(so man das als Unterhaltung empfindet...)
Ich glaube, das ist kein Etablissement, was ich gern besuchen möchte...
(so man das als Unterhaltung empfindet...)
Ich glaube, das ist kein Etablissement, was ich gern besuchen möchte...
Ich versuche es mal auf dem Handy, da mein Laptop blöderweise in dem Zimmer steht, wo unser Besuch schon schläft...
Der Prolog hat mich schon sehr irritiert (bei allem Verständnis für frühere chirurgische Eingriffe - nee, das war doch zuviel!), aber nun ahne ich, dass es mit diesem "Cabaret des Bösen" zu tun haben könnte...
Ansonsten ist es wieder wie gehabt: ich fühle mich bei Wechslers schon richtig "wie zu Besuch", sitze auf dem Sofa und höre mir die neuesten Ereignisse an: toll, dass Clara ein Kleid mit "Fink-Rücken" tragen kann und damit brilliert... Und natürlich muss von Malchow daherkommen und rumstänkern...ich hoffe, dass es Clara und Leo irgendwann mal am A... vorbeigeht...
Um Georg mache ich mir große Sorgen, er scheint da in eine seht ungute Szene (um es mal gaaanz vorsichtig auszudrücken) reingekommen zu sein...hoffentlich findet er rechtzeitig den Absprung- aber da bin ich vorsichtig optimistisch, ich vertraue auf Leo, aber besonders auf Clara!
Ansonsten habe ich noch keine Vorstellung, wie ich Leo bei seinen Ermittlungen unzerstüzen könnte... Die beiden Schüler (Rath und Baumgarten, sind das die Namen?) haben etwas zu verbergen, aber hat es mit dem Mord zu tun?
So, für heute ist erstmal Schluss, morgen lese ich mir Eure Beiträge durch (Handy ist doch etwas mühsam!)
Ach so, noch etwas: diesen Hausmeister vom Cabaret mag ich, er ist mir sehr sympathisch...
Und ich glaube, dieses Gespräch hat Veronika die Augen geöffnet und sie erkennt, wie es um ihren geliebten Rudolf steht.
Doch im Urwald ist sie über sich hinaus gewachsen, als sie mutig das Krokodil vertrieben hat. Und das mit Hilfe des einfachen Paddels. Da habe ich sie wirklich bewundert.
Ich kann Dir bei beidem nur zustimmen... und hoffen, dass sie tatsächlich mal versucht, ihren Rudolf zu verstehen - und wo wir gerade dabei sind: vielleicht auch den Studienwunsch ihrer Tochter überdenken?
Und Max ist einfach der Knaller
Ja, das ist er!
Gerade durch Thereses Zufriedenheit, die hollyhollunder so schön beschreibt, fände ich ihren Tod auch gar nicht schlimm. Sie hat ihr Leben gelebt nach ihren Wünschen und Vorstellungen und kann so gut damit abschließen. Finde ich toll und ja, das ist sehr wünschenswert fürs Alter!
Ja, diese Haltung gibt viel Trost...
Wenn der Arzt nicht da ist, dann amputiert sie halt selbst den Fuß, auch wenn sie es noch nie vorher gemacht hat.
Bei allem Respekt für Therese: ich hate es so verstanden, dass Rena die Amputation gemacht hat...
ich bin jetzt schon traurig, dass ich bald fertig damit bin.
So geht es mir auch!
kann mit den einfachen Leuten mehr anfangen als mit den Reichen und Mächtigen. Die Szenen auf dem Fest in Manaus haben das auch wieder gezeigt, der ganze Prunk hat sie glaube ich weniger beeindruckt als die Wildnis und auch die Gastfreundschaft der Tupi
Den Eindruck habe ich auch - und es liegt nicht nur daran, dass sie seit jeher Reichtum und Überfluss gehabt hat... Es entspricht eher ihrem Wesen, so empfinde ich es, sich mit praktischen Dingen auseinanderzusetzen, als hochgestochen zu "parlieren"...
Und man muss sich keine Gedanken um Krokodile, Schlangen und Spinnen machen. Und um Gewitter die aufziehen.
