Dieser literarischen Weltreise möchte ich mich doch gerne anschließen. ![]()
Asien
(15) Japan - Haruki Murakami: "Wilde Schafsjagd"
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Asien
(15) Japan - Haruki Murakami: "Wilde Schafsjagd"
Kai Psotta: "Die Paten der Liga: Spielerberater und ihre Geschäfte"
"Dieses Buch gewährt Einblick in die Geheimverhandlungen in den Hinterzimmern der Bundesligaklubs: Berater, Spieler und Vereinsbosse erzählen ungeschönt von ihren Erfahrungen auf dem Transfermarkt, man erfährt von schmutzigen Tricks, geheimen Absagen und heuchlerischen Dementis. Aber es werden auch unglaubliche Erfolgsgeschichten von Beratern erzählt, die ihre Schützlinge durch geschickte Transfers zu Großverdienern und gefeierten Stars machen. Der Sportjournalist Kai Psotta berichtet über die Hintergründe der millionenschweren Transfers, er hat Zugang zu geheimen Dokumenten, lässt zahlreiche Insider zu Wort kommen und deckt auf, was abseits des Spielfelds abläuft. Ein Muss für jeden Fußballfan!!"
Puh, was für ein Finale.
Ich hatte ja mit dem Buch so meine Schwierigkeiten, aber das hat mich jetzt auch umgehauen. Sowas traurig-schönes hatte ich nicht erwartet.
Ich freu mich schon auf die Runde. Der Termin steht dick und fett in meinem Kalender. ![]()
Ich versteh ja schon, was du meinst, Clare.
Mir persönlich fehlt da dennoch etwas.
Belle : Ohje, dass klingt schlimm. Zum Glück hast du das scheinbar unbeschadet überstanden.
sasaornifee : Viel Spaß bei der Geburtstagsfeier von deinem Vati. Ich hoffe, ihr habt eine schöne Fete.
Nightflower : Seid ihr mit euren Umräumarbeiten gut vorwärts gekommen? Ich finde es ja ganz sympathisch, dass dein Freund nicht lange gefackelt und gleich angefangen hat.
Ich werde es heute auch ruhig angehen lassen. Eventuell geh ich nachmittags noch zu einer Veranstaltung in die Stadt. Das könnte ich gleich wunderbar mit einem Spaziergang kombinieren. Ansonsten hoffe ich, dass ich heute die recht skurrile Schafsjagd beenden kann. Aber erstmal läuft "Tod auf dem Nil". ![]()
"Wann fahren wir los?"
"Losfahren?"
"Du musst doch das Schaf suchen, oder?" [...]
"Ich fahre nirgendwohin" [...].
"Kriegst du dann keine Schwierigkeiten?"
"Welche Schwierigkeiten ? In der Agentur wollte ich sowieso aufhören, und irgendeine Arbeit fürs tägliche Brot werde ich schon finden; da kann dazwischen funken, wer will. Ans Leder wird man mir ja wohl nicht gerade gehn." [S. 134f.]
Und dann die Panik auf S. 174 f.
"Wir stecken doch schon mitten in realen Schwierigkeiten! Und wenn wir das Schaf nicht finden, werden wir in noch größeren stecken."
Mir fehlt dazwischen ein Entwicklung, welche ich nachvollziehen kann.
Das sind ja alles komische Zufälle. Aber okay, die Geschichte soll ja schließlich voran gehen und irgendwoher musste sie ja eine Idee bekommen.
Die Siedlungsgeschichte fand ich auch recht interessant.
Was ich sehr seltsam fand, war die panikhafte Stimmung, die den Ich-Erzähler nach den ersten erfolglosen Tage befällt. Eigentlich wollte er selbst diese Suche gar nicht unternehmen und auf einmal scheint alles davon abzuhängen. Dieser Sinneswandel ist für mich nicht recht verständlich.
Nun gut, dann bin ich mal auf Ratte und auf das Finale gespannt.
Bingo!
Scherz bei Seite. ![]()
Ich wünsche allen beteiligten viel Spaß und bin schon gespannt, welche Bücher ich über diesen Weg kennen lerne. ![]()
Hallo an alle,
ich hoffe, ihr hatte ein schönes Weihnachtsfest und seid gut in das neue Jahr gekommen. ![]()
Über die Feiertage war ich bei meien Eltern und bin überhaupt nicht dazu gekommen, hier mal rein zu schauen. Seit Montag hat mich auch der ganz normale Wahnsinn wieder. Der heutige Abend ist mal nicht verplant und schon weiß ich kaum wohin mit mir.
Aber vermutlich werde ich lesen und eventuell später noch eine DVD einwerfen.
