Beiträge von Sequana

    Schönen Ostermontag, liebe Eulen :flowers


    Gleisender Sonnenschein hat mich früh geweckt. War noch müde, aber an Schlaf nicht mehr zu denken. Nach Nachrichten lesen und ausgiebig frühstücken, muss ich die Küche aufräumen, die Osterblumensträusse entsorgen und Einiges an Ablage erledigen. Dann hoffe ich weiter "Die Sanftmütigen" lesen zu können. Allerdings steht bei dem Sonnenschein auch ein Frühlingsspaziergang an.

    Schöne Ostern, allerseits!

    Nach einem ruhigen Frühstück (Osterbrot, Orangenmarmelade, gut gereifter Ziegenkäse) habe ich beim Postcrossing Adressen gezogen und Postkarten ausgewählt. Sie fliegen nach Japan, Italien, Australien, USA und Österreich.


    Heute Nachmittag bin ich zum Osterkaffee eingeladen. Meine Freundin ist eigentlich ein grosser Bücherwurm, nur momentan hält auch sie das Leben vom Lesen ab.


    Abends lese ich weiter, je nach Müdigkeit meiner Augen wirds das Hörbuch oder der Kindle.


    :biene schwirren gerne bei mir herein, da ich bei offener Balkontür sitze :flowers Ich wünsche allen Büchereulen einen sonnigen Ostersonntag :bluemchen

    Allen Sich-nicht-wohl-Fühlenden, allen Kranken, allen nur langsam Genesenden wünsche ich zügig Genesung. Sich am Osterwochenende schlecht fühlen braucht keiner.

    Hier hatte es heute strahlendes sonniges Frühlingswetter, aber die Luft blieb kühl. Auf einen Kaffee kann man sicher draussen sitzen, länger kaum.

    Rumpelstilzchen Mit Sarkasmus im Buchtitel muss man vorsichtig umgehen. Les Bienveillantes von Jonathan Littell habe ich nie über die ersten 20-30 Seiten hinaus lesen können. Das kommt aber auch daher, dass ich als Kind viele Menschen, Opfer wie Täter, von ihrem Leben in den 1940ern habe erzählen hören. Diese Menschen sassen neben mir, und ich stellte ihnen alle Fragen, die mir in den Sinn kamen. Romane lese ich daher kaum über die Kriegsjahre.


    Rosenstolz Danke für das Foto aus dem Wilhelmina Theater Cannstatt. Bis vor 3 Jahren bin ich regelmässig ein, zweimal im Jahr in ein Theater in einer anderen Stadt gefahren. Viele interessante Bühnen habe ich so kennengelernt. Diese Kurzreisen fehlen mir, aber ich möchte noch nicht mich wieder darauf einlassen.


    geli73 Viel Spass bei der Vorstellung der Neuerscheinungen in deiner Buchhandlung. Früher bin ich gerne zu solchen Veranstaltungen gegangen, wenn ich auf Reisen war. Mein Eindruck ist, dass sie eher in kleineren Städten stattfinden. Die Grossstadt bietet eher Lesungen mit Autoren.


    Die Insel Kreta befindet sich auch noch auf meiner Reiseliste. Mein Mann hat sie erwandert, ich konnte damals nicht mit. Mich interessieren auch eher die antiken Ruinen.

    Guten Abend,
    ich reihe mich bei denen ein, die heute nichts oder kaum gelesen haben, bis jetzt.


    ASIN/ISBN: 3453438361

    Einzig und allein das Hörbuch um Rabbi Klein, "Das Ende vom Lied" von Alfred Bodenheimer, habe ich neben dem Alltagesgeschen beendet. Nicht der Rede wert, flache Figuren, keine Spannung, aber die Hinweise auf den jüdischen Glauben passten in meine momentane Stimmung. Da ich viele Jahre in Zürich gelebt habe, kenne ich die Ecken, Strassen und Bahnhöfe, wo der Krimi spielte. Das hat mich bei der Stange gehalten.


    ASIN/ISBN: 3312006864

    Da ich keine Zeit verlieren wollte mir ein einfaches neues Hörbuch zu suchen, habe ich den nächsten Fall um Rabbi Gabriel Klein runtergeladen. "Der Messias kommt nicht" spielt in Basel, kenne ich auch gut, und wider erwarten finde ich das Buch besser. Nicht spannender oder mit mehr Tiefgang, aber mit mehr jüdischem Witz und den mag ich. Ausserdem erfahre ich so ganz nebenbei weiteres zur jüdischen Religion und mehr Wissen kann nie schaden.


    Ansonsten sitze ich satt bei einem guten Glas Rotwein aus dem Médoc und werde jetzt auch eure Beiträge durchlesen.

