Beiträge von Debs

    Ich freue mich sehr über folgende Neuzugänge:


    Paul Lynch - Das Lied des Propheten

    Zitat

    An einem regennassen Abend in Dublin öffnet die Wissenschaftlerin und vierfache Mutter Eilish Stack ihre Haustür und steht zwei Beamten der neu gegründeten irischen Geheimpolizei gegenüber. Sie sind gekommen, um ihren Mann Larry, einen bekannten Gewerkschafter, zu verhören. Kurz nach dieser Begegnung verschwindet Larry, und sehr schnell beginnen die Dinge in Eilishs Welt aus dem Ruder zu laufen.

    Irland befindet sich in der Gewalt einer Regierung, die auf dem Weg in die Tyrannei ist. Eilish findet sich in der alptraumhaften Logik einer kollabierenden Gesellschaft wieder, angegriffen von unsichtbaren Kräften, die sich ihrer Kontrolle entziehen. Sie ist gezwungen, alles zu tun, um ihre Familie zu schützen und alle zusammenzuhalten. Wie soll sie ihren Kindern erklären, was passiert ist, wenn sie nach dem Vater fragen? Wie wird ihr eigener zunehmend dementer Vater auf die gravierenden Veränderungen seines Alltags reagieren? Und wie weit wird Eilish selbst gehen, um sich und ihre Familie zu retten? »Das Lied des Propheten« ist ein atemloses Porträt einer Familie am Rande der Katastrophe, das stilistisch und emotional seinesgleichen sucht. Paul Lynchs meisterhafter Roman ist das Buch der Stunde – und ein Appell, die entstehenden autoritären Regime der Gegenwart zu bekämpfen.

    ASIN/ISBN: 3608988874


    Matthias Jügler [Hrsg.] - Wir dachten, wir könnten fliegen


    Zitat

    Er lebte im chinesischen Fluss Jangtse, war bis zu drei Meter lang und 500 Kilogramm schwer und wurde 2020 für ausgestorben erklärt: der Schwertstör. Zum Verhängnis wurden ihm sein zartes Fleisch und die anhaltende Vernichtung seines Lebensraums. Der Schwertstör war nicht nur aufgrund seiner Größe ein besonderer Fisch – er war auch der einzige Vertreter seiner Gattung, die nun mit ihm als ausgestorben gilt. Die Geschichte vom Verschwinden des Schwertstörs ist nur eine von Tausenden. In den nächsten Jahrzehnten droht weltweit der Verlust von bis zu einer Million Arten. Das Massensterben bedroht unser gesamtes Ökosystem und damit auch uns Menschen.

    Diese Anthologie versammelt literarische, ebenso humorvolle wie überraschende Beiträge von zwanzig der renommiertesten deutschsprachigen und internationalen Schriftsteller*innen. Sie fragen: Wie lebten bestimmte verschwundene Tiere und Pflanzen? Was verbindet uns heute noch mit ihnen? Was machte sie einzigartig? Und was wurde ihnen zum Verhängnis? Begleitet durch farbige Illustrationen von Barbara Dziadosz gibt »Wir dachten, wir könnten fliegen« den verschwundenen Arten ein Gesicht und holt sie aus der Anonymität in unser Bewusstsein.

    Mit Beiträgen von: T.C. Boyle, John Burnside, Alex Capus, Daniela Dröscher, Elena Fischer, Charlotte Gneuß, Kim de l’Horizon, John Ironmonger, Helen Macdonald, Katerina Poladjan und Henning Fritsch, Melanie Raabe, Julia Schoch, Katrin Schumacher, Clemens J. Setz, Antje Rávik Strubel, Jackie Thomae, Iida Turpeinen, Caroline Wahl, Iris Wolff.

    ASIN/ISBN: 3328604537

    1. Pascal Mercier: "Nachtzug nach Lissabon"
    2. Heinrich Mann: "Die kleine Stadt"
    3. Wolfgang Genschorek: "Ferdinand Sauerbruch. Ein Leben für die Chirurgie" - 3,5
    4. Deborah Feldman: "Unorthodox"
    5. Aldous Huxley: "Schöne neue Welt"
    6. Bertold Brecht: "Dreigroschenroman"
    7. Gebhard Falk [Hg.]: "Die Revolution 1848/49 in Brandenburg. Eine Quellensammlung"
    8. Janine Binder: "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen"
    9. Hannah Arendt: "Über das Böse"
    10. Lewis Carroll: "Alice im Wunderland"
    11. Andrea Freund & Lucia Schmidt: "Leber an Milz. Wie wir lernen, auf die geheimen Signale unserer Organe zu hören"
    12. Erich Kästner: "Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945"
    13. John Irving: Gottes Werk und Teufels Beitrag - 1,5


    Das zweite Buch konnte vom SuB befreit werden. Die Biografie über Ferdinand Sauerbruch war schon recht informativ, aber der Autor hat für meinen Geschmack viel zu sehr mit direkten Zitaten gearbeitet. Da fehlte mir dann doch eine genauere Einordnung. Wie erwartet konnte man sehr gut herauslesen, dass das Buch in der DDR herausgegeben wurde, aber was anderes hätte mich jetzt auch sehr überrascht.

    John Ironmonger - "Der Wal und das Ende der Welt"

    Zitat

    Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
    John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?

