Beiträge von Gelinde

    Heat 2, von Michael Mann und Meg Gardiner


    Cover:

    Es könnte die Skyline von LA sein und passt somit super zum Thriller.


    Inhalt und meine Meinung:

    Ungewöhnlich: dieses Buch ist die Fortsetzung zu dem Film HEAT.

    Ich habe den Film nicht gesehen, also bin ich auch ganz unvoreingenommenen an das Buch herangegangen. Und ich muss sagen, ich finde das Buch echt super.

    Tolle spannungsgeladene Handlungsorte.

    Sehr gut ausgearbeitete Charaktere.


    Die Handlung dreht sich um den Mordermittler Vincent Hanna und die Gangsterbande von Neil McCauley, wobei dieser gleich zu Beginn ja gestorben ist und Chris Shiherli wird die Hauptfigur, er hat den Aufstieg geschafft und trifft nun Jahre später in LA auf Hanna, der noch immer Jagd auf Verbrecher macht. Es geht um internationale Geldwäsche.


    Mit atemberaubender Spannung habe ich die 680 Seiten verschlungen. Es wird nie langweilig, ist sehr actionreich, gerade so wie ich mir einen Kinofilm auch vorstelle.

    Besonders gefällt mir, dass die Personen sehr facettenreich gezeigt werden. Mal sind sie kalt und hart wie Stahl und dann wieder sehr emotional und voller Gefühle.


    Autoren:

    Michael Mann ist ein weltbekannter Regisseur, Drehbuchautor und Produzent sowie einer der innovativsten und einflussreichsten Filmschaffenden Amerikas. Zahlreiche preisgekrönte Filme und Serien (beispielsweise Miami Vice, Manhunter, Der letzte Mohikaner, Heat und Ali) stammen aus seiner Feder. Mann lebt in Los Angeles.


    Meg Gardiner ist Autorin von sechzehn preisgekrönten, von den Medien hochgelobten Romanen. Ihre Thriller sind internationale Bestseller und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Gardiner gewann einen Edgar Award sowie einen Barry Award, einer ihrer Romane wird derzeit von Amazon im Serienformat verfilmt. Sie ist eine ehemalige Anwältin und lebt derzeit in Austin, Texas.


    Mein Fazit:

    Ein Thriller wie ich ihn mag. Voll atemloser Spannung und tolle Protagonisten.

    Von mir 5 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3365002286

    Unsre verschwundenen Herzen, von Celeste Ng


    Cover:

    Die Farben gefallen mir zwar gut, aber mir gefallen Cover, die einen Bezug zum Buch haben besser als so grafische Muster.


    Inhalt:

    Der zwölfjährige Bird lebt mit seinem Vater in beengten Zuständen. Seine chinesische Mutter ist seit drei Jahren verschwunden und wird einfach aus seinem Leben gestrichen.

    Die Gesellschaft ist eingeschüchtert und für asiatische Bürger wird es immer schwieriger.

    Da bekommt Bird einen Brief seiner Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr.


    Meine Meinung:

    Ein Buch das nicht so einfach zu lesen ist, es herrscht eine sehr beklemmende Atmosphäre. Es lässt mich auch sehr zwiegespalten zurück.


    Das Thema ist gut.

    Es geht um Diskriminierung und wenn der „Staat“ die Menschen manipuliert, wenn er seine Macht ausnützt um die Bevölkerung zu ängstigen und jede freie Meinungsäußerung unterdrückt. Das geht dann soweit, dass wieder Bücher verbannt und verbrannte werden und dass Kinder willkürlich aus ihren Familien genommen werden.


    Die Umsetzung ist mir etwas zu flach. Die Emotionen werden mir zu selten deutlich.

    Es wird sehr viel ‚“erzählt“ und nicht so viel aktiv gehandelt. Die Dialoge oder Aktivitäten sind sehr rar.

    Dann ist auch einiges das passiert wiederum sehr unglaubwürdig.

    Und vor allem das Ende ist mir zu abrupt. Hier ist für mich noch längst nicht alles klar und das ganze empfinde ich als unvollendet.

    Ich finde bei dem Thema wäre eindeutig mehr drin gewesen.


    Autorin:

    Die 1980 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania geborene amerikanische Autorin chinesischer Abstammung Celeste Ng zog im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie nach Ohio. Während ihrer Schulzeit engagierte sie sich als Mitherausgeberin einer literarischen Schülerzeitschrift. Anschließend studierte sie an der Harvard University und an der Universität von Michigan, an der sie einen Master-Abschluss in Creative Writing erwarb. Später unterrichtete sie dort kreatives Schreiben


    Mein Fazit:

    Ein Buch das ich gerne gelesen habe, das mich aber irgendwie unzufrieden zurück lässt.

    Deshalb 3,5 Sterne die ich bei vollen auf 4 aufrunde.

    ASIN/ISBN: 3423290358

    Ein Alman feiert selten allein, von Aylin Atmaca


    Cover:

    Mit der exakten Ausrichtung der Geschenke, passt das Cover zum Inhalt des Buches.


    Inhalt:

    Elif, ein Kind türkischer Gastarbeiter, wird von den Eltern ihres deutschen Freundes Jonas, zu ihrem ersten „deutschen“ Weihnachtsfest eingeladen.

    Ihre Erwartungen in ein harmonisches Familienfest sind groß. Heimlich träumt sie seit ihrer Kindheit davon.

    Ob ihre Erwartungen in Erfüllung gehen?


    Meine Meinung:

    Eine humorvolle Geschichte, in der wir „Deutschen“ einen Spiegel vorgehalten bekommen.

    Ich habe mich bei den meisten Handlungen wieder erkannt, wenn auch vielleicht in abgeschwächter Form. So mache ich mir auch Listen und Pläne, wenn auch nicht gerade im Minutentakt; oder ich benütze Geschenkpapier ein weiteres Mal, wenn ich es auch nicht vorher bügle, etc. Somit fand ich alles ziemlich nachvollziehbar und plausibel.

    Was ich allerdings nicht verstehen konnte, und worüber ich herzlich lachen konnte: dass man schon vorher durchgeben muss, was man wem schenkt, damit der entsprechende Platz unter dem Weihnachtsbaum kalkuliert werden kann.


    Wie gesagt, der „ganz normale‘“ Weihnachtswahnsinn, wie ihn bestimmt viele Familien kennen, mit dem obligatorischen Ablauf und auch Stress und Streit.

    Denn bei allen Klischees, steckt sehr viel Wahres in dem Buch, dem wir uns als Deutsche gar nicht bewusst werden, die ich aber auch nicht schlimm finde (und oft sehr praktisch).


    Allerdings finde ich das Ganze ist ein bisschen sehr einseitig von Elifs Seite geschildert. Vermutlich auch deshalb, weil die Geschichte aus der Sicht von Elif erzählt wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es umgekehrt, wenn ein Deutscher oder eine Deutsche bei einem wichtigen Fest der Türken ist, es genau so viele Fallstricke gibt.


    Autorin:

    Aylin Atmaca wurde 1985 als Kind türkischer Einwander:innen in Heidelberg geboren und wuchs in einer badischen Kleinstadt auf. Mit ihrer Familie und ihrem Hund lebt sie heute in einem Vorort von Mannheim, wo sie als Übersetzerin und Texterin arbeitet. »Ein Alman feiert selten allein« ist ihr erster Roman und ist inspiriert von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen.


    Mein Fazit:

    Ein humorvolles Buch, dass so manche Eigenheiten der Deutschen, und vor allem auch an Weihnachten, deutlich macht.

    ASIN/ISBN: 3365000720

    Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles, von Marcus Pfister


    Cover:

    Wunderschön, sofort zum verlieben.


    Inhalt und meine Meinung:

    30 Jahre Regenbogenfisch!

    Da kommen nostalgische Gefühle auf.

    Schon meine Kinder haben den Regenbogenfisch geliebt und nun kommen meine Enkel in den Genuss von seinen tollen Geschichten.


    In diesem Buch nun sind es wieder mehrerer Botschaften die übermittelt werden. Es geht um Lügengeschichten, und dass man ruhig mal etwas hinterfragen und genauer hinschauen sollte. Nicht alles gleich zu glauben, sondern selber nachzudenken. Passt sehr gut in unsere heutige Zeit.

    Es geht auch ums „anderes“ sein oder eine besondere „Gabe“ zu haben, diese dann aber im positiven Sinn für alle einzusetzen.


    Die Illustrationen sind zauberhaft.

    Es glitzert und glänzt auf jeder Seite.

    Dazu das große Format von 223 x 29 , einfach perfekt.


    Mein Fazit:

    Eine tolle Geschichte mit dem Regenbogenfisch.

    Von mir 5 Sterne.



    ASIN/ISBN: 3314106114



    Der Geruch von Erde, von Christiane Tramitz


    Cover:

    Der einsame Hof mit dem „Bergidyll“ und die historischen Fotos passen sehr gut zur Geschichte.


    Inhalt:

    Das außergewöhnliche und harte Leben der Totengräberin Rosa Wegschneider, die 70 Jahre dieses Amt ausgefüllt hat, wird in einem Roman erzählt.

    Es spielt in der Zeit von ca. 1920 bis zu ihrem Tod 2021.

    Ein hartes Leben, voller Arbeit und Entleerungen. Aber auch dem kleinen Glück und einer unglaublichen Genügsamkeit und Zufriedenheit.


    Meine Meinung:

    Eine unglaubliche Geschichte.

    Wie soll ich das nur beschreiben?


    Rosa ist eine unglaublich starke Frau, aber auch unbeugsam und schwierig.

    Eine starke Frau, die das Leben hart gemacht hat, deshalb ist sie trotz all ihrer Härte auch liebenswert. Sie ist hart zu sich selber aber auch zu den anderen. Auch zu ihren Kindern und sie merkt es nicht einmal.

    Ein Urgestein, ein Unikat.

    Von der ich gerne höre oder lese, mit der es aber bestimmt nicht einfach gewesen ist. (In vielem erinnert sie mich an meine Mutter die auch dieser Generation angehört hat). Zu gerne hätte ich immer mal wieder ins Buch eingegriffen und Rosa gesagt sie solle sich mal den Spiegel vorhalten und bei der Wahrheit bleiben. Aber wie es dann im Buch selber einmal anklingt ist das mit dem Gehirn so eine Sache, es bildet sich seine Wirklichkeit, seine Wahrheit nach eigenem Ermessen.

    Dass Rosa zum Schluss noch einsichtig wurde, und dadurch wieder nach Hause konnte, hat mich sehr gefreut.

    Mit Rosa konnte ich leiden, ich konnte Verständnis für sie aufbringen, ich war aber auch ganz schön wütend auf sie.


    Die Autorin schreibt sehr flüssig und sie versteht es gut die Gefühle und

    Emotionen der Beteiligten zu schildert.

    Schon die ersten beiden Seiten, gleich zu Beginn: bitter süß, so traurig und dabei doch zum schmunzeln. Die haben mich sofort in seinen Bann gezogen.


    In der Mitte des Buches gibt es dann noch viele original Bilder, die noch einmal einen guten Eindruck der Zeit verschaffen.


    Autorin:

    Christiane Tramitz war als Verhaltensforscherin u.a. am Max-Planck-Institut tätig, bevor sie ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte. Sie befasst sich überwiegend mit den Lebensgeschichten faszinierender Menschen, schreibt aber gelegentlich auch gerne Krimis, die auf wahren Begebenheiten beruhen.

    Tramitz lebt in Berlin und in Oberbayern.


    Mein Fazit:

    Ich habe dieses Buch voller Interessen, Anteilnahme und mit Freude gelesen.

    Von mir 5 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3453281527

    Anouk, dein nächstes Abenteuer ruft!

    von Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay


    Cover:

    Es strahlt eine wunderbare Harmonie aus.


    Inhalt und meine Meinung:

    Die jetzt fast 7 jährige Anouk, nimmt uns beim Lesen wieder mit zu magischen Abenteuern.

    Abends, wenn sie eingeschlafen ist, weckt ein geheimnisvolle Licht sie und ihre Plüschtier „Affi“ auf und sie erlebt mit jeweils anderen Kindern zusammen unglaubliche Dinge.

    Diesmal geht es um Nachhaltigkeit, Upcycling; Umweltschutz; Angst und wie man mit Mut die Angst überwinden kann; Freundschaft, Zivilcourage und Vorurteile.

    Weiter erfahren wir einiges über die Umwelt, das Meer, die Polizei, Ägypten und die Pyramiden sowie den Regenwald.

    In sieben unterschiedlichen Abenteuern, an unterschiedlichen Orten, werden diese Themen kindgerecht bearbeitet.


    Irgendwie wie lauter kleine Märchen.


    Die liebevollen Illustrationen sind wieder ganz bezaubernd.


    Autoren und Illustratorin:

    HENDRIKJE BALSMEYER wurde 1987 in Halle geboren. 2016 zog die Gymnasiallehrerin der Liebe wegen an den Starnberger See und übernahm die Leitung des operativen Geschäfts bei Tabaluga Enterprises

    PETER MAFFAY, ein wunderbarer Sänger und wir lieben Tabaluga, mehr brauche ich hier nicht schreiben.

    JOËLLE TOURLONIAS, geboren 1985 in Hanau, hat Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration und Malerei an der Bauhaus Universität Weimar studiert. 2009 machte sie sich selbstständig und zeichnet, malt, lebt und liebt heute in der Pampa in der Nähe von Frankfurt am Main.


    Mein Fazit:

    Ein schönes Buch, das uns die fantastische Welt der Kinder zeigt und dabei wichtige Werte übermittelt.

    Von mir 5 Stern.

    ASIN/ISBN: 3845850787

    Die Kunstschätzerin, von Sandra Byrd


    Cover:

    Die Frau n dem tollen historischen Kleid passt super zum Buch.


    Inhalt

    Das Viktorianische England, 1866.

    Die junge Eleonor übernimmt das Familienunternehmen, da ihr Vater tot ist und ihr Onkel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll einsatzfähig ist.

    Als Frau werden ihr aber viele Ressentiments entgegengebracht und es ist für sie schwer sich in der Branche der Kunstkenner zu halten. Mit bösen Intrigen wird gegen sie gearbeitet.

    Wem kann sie noch vertrauen?


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil empfinde ich als altertümlich. Die Protagonisten handeln und denken für mich oft, nicht nachvollziehbar, verwirrend und widersprüchlich. (auch wenn ich die damalige Zeit berücksichtige). Leider sind sie auch relativ flach und leer. Leider auch die kämpferischen Frauen die kein richtiges Profil bekommen.


    Es geht sehr viel um Kunst und die damalige Sammelleidenschaft, der wohlhabenden Gesellschaft.


    Ein historischer Roman in den sehr viele Themen eingebaut sind, die dann aber nicht weiter aufgegriffen werden.


    Der religiöse Standpunkt wird sehr oft ein geflochten.


    Das Ganze (vor allem die Liebesgeschichte die recht vorhersehbar und nicht sehr glaubwürdig ist) erinnert mich an sehr alte „Mantel und Degen Filme“.


    Autorin:

    Sandra Byrd kocht für ihr Leben gern und sammelt altes Glas und Geschirr. Sie liebt lange Spaziergänge mit ihrem Ehemann und sonntägliche gemeinsame Abendessen mit ihrer wachsenden Familie. Ihre Heimat ist die Gegend von Seattle in den USA.


    Mein Fazit:

    Für mich ein „Mantel und Degen Film“ in Buchform.

    Nicht so meins. Von mir 3 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3963622792


    Sternenschweif und der kleine Bär


    Cover:

    Wunderschön und spricht bestimmt alle Mädchen sofort an.


    Inhalt und meine Meinung:

    Ein wunderschönes Vorlesebuch ab 4 Jahren (meine Enkelin ist 3 und der hat es auch gut gefallen). Das große Format von 22 cm x 29 cm bietet viel Platz für die wunderschönen Illustrationen. Sie sind herrlich farbig und schaffen eine magische Atmosphäre. Optimal geeignet um sich hineinzuträumen.

    Der Text rundet die Bilder optimal ab und hat genau die richtige Länge.


    Laura und ihr Pony Sternenschweif, das Laura nachts in ein Einhorn mit magischen Kräften verwandeln kann, sind ein eingespieltes Team. Sie helfen wo sie können.

    Und bei diesem Abenteuer zeigt es sich wie wichtig und hilfreich eine gute Freundschaft sein kann.


    Ich denke dieses Buch lässt vor allem Mädchenherzen höher schlagen.


    Mein Fazit:

    Ein tolles Vorlesebuch über Laura und ihr Pony Sternenschweif, das sich in ein magisches Einhorn verwandeln kann.

    Von mir 5 Sterne

    ASIN/ISBN: 3440175847

    Der kleine Herr Heimlich bastelt am Glück, von Anke Loose


    Cover:

    Hier sehen wir dann schon den kleinen Wichtel von der Geschichte.


    Inhalt und meine Meinung:

    Es geht um die fünfköpfige Familie Lönneckers, Mama, Papa, Pepe, Lucy und Lotte, sowie den Hauskater Robinson und ihren Hauswichtel Herr Heimlich. Eine wichtige Rolle spielt auch die Nachbarin Oma Marthe und ihr Hauswichtel heißt Wuchtel.


    Ein lustiges Vorlesebuch, das sich auch zum ersten selber lesen eignet.

    Es sind 14 Geschichten die auf 158 Seiten verteilt sind. Also doch recht umfangreich.

    Deshalb denke ich dass es für 5-jährige noch ganz schön schwierig sein dürfte, hier am Ball zu bleiben, gerade weil man die Geschichte ja dann auch über mehrere Tage verteilen wird.

    Es gibt auch schöne Illustrationen die den langen Text sehr gut unterstützen und auflockern.


    Der Schreibstil ist locker und lustig. Es wird ein Alltag beschrieben, in dem sich viele Kinder wiederfinden können, bzw. ein Familienleben das sich bestimmt die meisten vorstellen können.


    Die beiden Hauswichtel sind einfach super und so jemanden, der einem so viel Arbeit abnimmt würde ich mir als Oma auch wünschen.


    Ein schönes Extra sind die Bastelanleitungen im Buch, die auch ohne großen Aufwand gut nachzumachen sind.


    Mein Fazit:

    Ein sehr umfangreiches Vorlesebuch, mit einem Hauswichtel wie ihn wohl alle gerne hätten.

    Von mir gerne 5 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3551522049

    Die Wolkenstürmerin, von Birgit Zimmermann


    Cover:

    Sehr schön, passt zum Roman und zu der Zeit in der er spielt.


    Inhalt

    1957: Marlene Lilienthal, der seit dem Unfalltod ihrer Eltern 50 % des Unternehmens(das Flugzeuge gebaut hat) gehören, muss um die Firma kämpfen.

    Selber liebt sie das Fliegen über alles und träumt von einem Flugtaxiunternehmen und davon selber wieder Flugzeuge zu bauen.

    Doch als Frau werden ihr so einige Steine in den Weg gelegt.


    Auch in der Liebe ist sie nicht auf rosa Wolken gebettet.

    Als sie auf ihren Traummann trifft, der aus der kalten Ostsee steigt, ahnt sie noch nicht welche dramatischen Entwicklungen auf sie zu kommen.


    Meine Meinung:

    Ein toller Historischer Roman, der gekonnt eine Liebesgeschichte und das Drama um die Menschen im Osten und ihre Situation und eine mögliche Flucht aus der DDR, zusammenbringt.


    Wir erleben wie Frauen in den Wirtschaftswunder-Jahren für ihr Ansehen kämpfen mussten. Und Marlene ist eine starke Frau die mir beim Lesen schnell ans Herz gewachsen ist.

    Wir dürfen eine große Liebe wachsen sehen.

    Die Spannung steigert sich kontinuierlich.

    Die einzelnen Protagonisten sind sehr glaubwürdig, jeder hat sein eigenes Profil und alles zusammen schafft eine sehr realistische Handlung für die damalige Zeit.


    Autorin:

    Birgit Zimmermann lebt in der Eifel.. Ihr Steckenpferd sind starke Frauenfiguren, die gegen die Konventionen ihrer Zeit ankämpfen und nebenbei die Liebe finden. Wenn Birgit Zimmermann nicht gerade Romane schreibt, ist sie draußen in der Natur unterwegs. Beim Wandern mit ihrer Schäferhündin in den Bergen und Strandspaziergängen am Meer lässt sie sich zu neuen Stoffen inspirieren.


    Mein Fazit:

    Ein toller historischer Roman, der brillant eine Liebesgeschichte integriert.

    Von mir 5 Sterne.


    ASIN/ISBN: 3365000895

    Schlangen im Garten, von Stefanie vor Schulte


    Cover:

    Typisch Diogenes- Verlag.


    Inhalt:

    Die Mutter stirbt (an was erfahren wir nicht). Der Vater und die Kinder, Steve (20), Linne (1), Micha (11), bleiben zurück und können ihre Trauer nicht verarbeiten.

    Auf jedenfall nicht so wie sich das Umfeld vorstellt oder wünscht.


    Meine Meinung:

    Ein Roman, dem ich so gar nicht folgen konnte. Für mich zu abgedreht. Vermutlich sollten alle Geschichten Metaphern sein.


    Familie Mohn ist in Trauer. Die Mutter, die Frau ist gestorben, soweit kann ich es noch gut nachvollziehen.

    Und ja, Trauer ist etwas sehr individuelles, und jeder trauert anders. Doch was wir hier lesen ist sehr abstrus und zum Teil eine Fantasiewelt, erfunden, zusammen geträumt.

    Z.B. ein Traueramt, Häuser die sich bewegen und bersten, Magie und übersinnliche Kräfte.

    Obwohl: ja man könnte es vielleicht mit der „Gesellschaft“ gleichsetzten, die ja oft auch für alles, so auch für die Trauer, Regeln und Normen festlegt. Z.B . wie man trauern soll und wie lange. Und genau dagegen wehren sich die Mitglieder der Familie Mohn (und jedes Familienmitglied gewinnt einen ganz ungewöhnlichen „Freund“).

    Nur eben für mein Empfinden total abstrus und unglaubwürdig.


    Was der Titel mit der Geschichte zu tun hat ist mir auch ein Rätsel.


    Der Schreibstil wirkt auf mich oft irgendwie zu „künstlich“ vermutlich ist das literarisch wertvoll oder poetisch, ich kann damit meist nichts anfangen.

    Zitat: … und die Gebärende klagte unter der Wucht der Schmerzen, der seltsam erhaben ihren Körper fremdbestimmte.


    Autorin:

    Stefanie vor Schulte, 1974 in Hannover geboren, ist studierte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Marburg.


    Mein Fazit:

    Ja, ich verstehe dass Trauer etwas sehr individuelles ist. Aber mit dieser Geschichte hier kann ich nichts anfangen.

    Von mir 2,5 Sterne die ich mathematisch auf 3 aufrunde


    ASIN/ISBN: 3257072171

    Bruch: Ein dunkler Ort

    Von Frank Goldammer


    Cover:

    Die düstere Stimmung auf dem Cover, passt super zum Inhalt des Buches.


    Inhalt:

    Nicole Schauer, gerade von Hamburg nach Dresden versetzt, wird gemeinsam mit Felix Bruch auf den Fall eines vermissten Mädchens angesetzt.


    Sowohl Schauer als auch Bruch (der ganz besonderes) haben ihre Geheimnisses und ihre Dämonen gegen die sie mehr oder weniger ankämpfen.


    Und dann ihr erster gemeinsamer Fall. Sehr dubios. Alle schweigen oder lügen. Und dabei läuft ihnen die Zeit davon.


    Meine Meinung:

    Ein unglaublich spannender Krimi, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen.

    Die Situation wird sehr düster und beklemmend dargestellt. Es gibt kaum Ansatzpunkte für die Ermittler. Tja und die müssen sich auch erst zusammenraufen, das ist super beschrieben

    Felix Bruch kommt selber wie ein Psychopath rüber und es wird nie ganz klar was mit ihm los ist. Es gibt einige Ansätze die im Dunkeln belieben und somit viel Raum und Platz für Fortsetzungen bieten (die ich dann gerne lesen würde).


    Der Schreibstil ist sehr flüssig, das Ganze wirkt sehr realistisch, auch wenn ich mir manchmal denke: das darf es doch nicht geben, das kann es doch nicht geben.

    Die Geschichte bietet immer wieder neue Überraschungen, neue Wendungen und die Spannung steigen sich bis zum Schluss.


    Für mich wirklich mal was ganz Neues, mir hat das alles super gefallen.


    Autor:

    Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben.. Der Autor lebt mit seiner Familie in Dresden.


    Mein Fazit:

    Ein absolut spannender und fesselnder Krimi. Für mich mal was Neues.

    Deshalb von mir 5 Sterne.

    Die Rückkehr der Kraniche, von Romy Fölck


    Cover:

    Wunderschön und es passt ausgezeichnet zur Stimmung im Buch.


    Inhalt:

    In der dörflichen Idylle ist auch nicht immer alles so einfach oder in Ordnung.

    Die drei Hansen Frauen haben jede ihre eigenen Dämonen und ihre eigenen Geheimnisse.

    Doch ihnen wird nicht bewusst dass gerade ihre Lieben darunter am meisten Leiden.

    Die älteste, Wilhelmine, die Mutter von Grete und Freya kann dadurch ihren beiden Töchtern keine unvoreingenommene Mutter sein und keine Nähe zulassen.