Nee. wir können gemütlich auf dem Sofa sitzen...
Ich kann mich nur wiederholen: es ist ein schönes Buch, das ich wirklich sehr gern lese!
Und ich bin immer mittendrin, ich spüre die Feuchtigkeit des Nebels ("Der Nebel umschließt die Farne und Wurzeln, schleicht lautlos um die Stämme. Manchmal steht er zwischen den riesenhaften Bäumen, dann tanzt er wie ein zartes Gespinstzwischen den Lianen und um die Sträucher." S. 195) Auch bei dem Sturm und dem Gewitter habe ich heftig mitgelitten...
Die Geschichte des Kautschuks fand ich sehr interessant, so sehr viel Gedanken hatte ich mir bisher nicht darüber gemacht... Wird er heute eigentlich noch abgebaut? Oder haben ihn synthetische Stoffe vollkommen ersetzt? Von einem "Sandbüchsenbaum" habe ich noch nie gehört, das scheint ja wirklich eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit gewesen zu sein - wie gut, dass Kito ein Heilmittel produzieren kann (einmal bin ich vor einigen Jahren voll in einen Kaktus gefallen, das war auch eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit - und ich hatte auch noch "lange" etwas davon...). Überhaupt Kito: Therese scheint ihn ja wirklich zu mögen, denn sie genießt ja auch seine körperliche Nähe... Hm, mal sehen, wie das ausgeht...
Bei der Ankunft in Manaus habe ich etwas gegoogelt und mir die heutigen Sehenswürdigkeiten angeschaut, neben der erwähnten Markthalle auch das "Palacio Rio Negro", was auch als "Palacete Scholz" bekannt ist (allerdings wird sein Erbauer dort "Waldemar" Scholz genannt - warum auch immer), so hatte ich fest das Gefühl, einen Bekannten zu treffen - obwohl er mir eigentlich ziemlich unsympathisch ist (psychisch krank oder einfach durch seinen Reichtum arrogant, überheblich und vollkommen selbstbezogen?) Manaus erscheint mir eine "Scheinwelt" mitten im Urwald (sehr gut drückt es Lucienne aus, die Angestellte der Durands, sie ein "ordentliches Pariser Dienstmädchen" bleiben will, obwohl sie in der tropischen Hitze in ihrem Wollkleid fast umkommt). Aber seinen Traum hat Cesar Scholz sich wohl nicht erfüllen können, er wird zumindest nicht als Bauherr benannt... Obwohl das Opernhaus von Manaus u.a. durch Fitzcarraldo und einer Inszenierung von Christoph Schlingensief bekannt wurde.
Warum wollte Kito Scholz ermorden? Steckt noch mehr dahinter, als dass er sich beleidigt fühlte, dass Scholz ihn als Diener angesehen hat (ich meine, dass ist zwar schon als Frechheit ausreichend, aber so hatte ich Kito eigentlich nicht eingeschätzt).
Und in dem Dorf der Tupi findet Therese zu sich selbst, wieder einmal sehr schön und empathisch ausgedrückt... Und der Reisemarschall hat endlich auch ein Erfolgserlebnis...
Aber auch den deutschen Strang finde ich außergewöhnlich: das Treffen mit den ehemaligen Lazarett-Kolleginnen hat mir gut gefallen, vielleicht bekommt Veronika dadurch mal ein paar Gedankenanstöße, warum ihr Rudolf so "komisch" geworden ist...
Wir wissen ja nicht, wie die "reale" Therese war, aber nach dem Buch stelle ich sie mir sehr lebensfroh vor, die aus jeder Situation das Beste macht. Sie hätte sicher "ihren" Weg gefunden, auch in einer Ehe.
Das hast Du wirklich sehr schön ausgedrückt: bestimmt wäre ihr Leben anders verlaufen, aber auch ich bin sicher, dass sie "das Beste" daraus gemacht hätte... So, wie sie mit ihrem Alter und ihrer Krankheit "positiv" (na ja, soweit es möglich ist) umgeht...
Hinter dem hellen Schein – in mehrfacher Hinsicht...