    ASIN/ISBN: 3596704197

    Getreu dem Motto: ein neuer Monat, ein neuer Fall für Hercule Poirot. :-]


    Agatha Christie: Das Haus an der Düne [reread]

    Zitat

    Beim Urlaub an der englischen Riviera machen Hercule Poirot und Captain Hastings die Bekanntschaft der bezaubernden Nick Buckley. Das Erbe der jungen Frau allerdings, ein wunderschönes altes Haus mit Blick aufs Meer, scheint Begehrlichkeiten zu wecken. Denn gleich dreimal kommt es zu mysteriösen Unfällen, denen sie nur mit Glück heil entgeht. Für Poirot steht die Sache fest: Ohne seine Hilfe ist Miss Buckleys Schicksal besiegelt.

    ASIN/ISBN: 3455651291

    Ich würde auch gerne mitmachen und hab ein paar Bücher rausgesucht, die ich endlich nächstes Jahr angehen möchte. Ein Buch pro Monat, wobei die Reihenfolge offen ist, sollte schaffbar sein, denk ich.


    1. Pascal Mercier: "Nachtzug nach Lissabon"
    2. Heinrich Mann: "Die kleine Stadt"
    3. Wolfgang Genschorek: "Ferdinand Sauerbach. Ein Leben für die Chirurgie"
    4. Deborah Feldman: "Unorthodox"
    5. Aldous Huxley: "Schöne neue Welt"
    6. Bertold Brecht: "Dreigroschenroman"
    7. Gebhard Falk [Hg.]: "Die Revolution 1848/49 in Brandenburg. Eine Quellensammlung"
    8. Janine Binder: "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen"
    9. Hannah Arendt: "Über das Böse"
    10. Lewis Carroll: "Alice im Wunderland"
    11. Andrea Freund & Lucia Schmidt: "Leber an Milz. Wie wir lernen, auf die geheimen Signale unserer Organe zu hören"
    12. Erich Kästner: "Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945"

    Ich kann auch den ersten Abbau des Jahres verzeichnen:


    John Irving: Gottes Werk und Teufels Beitrag


    Da ich das Buch noch im Dezember begonnen hatte, blieb es in der obigen Liste unberücksichtigt.

    Hoch die Hände, Wochenende. :lache

    Ich freu mich gerade riesig über 2 freie Tage. Zwei Tage ausschlafen und hoffentlich 90% Schlabberlook.

    Außerdem freu ich mich, dass ich auch folgendes Wochenende frei habe. So kann ich ausführlich das Ende der fußballfreien Zeit feiern. :sprung

    Ich danke euch allen vielmals. :knuddel1

    Wider aller Erwartungen sind wir tatsächlich recht ruhig in die Nacht gestartet. Ab 1.45 Uhr gings es dann los. Sieben Zugänge. Wobei mein persönliches "Highlight" die Versorgung einer Fingerkuppe eines Kindes, so dass diese potenziell noch Replantationsfähig wäre, war.


    rienchen : Find ich echt toll, was du da im Garten vorbereitet hattest.

    Eigentlich würde ich denken und vor allen Dingen darauf hoffen, dass der heutige Nachtdienst besser wird als der gestrige. Allerdings haben wir heute Silvester, eine Nacht in der auf einer Handchirurgie gefühlt alles möglich ist. Vielleicht könnte man darauf hoffen, dass die Menschen vernünftiger werden, dass Aufklärungsvideos eine Wirkung erzielen. Andererseits wird hier schon seit gestern geböllert als würde es kein Morgen mehr geben.

    Eine Kollegin meinte mal zu mir, mindestens ein Patient "schafft es", durch eine Explosionsverletzung ein Gliedmaß zu verlieren. In drei von zwei Jahren (ausgehend von den Patienten, die stationär bei uns waren) hatte sie recht: beides sehr junge Patienten, davon einer minderjährig.

    Mir gefallen gewisse Feuerwerke auch, da gibt es ja auch schön anzusehende Raketen. Aber ich weiß auch, dass man nicht mal unbedingt selbst zünden muss, um unverhofft den Neujahrstag bei uns auf Station zu erleben.

    Seit dem ich dort arbeite, ist mein Verhältnis zu Silvester nachhaltig verändert.

    So starte ich heute mit einer winzigen Resthoffnung, dass mich keine komplette Katastrophe erwarten wird, und mit ganz viel Anspannung in den heutigen Dienst.

    Ich würde auch gerne mitmachen und hab ein paar Bücher rausgesucht, die ich endlich nächstes Jahr angehen möchte. Ein Buch pro Monat, wobei die Reihenfolge offen ist, sollte schaffbar sein, denk ich.


    1. Pascal Mercier: "Nachtzug nach Lissabon"
    2. Heinrich Mann: "Die kleine Stadt"
    3. Wolfgang Genschorek: "Ferdinand Sauerbach. Ein Leben für die Chirurgie"
    4. Deborah Feldman: "Unorthodox"
    5. Aldous Huxley: "Schöne neue Welt"
    6. Bertold Brecht: "Dreigroschenroman"
    7. Gebhard Falk [Hg.]: "Die Revolution 1848/49 in Brandenburg. Eine Quellensammlung"
    8. Janine Binder: "Seine Toten kann man sich nicht aussuchen"
    9. Hannah Arendt: "Über das Böse"
    10. Lewis Carroll: "Alice im Wunderland"
    11. Andrea Freund & Lucia Schmidt: "Leber an Milz. Wie wir lernen, auf die geheimen Signale unserer Organe zu hören"
    12. Erich Kästner: "Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945"

    Nach einer Woche Schweden (hach, war das wieder toll :love:), müssen nun Koffer ausgepackt und schwedische Köstlichkeiten verstaut werden. Dazu ist im Kühlschrank naturgemäß Ebbe und der zuvor gebändigte Wäschehaufen droht dann auch wieder zu explodieren, so dass hier eine geeignete Maßnahme zumindest sinnvoll erscheint. :/

    Also erstmal ein Käffchen und dann geht es irgendwo los.