Beiträge von Annabas

    Einen schönen Sonntagmorgen wünsche ich!


    Ich bin gerade mit dem ersten Abschnitt fertig geworden und habe eure Beiträge noch nicht gelesen - ich will erst einmal schreiben, was mir so durch den Kopf gegangen ist.


    Die 20-er Jahre finde ich eine faszinierende Zeit, alles war im Aufbruch. Wenn man heute sieht, was diese Epoche in Film, Malerei, Musik, Tanz und Literatur angeschoben hat, ist das ganz erstaunlich. Und in manchen Punkten sind wir heute vermutlich wieder deutlich konservativer geworden. Daher war für mich besonders interessant, dass die Heldinnen dieses Buches in der Gymnastikschule Tänzerinnen sind oder werden wollen. Die Namen von Mary Wigman und Anita Berber sind ja schon gefallen, das waren sicherlich Vorbilder - oder in diesem Fall Konkurrentinnen.


    Wir erfahren schon im Prolog, dass Liselotte ihre Lehrerin denunzieren wird und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, wie es dazu kommen wird. Im ersten Abschnitt ist Berta Habenicht ja noch Gegenstand der Schwärmerei - wie wird diese in einen Hass umschlagen, der zur Denunziation führt? Interessant ist natürlich auch, was dieses Wissen mit mir beim Lesen macht - soll/darf ich Lieselotte überhaupt anfangen, sympathisch zu finden?


    Gerne habe ich auch die "Milieuschilderungen" gelesen. Scheinbar sind die Standesunterschiede in der Tanzklasse verwischt, aber nur scheinbar. Das Proletariermädchen Ingeborg wird von Lieselottes Freundin Else verachtet, Lieselotte findet dagegen Gnade. Else ist ein richtiges Flapper Girl, ich finde sie etwas nervig, aber auch bei ihr bin ich gespannt, was das Leben für sie bereit hält und wie sich die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen entwickeln wird.


    Und jetzt bin ich neugierig auf eure Meinung, ihr habt ja schon so viel geschrieben.

    Und noch ein erfolgreicher Test: das Winter-Curry von Seite 60/61


    Nach Rezept sollen dazu auch Schwarzkohl- oder Grünkohlblätter genommen werden. Das ist beides nicht so sehr mein Fall, also habe ich das durch Wirsing ersetzt. Der Brokkoli kam aus der Tiefkühltruhe. Den Koriander habe wie immer weggelassen.


    Die Zubereitung ist gewohnt einfach, ich habe nur nach der halben Kochzeit etwas Wasser nachgegossen, weil ich Sorge hatte, ob das Curry nicht doch anbrennt. Vermutlich wäre es besser gewesen, wenn ich den Brokkoli etwas später hinzugefügt hätte, so war er doch schon sehr weich und fast verkocht. Geschmeckt hat es aber sehr lecker!


    Ich habe zum Schluss einen Klecks Joghurt auf den Teller gesetzt, das hat sehr gut gepasst. Im Rezept wird empfohlen, Reis oder Brot dazu zu reichen - ich meine, das ist gar nicht nötig. Mit den mitgekochten Kartoffeln ist es ein vollständiges Essen, ich habe nichts dazu gebraucht.


    Und wieder ein Rezept, das sich lohnt, weitere Male zu kochen. :thumbup:


    Ich fange heute an mit Dorit David - Unter ihren Augen


    1922 – Zeit des Aufbruchs. Begeistert befreit sich auch die 16-jährige Lieselotte von alten, moralischen Verkrustungen.

    Tanzend. Etliche Frauen verdienen ihr Geld selbst und vor allem ohne Mann. Ein Umstand, den das ehrgeizige Mädchen ohnehin nicht vermisst. Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung sind die Zauberworte ihrer Zeit. Dass sie „ernsthaft lila“ sein könnte, darauf kommt Lotte nicht mal im Traum.

    Wie ein Gestirn am Himmel erscheint ihr da Berta Habenicht, und Lotte umkreist die Lehrerin seit dem Moment, als sie deren Schule betritt. Nur wenige Augenblicke später gehört sie bereits zu den Elevinnen, denn auch Berta hat ein Auge auf sie geworfen.

    Die Sterne stehen günstig in der jungen Weimarer Republik; Lottes einziger Traum ist das Turnen und Tanzen! Dass die junge Frau jahrelang ihre Sexualität verdrängt, bemerken alle, nur Lotte selbst nicht, und dass Berta in einer lesbischen Beziehung lebt, führt sie beide in einen gefährlichen Strudel aus Konkurrenz, Verleumdung und Verrat. Nicht ungefährlich in einer Zeit des Übergangs zur Diktatur.


