Beiträge von little sparrow

    Der Roman ist spannend aufgemacht. In kurzen Kapiteln erzählen die fünf Protagonistinnen aus ihrer Sicht die Geschichte. Ich lerne ihre Gefühlswelt kennen. Die Gedanken jedoch nur bruchstückhaft. In ihrem jugendlichen Stil lassen sie mich nur "durch die Blume" wissen, was gerade "Phase" ist. Verletzter Stolz, die Angst sich mitzuteilen, die Mädchen sind sehr mit sich selbst beschäftigt. Da bleibt kaum Raum für Freundschaft oder Familie, für ein liebevolles Miteinander.



    So lerne ich nach und nach Mabel, Anouk, Bo, Lilly und Emma kennen.


    Von der Kindergartenfreundschaft bleibt allerdings nicht viel, auch nicht, nachdem Emma verschwunden ist. Emma ist mittlerweile ein halbes Jahr unauffindbar. Der gemeinsam geplante Urlaub der Freundinnen in Frankreich findet ohne sie statt. Unbeschwertheit und Freude zeigt allenfalls Bo, das ist die Rolle, die sie spielt. Denn so fröhlich ist sie nicht wirklich. Auch die anderen Freundinnen haben ihr Päckchen zu tragen. Und keines davon ist leichte Kost.




    Mel Wallis de Vries setzt in diesem Thriller markante Punkte und darüber wird die jeweilige Protagonistin charakterisiert. Ich lerne ein verhätscheltes Mädchen kennen, das alles Materielle bekommt doch Liebe erhält es nicht. Eins der Mädchen ist sehr labil und weint viel. Nur mit Psychopharmaka hält sie den Verlust von Emma aus. Ein anderes Mädchen ist störrisch und lässt nur ihre eigene Meinung gelten. Und die vierte im Bunde versucht alles, um ihrer Mutter zu gefallen und in ihre Fußstapfen zu treten. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man mangelhaft begabt erscheint. Und dann ist da noch Emma. Von Emma fehlt jede Spur.



    Nähe kann ich zu den Protagonistinnen kaum aufbauen und dennoch schafft die Autorin es, mein Interesse zu wecken. Ich will wissen, was es mit den Begebenheiten auf sich hat. Taucht Emma wieder auf? Oder ist sie tot? Zwischendrin sind Zeitungsartikel abgedruckt und von jemandem kommentiert. Teilweise in einer sehr herablassenden, hämischen Art. - So jedenfalls empfinde ich die Kommentare.



    Der Schreibstil ist locker, die Kapitel sind kurz. Der Geschichte kann ich sehr gut folgen. Nur mit den Charakteren werde ich im Verlauf der Geschichte wenig warm. Ob es an zu wenig Gemeinsamkeiten liegt oder den Charaktereigenschaften, ich weiß es nicht. Auch habe ich Probleme, sie mir bildlich vorzustellen. Ein bisschen ja, aber irgendetwas fehlt. Der Funke will nicht so recht überspringen. Zu viele Klischees werden bedient, dabei bleibt die Seele der Charaktere auf der Strecke.




    Fazit


    Wer keine zu tiefe Bindung zu den Charakteren benötigt und einen spannenden und überraschenden Psychothriller im Jugendbuchbereich liebt, ist mit dem Buch gut bedient.


    ASIN/ISBN: ISBN 3846600970

    Die Kinder von Nebra

    Historischer Roman

    Bastei Lübbe

    Autor: Ulf Schiewe

    ISBN 978-3-7857-2675-4

    620 Seiten




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    Die Kinder von Nebra ist ein historischer Roman und spielt in der Bronzezeit etwa 2000 Jahre vor Christi. In dem Roman erlebe ich mit, wie die berühmte Himmelsscheibe von Nebra entsteht. Diese Himmelsscheibe gibt es tatsächlich. Um diese Himmelsscheibe und um deren mögliche Bedeutung handelt die fiktive Geschichte.


    Das Geschehen mag rund 4000 Jahre her sein, doch die Sprache, die in dem Roman verwandt wird, ist modern und umgangssprachlich, so dass ich der Geschichte - trotz unbekannter, fremder Namen und neuer Gottheiten - leicht folgen kann.


