Beiträge von SamtpfoteXL

    Ich habe mich recht wacker gehalten, was das Bücher kaufen angeht. Bis ich letztes Wochenende meine Steuererklärung gemacht habe und nach vollbrachter Tat dachte, mich dafür mit ein wenig Stöbern bei Thalia belonen zu müssen. 3 E-Books mehr waren das Ergebnis. :schaem


    Dafür habe ich immerhin ein Buch beendet, an dem ich ewig "herumgelesen" habe - also insgesamt -1/+3


    SamtpfoteXL

    Anzahl SuB am 02.03.2022: 874

    Anzahl gelesener / aussortierter Bücher: 5/11

    Anzahl hinzugekommener Bücher: 1

    Anzahl SuB am 27.03.22: 870

    Anzahl SuB am 17.04.2022: 859

    Anzahl SuB am 31.05.2022: 861


    Also immerhin noch unter dem Anfangsbestand ;)

    Was für ein spannender letzter Abschnitt und ein dramatischer Showdown! Das plötzliche Auftauchen von Jens hat mich etwas überrascht, aber das war wohl auch so gewollt - da wird der Unsympath glatt noch zum Helden! ;)

    Ich fand den Schluss sehr rund, die Beschreibung, was Mads in seiner Kindheit durchmachen musste, macht sein Handeln irgendwie nachvollziehbar. Allerdings hat es mich schon gewundert, dass ein Kind, das aus solchen Verhältnissen befreit wird, keinerlei Therapie bekommt.


    Gut gefallen hat mir, dass Kira nicht, wie schon vorher geschrieben wurde, als "Supergirl" dargestellt wird, sondern ganz klar ist, dass sie an den Erlebnissen auch gut zu knabbern hat. Dass sie gleich eine Therapie beginnen kann und das auch noch mit 2 Terminen pro Woche dürfte aber ein echter Glücksfall sein - da bin ich ähnlich skeptisch wie breumel .


    Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich werde Kira gern auch bei ihrer nächsten Reportage begleiten :)

    Der Artikel, den Mads da verfasst hat, war wirklich fürchterlich - und mich hat das sehr überrascht, ich hätte gedacht, dass er sich Kira zum Vorbild nimmt. Es bestärkt mich allerdings in der Vermutung, dass sein Auftritt als "Jungreporter" nur vorgeschoben ist. Was genau er im Schilde führt, weiß ich noch nicht, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass da etwas ist.


    Nick tut mir sehr leid - mit Leni hat er seine einzige Bezugsperson verloren. Und jetzt ist da auch noch so ein mieser Typ (egal ob männlich oder weiblich, jedenfalls mies), der mit diesen Zetteln über seine Mutter herzieht.

    Dass er sich Kira anvertraut war gut, möglicherweise spielen diese Zettel noch eine wichtige Rolle - allerdings habe ich keine Ahnung, wer dahinter stecken könnte.


    Der Chor ist ein ziemlicher Kindergarten, mit vielen Animositäten unter den einzelnen Mitgliedern. Diese Jana ist sehr seltsam und unsympathisch, aber als Verdächtige sehe ich sie nicht. Der Selbstmord des Tenors (sorry, meine Namensgedächtnis schwächelt gerade) kommt mir merkwürdig vor: so ist er wieder mit Susanne zusammen, das klingt so pathetisch und übertrieben. Und wenn man bedenkt, dass die Beziehung der beiden schon vor Susannes Tod beendet war, macht ihn das geradezu verdächtig. Oder jemand will, dass es verdächtig aussieht?


    Jens hat zwar für den Zeitpunkt von Susannes Verschwinden ein Alibi, aber so ganz habe ich ihn noch nicht von der Liste gestrichen. Vielleicht, weil er mir einfach so unsympathisch ist.


    Jedenfalls habe ich noch keine heiße Spur und freue mich auf den letzten Abschnitt, in dem hoffentlich alle losen Enden zusammengeführt werden.

