprobieren. Dieses hier war mein erstes der Autorin.

    Erwartet hatte ich einen mitreißenden Wohlühlroman fürs Herz und kuschelige Wintertage. Wie solche Bücher letztendlich ausgehen, weiß man zwar bereits im Voraus, doch der Weg zum Ziel machen eben Storys dieser Art aus. Doch Überraschungen gab es keine, jede Szene konnte man bereits erahnen und so kam es dann auch. Zwischendurch hatte ich den Eindruck, ich lese einen typischen Cora-Roman. Dass dieses Buch schon einmal als Groschenroman veröffentlicht wurde, habe ich erst im Anschluss erfahren.

    Am Anfang war ich noch sehr überzeugt. Wie Nora und Stephen sich um die Opfer des Tornados gekümmert haben, zeigte für mich einiges an Potential, was hier jedoch verspielt wurde.

    Die Sexszenen waren mir eindeutig zu viel und zu langwierig beschrieben, so dass ich diese Seiten nur noch quer gelesen habe. Weniger detailliert und nur angedeutet hätte mir völlig ausgereicht, schließlich habe ich keinen Erotikroman erwartet.

    Noras Charakter fand ich meistens viel zu anstrengend. Auch wenn sie ihre Gründe hatte, war ihr Verhalten, grundsätzlich gegenüber Männern die Krallen auszufahren, doch etwas zu oberflächlich.

    Stephen dagegen war mir auf Anhieb äußerst sympathisch. Doch auch er hat sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen, weshalb er sich nicht mehr fest binden mag.

    Der Schreibstil war locker und leicht. Einige Szenen konnten mich doch gelegentlich mitreißen.

    Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Trotz der Kritik mochte ich es streckenweise doch ganz gerne lesen und ein Abbruch wäre für mich nicht in Frage gekommen.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es vielleicht doch nochmal mit einem anderen Buch der Autorin versuche.

    Insgesamt vergebe ich 6 Eulenpunkte.


    Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar :wave

    Morgen fange ich hiermit an:


    Muttertag - Nele Neuhaus


    Beschreibung:

    Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
    Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.


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    Klingt ganz nach meinem Geschmack und kommt gleich auf die Wunschliste :wave

    Natürlich kam es alles genauso wie erwartet. Stephen hat ja auf den letzten Drücker doch noch die Kurve bekommen und sich seine Liebe zu Nora eingestanden. Wie ich es mir schon dachte, wurde es ein Mädchen. Dass Nora nicht mit jemandem zusammenleben möchte, de4 sie nich5 liebt, jann ich nachvollziehen. Aber darüber macht man sich doch eigentlich vor der Hochzeit Gedanken... naja, immerhin ist zum Ende alles gut geworden.


    Ich bin noch etwas zwiegespalten. Die gesamte Story war durchgehend vorhersehbar, Nora fand ich meist ziemlich anstrengend und die Sexszenen einfach nur nervig. Doch trotz allem konnte man das Buch locker und leicht weglesen.

    Euren Kommentaren kann ich kaum mehr hinzufügen und mich dem uneingeschränkt anschließen. Leider bieten diese Vorhersehbarkeiten kaum einen Spielraum für Spekulationen. Natürlich wird im nächsten Abschnitt geheiratet, Stephen erkennt endlich, dass er Nora liebt und sie werden eine glückliche Familie. Und wahrscheinlich bekommt Nora genau das Mädchen, so wie Stephen es sich in einer Szene vorgestellt hat :lache


    Nora finde ich immer noch sehr anstrengend. Stephen scheint ja wirklich ein toller Kerl zu sein, warum kann sie das nicht einfach annehmen und das Leben genießen, ohne diese ewig gleichen Diskussionen.


    Den Heiratsantrag finde ich völlig überzogen. Man könnte ein familiäres Zusammenleben ja auch zunächst ohne Hochzeit versuchen. Unromantischer kann ein Antrag auch wohl kaum ausfallen :lache


    Aber so schlecht, dass ich abbrechen würde, finde ich es jetzt auch nicht. Einige Szenen habe ich durchaus verschlungen und das waren nicht die erotischen Momente :lache

    Warum Stephen Nora nicht gleich mit der Pille danach versorgt hat, war auch mein erster Gedanke. Denn so gut kennt er sie ja noch nicht, um ihr zu vertrauen. Ich denke, Nora hat wahrscheinlich deshalb gelogen, weil sie sich ein Kind wünscht und nicht Gefahr laufen wollte, von Stephen mit der Pille danach versorgt zu werden. Fair ihm gegenüber ist das jedenfalls nicht.