    Mir ist vor allem die Protagonistin Rana ans Herz gewachsen. In ihrem jugendlichen Alter muss sie schon früh lernen, Verantwortung zu übernehmen und drückt sich zunächst vor einer für sie folgenschweren Entscheidung: wird sie Priesterin der Destarte werden und ihre Mutter ablösen? Herdis hat ihr alles beigebracht und hofft nun inständig darauf, dass ihre Tochter das Amt übernehmen wird. Währenddessen schmiedet ihr Vater nicht nur eigene Pläne, sondern arbeitet mit Hochdruck und im Geheimen an der Himmelsscheibe. Das Wissen, das sie vermitteln wird, soll von großer Bedeutung sein und seinem Besitzer zur Macht verhelfen. Doch lange kann Vater Utrik das Wissen innerhalb der Familie nicht für sich behalten. Ich kann es der ungestümen Rana nicht verdenken, dass sie bezüglich der Himmelsscheibe ganz eigene Vorstellungen hat und ihre Ziele verfolgen will.


    Ulf Schiewe hat mit Die Kinder von Nebra eine historische Geschichte geschrieben, die Spaß macht, mit Wissen beeindruckt und bildlich das Geschehen vermittelt. Ich sehe die Wälder, das hohe Gras und die Charaktere. Nicht, weil alles detailliert beschrieben ist, sondern weil die Geschichte ein Herz hat. Es ist das Gefühl, das Empfinden, das Ulf Schiewe beim Lesen transportiert. Das macht die Geschichte so besonders. Ich kann sie mit dem Herzen sehen.


    Anfangs begegnete ich der Geschichte mit Respekt. Es waren so viele neue Namen, neue Begebenheiten, unbekannte Gottheiten, nie gehörte Städtenamen - und doch fand ich leicht Zugang zur Geschichte. Ehe ich mich versah, war ich mitten in der Geschichte und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.


    Zum Ende der Geschichte hätte ich mir gewünscht, das Lesetempo zu drosseln, damit das Buch nicht so schnell ausgelesen ist. Doch da zog die Spannung noch einmal richtig an und ich konnte mich dem Geschehen nicht mehr entziehen. Ich bin von dieser Geschichte so begeistert, dass - obwohl sie durchaus abgeschlossen ist - ich mir eine Fortsetzung wünsche. Ich möchte diese Charaktere, die mir im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen sind, weiter begleiten. Ich möchte erleben, was sie erleben. Es interessiert mich. Und nun, da ich sie kennengelernt habe, geht es mich auch etwas an.


    Im Buch finden sich neben der Geschichte noch Anmerkungen des Autors, ein Personenverzeichnis, die Götter und die Klans sowie ein Glossar. Und im Buchdeckel befindet sich noch ein Karte mit den Ortsnamen und ihrer heutigen Entsprechung. Wer sich für das Hörbuch entscheidet und jetzt gerade neugierig geworden ist: auf der Internetseite des Autors ist das auch noch einmal alles aufbereitet.




    Fazit


    Dieses Buch ist für alle, die sich für historische Dokumente und fiktive Geschichten darum begeistern können. Die Himmelsscheibe von Nebra ist seit 2013 Bestandteil des Weltdokumentenerbe der UNESCO. Und diese Geschichte ist so lebendig erzählt, dass sie wahr sein könnte.




    Quellen:


    Ulf Schiewe

    Freut mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat.

    Eine Fortsetzung könnte ich mir schon vorstellen, aber das hängt natürlich vom Verlag ab.

    Bin gespannt auf deine Rezension. :)

    Vielen Dank. Das Buch kommt ins Regal meiner Lieblingsbücher. Rana ist mir echt ans Herz gewachsen. Ich drück mir die Daumen für die Fortsetzung und Dir natürlich auch.

    Ausgelesen.

    Ulf, das hat Spaß gemacht.

    Die Spannung zog dermaßen an, dass ich gar nicht anders konnte, als das Buch nun zügig zu Ende zu lesen. Schließlich wollte ich wissen, ob der Plan aufgeht und Rana und Hakun siegreich hervorgehen.

