Beiträge von Kernchen

    Das habe ich mir fast schon gedacht. Kaum ist das Buch vorgestellt, geht die Lästerei wieder los.
    "Der schwarze Golk" ist ein superspannender Krimi. Ich bin ein Fan von Inselkrimis und habe solche Bücher schon von den verschiedensten Autoren gelesen. Die Krimis von Ebels gehören zu den besten.


    Und wenn Voltaire das Buch als Müll bezeichnet, obwohl er es noch nicht mal gelesen hat, dann ist das mehr als unsachlich.

    Dieter Ebels
    Der schwarze Golk
    Handlung:
    Als ein Junge von einem heimlichen nächtlichen Ausflug verstört in die Jugendherberge zurückkehrt, schwört er, ein Monster - einen Alien - gesehen zu haben. Zunächst glaubt ihm niemand. Obwohl ein Zusammenhang mit dem aktuellen Mordfall kaum wahrscheinlich ist, verfolgt Kommissar Wagner auch diese Spur. Dann wird eine Urlauberin vermisst. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und dabei geraten immer mehr schreckliche Geheimnisse der Insel und der versteckten militärischen Anlagen aus der Zeit des letzten Weltkriegs ans Licht.


    Kommisar Wagner ermittelt wieder. Dieses mal auf der Nordseeinsel Wangerooge. Die Jagd nach einem Mörder ist spannend geschrieben.


    Eigentlich kenne ich die Insel Wangerooge ganz gut, denn dort verbrachte ich bereits dreimal den Urlaub. Einzelheiten über die schreckliche Vergangenheit der Insel erfuhr ich jetzt erst durch diesen Roman.


    Meine Meinung: Ein spannender Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Volle Punktzahl.


    :-]

    Eigentlich habe ich von Voltaire nichts anderes erwartet, denn es ist ja bekannt, dass er schon rot sieht, wenn er den Namen Ebels nur hört.
    "Lola" ist eine spaßige Geschichte, die Voltaire natürlich mit dem notwendigen Ernst angehen muss, obgleich doch in der Buchbeschreibung steht, dass man diese Geschichte nicht ernst nehmen sollte.


    In meinem Bekanntenkreis gibt es mittlerweile 7 Leute, die das Buch gelesen haben und alle sagten, dass sie beim Lesen Tränen gelacht haben. Mir ging es genauso, besonders bei der Buchszene, als Pastor Rüders sind intensiv mit der Sexpuppe Lola beschäftigte. Da konnte ich mich vor Lachen nicht mehr halten.


    Jetzt frage ich mich, ob die Leute in meinem Bekanntenkreis und auch ich, allesamt einen "falschen" Humor haben. Ich frage mich, warum wir alle herzhaft gelacht haben, obwohl es laut Voltaire nichts zum Lachen gibt?


    Da fallen mir nur 2 Möglichkeiten ein.
    Entweder hat Voltaire das Buch nur überflogen und die lustigen Stellen dabei übersprungen oder er ist ein sehr ernster Mensch, der überhaupt nicht lachen kann.

    Stephen King gilt als größter Geschichtenerzähler unserer Zeit. Nun legt er vier Kurzromane vor, die alle ein Thema haben: Vergeltung! Ob als Täter oder Opfer, unschuldig oder schuldig, durch Schicksal oder Absicht – wir kommen in Situationen, die uns eine Entscheidung abverlangen: Wie weit muss ich gehen, bis mir Gerechtigkeit widerfährt? Manchmal muss man sehr weit gehen ...
    „1922”: Ein Vater überredet seinen Sohn auf perfide Weise, gemeinsam mit ihm die Ehefrau/Mutter umzubringen – und der Horror für den Rest des Lebens der beiden nimmt seinen Anfang.
    „Big Driver”: Die Schriftstellerin Tess wird nach einer Lesung brutal vergewaltigt. Sie will auf eigene Faust Vergeltung üben ...
    „Faire Verlängerung”: Der schwer krebskranke Streeter geht einen teuflischen Pakt ein. Seine Genesung und sein Glück scheinen fortan Unglück und Untergang für andere zu sein. Kann er dem Einhalt gebieten? Will er das überhaupt?
    „Eine gute Ehe”: Zufällig entdeckt Darcy, dass der Mann, mit dem sie 27 Jahre lang glücklich verheiratet ist, ein Doppelleben als wahres Ungeheuer führt. Bis dass der Tod euch scheidet ... ist das der einzige Ausweg?


