Huhu Nessi,
sehr schöner Blog. Optisch ein richtiges Highlight!! Werd öfter reinschauen!!
Huhu Nessi,
sehr schöner Blog. Optisch ein richtiges Highlight!! Werd öfter reinschauen!!
Ich fange nachher hiermit an und bin schon sehr gespannt:
Kurzbeschreibung
Die Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: „Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht“. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden!
Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird’s schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht’s zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus „Independance Day“ erinnert.
Meine Meinung
Suze denkt, dass ihr Mann sie betrügt und erteilt daher einer Agentur den Auftrag um ihren Mann zu testen. Ihre Schwägerin Mel hält diese Idee allerdings für absolut albern und unberechtigt und ist der Meinung, dass die Marshall-Brüder welche von der guten Sorte sind und ihre Frauen lieben und natürlich treu sind.
Wenige Tage später soll Suze in die Agentur kommen um sich das Testergebnis anzuschauen. Der Mann auf dem Video ist der Treuetesterin total auf den Leim gegangen und will diese auch wieder sehen, allerdings zeigt sich bei einem Schwenk der Kamera, dass nicht ihr Mann Karl, sondern sein Bruder Joe getestet wurde.
Soll sie Mel nun von der Untreue ihres Mannes erzählen und wenn ja, wie?
Innerhalb kurzer Zeit löst sich das Vierergespann auf und die Harmonie und Ehen zwischen den beiden Paaren droht zu scheitern.
"Herzfinsternis" ist ein gewohnt bissiger Roman von Shari Low.
Man fängt an zu Lesen und ist direkt in der Story, die Autorin hält sich nicht mit unnötigem Vorgeplänkel auf, sondern kommt direkt zur Sache.
Die Handlung im ganzen Buch ist schnell, sehr auf den Punkt gebracht, gespickt mit sehr trockenem Humor.
Suze und Mel sind zwei absolut liebenswürdige Frauen und wunderbar unterschiedlich charakterisiert:
Mel ist eher die besonnene, positive und konstantere Frau. Während Suze eine wandelnde Zeitbombe ist, sie ist intuitiv, laut, temperamentvoll und gnadenlos ehrlich - meistens jedenfalls.
Karl und Joe werden nicht so sehr durchleuchtet, sie sind einfach die Marshall-Brüder, die beide Mist gebaut haben und nach und nach wie zwei reudige Hunde zu ihren Frauen zurückkehren.
Alles in allem war das ein typisches Shari Low-Buch - ein Roman, der nicht wirklich überraschte, allerdings durchaus mit seinen Vorgänger mithalten kann. Gute, lockere und humorvolle Lektüre für zwischendurch.
Von mir gibts 10 Punkte!!
Kurzbeschreibung
Die explosive Bestseller-Serie um Lieutenant Eve Dallas! New York, 2059. Eve untersucht gerade die brutale Ermordung eines jungen Liebespaars, als ihre Freundin Mavis sie um Hilfe bittet. Tandy, eine werdende Mutter aus ihrem Geburtsvorbereitungskurs, ist spurlos verschwunden. Ist sie womöglich entführt worden? Zu ihrem Schrecken findet Eve eine Verbindung zwischen beiden Fällen. Und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als den lang geplanten Urlaub mit ihrem attraktiven, schwerreichen Ehemann Roarke und ihr Versprechen, mit ihm in der Tropensonne zu tanzen, wieder einmal zu verschieben ...
Meine Meinung
Mavis steht kurz vor der Geburt ihres Kindes und zwingt Eve und Roarke dazu, endlich am Geburtsvorbereitungskurs teilzunehmen, damit die beiden sie bei der Geburt "coachen" können.
Für Eve ist ein Haufen schwangerer Frauen und Babys schlimmer als ein lebensgefährlicher Einsatz.
Doch schon bald gibt es in einem großen Wirtschaftsunternehmen die ersten Leichen, die Eve und ihr Team zum Einsatz zwingen.
