Beiträge von Debs

    Leider bin ich die Woche nicht zum Lesen gekommen, worüber ich mich jetzt sehr ärgere. Was für ein großartiges Buch.


    Nichts desto trotz hab ich mir auch ein zwei Gedanken gemacht.
    Mir erscheint Greenland ebenfalls wie eine Parallelwelt und das Rollo als ein Portal. Das Theo Anna in seine Welt holen und sie sich in diese "integrieren" konnte zeigt, dass hier eine Verbindung besteht. Das eine Seite die andere beeinflussen/verändern kann.


    Die falsche Mutter hatte ja behauptet, dass sie seit zwei Jahren ihr Kind vermisse, man ihr aber glauben machen wollte, sie hätte nie eins gehabt. So hab ich mir vorgestellt, wäre wohl auch das Verschwinden für Theos Eltern gewesen, wenn sie seine Abwesenheit gemerkt hätten, aber das blieb ja offen. Was eigentlich logisch ist, da Theo hier nicht anwesend war und er als Ich-Erzähler über diese Zeitspanne keine Kenntnis hat.


    Überhaupt stellt sich die Frage, welche Rolle diese falsche Mutter spielt. Ob sie noch mal auftauchen wird?


    Ich hoffe, dass wir Bela und Helene noch mal wieder treffen und das sich Theos pessimistische Annahme nicht bestätigen wird. Helene finde ich ja mal richtig zum Knutschen und auch Bela macht mir einen sympathischen Eindruck


    Theo wird mal ein Astronaut. Das finde ich doch etwas ungewöhnlich. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so gemeint ist oder eine Metapher sein soll.


    Die Männern mit den Feldstechern finde ich auch nach wie vor sehr gruselig. Die Vorstellung, ich würde nachts aufwachen und vor mir ein Rollo sehen, aus dem mich diese Gestalten anstarren würden... :yikes


    Was die Bestrafung(en) in Greenland anbelangt, so lässt mich das auch nicht los, allerdings kann ich mir noch keinen vernünftigen Reim daraus sowie aus den Männern mit den Feldstechern machen.


    Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

    Dann reihe ich mich auch mal ein:


    Januar:
    01.) Haruki Murakami: "Wilde Schafsjagd"
    02.) Kai Psotta: "Die Paten der Liga. Spielerberater und ihre Geschäfte"
    03.) Agatha Christie: "Hercule Poirot ermittelt. Vier neue Fälle"
    04.) Heinrich Steinfest: "Das grüne Rollo"

    Ach so....da muss ich mal drauf achten. Ist mir so noch nie aufgefallen, allerdings hab ich da noch nie darauf geachtet. :-)


    Der Vorteil eines fehlenden Teppichs besteht sicherlich darin, dass sich Verschüttetes einfach wegwischen lässt. Wahrscheinlich sollte ich auch künftig auf Teppiche verzichten. :chen


    Knoermel : Das ist ja schade, aber vielleicht klappt es im zweiten Anlauf besser.

    Da stimme ich dir zu, mir gefällt der Schreibstil auch ausgesprochen gut, Clare.


    Was das Alter von Theo betrifft, so habe ich meinen Post diesbezüglich bereits ergänzt. Das war ja eine ganz schlaue Überlegung von mir. :grin


    Leider habe ich kein Beispiel dafür parat, warm ich es stellenweise als nicht-altersgerecht empfand, da werde ich in den nächsten Abschnitten mal drauf achten. Allerdings fehlt mir die Erfahrung wie gesagt und wenn du schreibst, dass diese Denk- und Ausdrucksweise durchaus nicht unüblich für dieses Alter ist, Clare, dann glaub ich dir das auch.


    Was spricht den eigentlich gegen eine Tapete? Abgesehen davon, dass sie beim Anbringen mehr Arbeit macht. Farbe, Tapete....darüber habe ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht.

    Für mich ist es auch das erste Buch von Steinfest und bislang gefällt es mir ausgesprochen gut.


    Das Rollo an sich ist ja nicht nur für Theo sichtbar, insofern ist es auch real und ich denke auch, dass Greenland "real" sein dürfte.


    Zu den Figuren. Theo ist in der 5. Klasse, ausgehend davon, dass man in der Regel mit 7 eingeschult wird, schätze ich ihn auf 11. (EDIT: Allerdings wird ja schon auf Seite geschrieben, dass er 10 ist. :grin ) Aber mir erscheint er z.T. auch nicht wirklich altersgerecht. Allerdings habe ich auch keine Erfahrung mit Kindern in diesem Alter. Sein Bruder ein Sadist, seine Schwester magersüchtig. Klingt nicht gerade schön. Das er sein zu Hause mit seinen Eltern trotzdem als liebevoll empfindet, ist wenigstens etwas, aber mir kommt die Kuppel auch als trennendes Element vor.


    Eine Wohnung ohne Tapete kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen. Und nur Paket würde ich auch nicht gemütlich finden. Die fehlenden Gardinen finde ich weniger schlimm, es schaut ja auch keiner rein.


    Die Männer mit den Feldstecher fand ich auch richtig gruslig. Es hat bei mir eine leichte Erinnerung an die Männer in den gelben Regenmänteln von King ausgelöst.


    Schön fand ich die Metapher mit den braunen Spuren in den Unterhosen und das Bild der sterbenden Wörterbücher. Überhaupt finde ich seine Ansichten zum Englischunterricht sehr spannend. Zuerst hat er sie "geamtet", also wohl er praktisch und intuitiv gelernt. Und dann begann der Unterricht und hat das versaut.


    Ich bin gespannt was Theo und uns in dem Haus erwartet. Ob er direkt dort das Mädchen findet?
    Sicher bin ich mir, dass wir Béla noch mal wieder sehen.

    Das freut mich, Prombär.
    Ohne spoilern zu wollen, die Schweine sind auch im Buch die Bösen, aber sie kommen vielleicht nicht so gruselig rüber wie im Film.
    Ich find das Buch als Parabel super. Es passt auf die stalinistische und auf die nationalsozialistische Diktatur wie Arsch auf Eimer.

    Hallo und herzlich Willkommen bei den Eulen,


    ich hoffe, du hast viel Spaß hier und findest viele spannende Anregungen.
    Eine Frage habe ich: Wie bist du als NRWlerin darauf verfallen polnisch zu lernen? :-)


    LG Debs

    Die einzige Trash-Sendung, die ich mir anschaue.


    Wobei nach wie vor keiner die gelobte kleine Kugel Mr. Bach ersetzen kann.


    Das Nastassja Kinski raus ist, finde ich gut. So weit ich das sehe, dürfte die Frau genug traumatisiert sein.

    Auch wenn ich das im zweiten Abschnitt etwas negativer formuliert habe (aber was interessiert mich mein Gewäsch von gestern :chen ), würde ich es heute nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal ein zweites Buch von ihm probieren werde. Allerdings muss das jetzt auch nicht allzu schnell passiere. Mal schauen, was ich im Dezember darüber denke.

    Ich hätte es auch dann nicht bereut, wenn es anders gewesen wäre, Rouge. :-) :knuddel1
    Es hat mir Spaß gemacht, dass Buch mit euch zu lesen. Durch den Austausch und das Zusammenfassen der eigenen Eindrücke liest man etwas genauer, finde ich, aber vielleicht täuscht das auch.
    In jedem Fall bin auch froh, dass ich von Haruki Murakami endlich mal was gelesen habe, auch wenn es sozusagen etwas gewöhnungsbedürftig war. Das Buch wird mir aber sicherlich noch eine Weile im Kopf hängen bleiben.