    Grete und Freya, beide um die fünfzig, haben auch ihre Geheimnisse und es belastet sie gegenseitig. Und vor allem Gretes Tochter Anne leidet sehr darunter nicht zu erfahren wer ihr Vater ist.


    Meine Meinung:

    Ein wunderbarer Roman, der uns starke Freuen zeigt.

    Aber er zeigt auch sehr deutlich, dass Geheimnisse, eine Lüge, ein Leben und auch das der nachfolgenden Generationen, vergiften können.


    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Emotionen kommen gut bei mir an, so dass ich den Protagonistinnen sehr nahe komme.

    Die wunderschöne Landschafts- und Tierweltbeschreibungen sind einfach herrlich zu lesen.

    Es wird nie langweilig und wir erfahren folgerichtig immer mehr von den Hansen Frauen. Einiges lässt sich erahnen.

    Schön ist, dass trotz der Barrieren, die die Frauen um sich aufgebaut haben, die ursprüngliche Liebe und Verbundenheit spürbar wird, die nie verloren gegangen ist.


    Autorin:

    ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen.


    Mein Fazit:

    Ein Roman für wohlige Lesesstunden der mich an die Nordsee in eine wunderbare Landschaft entführt hat.

    Ein Buch das mir sehr gut gefallen hat.

    Von mir 5 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3805201028


    Edit: Autorin-Name korrigiert. Gruß Herr Palomar

    Tintoretto und seine Freunde, von Dirk Rossmann


    Cover:

    Das bunte und freundliche Cover spricht die Kinder der Zielgruppe gleich an.


    Inhalt und meine Meinung:

    Ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen (und evtl. auch zum ersten selber lesen) über den Tintenfisch Tintoretto und seine Freunde. Krabbe Crabby, Mala Mandarinfisch, Doppelklick Delfin und die Qualle Kurt, sowie viele andere Tiere.


    10 vielseitige und bunte Geschichte auf 110 Seiten sind sehr gut eingeteilt.

    Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Spielen, Feiern, Aufräumen; lauter Dinge die Kinder kennen und bei denen sie sich mit Tintoretto identifizieren können.

    Es ist einfach lustig wie der freundliche Tintoretto Freunde findet.

    Besonders zu erwähnen sind die Geschichten über den Umweltschutz und speziell die Verschmutzung der Meere.

    Diese werden kindgerecht erzählt (und dann auch gelöst) .

    Klar geht es nicht so einfach wie es hier im Buch geschildert wird (schön wäre es), aber es gibt einen guten Einstieg um über das Thema Umweltschutz zu reden und schon im Kleinkindalter darauf aufmerksam zu machen.

    Besonders hervorgehoben wird auch, dass man Miteinander mehr erreichen kann, als alleine.


    Autor:

    Dirk Rossmann, geboren 1946, gründete 1972 den ersten deutschen Drogeriemarkt mit Selbstbedienung. Der erfolgreiche Gründer der Rossmann-Drogeriekette ist außerdem als engagierter Autor tätig. In all seinen Werken möchte er die Aufmerksamkeit der Leser*innen auf den Klimaschutz lenken, der ihn besonders als Vater und Großvater sehr beschäftigt.



    Mein Fazit:

    Ein tolles und abwechslungsreiches Kinderbuch mit einer tollen Botschaft , das ich super gerne meinen Enkeln vorlese und das denen sehr gut gefällt.

    Von mir 5 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3551522162

    Das letzte Grab, von Lukas Erler


    Cover:

    Das Cover gefällt mir und passt zur Stimmung und Umgebung des Buches.


    Inhalt:

    Es geht um antiken Raubkunstschmuggel, der sich von der Türkei über den nahen Osten abspielt und seine Kreise bis nach Europa zieht.


    Die Rechtsanwältin Carla wird vom türkischen Konsulat kontaktiert. Ihr EX-Mann ist in der Türkei durch einen Autounfall ums leben gekommen. Ob sie bitte die Kosten für eine Überführung zu einer Bestattung in Deutschland übernehmen würde.

    Carla stimmt zu. Dann wird ihre Wohnung verwüstet und ihr Geliebter brutal ermordet.

    Bei der Beerdigung wird sie von einem arabischen Mann angesprochen, der ihr eine unglaubliche Geschichte von illegalem Raubkunsthandel erzählt.

    Carla wird neugierig und reist in in die Türkei um sich vor Ort über den Unfall ihres EX-Mannes zu erkundigen.


    Meine Meinung:

    Ein rasanter Krimi mit Überraschungen bis zum Schluss.

    Die Geschichte ist clever und von langer Hand und sehr gut geplant.

    Sie wird sehr glaubwürdig erzählt und ist auch sehr realistisch.


    Der Schreibstil ist sehr flüssig und vielschichtig, es ist immer was los, die Spannung steigt von Seite zu Seite.

    Die Protagonisten sind alle sehr glaub würdig ihr Handeln und ihre Denkweise sehr gut nachvollziehbar.


    Ein toller Krimi wie ich ihn mir wünsche und der mir sehr gut gefallen hat


    Autor:

    Lukas Erler wurde 1953 geboren. Er studierte Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte in Marburg und machte eine Ausbildung zum Logopäden.. Zusammen mit seiner Familie lebt Erler in Nordhessen.


    Mein Fazit:

    Ein Krimi der mich voll überzeugt und mir sehr gut gefallen hat.


    Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: ‎ 360850169X

    Fischers Frau, von Karin Klisa


    Cover:

    Es gefällt mir sehr gut und von der Farbgestaltung passt es gut zum Buch.


    Inhalt und meine Meinung:

    Museumskuratorin Mia Sund bekommt einen Fischerteppich zur Begutachtung vorgelegt, der total faszinierend in seine Farbgebung und den Motiven ist und dadurch aus der Reihe fällt.

    Der Satz: „Nicht dass es eine Fälschung ist“ fällt und rollt mehr auf, als die Vergangenheit des Teppichs. Auch Mia hat Geheimnisse.


    Der Schreibstil ist sehr eigenwillig/mühsam zu lesen, hier ist jederzeit volle Konzentration nötig. Viele außergewöhnliche Vergleiche und immer mit einer gewissen Vorsicht/Distanz. Oft sehr lange und gestelzte Schachtelsätze.

    Z.B.: Als wäre die Möglichkeit einer unmittelbaren Aufkündigung eine, vielleicht sogar die entscheidende Ermöglichungsbedingung für ihr freiheitlich-kollektives Glück gewesen, hatte man sich auf Jamme ohne Verzweiflung, ohne Lamento, ohne Nostalgie, dafür mit Effizienz und Grazie davongemacht.

    Es gibt viele Wortspielereien.

    Z.B.: Ein Noch-nicht-Germanist und eine Nicht-mehr-Bandagistin. Etwas nicht werden und etwas nicht bleiben hatte eine gewisse Ähnlichkeit.

    Oder

    …eine bestimmte Schönheit oder eine schöne Bestimmtheit…


    In der Mitte wird es etwas langatmig.


    Das Ende ist ja dann mehr die (Märchen)Erzählung von Mia über Nina. Ja ok, es werden einige Fakten eingebaut, aber trotzdem bin ich hin und her gerissen.

    Die Geschichte von Nina (der Fischerin/Knüpferin) wir einmal zum Teil recherchiert erzählt und dann wieder als Geschichte die Mia schreibt. Irgendwie schwierig.


    Bei den Liebesgeschichten (egal ob von Mia oder Nina) die eigentlich sehr romantisch und liebevoll sind, kommen bei mir die Emotionen nicht rüber und es bleibt alles sehr steif. – Finde ich schade.


    Autorin:

    Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins.


    Mein Fazit:

    Das Buch finde ich mehr verwirrend als dass es mir Lesefreude gebracht hat.

    Von mir 3 Sterne.

    Der Tod macht Urlaub in Schweden, von Andreas de la Motte & Mans Nilsson


    Cover:

    Passt super zum Buch. Genauso stelle ich mir das Ferienhäuschen von Peter Viston vor.


    Inhalt:

    Peter Viston, Mordermittler aus Stockholm, will in Österlen Urlaub machen und sich von seinen Ohnmachtsanfällen erholen.

    Doch dann wird die umstrittene Star-Maklerin Jessie, tot aufgefunden.

    Nur zu gerne lässt sich Peter in die Ermittlungen mit einbeziehen. Dies gefällt der jungen örtlichen Kommissarin Tove überhaupt nicht. Sie und Peter wirken wie Wasser und Feuer.

    Werden sie den Täter entlarven?


    Meine Meinung:

    Ein „Schwedenkrimi“ der etwas andern Art.

    Wobei ich den angekündigten Humor: „Jetzt wird auch im Norden fröhlich gemordet“ vermisst habe. Ein Cosy-Crimi war es für mich nicht.


    Der Krimi las sich flüssig, es gab einigen überraschenden Wendungen und viele Verdächtige (da Jessie im Grunde genommen keiner leiden konnte). Dadurch stellen sich viele Fragen.

    Peter Viston selber, ist ein total komischer und skurriler Kaut.

    Die Spannung hat mir am Anfang ganz gefehlt und später hat sie sich moderat eingestellt.

    Am Ende gibt es dann noch mal ganz viel Drama.

    Die Auflösung am Schluss mit allen Verdächtigen im Raum fand ich dann so richtig klassisch –hat mir gut gefallen.


    Mein Fazit:

    Ein unterhaltsamer Krimi, mit etlichen ruhigen Phasen.

    Ich würde ein entspannter Urlaubs-Krimi.

    Von mir 4 Sterne.

    ASIN/ISBN: 3426308762

    Die Dorfschullehrerin

    Was das Schicksal will, von Eva Völler


    Cover:

    Passt von der Kleidung sehr gut in die Zeit, in der das Buch spielt.


    Inhalt:

    1964: Die Dorfschullehrerin Helene kommt wieder an ihre „alte“ Schule nach Kirchdorf zurück. Doch diesmal als Rektorin.

    Ihre Gefühle zu dem Landarzt Tobias flammen wieder auf und wirbeln erneut alles durcheinander.


    Ihre Freundin Isabella hat eine Beziehung zu einem schwarzen GI und sorgt dadurch für Aufregung im Dorf und in ihrem eigenen Leben.