Allerdings haben die großen Bosse Angst, dass Roarke durch Eve´s Ermittlungen seine Gegner ausspionieren könnte und Commander Whitney muss sich nicht nur vor Eve sondern auch vor seinen Vorgesetzten verantworten können.
Dieses Misstrauen sorgt nicht nur auf der Wache für angespannte Verhältnisse, auch für Eve und Roarke ist dies Anlass für einen handfesten Streit.
Und dann verschwindet plötzlich noch Mavis´ Freundin aus dem Geburtsvorbereitungskurs spurlos, kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes.
Nachdem Eve und ihr Team lange im Dunkeln tappen, tauchen irgendwann die ersten Hinweise auf und die Fäden zum Lösen des Falles können miteinander verbunden werden ...
Eve´s Angst vor der bevorstehenden Geburt ist grandios von der Autorin erzählt, sie hat richtige Panik davor.
Und als dann auch noch Mavis´ Babyparty ansteht, ihr Zuhause gefüllt von schwangeren Frauen ist und Peabody noch mit dem Thema "Dekoration" und "Geschenke" anfängt, sehnt Eve sich heimlich die erste Leiche herbei ... Toll.
Allerdings gab es in Band 25 nicht nur Szenen zum Schmunzeln.
Mehrere Leichen, Entführung, Kinderhandel, Erpressung und Geldwäsche geben Anlass für knallharte Ermittlungsarbeit, gepaart mit viel schwarzem, trockenen Humor.
Und auch Baxter und Trueheart sind wieder mit von der Partie.
Die Story ist - wie immer - toll. Spannend, fesselnd, lustig und mit einem runden Schluss. Für mich bleiben nie Fragen offen, außer: wann erscheint der nächste Band?!
Für mich war es wieder das totale Lesevergnügen und daher vergebe ich 10 Punkte!!
Mh. Also meine Cousine liest genauso gerne wie ich, allerdings kann sie aus Zeitgründen nicht so viel verschlingen.
Meine Mutter hat früher viel gelesen, hat heute aber nicht mehr die Ruhe/ Zeit ... mein Vater liest nur "Fachliteratur", das ist für mich kein Lesen.
Im Freundeskreis liest niemand, das schlimmste was ich diesbezüglich mal gehört habe: gedrucktes ist tot!
Kurzbeschreibung
New York, 2059. Eve Dallas ist erschüttert: Nach 20 Jahren steht plötzlich ihre Pflegemutter Trudy vor ihr, die Eve als Kind fürchterlich gequält hat. Und natürlich führt Trudy auch diesmal nichts Gutes im Schilde - sie will Eve erpressen. Entweder bekommt sie 2 Millionen Dollar Schweigegeld oder sie wird Eves dunkles Familiengeheimnis öffentlich machen und damit ihre Karriere zerstören. Roarke macht der Erpresserin klar, dass sie sofort die Stadt verlassen muss, wenn ihr ihr Leben lieb ist. Doch dann geschieht ein Mord - und Eve und Roarke bekommen erhebliche Schwierigkeiten ...
Meine Meinung
"Aber, Schatz, erkennst du mich denn nicht? Ich bin deine Mama!".
Das sind genau die Worte, die Eve Dallas den Boden unter den Füßen wegreißen und sie zurück in ihre Vergangenheit schnellen lässt.
Als Eve vor gut 20 Jahren - nachdem sie ihren Vater umgebracht hat, der sie jahrelang misshandelt und gequält hat - von den Behörden aufgegriffen wurde, kam sie zu einer Pflegemutter: Trudy Lombard.
Doch bei ihr fand Eve kein liebevolles, behütetes Zuhause, sondern dort gingen die Quälerein und die Missachtung weiter.
Und heute, nach so vielen Jahren, nachdem Eve ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen will, taucht diese Frau plötzlich aus dem Nichts auf und spielt die sorgende Mutter, die sehen will, was aus "ihrem Kind" geworden ist.
Doch Eve traut dem Braten nicht und als Trudy kurze Zeit später tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, läutet das für Eve und Peabody den nächsten Fall ein.
Endlich geht es weiter mit Dallas und Peabody.
Für mich sind die Bücher immer wieder wie "nach Hause" kommen, man fühlt sich inwzischen nach 24 Bänden mit den Protagonisten verbunden, kennt ihre Schwächen und Stärken und an manchen Stellen verwundert einen nichtmal die jeweilige Reaktion weil man es nicht anders kennt bzw. erwarten würde.
Ich habe mich bislang noch mit keiner Buchserie so verbunden und vor allem wohl gefühlt wie bei dieser.
Der Schreibstil ist locker, einfach, jedoch spannend. Die Charaktere - so unterschiedlich die einzelnen Personen auch sind - sind alle liebevoll charakterisiert. Eve hat mit Roarke genau ihren Gegenpol gefunden, der sie unterstützt, jedoch auch in den Hintern treten kann, wenn es die Situation erfordert.
Und auch Peabody und Eve sind mit der Zeit ein eingeschworenes Team geworden; Peabody, die ein typisches Mädchen ist und mit ihrer herrlich lockeren und unbedarften, chaotischen Art frischen Wind in jeden Mordfall bringt ist das genaue Gegenteil von der besonnenen Eve, die durch und durch ein Cop ist.
Anfangs hätte ich nie gedacht, dass mich so eine Art von Buch interessieren würde, da ich es schon ganz vorsichtig in die Richtung "Fantasy" schieben würde. Die Bücher spielen alle in der Zukunft und alles, was für uns noch nicht denkbar ist, ist für Eve und ihre Kollegen Normalität.
J. D. Robb hat es sich dadurch auch ein Stückchen erleichtert, dass nicht die üblichen Ermittlungen stattfinden, der Leser erfährt dadurch etwas völlig Neues und ihr passieren beim Schreiben keine strategischen Fehler.
Alles in allem war dieser Band - genau wie seine 23 Vorgänger - von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unterhaltsam (gerade zwischen Eve und Peabody) und macht mir nach wie vor Lust auf die nächsten Bände.
Von mir gibts ganz klar 10 Punkte!!
Kurzbeschreibung
Jedes Mal, wenn Peter Russel ein Flugzeug besteigt, glaubt er, dass etwas passieren könnte ... nein, kein Flugzeugabsturz. Etwas, das sein Leben von Grund auf verändert. Der aufstrebende Wall-Street-Geschäftsmann, der mit Zahlen blind umgehen kann, ist nämlich ein hoffnungsloser Romantiker. Eines Tages, auf einem Geschäfts-Flug von New York nach L.A., passiert genau das, wovon er immer geträumt hat. Die Frau seines Lebens setzt sich neben ihn. Sie heißt Holly, sie ist wunderschön, und sie liest Thomas Manns Zauberberg. Einschüchternd! Peter weiß kaum, wie er die Dame ansprechen soll. Doch dann spricht Holly ihn an, und die beiden verlieben sich so heftig ineinander, wie das auf einem Fünfeinhalb-Stunden-Flug möglich ist. Als Holly ihm ihre Telefonnummer auf die herausgerissene Seite des Zauberbergs schreibt, ist Peter der glücklichste Mann der Welt. Wenige Stunden später ist er verzweifelt: Die kostbare Seite ist verschwunden!
Meine Meinung
Peter Russel steigt immer mit der Hoffnung in ein Flugzeug, dass sich plötzlich DIE Frau seines Lebens neben ihn setzen würde, sie sich ansehen, Schmetterlinge fliegen, sie verlieben sich und leben dann glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Und auf einem Flug nach L.A. passiert ihm genau das - fast jedenfalls.
Als er schon gar nicht mehr damit rechnete, dass der Platz neben ihm überhaupt noch besetzt wird, saß plötzlich eine junge Frau neben ihm. Vertieft in seiner Zeitung, wollte er sie nicht direkt offensichtlich mustern und hatte eigentlich auch gar keine Lust auf Flugzeug-Small-Talk.
Von der Seite aus musterte er sie aus reiner Neugier dennoch, sie hielt "Der Zauberberg" von Thomas Mann in den Händen. Daraus zog er direkt seine Rückschlüsse: anspruchsvolles Buch, eine Frau mit Stil und Geschmack.
Nach einiger Zeit sprach die junge Frau -Holly - Peter an. Sie unterhielten sich, bis das Flugzeug in L.A. landete und für Peter war nach wenigen Minuten schon klar, dass er sich in diese Schönheit verliebt hatte. Er musste sie unbedingt wieder sehen und Holly ging es scheinbar ähnlich, denn sie riss die erste Seite aus "Der Zauberberg" aus und notierte darauf ihre Nummer. Peter versprach anzurufen um dann gemeinsam Essen zu gehen.
Im Hotel angekommen, stellte Peter dann fest, dass der Zettel mit der Telefonnummer weg war. Wie sollte er sie jemals in L.A. wiederfinden? Er kannte nichtmal ihren Nachnamen oder die Adresse ihres Vaters, den sie zur Zeit besuchte.
Für Peter brach eine Welt zusammen, endlich hatte er die Frau gefunden, von der er dachte, dass er mit ihr den Rest seinen Lebens verbringen würde und dann verlor er ihre Nummer.
Jahre später lud sein bester Freun Jonathan ihn zu einer Party ein und da sah er sie: Holly. Er konnte es gar nicht glauben, denn in der Zwischenzeit hatte er immer wieder an sie denken müssen und vermisste die Unbekannte immer noch.
Auch Holly erkannte ihn wieder.
Als sie Jonathan dann "ihre Geschichte" erzählten, wollte er "seine" Holly nicht mehr an Peter abtreten, denn er bemerkte die verliebten Blicke der beiden.
Also tischte er Peter und Holly unabhängig voneinander die Lüge auf, dass Peter nicht anrufen wollte und Holly kurze Zeit später schon kein Interesse mehr an ihm hatte - es war halt ein Flugzeugflirt.
Jonathan und Holly heirateten kurz darauf und damit war Holly für Peter nicht mehr greifbar. Sie liebte scheinbar seinen besten Freund und nicht ihn.
Auch Peter heiratete einige Jahre später Charlotte. Es war keine Heirat aus Liebe - so wie er sich das immer gewünscht hatte - denn die Frau die er aus vollem Herzen liebte, war die Frau seines besten Freundes.
Aber nachdem Peter Charlotte sein Ja-Wort gegeben hat, wendet sich das Blatt drastisch, doch scheinbar gibt es kein Zurück mehr ...
James Collins wollte in "Zauberberg für Anfänger" scheinbar die ganz großen Gefühle niederschreiben, einen herzzerreißenden Roman auf den Buchmarkt werfen, der schnell DER Bestseller werden sollte.
Es wäre schön gewesen, wenn ihm genau das gelungen wäre, denn das waren auch meine Erwartungen an das Buch.
Die Idee der Story ist gut, allerdings ist die Umsetzung sehr hölzern - auch für ein Erstlingswerk.
Das Buch startet mit einem etwa 36 seitigen Prolog, auf dem wir Holly und Peter während dem FLug nach L.A. begleiten.
Danach machte die Geschichte einen Cut und man erfährt auf unendlich vielen, langweiligen Seiten die Vergangenheit und Familienverhältnisse von Arthur Beeche, der, wie sich irgendwann herausstellt, Peter´s Chef ist.
Der Autor geht auf etwa einem Drittel des Buches auf Peter´s Karriere ein, die für die Handlung an sich aber überhaupt nicht relevant ist.
Jede Person die in irgendeiner Art und Weise in diesem Buch auftritt, wird seitenweise vorgestellt, durchleutet und schwach charakterisiert, danach taucht sie meist nie wieder auf.
Auf fast 530 begleiten wir Peter und Holly.
Peter ist in meinen Augen ein zu großer Romantiker - wer bitte wartet mit Mitte 20 so gezielt auf die Liebe seines Lebens - und heiratet dann im Gegenzug eine Frau, die er nicht liebt, sondern sich lediglich mit ihr arrangiert. Aus reinem Pflichtgefühl seiner Frau gegenüber würde er sich auch nicht mehr trennen - bis das der Tod uns scheidet.
Peter´s Karriere geht ebenfalls schleppend voran, er lässt sich von einem Vorgesetzten tyrannisieren, riskiert, dass er fast seinen Job verliert, aus Angst die Dinge richtig zu stellen oder gar sich durchzusetzen.
Von Holly erfährt man im Gegensatz relativ wenig. Sie ist verheiratet mit Jonathan und wird mit der Zeit Peter´s beste Freundin. Sie sehen sich häufig, beide unterdrücken und überspielen die Gefühle für den Anderen und versuchen sich mit der Situation zu arrangieren.
Alles in allem war das Buch nicht romantisch, sondern einfach nur zu dick aufgetragen.
Auf manchen Seiten, in einigen Situationen wäre weniger einfach mehr gewesen und das Buch wäre in ein ganz anderes Licht gerückt.
Der Schreibstil war ebenfalls sehr dürftig, stellenweise hatte ich das Gefühl, dass zwei Autoren unabhängig voneinander die Geschichte geschrieben hätten. Auf einigen Seiten war es sehr flüssig zu Lesen und ich hatte Hoffnung, dass Schwung und Handlung in den Roman kommen würde, aber einige Seiten später wurde es dann wieder seicht und zäh.
Das Buch weist leider keine durchgängige Qualität oder gar Stil auf.
Die Story war absehbar, sowie die einzelnen Verhaltensweisen und Reaktionen der Protagonisten. Auch das Ende war keine wirkliche Überraschung, eher ein zu schmalziges Happy End.
Von mir gibts daher nur 4 Punkte!!
Schöner Blog, allerdings finde ich, dass es durch die vielen verschiedenen Schriften und Farben ein wenig unruhig wirkt.
Werde trotzdem hin und wieder mal reinschaun.
*kreisch*
Ich habe auch das Picoult-Buch gewonnen und freu mich riesig!!! *hüpf im Kreis*
Meine Meinung
Als Jennifer Hunter als 12-jähriges Mädchen ihren Vater dabei erwischt, wie er mit ihrer viel zu jungen Babysitterin auf der Couch im Wohnzimmer - während sie oben schlafen sollte - rummacht, verändert sich etwas in ihr, was sie auch nicht abstellen kann, selbst dann nicht, als sie es viele Jahre später möchte ...
Durch einen Zufall ist Jennifer vor zwei Jahren "Treuetesterin" geworden. Als Ashley wird sie von verzweifelten, rachsüchtigen und einsamen (Ehe-)Frauen angerufen und gebeten, ihren Mann einem Treuetest zu unterziehen. Die wenigsten dieser Männer bestehen diesen Test erfolgreich.
Irgendwann gerät sie allerdings an einen Mann, der sich nicht einfach nur mit Ashleys schwarzer Visitenkarte - die sie nach jedem "Fall" vor Ort hinterlässt - abspeisen lässt, sondern will sich, nachdem die Scheidungspapiere seiner Noch-Ehefrau eintrudeln, rächen.
Dumm nur, dass niemand in Jennifer´s Umfeld von ihrem Job weiß. Ihre Freunde und Familie hat sie in dem Glauben gelassen, nach wie vor im Investment Banking tätig zu sein.
Und dann lernt sie auch noch Jamie kennen - der richtige Mann zur falschen Zeit?
Ich habe Jennifer/ Ashley von der ersten Seite absolut ins Herz geschlossen. Ihre Beweggründe - die nach und nach erklärt werden - warum sie diesen Beruf erschaffen hat, sind für mich absolut nachvollziehbar und auch richtig.
Sie mischt sich nicht in Ehen oder Beziehungen ein um diese zu zerstören, sondern um Frauen, die einen kleinen Verdacht hegen, die Wahrheit zu zeigen.
Sie will nicht, dass es ihnen wie ihrer Mutter geht und diese jahrelang an der Seite eines Mannes leben und denken, dass dieser sie bedingungslos und aufrichtig liebt.
Jennifer ist für mich wirklich eine Superheldin: charmant, humorvoll, gepaart mit dem richtigen Fingerspitzengefühl und einer Menge weiblicher Intuition bringt sie die ganzen "Bösewichte" zur Strecke.
Das Buch ist kein Chick-Lit-Buch, auch, wenn man es beim Lesen der Kurzbeschreibung denken könnte.
Für mich hatte das Buch nicht jede Menge Spaß, sondern auch eine tiefgehende Handlung gepaart mit einer guten Mischung Gefühl.
Das Thema und die Umsetzung war absolut aus dem Leben gegriffen, spannend zu Lesen und total sympathisch.
Die knappen 550 Seiten waren viel zu schnell verschlungen und jetzt bleibt nur noch die Geduld, denn im August geht es mit der Fortsetzung weiter.
Ich kann leider nur 10 Punkte vergeben, wenn ich könnte, wären es mehr!!
Kurzbeschreibung
Seit ein paar Wochen verschwinden im beschaulichen Schwäbisch Hall alleinstehende Männer. Selbst als einige der Vermissten tot aufgefunden werden, geht die Polizei von Unfällen aus. Siegfried Seifferheld, Hauptkommissar im (Un-)Ruhestand, glaubt jedoch nicht an einen Zufall. Der liebenswert-kantige Kommissar, dessen heimliche Leidenschaft dem Sticken von Zierkissen gilt, macht sich auf die Spur eines gewitzten Serienmörders ...
Über den Autor
Tatjana Kruse, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet in Schwäbisch Hall. Sie ist überzeugte Krimiautorin. Bekannt wurde sie mit den "Wuchtbrumme"-Romanen rund um ein rubeneskes Prachtweib. Daneben hat sie aber auch andere Helden. Motto: Hauptsache, eine saubere Leiche! Sie wurde bereits mit dem "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet und mehrmals für den Agatha-Christie-Preis nominiert.
Meine Meinung
Kommissar Seifferheld musste nach einen Betriebsunfall notgedrungen in den Vorruhestand geschickt werden und damit kann er sich so gar nicht anfreunden. Sein einziges Hobby ist das Sticken von Zierkissen sowie sein treuer Hund Onis; was also machen mit der plötzlichen Freiheit?
Als aber in Schwäbisch Hall plötzlich alleinstehende Männer "im besten Alter" verschwinden und nach und nach tot aufgefunden werden, juckt die Ermittlernase und Seifferheld will die Fälle - weil seine Kollegen sich nicht rühren - auf eigene Faust lösen.
Dabei lernt er die Journalistin MaC kennen und nach kurzer Zeit auch lieben. Mit ihrer Hilfe und die seines besten Freundes wollen sie dem Täter auf die Spur kommen.
Nebenher muss Seifferheld sich noch mit "seinen Mädels" zu Hause rumschlagen: er lebt nämlich zusammen mit seiner Tochter (sie ist der typische Manager-Typ), seiner Nichte (überzeugter Öko) und seiner Schwester (sehr christlich und spießig).
Das Leben mit drei Frauen - die unterschiedlicher zudem nicht sein könnten - ist nicht immer einfach und erfordert viel Fingerspitzengefühl sowie taube Ohren.
"Kreuzstich Bienenstich Herzstich" ist der Auftakt einer neuen Krimiserie, wobei man bei diesem Buch nicht von einem Krimi sprechen kann. Denn dazu gehört mehr wie eine (oder mehrere) Leiche.
Im Vordergrund des Ganzen steht nämlich ganz eindeutig Seifferheld, er und sein Leben bestimmen die 320 Seiten und die Leichen werden nur so nebenher "eingestreut". Auch die Ermittlungen sind sehr dürftig und bescheiden, wirklich ins Details gegangen wird da nicht, bzw. ein richtiges Tatmotiv wird auch nicht aufgedeckt.
Bis auf die letzten 20 Seiten hat der Leser nichtmal einen Verdacht, wer für die Morde überhaupt verantwortlich sein könnte und vor allem warum. Die Autorin führt den Leser hier allerdings nicht erfolgreich an der Nase herum, sondern legt erst gar keine Spur, um zum Ziel zu kommen. Mir kam es eher so vor, als würde der Abgabetermin für den "Krimi" näher rücken oder das Papier ist ausgegangen. Das Ende kam definitiv zu schnell und abrupt und dem ganzen Buch fehlte die Spannung, dieser Kitzel, dass man nicht aufhören möchte zu Lesen, weil man unbedingt das Ende erfahren möchte.
Und das Ende hat mich dann tatsächlich überrascht, allerdings nicht positiv. Der oder die Täterin (das möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten) taucht vorher gar nicht auf der Bildfläche auf, sodass man diesen im Verdacht haben könnte. Auf den letzten Seiten taucht die Person plötzlich auf und kurz danach ist das Buch auch schon zuende.
Alles in allem war es eine nette, kurzweilige Unterhalt ohne viel Tiefgang oder gar Spannung.
Von mir gibts dafür 4 Punkte!!
Ich habe sonst einen Monatskatalog bekommen, jetzt aber nicht ... mh.
Bin umgezogen, habe allerdings meine neue Anschrift mitgeteilt ... aber wer weiß ob die das schon geändert haben ...
Hat denn jmd von euch einen Monatskatalog bekommen?!
Meine Meinung
Zum Inhalt will und kann ich gar nicht viel sagen, weil ich das Buch nach gut bzw. schlechten 150 Seiten zur Seite legen musste.
Ich bin wirklich ein großer Fan von Mo Hayder und habe "Der Vogelmann" und auch "Die Behandlung" geliebt, was wohl aber auch daran gelegen hat, dass die Autorin direkt am Anfang des Buches zur Sache gekommen ist. Bei ihr hat man normalerweise keine Zeit zum Luft holen geschweige denn zum Atmen. Die Ereignisse überschlagen sich, der Spannungsbogen nimmt von Zeile zu Zeile zu und die Morde werden immer grausamer - nichts für schwache Nerven.
Aber "Tokio" ist das absolute Gegenteil von dem, was ich bislang von Mo Hayder kannte und wenn ich ehrlich bin, es passt nicht zu ihr und gefällt mir überhaupt nicht.
Bis auf Seite 150 ist - für mich - nichts wirklich spannendes passiert.
Die Studentin Grey reist nach Tokio um mehr über das Massaker zu erfahren was in den 30ern in Nanking stattfand. Sie sucht den chinesischen Professor Shi Chongming auf, der angeblich geheimes und bislang unveröffentliches Filmmaterial aus dieser Zeit besitzt.
Der Professor streitet dies allerdings ab und will mit Grey auch gar nicht über Nanking reden und so verstreichen die Seiten ... Rückblickend erzählt der Professor aus seiner Sicht durch Tagebucheinträge aus der Zeit in Nanking.
Das Buch ist schleppend, wenig aufschlussreich (man erfährt nur ansatzweise etwas von Grey; sie soll "seltsam" sein, sagen alle Leute, aber warum, erfährt man - zumindest auf den Seiten die ich gelesen habe - nicht).
Ich habe einige Rezensionen vorab zu dem Buch gelesen und bin immer wieder darüber gestolpert, dass viele Leser vom dem Buch fasziniert und nachhaltig beeindruckt waren, diesen Eindruck konnte ich leider nicht gewinnen und ich bezweifel auch, dass sich dieser in den nachfolgenden Seiten noch eingestellt hätte.
Daher vergebe ich gerade mal einen Punkt!!
ZitatAlles anzeigenOriginal von Sigrid2110
Ich habe eine absolute Anti-Empfehlung:
Smørrebrød in Napoli
Dermaßen öde. Die Hälfte habe ich zwar jetzt immerhin gelesen, aber inzwischen habe ich mal eben einen Thriller zwischengeschoben.
Also auf ein Glas Bier gehe ich noch mit Smørrebrød, dann ist aber auch Schluss :lache.
Mal ein kleines OT
Wie hast du die durchgestrichenen "o"´s hinbekommen?
ZitatOriginal von *stern*
Sacht mal hat jmd von euch Erfahrung mit nem Tragus Piercing? Möchte schon soooooo lange eins haben, hab aber unheimlich große Angst vor dem Stechen lassen, weil da ja schon.. naja was heißt schon, nur Knorpel ist!!Und letztens als ich mich endlich überwunden hab und mir doch ganz spontan eins stechen lassen wollte, ging es halt nicht, wegen dem Wetter.. die doofen Minusgrade. Auf jeden Fall möchte ich jetzt bald, wenn das Wetter besser ist wieder hin..
tut es denn sehr weh?? Mir ist klar, dass ich davon nicht sterben werd.
Ich bin wirklich total schmerzempfindlich, aber das Stechen im Tragus war wirklich Pillepalle. Geht ruckzuck und ist total unempfindlich. Ich liebe es total ...
Bei Interesse, "endorfinchen" ist dort natürlich auch zu finden ...
Meine Meinung
Karyn zieht mit ihrer American Express-Karte nach New York um dort beim Fernsehen zu arbeiten. Sie mietet ein schickes Appartment, fährt mit dem Taxi ins Studio und geht wahnsinnig gerne shoppen. Doch nach und nach verliert sie den Überblick, die Sachen werden immer teurer und auch unnötiger, trotzdem kauft sie immer weiter mit der Plastikkarte ein.
Als sie dann ihre Miete nicht mehr pünktlich zahlen kann, kauft sie Sachen um sie wieder zurückzugeben um damit die Buchhaltung ihrer Kreditkartengesellschaft zu überlisten.
Einige Zeit geht das gut, doch dann wird die Karte gesperrt und Karyn hat insgesamt über 20.000 Dollar Schulden. Ihr Vertrag im Fernsehstudio läuft aus und sie wird dadurch auch noch arbeitlos, Plan B muss her ....
Mich hat dieses Buch sehr an die "Schnäppchenjäger"-Reihe von Sophie Kinsella erinnert, eigentlich viel zu sehr. Denn auch Karyn hat hier wahllos gekauft.
Die Idee mit der Website und dass sie damit Geld sammelt war nicht schlecht, allerdings fand ich den Stil im gesamten Buch etwas fad. Ich war nicht wirklich gefesselt oder gut unterhalten.
Karyn Bosnak hat auf gut 550 Seiten krampfhaft versucht lustig zu sein, aber das gelang ihr in meinen Augen nicht wirklich gut.
Wie gesagt, für mich war es ein eher schlechter Abklatsch - auch wenn die Geschichte echt sein soll ...
Von mir gibts daher 6 Punkte!!
So im Grunde finde ich den Schnee ja toll. Allerdings ist bei uns eine richtige Eisdecke (habe mich heute morgen schon hingelegt) und das macht überhaupt keinen Spaß. Auch wenn ich nicht weit zur Arbeit fahren muss, aber ich muss fahren.
Mir grault es schon vorm WE, da soll es wieder schneien und -15 Grad werden ... *bibber*
ZitatOriginal von Gummibärchen
Eine Eselsbrücke für endorfinchen: alphabetische Reihenfolge
Danke schön!!
Super Thread.
Mir ging es übrigens bei dem ersten Teil von Stieg Larsson (ich werfe die Titel immer durcheinander - sorry) so. Ich war entnervt und wollte wirklich abbrechen, konnte gar nicht verstehen, warum alle diese Triologie so gehypt haben.
Aber dann hat mir eine Buchfreundin, auf deren Urteil ich mich wirklich verlassen kann, zum weiterlesen animiert und mir versichert, dass es wirklich besser wird. Sie hatte Recht.
Allerdings gibt es auch Bücher, die irgendwann dann echt zur Seite gelegt werden, bevor ich Tage damit vergeude ...