    ASIN/ISBN: 3896562851

    Hallo ihr Lieben, so langsam bekomme ich wieder mehr Lust auf's Lesen. Mein aktueller Krimi (Val McDermid - Das Grab im Moor) lässt sich richtig gut an und auf die morgen startende Leserunde freue ich mich sehr. Ich hoffe, dass das so bleibt, schließlich habe ich spannende Bücher hier liegen, die auf mich warten.


    Heute Abend muss ich aber erstmal etwas aufräumen und Wäsche zusammenlegen, nebenher schaue ich fern. Aber für ein paar Seiten im Bett wird's noch reichen.


    Habt ein schönes Wochenende! :wave

    Queeny   Kari-Jeanne

    Ich kenne das zur Genüge. Vor allem an Samstagen so ab 14 Uhr haben wir ein ganzes Rasenmäher-Orchester in der Nachbarschaft.

    Ich fand's heute nur doppelt blöd, weil es wirklich der erste Tag in diesem Jahr ist, an dem ich mal gemütlich hätte draußen sitzen können, bisher war es zu kalt. Und dann gleich so ein Krach, so dass man nicht mal die Fenster offen stehen lassen konnte.

    Ich muss noch zwei Karten melden, vielen Dank an die Absenderinnen:


    Gestern kam eine schöne, düster-stimmungsvolle Kunst-Karte von Muffelinchen - gefällt mir super! Ich musste zweimal schauen, ob das nicht doch eine Fotografie ist, bis ich die Kutsche gesehen habe - dann war's klar.


    Und heute bekam ich ein Blumen-Alphabet von Rosenstolz

    Vielleicht magst du vom Online-Spaziergang erzählen? Der hat mich auch interessiert.


    Und dann kommt hier auch noch ein Bild der Karte von Booklooker




    Ich bin ja total erleichtert, dass es jetzt milder ist und wird, das tut sooo gut. Jetzt müssen nur noch die Waldwege wieder auftauen. Ich freu mich auch schon darauf, wenn es wieder grüner wird und die Natur wieder zum Leben erwacht ... :-]

    So geht es mir auch. Ich scharre schon mit den Hufen, weil ich am Wochenende im Garten aufräumen möchte. Da liegt noch so viel altes Laub herum, das muss jetzt weg. Außerdem will ich mein Hochbeet vom Unkraut befreien und schon mal überlegen, was ich wo einsetzen will.

    :flowers

    Ja, ich find's auch schade mit Barbara Wussow, ich mochte ihre Art, aber (für mich) überraschend kommen alle Kandidaten sympathisch rüber. Mir ist jetzt auch eingefallen, woher ich diesen Daniel kenne: aus der Maxcare-Werbung.


    Ich glaube schon, dass das Backen selbst in der vorgegebenen Zeit läuft, also dass die Kandidaten wirklich nur 4 oder 2 Stunden Zeit haben. Ich glaube aber nicht, dass alle drei Durchgänge an einem Tag gedreht werden, dazu sehen die Bäcker beim Beginn immer zu "frisch gebügelt" aus. Außerdem braucht das Aufräumen und Putzen zwischendrin auch seine Zeit.

    Ich habe heute auch die

    Sommer-1-Topf-Pasta von Seite 40/41

    probiert und bin sehr begeistert.


    Ich habe alle Zutaten aus dem Rezept verwendet, ausgenommen den TL Honig.

    Muschelnudeln gab's im Kaufland entweder in der Mini-Suppennudel-Form oder als italienische Riesen-Muscheln. Also habe ich mich für Trulli entschieden, die habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gehabt. Die Trulli gehören zu meinen Kindheitserinnerungen, meine Mutter hatte die immer vorrätig. Da gab es für mich noch etwas Nostalgie oben drauf. <3


    Die Zubereitung selbst ist mega-einfach und das Ergebnis hat mich total überzeugt. Ich habe diesmal die komplette 4-Personen-Menge gekocht, würde aber sagen, dass sie vermutlich eher nur für 3 Personen ausreicht. Jetzt gibt es für mich einen Rest zum baldigen Aufwärmen und noch einen weiteren Rest für das Tiefkühlfach.


    Hier hat alles gepasst. :thumbup: