Leider bin ich die Woche nicht zum Lesen gekommen, worüber ich mich jetzt sehr ärgere. Was für ein großartiges Buch.
Nichts desto trotz hab ich mir auch ein zwei Gedanken gemacht.
Mir erscheint Greenland ebenfalls wie eine Parallelwelt und das Rollo als ein Portal. Das Theo Anna in seine Welt holen und sie sich in diese "integrieren" konnte zeigt, dass hier eine Verbindung besteht. Das eine Seite die andere beeinflussen/verändern kann.
Die falsche Mutter hatte ja behauptet, dass sie seit zwei Jahren ihr Kind vermisse, man ihr aber glauben machen wollte, sie hätte nie eins gehabt. So hab ich mir vorgestellt, wäre wohl auch das Verschwinden für Theos Eltern gewesen, wenn sie seine Abwesenheit gemerkt hätten, aber das blieb ja offen. Was eigentlich logisch ist, da Theo hier nicht anwesend war und er als Ich-Erzähler über diese Zeitspanne keine Kenntnis hat.
Überhaupt stellt sich die Frage, welche Rolle diese falsche Mutter spielt. Ob sie noch mal auftauchen wird?
Ich hoffe, dass wir Bela und Helene noch mal wieder treffen und das sich Theos pessimistische Annahme nicht bestätigen wird. Helene finde ich ja mal richtig zum Knutschen und auch Bela macht mir einen sympathischen Eindruck
Theo wird mal ein Astronaut. Das finde ich doch etwas ungewöhnlich. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so gemeint ist oder eine Metapher sein soll.
Die Männern mit den Feldstechern finde ich auch nach wie vor sehr gruselig. Die Vorstellung, ich würde nachts aufwachen und vor mir ein Rollo sehen, aus dem mich diese Gestalten anstarren würden... ![]()
Was die Bestrafung(en) in Greenland anbelangt, so lässt mich das auch nicht los, allerdings kann ich mir noch keinen vernünftigen Reim daraus sowie aus den Männern mit den Feldstechern machen.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.