Beiträge von Nadezhda

    Nadezhda Wenn das Buch dich zur Zeit am meisten interessiert, dann macht es doch kein Sinn, was anderes zu lesen, nur um mehr Bücher zu schaffen, oder? Ich habe ja meinen SuB-Klopper auch noch nicht durch (Wölfe hab ich zwar vor dem Fasten angefangen, aber da lese ich bestimmt noch bis Ende März dran), lese aber parallel noch andere Bücher, vielleicht wär das auch was?

    Es war auch ein bisschen Ironie dabei. Ich weiß doch, dass es v.a. auf den Spaß beim Lesen ankommt. :knuddel1

    Aber die Idee, das Klopper-Buch einfach von Anfang an als Drittbuch zu deklarieren und parallel meine derzeit üblichen zwei anderen zu lesen (ein "normales" Papierbuch vom SuB und ein eBook), scheint Sinn zu ergeben.

    Wie dick ist denn "Wölfe"?

    Und ich überlege, ob ich nicht doch besser nach gelesenen Seiten abrechnen sollte!? :rolleyes Mich lächelt nämlich seit zwei Tagen ausgerechnet mein dickstes SuB-Buch freundlich an... 800 Seiten, und nein, kein Pageturner-Krimi, sondern die Gesamtausgabe der Tagebücher von Anne Frank, mit Dutzenden Seiten Anhang in Schriftgröße 8 :yikes sowie diversen Aufsätzen und Dokumenten... Gut, ein paar Fotos sind zum Ausgleich auch dabei. Aber wenn ich das jetzt anfange, kann ich zu Ende der Fastenzeit schreiben: "Nadezhda: -2 Bücher". Falls überhaupt. :konfus


    :cry


    Anna Quindlen - Ein Jahr auf dem Land



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    ama:

    Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann geschieden, für den erwachsenen Sohn längst entbehrlich, und als Künstlerin hat sie ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses, doch nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen vermietet sie ihr luxuriöses New Yorker Apartment und zieht für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt. Der unfreiwillige Landaufenthalt wird kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca nicht nur die langersehnte neue Inspiration, sondern auch eine unverhoffte Liebe und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...



    Die ersten 30 Seiten haben sich schonmal gut weggelesen. Und es ist schön, mal eine Hauptfigur zu haben, die nicht irgendwo zwischen Mitte Zwanzig und Mitte Dreißig ist, sondern schon ein bisschen mehr Leben im Gepäck trägt und bei der trotzdem noch richtig viel passiert.


    ... und ist das Cover nicht zum Reinbeißen...? :grin


    Das ist ja mal ein interessantes Pseudonym. Wie die Freundin von Elizabeth Bennet in "Pride and Prejudice", die schließlich den peinlichen Mr. Collins heiratet, weil er ihr ein eigenes Heim bietet.


    Schubi , weißt du mehr darüber, warum die Autorin das gewählt hat? Ich kenne sie bisher auch überhaupt nicht.

    Das andere war eine Vorbestellung, das letzte Buch von Andrea Schacht... :-(


    :( Steht bei mir auch ganz oben auf der Liste der anzuschaffenden Bücher. Aber ich warte bis nach dem Fasten, da ich ohnehin vorher nochmal die Vorgänger lesen will. Die Reihe wird ja nun leider unvollendet bleiben. Aber bestimmt kriegt Myntha am Ende den Rrrabenmeister... :heisseliebe

    In Ralf H. Dorweilers "Das Geheimnis des Glasbläsers" auf S. 336:


    Irgendwo bellte ein Hund, aber das galt nicht ihm, sondern eher einer streunenden Katze.

    Ich bilde mir ein, irgendwo gelesen zu haben, dass die streunende Katze neben dem bellenden Hund das zweite Klischeebild ist, das es in ein Buch einzubauen gilt. Spaßige Fingerübungen für AutorInnen... :gruebel

    Wlada Kolosowa - Russland to go. Eine ungeübte Russin auf Reisen


    • Broschiert: 256 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (16. Juli 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442157145



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    https://www.amazon.de/Russland-Eine-unge%C3%BCbte-Russin-Reisen/dp/3442157145 (incl. Amazon Affiliate-ID from this website)


    ama:

    Wie überlebt man in Murmansk im Mini-Kleid? Wlada Kolosowa hat einen russischen Namen und einen russischen Pass. Ansonsten ist nicht viel russisches an ihr übrig geblieben. Seit zwölf Jahren lebt sie in Deutschland und ihr Geburtsland ist für sie fernes Ausland, dessen Sprache sie zufällig spricht. Jetzt will sie mehr über die fremde Heimat erfahren und bereist das riesige Land ihrer Eltern mit dem Rucksack: von Nikel hinter dem Polarkreis bis Sotschi im Süden, vom Schwarzen Meer bis zum sibirischen Baikalsee. „Ich glaube an Schlangestehen und elektronische Tickets. Ich trinke Wasser aus der Leitung, was kein Russe tun würde. Ich lerne Menschen auf der Straße kennen. Bisher hat die Welt ganz gut nach diesen Spielregeln funktioniert. Kriege ich es hin, neue zu lernen?“



    Meine Meinung:


    Es handelt sich bei diesem Buch um die Sammlung von Wlada Kolosowas Kolumnen „Wlada in Russland“, die zunächst 2011 bei Spiegel Online erschienen waren (man findet sie auch noch im Internet) und die ich dort schon gern gelesen hatte: Intelligent, witzig, spritzig, bittersüß-ironisch und doch immer liebevoll nimmt Wlada Kolosowa ihr deutsches und russisches Umfeld sowie sich selbst auf die Schippe. Bei all den vielen Schmunzlern, die dieses Buch auslöst, fehlt es auch nicht an tiefgründigen Gedanken, die sich vor allem in den Schilderungen der oft sehr berührenden Erlebnisse und Begegnungen mit interessanten und warmherzigen Menschen entfalten.


    Die seit langem in Deutschland lebende Autorin ist ja ausgezogen, um nach ihren sowjetischen / russischen Wurzeln zu suchen, nach ihrer Identität gar – sehr bewegend fand ich dann die Beschreibung, wie sie am Ende einer langen Wanderung tatsächlich zum ersten Mal im Leben nicht nur mit dem Intellekt darum kreist, sondern in ihrem Innern spürt, dass sie beides ist: deutschrussisch und russischdeutsch. Ich konnte beim Lesen richtig fühlen, wie es da „klick“ gemacht hat und sie innerlich ins Lot gekommen ist.


    Das Buch macht richtig Spaß, hat bei mir aber auch viele Erinnerungen an meine eigene DDR-Kindheit geweckt und Fragen aufgeworfen, denen ich noch weiter nachspüren will.


    Ich vergebe volle Punktzahl und werde definitiv mehr von der Autorin lesen.




    Meine SuB-Bücher sind fast alles "normal dicke" Bücher, keine Mangas / Comics, nur wenige Kinder- und Jugendbücher. Ich werde mich am Ende des Fastens also auf jeden Fall mit einem geringeren "Erfolg" zufriedengeben müssen. Außerdem habe ich gerade den Reader voll mit tollen Büchern aus der Onleihe. Ich habe daher beschlossen, dass ich mir keinen Statistik-Stress machen werde und einfach nach Lust und Laune lese, ob nun SuB oder Onleihe - Hauptsache, es macht Spaß. :S


    Euch allen ebenfalls viel Spaß mit dem Buch, das ihr gerade lest!!! :wave



    :lesend

    Ich brauche nochmals etwas Leichteres und schiebe ein:


    Wlada Kolosowa - Russland to go: Eine ungeübte Russin auf Reisen


    Ich nehme an, das Buch bündelt ihre Kolumnen, die, wenn ich mich richtig erinnere, vor einigen Jahren immer mal auf Spiegel Online erschienen sind und die ich immer gern gelesen habe.




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    ama:

    Wie überlebt man in Murmansk im Mini-Kleid? Wlada Kolosowa hat einen russischen Namen und einen russischen Pass. Ansonsten ist nicht viel russisches an ihr übrig geblieben. Seit zwölf Jahren lebt sie in Deutschland und ihr Geburtsland ist für sie fernes Ausland, dessen Sprache sie zufällig spricht. Jetzt will sie mehr über die fremde Heimat erfahren und bereist das riesige Land ihrer Eltern mit dem Rucksack: von Nikel hinter dem Polarkreis bis Sotschi im Süden, vom Schwarzen Meer bis zum sibirischen Baikalsee. „Ich glaube an Schlangestehen und elektronische Tickets. Ich trinke Wasser aus der Leitung, was kein Russe tun würde. Ich lerne Menschen auf der Straße kennen. Bisher hat die Welt ganz gut nach diesen Spielregeln funktioniert. Kriege ich es hin, neue zu lernen?“



    Mein GöGa hat mich gerade für vollständig verrückt erklärt, und das nur, weil ich ein Buch gekauft habe, das ich gerade erst aus der Bücherei ausgeliehen hatte.

    das war aber so gut, dass ich es einfach auch selbst haben muss, und zwar sofort! :lache


    So ging es mir bisher bei jedem Wanderbuch... Mein Mann dachte auch schonmal, dass er schielt, weil das Buch zweimal dalag. :lache