Ich wünsche euch allen einen angenehmen Start ins Wochenende. ![]()
LG Debs
Wenn der Einwurf erlaubt ist: "Stadt der Diebe" ist ein wirklich sehr schönes Buch. Ich hab das vor ein paar Jahren gelesen und es hat mir super gefallen, trotz des bitteren historischen Kontextes.
Hallo imandra,
ich freu mich sehr über deine Auswahl:
1. Richard Dübell – Der Jahrhundertsturm
2. Helen McDonald – H wie Habicht
3. Carlos Ruiz Zafon – Im Schatten des Windes
Da sie mir tatsächlich alle drei nix sagen, kann ich aus dem vollen Schöpfen. Ich werde mir die Bücher am Wochende in Ruhe anschauen und dann eine Entscheidung treffen. ![]()
Prombär, schade, dass dich "Farm der Tiere" nicht reizt. Dafür freut es mich, dass dies aber die anderen beiden Bücher zu tun scheinen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe, sie gefallen dir wenigstens halb so gut wie sie mir. ![]()
Gleiche vorneweg, der überwiegenden Begeisterung kann ich mich ebenfalls nicht anschließen. Stand jetzt, wird diese auf absehbare Zeit mein erstes und letztes Buch von dem Autor gewesen sein. Im ersten Abschnitt fand ich es noch okay, aber mittlerweile schlägt der Zeiger eher in den negativen Bereich aus.
Der starker Alkohol- & Tabakskonsum fällt stark auf. Ich hab mir öfters gedacht, dass der Geschäftspartner des Ich-Erzählers wohl nicht der einzige mit einem Alkohol- bzw. Suchtproblem sei.
Zur Thematik gesunde Lebensweise wurde kurz eingeworfen, dass Südkorea wohlmöglich weltweit den höchsten Alkoholverbrauch habe. Das würde mich nicht mal überraschen. Gerade mit Japan oder Südkorea assoziiere ich einen starken Leistungsdruck sowie ein hohes Arbeitspensum. Das gesellschaftliche Ansehen ist enorm wichtig. Nicht ohne Grund sind dort wohl auch die Selbstmordraten immens.
Aber zurück zum Buch.
Für mich bleiben die Figuren außerhalb meiner Reichweite, sie tangieren mich nicht bzw. kaum und dementsprechend interessiert mich auch nicht alles was sie tun. Häufig kann ich mich am nächsten Tag kaum wirklich erinnern, dass ich am Abend davor gelesen habe und das passiert mir sonst nicht.
So hat es mich beispielsweise nicht interessiert, warum der Protagonist auf Rattes Wunsch die zwei Menschen besucht hat. Das hab ich dann einfach so hingenommen. Jetzt wo ich eure Beiträge gelesen habe, sehe ich schon ein paar Möglichkeiten wozu das gedient haben könnte: Darstellung der Figur (der Ich-Erzähler ist einer der auch seltsame Wünsche von Freunden erfüllt) oder es zeigt, das Herantasten des Autors. So betrachtet kann ich beidem zustimmen. Nur beim Lesen war es mir mehr oder minder egal, weil ich keinen Bezug zur Figur habe.
Was ich am interessantes fand, wurde mit wenigen Worten abgehandelt. Ich fand es spannend, dass bei der Hintergrundstory zum kranken Chef auf die japanische Geschichte eingegangen bzw. diese wenigstens angedeutet wird. Die Kriegsverbrechen der Japaner in China, die folgenden Prozesse und Klüngeleien zwischen den Amerikanern und den Angeklagten. Kurz erwähnt wurde mit Chiang Kai-shek auch ein Aspekt der chinesischen Geschichte. Davon hätte ich gerne mehr gelesen.
Interessant fand ich eigentlich auch die Überlegungen zur Namensgebung.
Trotz meiner recht negativen Haltung, werde ich das Buch auch durchziehen. Schließlich hab ich die Hälfte schon durch. Und die Auflösung reizt mich doch auch.
Was hat es konkret mit dem Schaf auf sich und vor allen Dingen: Was soll damit passieren, wenn es gefunden wird? Eine riesige Grillparty wird es wohl eher nicht geben.
Spielt der in Tokyo lebende Gott noch eine Rolle? So seltsam wie die Geschichte ist, würde mich das nicht wundern?
Und welche Rolle spielt die Freundin? Ich glaube nicht, dass sie einfach nur so ganz spontan Lust auf diese Reise hatte. Wenn ich eins bei Agatha Christa gelernt habe, dann: traue keiner Figur.
Es freut mich riesig, das sich hier noch so viele zu Wort gemeldet haben. Habe schon gedachte, dass die Meisten mit dem Kopf schon im nächsten Buch stecken, sprich zu beschäftigt sind. ![]()
Okay, dann scheint sich das mit den Ohren wohl nicht zu klären. Dass diese als Wahrnehmungsfilter fungieren könnten, klingt auch einigermaßen schlüssig. Aber ich muss zugeben, darüber habe ich gar nicht mehr nachgedacht im zweiten Teil. Über diesen werde ich gleich mal versuchen, was zu schreiben.