    - Auch, wenn damit die Geschichte zu Ende erzählt ist.

    Hast Du Lust auf einen zweiten Band? Wie Ada zur Priesterin ausgebildet wird und Arni sein Wissen als Schmied weitergibt. Wie Herdis sich um die Enkelkinder kümmert und Hakun sich als Fürst macht und wo er mit Rana leben wird. Nahe der neu errichteten Stelle für alle Götter?

    Ich bin echt froh, dass von Arrak und Brunn keine Gefahr mehr ausgeht. Doch was ist mit diesem fernen Verwandten?

    Einzig das Wiedererkennen und "in den Arm schließen" mit Gisla fand ich etwas ungelenk erzählt. Aber die Situation ist ja auch wirklich ungewöhnlich. Es freut mich, dass die Geschwister nun vereint sind und Herdis ihre Kinder wieder hat. Auch wenn sie Utrik verloren hat. Ganz ganz schlimm fand ich die Szene. Vor allem, als dann auch noch Arni verschleppt war und man gar nicht wusste, ob er noch lebt.

    Das Buch ist großartig. Vielen Dank! - für das Buch, die Begleitung der Leserunde und Deine tolle Recherche und die Möglichkeit, an allem teilhaben zu dürfen.

    Die Rezension folgt demnächst.

    Ich kann nur immer wieder sagen: Toll geschrieben.


    Dass Orkon stirbt, war für mich nur eine Frage der Zeit. Ich fand ohne, dass er ruhig weg konnte. Er war überhaupt nicht mehr Herrscher, angesehen schon gar nicht. Und gefährlich wirkte er auch nicht auf mich.

    Dass er allerdings wusste, dass Morgana ihn mit Urdo hintergeht, hätte ich nicht gedacht.

    Mir schwante allerdings Böses, als es so ruhig blieb. Allerdings hätte ich "nur" damit gerechnet, dass man Urdo und Morgana erwischt, nicht aber, dass Orkon dabei über die Klinge springt.


    Arrak ist dafür sehr gefährlich. Er ist unberechenbar und leicht zu beeinflussen. Dafür, dass er auf mich träge wirkt, schafft seine Leidenschaft es immer, ihn mobil zu machen. Wenn es beispielsweise darum geht, seinen Vater zu beeindrucken. Oder aber wenn es um Rana geht.

    Ich hoffe sehr, Arni geschieht nichts. Habe aber wenig Hoffnung.


    Ich war so froh, dass Rana bei den Alben war, als Arrak das Dorf erreichte. Und, dass sie die Himmelsscheibe versteckt hatte. Klasse! Wenn die Helminger nicht so grausam gewütet hätten, hätte ich jubeln können.

    Und doch habe ich eine Faust gen Himmel gereckt. Gut gemacht. Ich hoffe, dass sie sich mit Hakun zusammentut und dass sie ganz viele Anhänger und Freunde finden, um Arrak den Garaus zu machen. Und der falsche Urdo kann auch weg. Der kann in irgendwelchen Mooren vergammeln und sich mit Hador zusammentun.


    Hoffentlich passiert Arni nichts. Das Land braucht doch einen Schmied. Und Rana ein neues Messer. Ich fand es sehr großzügig von ihr, Toki das Messer zu schenken. Und sie hat recht: er rettete schließlich ihr Leben.


    Sehr gut gefallen hat mir das Gespräch um die Stellung der Frau.

    Dieses Gerangel der Frauen untereinander bei den Alben. Und auch die "Herr"schaft der Männer bei den Ruotingern. Diese Bestimmtheit, mit der der Mann sagt, was getan wird und die Familie danach ihr Tun ausrichtet.

    Erstaunt war ich darüber, dass das Geschenk neuen Lebens nie von beiden Seiten gleichrangig betrachtet wird. Bei den Alben schenkt die Frau das Leben, bei den Ruotingern ist es der Mann.


    Und gestaunt habe ich bei den Spinnweben. Ulf, helfen die wirklich als sozusagen "Mullbindenschutz" vor Entzündungen? Vorstellen könnte ich es mir ja, aber es ist schon ein bisschen eklig. :spinne

    Mein Buch ist DAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!! Ich freu mich.