    Beide haben wohl schon offensichtlich Gefühle füreinander entwickelt, sie können es sich nur auf Grund ihrer Vorgeschichten noch nicht richtig eingestehen. Dass Stephen Witwer ist, hatte ich bereits geahnt und irgendwie ist mir das zu klischeebehaftet.


    Wahrscheinlich ist Nora nun schwanger und gründet letztendlich mit Stephen eine glückliche Familie.


    Die seitenlangen Sexszenen haben mich etwas angenervt und ich habe sie irgendwann nur noch quer gelesen. Ich bin generell kein Fan von Erotikromanen und hätte hier eher eine locker leichte Liebesgeschichte fürs Herz und zum Wohlfühlen erwartet.


    Und trotz allem mag ich das Buch irgendwie doch gerne lesen :-]

    Mal gelegentlich zwischendurch mag ich lockere, leichte Liebesgeschichten sehr gern, vor allem, wenn ich gerade viel um die Ohren habe. Solche Bücher verschaffen immer eine herrliche Wohlfühlarmosphäre.


    Wie die Story ausgeht, weiß man ja bereits zu Beginn, aber schließlich ist der Weg das Ziel :-]

    Durch die locker leichte Sprache bin ich auf Anhieb gut reingekommen und die Ereignisse bezüglich des Tornados machen es gleich spannend. Zunächst fand ich Nora sympathisch, wie sie sich selbstverständlich um die alten Damen gekümmert hat und später Stephen zur Seite stand, obwohl sie kein Blut sehen kann. Doch mit ihrem garstigen Wesen finde ich Nora schon sehr anstrengend und etwas nervig. Mehr als einmal musste ich innerlich mit den Augen rollen, weil ich ihr Verhalten als absolut überflüssig empfunden habe. Aber trotzdem mag ich es bisher gerne lesen, Charaktere und deren Aktionen müssen mir nicht zwangsläufig sympathisch sein, damit mir ein Buch gefällt. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Männer bisher die Flucht ergriffen haben. Sicherlich hat sie unter der Trennung von David sehr gelitten. Doch finde ich es etwas oberflächlich, deshalb von jedem Mann gleich das Schlechteste zu vermuten. Zumal Stephen ihr ja auch nicht aus dem Kopf geht, wundert es mich schon, dass sie nicht mal versucht, hinter die Fassade zu blicken.


    Stephen hingegen mochte ich auf Anhieb. So ein netter Kerl. Er bringt ja wirklich einiges an Geduld auf, so hartnäckig, wie er sich um Nora bemüht. Ich finde es bewundernswert, dass er nicht schon lange das Weite gesucht hat.


    Ich bin gespannt, was man als Leser wohl über Stephens Vergangenheit erfahren mag. Ob zurückliegende Ereignisse zum Neubeginn in Lone Star Canyon geführt haben? :gruebel Und ob Nora tatsächlich Kontakt zu ihrer alten Schulfreundin aufnehmen wird? Und auf die Szene, wo sie David samt Frau auf der Hochzeit ihres Bruders begegnen wird, bin ich ja zu neugierig :grin

    Morgen starte ich mit dem nächsten Leserundenbuch:


    Es muss ja nicht gleich Liebe sein - Susan Mallery


    Beschreibung:

    Jeder in Lone Star Canyon hält sie für das perfekte Paar – nur Nora und Stephen streiten es ab. Dabei sind die temperamentvolle Friseurin Nora und Dr. Stephen Remington ein unschlagbares Team: Gemeinsam kümmern sie sich während eines Tornados um Verletzte, sprechen Mut zu und versorgen Wunden. Praktischerweise liegen Salon und Praxis einander gegenüber. Außerdem sieht ein Blinder, wie es zwischen Nora und Stephen knistert. Keiner der beiden will mehr eine feste Bindung eingehen. Aber wenn die Küsse so gut schmecken wie Schokolade, muss es ja auch nicht gleich Liebe sein!


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    Blutacker hat mir noch ein bisschen besser gefallen als Angstmörder. Direkt auf den ersten Seiten geht es spannend los, so dass es mir leicht fiel, auf Anhieb in die Story reinzukommen. Nicholas war mir direkt wieder vertraut, trotz seiner Ecken und Kanten mochte ich ihn durchgehend gerne leiden. Überhaupt wirken hier die Charaktere absolut authentisch.

    Auch Nina war wieder mit von der Partie, jedoch hat sie in diesem Teil zwischendurch etwas an Sympathien eingebüßt, doch letztendlich wirkt auch ihr Verhalten menschlich und real.