    Vier toll geschriebene Novellen. King hat mich mit seiner Literatur mal wieder überzeugt. Jede Geschichte ist super spannend, wobei "1922" mir am allerbesten gefiel.
    Meine Meinung: Man muss kein Stephen King Fan sein, um Gefallen an diesem Buch zu bekommen.
    :roeslein

    Ich habe gerade meine Rezi zur "Lola" ins Forum gestellt.


    Das Buch ist super! Die Handlung brachte mich dermaßen zum Lachen, dass mir die Tränen aus den Augen liefen.


    Auch wenn der Klappentext ausdrücklich darauf hinweist, dass man die Geschichte nicht ernst nehmen sollte, bin ich davon überzeugt, dass Voltaire sie sehr ernst auseinanderpflücken wird. Bin mal gespannt.
    :-]

    Dieter Ebels:
    Lola ...oder wie man eine aufblasbare Sexpuppe ermordet


    Kurzbeschreibung
    Heinz, 30 Jahre alt und immer noch männliche Jungfrau, wohnt im beschaulichen Küstenstädtchen Prickenstett. In einem Erotikversandkatalog entdeckt er die aufblasbare Sexpuppe "Lola" und ist davon überzeugt, dass er mit dieser Lola all seine erotischen Fantasien ausleben kann. Ein Griff zum Telefon und Lola ist bestellt. Es ist der Beginn einer schier unglaublichen Geschichte. Lola schafft es, eine ganze Küstenregion in Unruhe zu versezten. Auch wenn Lola die Titelfigur dieser Geschichte ist, so spielt sie doch nur eine Nebenrolle. In die eigentlichen Hauptrollen schlüpfen die Leute, denen Lola begegnet. Es ist das außergewöhnliche Spektrum der Charaktere, die der Erzählung Leben einhauchen. Dem Leser offenbaren sich humorvoll verpackte Frivolitäten und Obszönitäten, ihm manifestieren sich die oft perplexen Gedankengänge der verschiedenen Persönlichkeiten.Der Roman ist eine Humoreske, deren Situationskomik das Zwerchfell des Lesern bis aufs Äußerste strapaziert, ein Lesevergnügen, das man allerdings nicht ernst nehmen sollte.


    Die Handlung besteht aus verschiedenen Episoden, die etwas gemeinsam haben: Die Sexpuppe Lola. Die Mitstreiter in dieser Geschichte mit all ihren schrägen Gedankengängen könnten durchaus dem wahren Leben entsprungen sein. Eine schlichte Handlung, die durch ihre Situationskomik dem Leser wahre Lachsalven entlock. Ich musste beim Lesen so doll lachen, dass mir die Tränen aus den Augen liefen, besonders bei der Buchszene, in der sich Pastor Rüders intensiv mit Lola beschäftigte.


    :lache:lache:lache:muah:lache:lache:lache


    Meine Meinung: Ein super Buch, bei dem man sich vor Lachen wegschreien kann.


    :wave

    Zitat


    Ist doch auch völlig okay. Auch solche wie dich muss es eben geben..... :wave
    Wo bliebe sonst der Unterhaltungswert eines solchen Freds. :-)


    Und ich bin froh, dass es solche wie mich gibt.
    Außerdem fühle ich mich geehrt, wenn ich etwas für den Unterhaltungswert tun kann. *grins*
    :wave

    Buchbeschreibung
    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.


    Ein großartiger "Wälzer", der den Leser mit über 1000 Seiten fordert. Ein tolles Buch, in der man als Leser viel über die Zeit, in der die Geschichte spielt, erfährt. Auch die mitwirkenden Personen sind gut ausgedacht. Das Einzige, was mir nicht gefiel, waren die unnötigen Längen, die ab Buchmitte bis zum Ende immer mehr wurden.


    Ansonsten: Volle Punktzahl.

    Zitat

    Original von rienchen


    Genau so habe ich es mir vorgestellt! :lache



    Was ist das denn? Kenne ich nicht, aber ich werde es lesen.


    Ich gehöre zu denen, die hier gegen den Strom schwimmen und was "Die Bestie von Juist" betrifft, Fehler hin, Fehler her, ich fand das Buch superspannend.

    Auch ich mache den Schutzumschlag beim Lesen ab. Besonders, wenn ich im Bett lese, rutschen mir die Bücher sonst aus dem Umschlag. Dabei sind mir die Schutzumschläge früher oft kaputt gegangen.


    :-)