    Jetzt muss ich ganz stark sein, sonst fange ich schon an zu lesen.


    Aber erst einmal in ca. 2 Stunden: kommt die plöde Platte raus. Ich warte nur darauf, das der Doc seinen Patienten im OP "Fix und fertig" macht, dann bin ich dran..... Auch wieder nur mit teilweiser Narkose - ich hasse Vollnarkosen, ich hab riesengroße Probleme damit und bisher …. hat es doch auch geklappt - und ich hab mir Musik ausgesucht, die man mir auf den Kopfhörer packt....

    Ich drück die Daumen. Alles Gute für Dich.

    Ich bin sehr angetan von dem Schreibstil. Anfangs war ich verwundert über den normalen Sprachgebrauch, doch das macht das Buch auch einfacher zu lesen. Die Eigentümlichkeiten der Charaktere kommen auch so sehr gut zur Geltung.


    Über Utriks Auffassung bin ich etwas verwundert. Rana hat - wie ich finde - sehr gute Argumente die Scheibe für Destarte und das Wissen für jedermann zugänglich zu machen. Natürlich wird es die Gier der anderen anstacheln, wenn sie sie sehen, doch das war von vornherein klar. Selbst Utrik. Dass Rana jetzt den Wunsch des Vaters respektiert und Drengi nichts davon verrät, zeigt ihre Reife. Ich finde, sie schlägt sich außerordentlich gut. Auch gefällt mir, dass sie mit Hakun flirtet. Zwar noch verhalten, aber das passt zu den Beiden. Ganz großes Kino.


    Apropos ganz großes Kino: Arrak hatte ja einen Wahnsinns-Auftritt. Es war schon unglaublich, dass er so einfach abgezogen ist. Zumal er ja beworfen wurde. Das hätte schlimm ausgehen können. Zu dumm, dass Morgana gezeigt hat, dass sie von ihm ertappt wurde. Ich bin gespannt, ob sie es Urdo sagt. Auf der anderen Seite hat Morgana an dem Fest teilgenommen und wer weiß, von wem sie nun ein Kind bekommt. Schöne Doppelmoral. Ich mag es, dass die Szenen offen bleiben.


    Herrlich fand ich den Ausspruch von Panos:


    "Ich kann Hador ohnehin nicht ausstehen. Schlimm genug, dass die Seelen der Toten ihn ertragen müssen."

    - Seite 245 -


    Recht hat er ja. ;)


    Ich denke Rana hat ein sehr feines Gespür dafür, was sie verrät oder lieber für sich behält. Sie ist zwar ungestüm, doch mit ihrem Wissen geht sie sorgsam um.

    Dass sie über die Alben gesprochen hat, war für Ada sicher sehr wichtig und von Bedeutung. Das empfinde ich als richtig, dass sie da nicht geschwiegen hat. Ganz im Gegensatz zu dem Geheimnis um die Scheibe, die ihr Vater angefertigt hat.

    Bei Aiko hatte ich gleich ein ungutes Gefühl. Das Wissen ist nicht gut für ihn. Ich könnte mir vorstellen, dass er es Orkon oder Arrak "steckt".


    Schön spannend geschrieben.

    Du bist der Wahnsinn! Du hast so toll recherchiert. Dein Buch zu Lesen ist mir ein richtiges Fest.

    Daher kommt der Spruch: "Geld stinkt nicht!".


    Crassus war im alten Rom ein Superreicher. Dem gehörten Hunderte von insulae. Das waren Mietshäuser mit bis zu sieben Stockwerken, oft in den ärmeren Vierteln Roms. Julius Caesars Familie, obwohl adeliger Abstammung, war nicht reich. Die wohnten auch in so einer insula in der Suburra, einem berüchtigten Viertel in Rom. Dort ist er aufgewachsen. Wasser musste man aus einem der Brunnen von den Straßenkreuzungen holen und hochschlappen. Die Instandhaltung war meist miserable. Ab uns zu krachte mal eines zusammen. Dann gab es Tote.


