Beiträge von Nadezhda

    Ich lese ab heute gemeinsam mit meinem Mann "Americanah" von Chimamanda Ngozi Adichie.

    Er hat sich die von mir irgendwann mal angeschaffte Printversion gegriffen und schon das erste Kapitel beendet; ich lese es ab heute Abend als eBook aus der Onleihe. Bin schon sehr gespannt. :-)



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    Amazon / Klappentext:

    Chimamanda Adichie erzählt von der Liebe zwischen Ifemelu und Obinze, die im Nigeria der neunziger Jahre ihren Lauf nimmt. Dann trennen sich ihre Wege: Die selbstbewusste Ifemelu studiert in Princeton, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren stehen sie plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Adichie gelingt ein eindringlicher, moderner und hochpolitischer Roman über Identität und Rassismus in unserer globale Welt.


    https://www.amazon.de/Americanah-Roman-Chimamanda-Ngozi-Adichie/dp/359618598X (incl. Amazon Affiliate-ID from this website)


    Ja, mache ich auf jeden Fall :thumbup:. Zum Glück hat meine Onleihe das rein bekommen. Ich hatte hier ja auch schon was in leicht negative Richtung über das Buch gelesen und bin daher (bis jetzt) positiv überrascht :). Rabenfrauen von Anja Jonuleit fand ich auch schon so toll und das hier fasziniert mich nicht viel weniger, obwohl die Thematik eine ganz andere ist. Es ist außerdem auch ganz anders als ich von der Beschreibung (und dem Coverfoto) her erwartet hätte.


    Das ist ein guter Tipp mit der Onleihe, da gucke ich auch gleich mal nach. :-)

    Ich habe von der Autorin "Herbstvergessene" auf dem Reader, weil mich die Thematik interessiert; habe aber bisher nicht geschafft, es zu lesen.


    Um das Buch schleiche ich auch herum. :-) Kannst du nochmal deine Meinung schreiben, wenn du ganz durch bist? Danke! :wave

    Swansea Du hattest im alten Thread vorgeschlagen, eine Leserunde zu Fred Vargas' "Der Zorn der Einsiedlerin" zu machen, das Ende Oktober erscheinen soll. Ich wäre dabei! Magst du bei Gelegenheit einen entsprechenden Leserunden-Vorschlags-Thread erstellen? Vielleicht kommen ja genügend Eulen zusammen. :wave



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    Amazon / Klappentext:

    Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht: Jemand nimmt offenbar Rache für ein lang zurückliegendes Verbrechen …


    https://www.amazon.de/Zorn-Einsiedlerin-Kriminalroman-Fred-Vargas/dp/380902693X (incl. Amazon Affiliate-ID from this website)



    Rouge und streifi

    Ich habe es als ein weitgehend schönes und gut gemachtes Buch wahrgenommen, aber emotional hat es mich nicht wirklich gepackt, ich bin innerlich auf Distanz geblieben. Keine Ahnung, ob das am Buch oder an mir selbst lag... :gruebel Irgendwann dieser Tage werde ich eine Rezi schreiben. :wave

    ...dennoch habe ich auch ein klein wenig ein unwohles Gefühl dabei, dass mein Geschmack sich so verändert haben könnte, dass dieses einstige Lieblingsbuch nun keins mehr ist. Kennt ihr das Gefühl auch?


    Ich kenne die Befürchtung, aber sie hat sich bei mir zum Glück bisher nicht bewahrheitet; zumindest nicht bei Büchern, die ich im Erwachsenenalter "erst"gelesen habe. Für meine Teenie-Lektüren würde ich da nicht die Hand ins Feuer legen... :lache


    Da krieg' ich ja gleich 'ne Gänsehaut... :wow :wow :wow

    Stefanie Höfler - Der große schwarze Vogel



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    Amazon / Klappentext:

    Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa damit klarkommen – oder eben nicht. Er erinnert sich an seine Ma mit den grünen Augen und den langen roten Haaren, die so gerne auf die höchsten Kastanienbäume kletterte. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Doch manchmal geht das Leben nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge.


    https://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-schwarze-Vogel-Roman/dp/3407754337 (incl. Amazon Affiliate-ID from this website)


    Eswar also nicht mein Buch, aber es gibt bestimmt Leser, die es lieben sich miteinem 80+ jährigen und dessen Enkel auf eine ungewöhnliche Reise zu begeben, ineinem alten Citroen quer durch Italien. Buon viaggio!


    Ja, die Lesegeschmäcker sind in der Tat verschieden. :-)


    Anfangs hat der selbstmordgedankenschwere Signor Rinaldi es auch mir nicht leicht gemacht. Ein verbitterter, zynischer Misanthrop, der mir – ohne jetzt in seinen zweifelhaften Jargon verfallen zu wollen – gehörig auf die Nerven ging. Natürlich musste das zu Beginn des Buches so sein, denn er muss ja auch in dieser Hinsicht die Kurve kratzen können: vom Ekelpaket zum wenn auch nicht komplett weichgespülten, aber dennoch aufrichtig liebenden Großvater (diese Entwicklung ist anhand des Klappentextes vorhersehbar, daher verrate ich hier bestimmt nicht zu viel). Aber es hat grenzwertig lange gedauert, der Autor reizt hier die Geduld der Leserschaft wirklich aus und beinahe hätte ich das Buch darüber weggelegt.


    Das wäre allerdings schade gewesen, denn nach dem (gewollt) sperrigen Anfang entwickelt es sich zu einem gut zu lesenden Roman über das Lebendigsein, das Sterben und den Tod, über die schmerzvollsten und glücklichsten Momente im Leben, über die Liebe, die zu zeigen man nicht in der Lage war, und die Liebe, die man gerade noch so am Zipfel erwischt hat. Es gibt berührende Betrachtungen über das Leben im Hier und Jetzt, doch auch mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder und EnkelInnen. Das Ganze ist gespickt mit durchaus oft bissigem Humor, über den ich aber, nachdem dem guten Signor Rinaldi seine anfängliche Menschenverachtung ein wenig abhandengekommen war, wieder schmunzeln konnte.


    Nicht gebraucht hätte ich den Perspektivwechsel gegen Ende des Buches; das hat sich, wenn es auch sicher nicht so gedacht war, weitgehend so gelesen, als würde der Autor mir sein Buch erklären. So etwas kann ich leiden wie Zahnweh – und damit straft der Autor auch die Aussagen, die er Signor Rinaldi diesbezüglich in den Mund gelegt hat, Lügen. Hier wäre aus meiner Sicht ein früherer Abschluss des Buches passender gewesen.


    Die vom Original abweichende Übersetzung des Titels gefällt mir sehr gut; das Wortspiel vom Kurvekratzen finde ich viel spritziger als „Die letzte Woche im September“, wie der Roman im Original heißt.


    Ärgerlich finde ich jedoch so vermeidbare Fehler bei der Covergestaltung, wo ein rotes Auto abgebildet ist (was zugegebenermaßen schnittiger aussieht), während es im Buch ein blaues ist.


    Ich habe das Buch flott und mit großem Vergnügen gelesen.



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    Hab's gerade gekauft... :konfus