„Schloss Liebenberg – Hinter dem hellen Schein“ ist das erste Buch von Hanna Caspian, dass ich gelesen habe (die auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stehende Familiensage „Gut Greifenau“ kenne ich bisher nicht).
„Hinter dem hellen Schein“ ist der Auftaktband einer Trilogie und endet (natürlich, als geübte LeserIn ahnt man es schon) mit einem Cliffhanger! Aber der 2. Band soll wohl schon im März 2023 erscheinen...
Der Handlungsort ist Schloss Liebenberg in Brandenburg, im Jahr 1906. Der Besitzer ist Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld, ein guter Freund von Kaiser Wilhelm II. Der Untertitel „Hinter dem hellen Schein“ ist m.E. gut gewählt, denn die Autorin widmet ihr Buch den Menschen „die viel Arbeit und Leid auf sich genommen haben, um ihren Nachkommen ein besseres Leben zu ermöglichen. Aus diesem Grund wird die Geschichte auch rein aus der Perspektive der ‚kleinen Leute‘, der Dienstboten, erzählt.“ (Widmung, S. 5) – also die, die hinter dem hellen Schein arbeiten…
Die Idee fand ich faszinierend – und die Autorin hält ihren Vorsatz konsequent durch: wir LeserInnen bekommen tatsächlich nur die Informationen, über die auch die Angestellten verfügen.
Aber auch bei „Fürstens und Kaisers“ gibt es so einige dunkle Schatten „hinter dem hellen Schein“: die Eulenburg-Harden-Affäre beginnt zu brodeln (lt. Wikipedia: “Die Eulenburg-Affäre gilt als ein Beispiel für Vorurteile und Heuchelei, die als Mittel für politische Zwecke genutzt wurden.“) … Die Bediensteten erfahren nur wenig bis gar nichts über den „Skandal“, die Diener hören evtl. Satzfetzen, wenn sich die „Herrschaft“ unterhält oder sie sich von ihrem knappen Lohn Zeitungen kaufen (für 50 Pfennig – sehr viel Geld damals), die nicht im Schloss abonniert sind…
Die Hauptprotagonisten sind gut gewählt und durchdacht: vertreten sie doch unterschiedliche Motivationen und konträre Familienverhältnisse: Adelheid entstammt einer Tagelöhnerfamilie und muss mit ihrem Verdienst ihre gesamte Familie ernähren, sie trifft ihre Degradierung vom Stuben- zum Hausmädchen finanziell besonders hart („Drei Mark und sechzig Pfennige im Monat weniger – in Essen gerechnet waren das ungefähr ein Kilo Butter, zwei Kilo Brot, vier Liter Milch und sechs Eier weniger.“ S. 200). Hedda hat schon in diversen Haushalten als Haus- und Stubenmädchen „gedient“, sie träumt davon, nach Amerika auszuwandern und spart dafür jeden Pfennig. Viktor kommt aus „besseren Kreisen“: sein Vater ist Gymnasiallehrer gewesen, hat aber wegen „Majestätsbeleidigung“ vier Monate im Gefängnis gesessen und findet deshalb in ganz Preußen keine Anstellung mehr, so dass auch Viktor seine Familie finanziell unterstürzen muss.
Wir erleben mit, wie sehr die Bediensteten ihren „Herrschaften auf Gedeih und Verderb“ ausgeliefert sind: niemals hatte die Fürstenfamilie Schuld an misslichen Ereignissen, sondern immer nur die Angestellten – auch wenn sie gar nicht anwesend waren – und sie konnten ohne triftigen Grund von einer Minute zur nächsten auf die Straße gesetzt werden – ohne Geld, ohne Zeugnis, so dass auch eine neue Anstellung nicht zu finden ist… Deshalb herrscht Angst, Neid und gegenseitiges Misstrauen in den Dienstzimmern, keinerlei Spur von Mitgefühl. Aber hier macht der Schluss des Buches etwas Hoffnung: es keimt ein ganz zartes Pflänzchen der Solidarität…
Meine Erwartungen an dieses Buch haben sich erfüllt, ich habe viel erfahren, was „hinter dem hellen Schein“ geschieht und bin jetzt einfach neugierig, wie es mit der Eulenburg-Harden-Affäre auf Schloss Liebenberg weitergeht (klar, die „trockenen“ Fakten kenne ich mittlerweile) und wie dieser „Skandal“ das Leben von Adelheid, Hedda und Viktor beeinflussen wird. Aus diesem Grund kann ich das Buch geschichtsinteressierten LeserInnen mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Gerade für die Frauen muss das doch in ihren umständlichen Kleidern eine Plage gewesen sein.
