Eowyn Ivey: Das Schneemädchen

  • 51%2BaHOCOKGL._SX327_BO1,204,203,200_.jpgDas Schneemädchen - Eowyn Ivey


    Inhalt:


    Das nicht mehr ganz so junge, kinderlose Ehepaar Mabel und Jack ist um 1920 in die Wildnis Alaskas ausgewandert und hofft, sich nach einem großen Verlust dort ein neues Leben aufbauen zu können.


    Doch dieses Leben ist hart, besonders im Winter, und sie bleiben auch hier von Schicksalsschlägen nicht verschont, die sie nur mit Hilfe von Freunden überstehen können.


    Eines abends bauen sie ein Kind aus Schnee, mit Schal, Fäustlingen und blonden Haaren. Am nächsten Morgen sind die Figur, Schal und Fäustlinge verschwunden, dafür führen Kinderspuren in Richtung Wald und wenig später sehen sie zum ersten Mal ein feengleiches, zartes, blondes Mädchen mit einem Fuchs am Waldrand.

    Wo kommt es her? Und wird es ihnen gelingen, sein Vertrauen zu gewinnen?



    Meine Meinung:


    Das Erste, was mich an diesem Buch gefesselt hat, war das Cover, das mir gleich im Gedächtnis blieb und das ich in seiner Einfachhheit mit nur zwei Farben (blau und weiß) einfach wunderschön fand. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass es das perfekte Cover für diese Geschichte und das Buch ist, weil genau diese beiden Farben im Buch immer wieder eine Rolle spielen.


    Die Autorin erzählt in ihrem ruhigen Stil eine Geschichte über Einsamkeit und Freundschaft, über Zusammenhalt, Sehnsucht, Liebe und Verlust, und über die harten Winter in Alaska und das Leben der ersten Siedler dort. Dabei wird es nie langweilig. Mabel und Jack mögen einen Schicksalsschlag erlitten haben, doch sie geben sich nicht auf. Das macht die beiden sympathisch, man lebt, leidet und weint mit ihnen, und auch alle anderen Charaktere in diesem Buch sind liebevoll ausgearbeitet und richtig, so wie sie sind.


    Das Buch orientiert sich auch an dem russischen Märchen "Snegorutschka", von dem Mabel ein Buch besitzt, in dem sie immer wieder liest. Man bekommt dadurch das Gefühl zu wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie sie endet, aber man sollte sich niemals zu sicher sein (und ich verrate nichts!).



    Fazit:


    Ein leises Buch mit einer wunderschönen, aber niemals langweiligen Geschichte über das Leben, die sich immer am Rande des Mystischen bewegt.

    "Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder!" (Dante Alighieri)

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  • Das Buch orientiert sich auch an dem russischen Märchen "Snegorutschka", von dem Mabel ein Buch besitzt, in dem sie immer wieder liest. Man bekommt dadurch das Gefühl zu wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie sie endet, aber man sollte sich niemals zu sicher sein (und ich verrate nichts!).

    Das ist ja interessant! Vielen Dank für deine schöne Rezi. Jetzt freue ich mich noch viel mehr auf dieses Buch. :-)