Als Bummelletzte habe ich auch endlich den ersten Abschnitt geschafft. Rechtzeitig angefangen habe ich, nur dann kamen die Feiertage, die Familie usw. usf.
Dennoch möchte ich kurz etwas dazu schreiben:
Für mich ist es das erste Buch des Autors und bislang finde ich es ganz okay. Gerade jetzt, wo die Schafe langsam zur Sprache kommen, steigert sich doch merklich die Spannung. Ich bin gespannt was es damit auf sich haben wird. Leider habe ich den ersten Abschnitt mit relativ großen Pausen zwischendurch gelesen, wodurch das ein oder andere Detail sicherlich in Vergessenheit geraten ist.
Dass (bislang) keine Namen genannt werden, finde ich nicht problematisch, da ich die Unterscheidung zwischen den einzelnen Figuren deutlich genug finde.
Dass unser Protagonist so auf die Ohren seiner neuen Freundin steht, finde ich zwar etwas skurril, aber ich kann das hinnehmen. Im Buch wurde als weiteres Beispiel für eine solche Auffälligkeit Farrah Fawcett genannt und ich muss sagen, dass ist wirklich eine prägnante Nase. Durch diesen Vergleich bekomme ich eine ungefähre Idee wie es wohl dem Protagonisten geht, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich könnte es völlig nachvollziehen. Aber okay.
Womit ich dagegen mehr Probleme hatte, war die ominöse Aussage dieser Frau, dass sie ihre Ohren abschalte, wenn sie diese beim Modeln zeigen würde. Zuerst dachte ich, dass sie sich für die Gespräche ihrer Umgebung taub stellt in diesem Momenten, aber das scheint sie wohl nicht zu meinen. Jetzt kam hier schon die Idee auf, dass ihre Ohren übersinnliche Fähigkeiten haben könnten. Das erscheint mir in dem Zusammenhang recht plausibel, oder ist sie vielleicht irgendwie anderweitig in die Geschichte verwickelt?
Der seltsame Geschäftsmann macht auf mich den Eindruck als würde er zu einer Yakuza gehören.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
Holunderbeere
: Oh ja, dass ist wirklich toll. ![]()
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich "Momo" noch nie gelesen habe, aber ich bin recht optimistisch, dies irgendwann noch nachzuholen.
Susannah : Letztes Jahr habe ich mir zum ersten Mal die Darts WM angeschaut und war überrascht, dass es mich doch so gefesselt hat. Davor konnte ich es nicht verstehen was daran spannend sein soll. Allerdings ist mir diese ausgelassene Stimmung in der Halle nach wie vor schleierhaft. Faszinierend wie die Zuschauer da abgehen und sich sogar kostümieren.
@Zahnärzte: Da bin ich wohl die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich habe tatsächlich noch nie negative Erfahrungen gemacht, obwohl mir schon in recht jungen Jahren bleibende Zähne auf Grund eines zu kleinen Kiefers gezogen werden mussten. Leider musste meine Zahnärztin, die mich von klein auf behandelte, ihre Praxis krankheitsbedingt aufgeben. An die neue muss ich mich noch etwas gewöhnen, menschlich betrachtet. Beim ersten Termin hat sich in den paar Minuten, die ich drin war, so sehr gelobt, dass ich schon ganz irritiert war. ![]()
In ein paar Minuten kommt der Pizzabote, nebenbei werde ich Darts WM weiter schauen. Morgen werden endlich die restlichen Geschenke eingekauft.
Ich wünsch euch allen ein angenehmes Wochenende. ![]()
Susannah : Unmöglich trifft es gut. Sowas hab ich noch nie erlebt. Hoffentlich bleibt das ein einmaliges Erlebnis. Darauf könnte ich nämlich gut verzichten.
Holunderbeere : Mit deiner Empfehlung rennst du bei mir ja offene Türen ein. Wenn ich auswandern würde, dann nach Schweden. Wir waren dieses Jahr über Himmelfahrt zum Familientreffen dort und sind durch Dänemark gefahren. Das war auch eine sehr schöne Strecke.
@Fitzek-Bücher: Ich sehe das ähnlich wie Jenks. Die Bücher die ich von ihm gelesen habe, waren recht gut. Sie waren spannend und mitreißend, aber nichts was großartig dauerhaft haften bleibt. Beim letzten Buch ("Abgeschnitten") empfand ich die ganze Action irgendwann auch als reichlich dick aufgetragen. Ich weiß nicht, ob und wann ich "Das Paket" gelesen hätte, aber die Entscheidung hätte ich gerne alleine getroffen.