Stimmt, das hast Du vollkommen recht - obwohl Therese ihre "leichtere" Reisekleidung angezogen hat, wird es wohl immer noch schwierig genug gewesen sein...
Was mich besonders geehrt hat: Dass dir manche Sätze so gefallen.
Ich mag solche Sätze, auch im nächsten Abschnitt gibt es einige wunderbare....
Ich glaube, dass sie damals gar nicht so rückständig war sondern hier immer noch die Meinung der Mehrheit vertritt.
Diese Meinung hat sich ja wirklich noch sehr lange gehalten... Das "Frauen heiraten ja doch" war ja wirklich ein "Totschlag"-Argument - aber wie Du sagst: sehr viele Frauen haben es auch selbst verinnerlicht!
hier gehts zur Hörsendung vom WDR
Das werde ich mir mit Sicherheit anhören! Vielen Dank, dass Du darauf aufmerksam gemacht hast!
auch kein Problem damit hat, wenn die Plantage irgendwann wieder Teil des Urwalds wird. Ich fand die Einstellung, dass wir da nur zu Gast sind, sehr beeindruckend für einen Mann seiner Zeit.
Ja, das fand ich auch eine erstaunliche Einstellung - eigentlich vollkommen "unpassend" für die Zeit... Aber ich denke, es hat vermutlich mit seinem tiefen Glauben zu tun... Mir gefiel die Stelle sehr gut, als er im "Akkord" seine Kinder taufen lies...
Vor allem die Szenen in Brasilien auf der Reise sind so lebhaft und anschaulich geschildert, dass ich mir wirklich vorkomme, als wäre ich dabei
So geht es mir auch...
Aber sie hat sich wohl mit ihren ganzen Wissenschaften einen Ersatz dafür geholt und ist damit wohl auch mehr als zufrieden.
Ich bin mir nicht sicher, ob Therese in einer Ehe glücklich geworden wäre, zumindest nicht unter den damaligen Ehe-"Bedingungen"...
Es ist ja wirklich entsetzlich, wie ich hinterherhinke - aber dafür freut Ihr Euch wahrscheinlich besonders, mal wieder etwas von mir zu hören
...
Ich bin immer noch vollkommen begeistert von diesem Buch: die Beschreibungen des Regenwaldes, des Amazonas, aber auch die Erlebnisse in Lindau - ich habe immer das Gefühl, mittendrin zu stehen und Therese über die Schulter zu gucken... Aber auch in die wunderschöne Ausdrucksweise habe ich mich etwas verliebt, als Beispiel auf S. 117 unteres Drittel: die Beschreibung der verschiedenen Grüntöne und anschließend "...Lianen winden sich um die Stämme, hangeln sich von Baum zu Baum, umschlingen die Sträucher und Farne, verbinden alles zu einem einzigen Ganzen." In solche Sätze könnte ich mich förmlich reinsetzen (na ja, etwas komisches Bild, aber Ihr versteht vielleicht, was ich meine...), ich lese sie mehrmals und lasse sie mir quasi auf der Zunge zergehen...
Ich denke immer, dass irgendwann vielleicht mal der Punkt kommen müsste, in dem mich das ganze "Pflanzen- und Tiergesammel" langweilen würde - aber nein, genau das Gegenteil ist der Fall, ich nehme Thereses Abenteuerlust wahr und kann sie gut nachvollziehen - ich warte auch immer darauf, was nach der nächsten Biegung passiert...
