Die Mutter der primitiven Peinlichkeiten hat also ein Buch geschrieben. Ich habe das Buch selbstverständlich nicht gelesen - aber ich kann mir nich vorstellen das diese Frau wirklich weiß was es heißt Mutter zu sein. Denn welche Frau hat schon eine Nanny.
Und ich glaube nicht, dass irgendein Mann weiß, wie es ist, eine Mutter zu sein!
Ob sie eine Nanny hatte, weiß ich nicht, darüber schreibt sie nichts. Sicherlich hat sie schon mal eine Babysitter gehabt. Das machen schon viele Leute.
Meine Mutter hatte für mich auch eine Nanny, weil sie sofort wieder arbeiten gehen musste, sie war nämlich nicht verheiratet (70er Jahre) und somit nicht abgesichert. Bloss war meine Nanny meine Oma, die aber trotzdem dafür bezahlt wurde.
Tagesmütter werden für berufstätige Mütter, zumidest hier in NRW, auch vom Staat finanziell unterstützt. Meine Schwägerin hatte eine Tagesmutter und eine Freundin von mir auch. Es gibt viele berufstätige Frauen, die Tagesmütter haben. Was ist dazu der Unterschied zu einer Frau, die eine Tagesmutter hat, die nur für ihr Kind zuständig ist, weil sie es sich leisten kann? Finde ich auch richtig so, warum sollte sie einer anderen Mutter den Platz bei einer Tagesmutter wegnehmen, wenn sie sich doch eine Nanny leisten kann?
Würden alle anderen berufstätigen Mütter auch so machen, wenn sie es sich leisten könnten.
Außerdem ist das Kind jetzt in einem Kindergarten, das dürfte jedoch ein privater Kindergarten sein. Der kostet natürlich exta. Würde ich an ihrer Stelle aber auch so machen.
Und im Übrigen ist es ja genau das, was sie sagt. Sie hat sogar genug Geld um sich Hilfe kaufen zu können, wenn sie es braucht. Aber sehr viele Mütter können das gerade nicht und vor denen spricht sie auch ihre Hochachtung aus.
Dann bleibt letztlich noch eine Frage:
Würde es jetzt um einen z.B. alleinerziehenden Vater gehen, gerne auch Promi, der nun berichten würde, dass er als berufstätiger Vater eine Nanny für sein Baby hat. Würde man diesem dann auch absprechen, dass er weiß, wie es ist ein Vater zu sein? Wohl kaum.