    Abendessen war bei mir das vorgezogene Osteressen mit Lammragout und Gratin Dauphinois. Ich freue mich mit dem gelungenen Lamm, eine zweite Portion bleibt mir zu Montag. Das Gratin hätte wenige Minuten länger im Ofen bleiben dürfen. Ich mag weiche Kartoffelscheiben.

    ASIN/ISBN: 398199986X

    20 % habe ich gelesen. Mittlerweile weiss ich, wer der erzählende Chor in dem Roman ist, die Tausend Augen der Nachbarn im Sofioter Viertel, wo dieser Roman spielt. Sind es wirklich Sanftmütige? Hmmm?!


    Den Abend ausklingen lassen möchte ich mit einem Hörbuch, einem Krimi. Ich suchte etwas leichtes und falle auf einen Text mit dutzenden an Fremdwörtern pro Seite und eine lange Einleitung bis es zum Mord kommt, aber eine wunderbare Schilderung des Zürchers Milieus.

    ASIN/ISBN: 3453438361


    Abends gab es Feldsalat mit harten Eiern, Apfelkompott mit Eierlikör, Espresso.

    Da an diesem Wochenende drei der grossen Weltreligionen Feiertage haben, habe ich am Abend zu einem Krimi gegriffen, der im Zürcher jüdisch-religiösen Milieu spielt

    ASIN/ISBN: 3453438361

    Als im Bahnhof Zürich-Enge eine Frau vom Zug überfahren wird, ahnt Rabbi Klein, dass es weder Selbstmord noch ein Unfall war. Er hat die Tote gut gekannt. Carmen Singer war ein aktives Mitglied der Kultusgemeinde, aber auch eine mehr als anstrengende Frau. Nach ihrem gewaltsamen Tod gerät Rabbi Kleins engstes Umfeld ins Visier der ermittelnden Kommissarin Bänziger. Doch auch Klein ist dem Verbrechen auf der Spur: Hat der langjährige Präsident der Gemeinde etwas zu verbergen? Und was hat die wohlhabende Julia Scheurer mit der Sache zu tun, deren Vater Liebesbriefe an eine Tote schrieb?

    Frühstück: Osterbrot mit Mandeln und Orangenmarmelade, eine grosse Kanne Tee (Mélange Assam/Yunnan) mit Milch


    Mittagessen: Gemüseeintopf (aufgewärmt), eine dicke Scheibe Dinkelbrot, Käse (Tomme), Erdbeeren (erstaunlich wie geschmackvoll doch die riesigen Bio-Erdbeeren bei Edeka sind), Espresso


    Buch: Erstaunliche Erzählperspektive in der Du-Form, wenn es um den Hauptprotagonisten geht. Irgendwie kommt bei mir das Gefühl auf Erinnyen zu zuhören. Verstörend, aber ich lese gespannt weiter.

    Bisher erzählt die Geschichte von einem jungen Bulgaren aus der Provinz, der 1944 nach Sofia zieht. Hier findet er ein Zimmer bei einem Schuster mit dem Versprechen sich um den stotternden Sohn des Schusters zu kümmern. An sofort sehen die Kiezanwohner beide gemeinsam um die Häuser ziehen...

    ASIN/ISBN: 398199986X

    Bis zur Pandemie ging ich gerne und häufig in Oper, Konzert, Theater, usw.

    Konzertante Aufführungen von Opern habe ich in der Philharmonie erlebt. Sir Simon Rattle nahm sie oft ins Programm auf. Seine Frau ist die Mezzo-Sopranistin Magdalena Kožená.


    Da ich damals auch im Freundeskreis der Philharmoniker war, wurde ich einmal im Jahr/ab und an zu Proben eingeladen. Da sangen zwar die Sänger nicht ganz mit voller Stimme, aber zeigten durch Mimik und Gesten, was sie von Oper, Musik, Co-Musikern oder allgemein aus ihrer Laune heraus von der Welt hielten. Manchmal war es dabei schwer in Sterbeszenen der Bühnenprotagonisten als Publikum ernst zu bleiben.

    Guten Morgen liebe Büchereulen,

    hier ist das Wetter verhangen, mir scheint sogar mit einem orangefarbenem Schimmer von einem Rest Saharasand.

    Ganz sicher ist Birkenpollen in der Luft, meine erste Niessorgie des Tages habe ich schon hinter mir.
    Mein Buch lasse ich vorerst noch geschlossen, ich muss zuerst etwas aufräumen.

    Bis später.


    mazian Tout de bon ! Dir einen ruhigen Arbeitstag!

    ...Aber das lange Lesewochenende geht ja bis Montag - der ist aber vermutlich kein Feiertag in Frankreich?

    Nö, Ostermontag ist in Frankreich ein Feiertag. Je nach Branche und Unternehmen dürfen Ausnahmen geltend gemacht werden.

    Hingegen wird am Karfreitag in Frankreich gearbeitet, auch wenn es ein laizistisches Land ist und der Katholizismus nicht Staatsreligion.