Familie Costa habe ich sofort in mein Herz geschlossen, natürlich vor allem Senhor Costa mit seinen pragmatischen Überlebenswillen mitten im Regenwald, aber auch Mariana ringt um meine Bewunderung: sechs Kinder in dieser Ödnis großgezogen, mitten im Nirgendwo - fantastisch. Klar, Reichtümer sind damit nicht zu machen, aber dieses Ehepaar strahlt so eine Zufriedenheit aus... Ihre Kinder (natürlich) nicht, Luz Wunsch, ihren Geschwistern so schnell wie möglich "in die große weite Welt" zu folgen, kann ich sehr gut nachvollziehen...
Aber auch den Strang, der in Lindau spielt, mag ich sehr, die unterschiedlichen Wesen von Therese und Veronika sind herrlich ausgearbeitet (ich habe fast schallend gelacht, als Veronika auf S. 180 erklärte, sie verschenke lieber Socken zu Weihnachten als einen Kreta-Wasserfrosch!!!), auch die Ansichten der beiden: so ist Veronika nicht zufrieden mit ihrer Tochter, die studieren möchte, während für Therese dieser Wunsch eigentlich der selbstverständlichste der Welt ist... Aber Veronika hat mich dann doch überrascht, als sie vorschlug, mit dem Brasilen-Kanu auf den Bodensee zu rudern...Gunda mag ich auch "Raue Schale, weicher Kern" -überhaupt hat es Therese mit Gunda und Martin sehr gut getroffen...
So, ich muss wieder mal los - später kommentieren ich die Beiträge meiner "Vorrednerinnen"...
Gen-Soja, das passende Pflanzenschutzmittel wird dann per Hubschrauber ausgebracht, ohne Rücksicht auf Verluste, auf das wir weiter billig Schnitzel mampfen können ...
Stimmt, jetzt, wo Du es geschrieben hast, fällt es mir auch wieder ein...
Ich bin vor vielen Jahren selbst aus Deutschland fort gegangen, behalte einige deutsche Traditionen für mich auch hier da.
Das finde ich vollkommen ok, es wäre erstaunlich, wenn es anders wäre... Aber ich bin sicher, dass Du nicht im Hochsommer Königsberger Klops oder Schweinshaxe isst...
Fast noch beschämender finde ich aber, dass sich an der Situation der indigenen Bevölkerung dort auch im 21. Jahrhundert oft nicht besonders viel zum Positiven verändert hat und immer noch ihre Rechte wenig anerkannt werden.
Das stimmt, das hat meine brasilianische Kollegin auch gesagt... Wobei es ja nicht nur Brasilien betrifft, sondern ja z.B. auch Kanada, wie wir gerade vor kurzem erfahren haben...
Ich würde das Nachwort eher danach lesen,
Gut zu wissen...
Noch zu den Zeitebenen: Ich habe mich dafür entschieden, die Reisekapitel in der Gegenwart zu schreiben, damit man erstens "unmittelbar" dabei ist, mit Therese wirklich alles entdeckt. Ich hatte den Eindruck, dass die Gegenwartsform dabei hilft
Ah, das beantwortet meine Frage! Und ja, es stimmt, durch die Gegenwartsform bin ich selbst auch stärker einbezogen!
Kann man das Nachwort ohne große Spoilergefahr lesen? Ich war auch schon ein paarmal nahe dran nachzulesen, ich will ja so gern wissen, was real und was fiktiv is
Geliebäugelt habe ich auch schon damit, aber bisher meine Finger (d.h. meine Augen) davon gelassen, aus Sorge, dass ich mich selbst spoilern könnte...
Irritiert hat mich nur die Verwendung der Gegenwartsform während der Reise und der Vergangenheitsform in den Lindauer Kapiteln
Ja, da war ich anfangs auch etwas irritiert, aber nach 2-3 Wechseln fand ich es vollkommen in Ordnung... Mich würde interessieren, welche stilistische Absicht dahinterstecken könnte...
Ich wusste vorher rein gar nichts von Therese von Bayern und jetzt sitzte ich in der einen Hand mit dem Buch und in der anderen mit meinem Handy und google ständig die interessanten Details
Genauso ergeht es mir auch - und von der Existenz von Therese von Bayern hatte ich keine Ahnung!
Therese und all die anderen Personen wirken so nahbar und real.
Auch da stimme ich Dir zu, ich kann mit die Reisegesellschaft lebhaft vorstellen...