    Auch einige andere größere und kleinere Aufgaben spalten das Dorf und sorgen für Aufregung.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 2. Band der Dorfschullehrerin. Ich habe den ersten Teil schon gelesen und ihn geliebt. Ich bin auch sofort gut wieder in diesen nächsten Zeitabschnitt rein gekommen und es war schön all die Bekannten wieder zu treffen.

    Helene zeigt sich wieder als starke Frau, die sich voll und ganz einsetzt und die sich nicht unterkriegen lässt.

    Es gab sehr viele größere und kleinere Problemen und Verwicklungen, die sich im Umfeld abgespielt haben, die es abwechslungsreich machen und sich am Ende alle gut gefügt haben.

    Ich finde es gab nicht die großen Spannungen und die großen Gefühle wie im ersten Band.

    Nichts desto trotz war der Schreibstil wieder perfekt und es war toll mitzuerleben wie die Menschen gedacht und gehandelt haben.


    Autorin:

    Schon als Kind hat sich Eva Völler gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Juristin ihre Brötchen, bevor sie ihr Hobby zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.


    Mein Fazit:

    Wieder ein toller Roman, bei dem am Schluss jedes Problem gelöst wird.

    Fast zu „weich gespült“. Deshalb von mir 4,5 Sterne die ich bei vollen auf 5 aufrunde.

    ASIN/ISBN: 3785727828

    In fünf Jahren, von Rebecca Serle


    Cover:

    Von der Farbe und vom Bild her passend für eine Liebesgeschichte in New York.


    Inhalt:

    Für die zielstrebige New Yorker Anwältin Dannie ist die Zukunft fest vorgeschrieben. Erfolg und Karriere im Beruf, Hochzeit mit ihrem Freund David.

    Doch in der Nacht in der sie sich mit David verlobt, hat sie einen seltsamen Traum: sie sieht sich in genau fünf Jahren in einer anderen Wohnung, mit einem anderen Mann (Aron) an ihrer Seite.

    In der folgenden Zeit tut sie alles um diese Situation zu vermeiden.

    Das Chaos ist dann perfekt, als ihr dann Aron begegnet…..


    Meine Meinung:

    Ein schöner Liebesroman, mit viel Höhen und Tiefe und viel Verwirrung, und doch wirkt es auf mich relativ ruhig. Einiges ist vorhersehbar.

    Eigentlich kein reiner Liebesroman.


    Das schönste (und dann aber auch gleichzeitig das traurigste) ist die tiefe Freundschaft von Dannie und Bella, die dann auf eine harte Probe gestellt wird. Auch wenn Dannie ein Workaholic ist, für diese Freundschaft nimmt sie sich dann immer Zeit, vor allem am Ende, wenn es dann schmerzhaft und tragisch wird.


    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen.

    Es gibt dann ein überraschendes (offenes) Happy End.


    Autorin:

    Rebecca Serle ist Autorin und Drehbuchschreiberin und lebt in New York und Los Angeles.


    Mein Fazit:

    Eine etwas andere Liebesgeschichte, in der die Freundschaft einen ganz wichtigen und zentralen Stellenwert einnimmt, mit einem überraschenden Ende.

    Von mir 3,5 Sterne die ich gerne auf 4 aufrunde.


    ASIN/ISBN: 3442770149

    Power Sisters, von William Maury und Christophe Cazenove


    Cover:

    Durch die rosarote Farbe wird es wohl hauptsächlich Mädchen ansprechen.


    Inhalt und meine Meinung:

    Hier geht es um den Alltag von Teenager Wendy und ihrer jüngeren Schwester Marine. Sie schlagen sich und sie vertragen sich. Die eine will das, was die andere gerade hat und umgekehrt. Ganz normaler Familienalltag also.


    Hier im Comic ist es genau beobachtet und dann auf die Spitze getrieben. In vielen kurzen unterschiedlichen Sequenzen nehmen wir an diesen Alltagssituationen teil.

    Mal witzig, mal frech, mal ironisch, mal explosiv dann wieder liebevoll und fürsorglich.


    Die Illustrationen passen haargenau zum (spärlichen – da Comic) Text und sind daher oft auch sehr überzogen, aber das passt hier.


    Mein absoluter Kritikpunkt: die Schrift ist viel zu klein.


    Autor:

    Christophe Cazenove wurde 1969 in Martigues geboren. Nach seinem Literaturstudium arbeitete er zwölf Jahre lang in der Tiefkühlabteilung eines Supermarktes, ehe seine literarischen Projekte endlich Aufmerksamkeit erhielten. Inzwischen ist er hauptberuflich als Autor tätig und schreibt am liebsten humorvolle Geschichten, insbesondere für junge Leser*innen.


    Illustrator:

    William Maury erlernte das Zeichnen autodidaktisch und begann seine Karriere als Cartoonist bei französischen Regionalzeitschriften. 2006 begann er, Comics über den Familienalltag seiner beiden Töchter Wendy und Marine auf seinen Blog einzustellen. Dieser Blog diente als Inspiration für seine Erfolgsserie „Power Sisters“.



    Mein Fazit:

    Ein toller Comic über „Krieg und Frieden“ bei zwei kleinen Schwestern.

    Von mir 4 Sterne

    ASIN/ISBN: 3770407091