    Selbst die russischen Charaktere fügten sich meiner meiner Meinung nach genau richtig ins Geschehen ein.

    Vor allem aber hat man es hier als Leser nicht mit dem typischen, brutalen Serienkiller zu tun, sondern es geht um Geld und Macht, darum, wie weit angesehene Mitglieder der gehobenen Gesellschaft tatsächlich bereit sind, zu gehen. Eben diese Thematik macht „Blutacker“ zu einem besonderen Thriller, der sich von der Masse abhebt.

    Der Schreibstil ist angenehm und mitreißend, die Spannung wird durchgehend gehalten. Der Showdown am Ende brachte mein Herz nochmal so richtig zum Rasen. Nicht immer war mir auf Anhieb klar, wer zu den Guten und wer der bösen Seite angehört.

    Die Story selbst ist intelligent durchdacht, in sich stimmig und wird durch unerwartete Wendungen abgerundet. Überhaupt ist in diesem Thriller sehr viel los, meine Neugierde auf die Zusammenhänge hat kaum nachgelassen.

    Da ich diesen Thriller von der ersten Seite bis zum Schluss durchweg gerne gelesen habe, ich mich bereits tagsüber auf das Weiterlesen gefreut habe, gibt es von mir ganz klare 10 Punkte.


    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar und an Lorenz Stassen für die Begleitung der Leserunde.

    Die letzten Seiten musste ich jetzt unbedingt in einem Rutsch lesen, ich war so gespannt auf das Ende. „Angstmörder“ gefiel mir bereits richtig gut, aber „Blutacker“ mochte ich noch ein bisschen mehr. Ich fand die Story genial durchdacht, definitiv mal ein etwas anderer Thriller.


    Mit dem Baron lag ich ja völlig falsch, ich war mir so sicher, dass er mit Löbig gemeinsame Sache macht. Und auch Veronika ist gar nicht so ahnungslos, wie ich angenommen hatte. Reinicken hätte ich als Initiator ebenfalls nicht auf dem Schirm gehabt, allenfalls zwischendurch als Schachfigur. Als Nicholas zu ihm ins Auto stieg, dachte ich noch, jetzt wird alles gut :yikes


    Ich finde es unfassbar, wie manche Menschen für Geld und Macht so skrupellos agieren. Zumal Löbig und Reinicken doch eh schon genug davon auf ihren Konten haben.


    Der Showdown war für mich jedenfalls stimmig, spannend und nachvollziehbar.


    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie sich Nicholas Privatleben und Ninas berufliche Zukunft entwickeln :-]


    Vielen lieben Dank für die nette Begleitung der Leserunde Lorenz Stassen :blume

    Du hast völlig recht, dass es nicht nur mit diese Trauma zu tun hat. Ich sehe Nina in einer Selbstfindungsphase. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber: Wenn ich selbst noch nicht weiß, was ich will und mich fragt ständig einer: Was willst du denn? - Dann bin ich richtig mies gelaunt. (Zickig.) So wollte ich Ninas Verhalten angelegen. Dass sie dabei nicht immer nett rüberkommt, gehört für mich dazu. Oder was meint ihr?

    :writeDas kann ich absolut nachvollziehen, ich bin dann auch völlig angenervt.

    Und Nicholas setzt es ja als Selbstverständlichkeit voraus, dass Nina in seiner Kanzlei einsteigt.

    Ihm fehlt aktuell jegliches Gespür für Ninas Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation. Aber trotz allem mag ich ihn gern, irgendwie hat Nicholas bei mir einen Stein im Brett :grin ich denke, insgesamt hat er das Herz am rechten Fleck, das macht ihn für mich aus.

    Schließlich ist gerade einiges los in seinem Leben, ihm fehlt vielleicht einfach die nötige Ruhe zum Nachdenken.


    Puh, ziemlich übel, wie er von Löbig erpresst wird. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er sich unter Druck setzen lässt und er doch noch darauf anspringt. Hoffentlich geht das gut aus...


    Während einiger Lernphasen hatte ich kein Buch annähernd so oft in der Hand wie den Schönfelder, aber der Begriff „Bibel der Juristen“ ist mir neu, das hat mich doch zum Schmunzeln gebracht, muss ich mir unbedingt merken :lache


    Der Kommentar über den Ehrenkodex ist bei mir auch hängengeblieben. Auch die russischen Figuren verfügen drüber. Aber für skrupellose Gestalten wie Löbig oder den Baron existiert so etwas nicht, die gehen für Macht und Geld über Leichen und schalten eiskalt jeden aus, der Ihnen in die Quere kommt. Natürlich durch Handlanger wie Tarek.


    Puh, jetzt will ich aber auch unbedingt erfahren, was es mit dem ominösen Grundstück auf sich hat :grin

    Mir persönlich sind in Büchern Figuren lieber, die Ecken und Kanten haben, an denen man sich auch manchmal stößt. Darum empfinde ich diesen Einwand als positiv. - Ich hoffe nur, dass es nicht so weit geht, dass ihr Nina nicht mehr mögt.

    Geht mir genauso, stereotype Figuren lassen mich innerlich eher mit den Augen rollen :-]

    Protagonisten müssen auch nicht zwingend sympathisch herüberkommen, um mich vom Buch zu überzeugen.


    Also mir persönlich ist Nina nicht zu zickig, einfach eine ganz normale junge Frau, die ihr Päckchen zu tragen hat und deshalb vielleicht manchmal so reagiert - einfach menschlich.

    :write Ninas Verhalten empfinde ich genauso :wave


    Nicholas mochte ich im ersten Teil ja schon gerne, mir gefällt es generell, wenn sich Männer ihren jungenhaften Charme bewahren. Die Szene auf dem Parkplatz hat mich ebenfalls zum Schmunzeln gebracht, Nicholas‘ spontane Reaktion war einfach nur genial


    Ich denke nicht, dass Nina eine Affäre hat. Das Treffen hat wahrscheinlich andere Hintergründe, über die sie momentan noch nicht sprechen kann.


    Auch diesen Teil fand ich wieder richtig spannend. Der Baron ist mir schon sehr suspekt. Die Aktion auf der Rennstrecke kann ich bisher noch nicht nachvollziehen, sicherlich steckt viel mehr dahinter als nur ein sportliches Duell unter Männern.


    Ich bin zu gespannt, was es mit dem Grundstück auf sich hat und inwieweit Nicholas darin verwickelt ist. Bis jetzt kann ich mir keinen Reim darauf machen. Vielleicht steckt der Baron auch irgendwie mit drin :gruebel


    Und was hat Martin Steinke mit der Sache zu tun? Er scheint ja offensichtlich über wichtige Infirmationen zu verfügen. In welcher Beziehung er wohl tatsächlich zum Baron steht.


    So viele offene Fragen, ich kann es kaum abwarten, die Zusammenhänge zu erfahren :grin

    Ich habe den ersten Abschnitt auch gerade beendet und bin auf Anhieb gut reingekommen. Schon auf den ersten Seiten geht es wieder richtig spannend zu, mir gefällt es bisher und ich bin neugierig, was da noch alles auf uns zukommt :grin


    Über Marco habe ich mir nicht weiter Gedanken gemacht, wahrscheinlich hättte er eh keine Chance gehabt, schließlich waren Profis am Werk, die handeln geplant und kaltblütig.

    Welche brisante Datei sich wohl auf dem USB Stick befinden mag? Und in welcher Verbindung stehen Martin und der Baron miteinander? Mich würde es nicht wundern, wenn beide ebenfalls in kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Und was hat es mit dem Grundstück auf sich? Ob es zum Anwesen des Baron von Westendorff gehört und er möglicherweise dort Leichen begraben hat?


    Nina kam mir auch nicht ganz so sympathisch rüber wie bei „Angstmörder“. Aber natürlich haben die Geschehnisse aus dem ersten Teil ihre Spuren hinterlassen und ich kann ihr Verhalten durchaus nachvollziehen.


    Jaaaa, Astrid Zollinger finde ich genial, wie sie mit ihrer resoluten Art die Kanzlei managt :lache

    Ob wir Julie auch noch kennenlernen und sie ins Geschehen involviert ist oder nur eine Randfigur bleibt? :gruebel


    Nicholas Leben hat sich radikal verändert, ich mag ihn immer noch gerne :)


    Ich bin so neugierig, wie es weitergeht und inwiefern die einzelnen Fragmente zusammenhängen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Nicholas und Astrid sich in großer Gefahr befinden. Nina und Nicholas sollten gut auf sich achtgeben, wenn sie Zeit auf von Westendorffs Schloss verbringen.


    Fargo kenne ich bisher noch nicht, musste doch direkt mal nachschauen. Das könnte ziemlich sicher auch eine Serie für mich sein und habe sie mir sofort in meiner Watchlist abgespeichert :wave

    Leserunde :freude


    Blutacker - Lorenz Stassen


    Beschreibung:

    Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!


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