    Na dieser Crassus besaß unter anderem eben auch viele öffentliche Toiletten, wo man für ein klein es Entgelt sein Geschäft verrichten durfte. Auf die Frage, ob ihm das nicht peinlich wäre, mit der Notdurft der Menschen Geld zu verdienen, soll er gesagt haben: "Pecunia non odet!" - Geld stinkt nicht. ^^

    wow! Was Du alles weißt. Das ist echt erstaunlich, mit der Not der Menschen, Geld zu verdienen.

    little sparrow : ich hoffe sehr, Deine Zahnschmerzen sind nun vorbei und ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Buch. Es liest sich richtig gut und spannend.:wave

    Vielen Dank! Das ist sehr lieb von Dir. Ja, die Zahnschmerzen hat mein Zahnarzt wieder in den Griff bekommen, weitere Termine sind allerdings notwendig. - Warum war ich da nicht überrascht?!

    Die Geschichte ist wirklich toll. Der Einstieg ist mir total leicht gefallen - und das hätte ich anfangs aufgrund der vielen fremden Namen gar nicht gedacht. Sehr schön. <3

    Tura hat eine Sklavin die Gisla heißt. So heißt doch auch die verschwundene Schwester von Rana. Nachtigall ich hör dir trapsen. :grin


    Wurde aber auch Zeit, dass Rana sich entscheidet. Und so zickig braucht sie zu Hakun auch nicht sein. Der ist ja nun wirklich einer von den Guten. Aber das wird sie schon noch merken.


    Das Orkon damit einverstanden ist, dass Morgana zum Fest der Göttin reist, hat mich ja überrascht. Er scheint wirklich dringend noch einen Sohn zu wollen. Sein Ältester ist wohl wirklich nicht nach seinem Geschmack. Dass er überhaupt so lange an Morgana als Ehefrau festhält, ist ja erstaunlich. Ob es damals keine Trennung gab, wenn die Ehefrau keine Kinder mehr bekam? :/ Wobie das ja auch schwer wird, wenn er es nicht mehr bringt im Bett. ;)

    Na, aber das wissen wir ja eigentlich noch nicht. Böser Spoiler.


    Dass Rana in ihrer jugendlichen Hitzigkeit so heftig auf Hakun reagiert, passt zu ihr. Vor allem nach dem, was Rana vorher erlebt hat. Schließlich war Hakun bei der Truppe um Arrak mit dabei. - Auch, wenn er da schon zu Rana freundlich war. Dass er den Finger an die Lippen gelegt hatte, bevor es eskalierte, ließ mich allerdings auch aufhorchen.

    Wow!

    Also, dass Orkon Arrak das alles hat durchgehen lassen, wundert mich etwas. Natürlich hat er noch keinen weiteren Sohn, dem er das Erbe übertragen kann, aber versuchte Tötung? Ihm würde ich nie wieder trauen.

    Und ich habe ein total ungutes Gefühl dabei, dass nun alle zu dem Frühlingsfest wandern. Mit alle meine Arrak und Morgana. Das kann nicht gut gehen. Dann sieht Arrak auch noch, dass Rana erst jetzt zur Priesterin geweiht wird. Mir ist schon ganz übel, wenn ich daran denke. Ich schätze, wenn er sich die Locken abholt, ist Ranas Vater verloren. Mir ist echt übel bei dem Gedanken.

    Leider befürchte ich auch, dass Ranas Übermut mit ihr durchgeht und sie die Scheibe zum Frühlingsfest mitnehmen wird. Gemein dieser Cliffhanger zum Schluss "Wir werden das beobachten." - Jetzt, da ich im Moment nicht weiterlesen kann.

    Ich bin so neugierig, werde mich jetzt aber gedulden müssen.

    Ich finde es übrigens total toll, dass der Klanführer Drengi hier beim Aufbau mit anpackt und einen Teil seiner Krieger zum Schutz zurücklässt. Ein sehr besonnener Mann. Gefällt mir.

    Jetzt mache ich mir auch noch Sorgen um Odda. Hoffentlich kommen da alle heil aus der Nummer raus. - Obwohl um Arrak würde ich nicht weinen.

    Obwohl es schon eine echt coole Nummer war, als er zu Drengi sagte "Begreif es mal! Dich wollen wir hier nicht." Nicht gerade sehr feinfühlig.