@Denis Scheck ist einer der bekanntesten Literaturkritiker in Deutschland. Einmal in Monat kann man ihn in der Sendung "Druckfrisch" dabei zu sehen wie er Bücher empfiehlt, Interviews führt und die Bestseller auseinander nimmt. Seine Verrisse finde ich immer recht amüsant. Ausgenommen von seinen Ausführungen zu "Das Paket".
Mir ist er noch im Zusammenhang mit der Debatte um die "richtige Sprache" in alten Kinderbüchern im Gedächtnis verhaftet. Hier hatte er in der Diskussion seine Haltung dadurch unterstrichen, indem er sein Gesicht mit Schuhcreme angemalt hatte, was wiederum sehr kontrovers diskutiert wurde.
bienchen : Gute Besserung auch von meiner Seite. Ich hoffe, es geht dir morgen wieder besser.
Holunderbeere
: Herzlich Willkommen auch von meiner Seite. ![]()
Island nächstes Jahr, dieses Jahr Schweden. Ich bin schwer neidisch. Das klingt fantastisch.
Zu den Bild von Psychiatrien, was vermittelt wird: sicherlich ist es nur eine Geschichte, dennoch finde ich sowas auch schwierig, da so Klischees erhalten bleiben, die letztendlich niemanden helfen - im Gegenteil.
Was "Das Paket" von Fitzek insgesamt anbelangt, so kann ich mir das Buch sparen. Herr Scheck hat mit seinem Jahresabschlussbericht hinreichend genug gespoilert, dass eigentlich alles schon verraten sein dürfte.
Nach einem langem Tag in Berlin, werde ich es mir jetzt mit TWD gemütlich machen.
Martin Suter: Business Class. Geschichten aus der Welt des Managements
„›Business Class‹ spielt auf dem glatten Parkett der Chefetagen, im Dschungel des mittleren Managements, in der Welt der ausgebrannten niederen Chargen, beschreibt Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer streßgeplagten Zunft.“
Die zu erwartende Beförderung muss entsprechend vorbereitet sein, also werden knapp 50 Überstunden in die Auswahl des richtigen Mobiliars investiert. Schließlich repräsentiert man künftig etwas. Im Gespräch mit einem Angestellten liegt das Augenmerk darauf, von diesem als kompetent und zugänglich wahrgenommen zu werden. Aber worum ging es gleich noch mal?
In Vorbereitung auf ein wichtiges Geschäftsgespräch muss jedes Haar sitzen. In welchem Bahnhof hält der Zug gerade? Egal, es wird schon die vorletzte Station sein. Über den Firmenchef ranken sich verschiedene Gerüchte, kaum einer der Angestellten kennt ihn noch persönlich, allein sein Bild motiviert. Aber was geht da eigentlich in seinem stets hell erleuchteten Büro so vor sich? Während einer Veranstaltung möchte man sich auch mit anderen Menschen unterhalten, aber bitte nur mit den richtigen und das sind die, die einen weiter bringen. Und so werden Kontakte über deren Beziehung zum Machtzentrum bewertet.
Ich könnte diese Aufzählung noch weiter ausführen, setze hier aber einen Punkt. Suter beschreibt auf satirische Weise kurze Episoden, wie sie in den höheren Etagen verschiedenster Firmen zu finden sein könnten. Wobei man auch sagen könnte, dass sie ein recht pessimistisches Menschenbild transportieren. Wiegt der Schein doch stets mehr. Jeder ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht und legt besonderen Wert darauf wie er bei seinen Mitmenschen wahrgenommen werden könnte.
Die Geschichten sind alle gleichermaßen lang bzw. kurz, sie umfassen gerade mal 2 ¼ Seiten. Sie enden in einer Pointe, die einen plot twist bewirken sollen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Einige Mal musste ich laut auflachen, bei anderen Geschichten konnte man ahnen, wo der Hase lang laufen wird, wiederum andere haben mich nicht berührt.
Aber so ist das vielleicht bei einer Kurzgeschichtensammlung. Die eine Geschichte sagt einem mehr zu, die andere weniger.
Insgesamt empfand ich das Buch als eine kurzweilige Unterhaltung. Großartig vom Hocker gerissen hat es mich allerdings nicht.
Unter dem Hakenkreuz: 1. Der letzte Frühling
"Deutschland 1932. Martin Mahner steht vor dem Abitur, und im Land stehen die Dinge nicht zum Besten. Viele - wie Martins Vater - sehen in Hitler den einzigen Retter aus der Misere, doch Martin interessiert sich eher für Literatur und Theater.Oder aber für Katharina, Tochter der gerade eingezogenen jüdischen Nachbarsfamilie. Während die jungen Leute im Café über Marlene Dietrich diskutieren, wird Adolf Hitler Reichskanzler. Plötzlich weht in der beschaulichen rheinischen Kleinstadt ein anderer Wind."