    Es hat wirklich SEHR lange gedauert, aber jetzt ist das erste Buch von der Liste geschafft:


    1. Han Suyin - Bis der Tag erwacht (aus 2021)

    2. Astrid Rosenfeld - Adams Erbe (aus 2021)

    3. Karin Slaughter - Belladonna (aus 2021)

    4. Stefan Zweig - Ungeduld des Herzens

    5. Donna Leon - Das Mädchen seiner Träume beendet 5/22, 3,3

    6. Ulla Hahn - Das verborgene Wort

    7. Philippa Gregory - Die Schwester der Königin

    8. Hakan Nesser - Das falsche Urteil

    9. Hakan Nesser - Die Frau mit dem Muttermal

    10. Anne Perry - Eine Spur von Verrat

    11. Elizabeth George - Wo kein Zeuge ist

    12. Marina Lewycka - Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch


    Ich mag die Bücher rund um Commissario Brunetti eigentlich gern, aber dieser Band hat mich zweifeln lassen, ob ich die Reihe weiter lesen will. Zwar mochte ich auch hier das Geschehen rund um Brunetti, seine Familie und seine Kollegen, aber den eigentlichen Kriminalfall fand ich merkwürdig. Sehr schade.

    Ich muss morgen mal prüfen, ob ich Urlaub bekomme - vielleicht klappt es ja ausnahmsweise mal.

    Mein Urlaub ist genehmigt, jetzt fehlt mir nur noch ein Zimmer und ein Zugticket (Die Website der DB hat mich da schon Nerven gekostet, man merkt, dass ich länger nichts mehr gebucht habe).


    Ich komme am 22.07. an und werde ein Zimmer im BW reservieren.

    Hmmm ... wie macht ihr das denn mit dem Einfügen, also "Schubi schrieb und dann meinen Satz". Ich krieg das nicht hin. Wollte auf SamtpfoteXL antworten. Muss ich also so machen.

    Hm, ich habe nur zitiert. Warum jetzt "Schubi schrieb" und nicht "Zitat von Schubi" (das steht da, wenn man den Beitrag schreibt oder ihn editiert), das weiß ich auch nicht. :gruebel

    Ich lag anscheinend mit meiner Vermutung aus dem ersten Abschnitt, dass der Herr Klamroth über seine Verhältnisse lebt und in Geldnot ist, gar nicht so falsch - zumindest geht es seiner Firma nicht so gut, wie es auf den ersten Blick scheint. Und sein Alibi ist auch eher dürftig, schließlich war er telefonisch nicht erreichbar.


    Meine Spekulation aus dem ersten Abschnitt ist also gesichert. Folgt Spekulatius No. 2. Das Kind heißt heute Mads und der weiß wer er ist.

    Den Gedanken hatte ich auch schon - das würde vom Alter her auf jeden Fall passen (und ist insofern naheliegend als uns sonst niemand präsentiert wurde, der vom Alter her passt ;) )


    Die etwas wirr erscheinenden Äußerungen der alten Haushälterin Lina machen auch Sinn. Genug, um weiter zu spekulieren - der Alte, von dem Lina spricht, ist Susannas Vater. Der hat Susanna missbraucht, die schwanger wurde. Schwangerer Teenager in Familie von Stand, das geht natürlich gar nicht, also musste das Kind verschwinden. Fragt sich nur, wohin? Susannas Vater ist der Grauhaarige aus dem Prolog, aber wer war der rothaarige Mann, der das Kind in Empfang genommen hat?


    Und weiter: wer hat Susanna umgebracht? Mads (sofern er das Kind von damals ist) hätte dafür kein Motiv.


    Also gäbe es noch genug offene Fragen für die nächsten Abschnitte.


    Nebenbei hat mich in diesem Abschnitt die Szene mit Kiras Vater sehr berührt - wie sehr sich ein Mensch verändert, wenn er seine Erinnerungen verliert.

    Die letzten Tage haben mich leider nicht wirklich zum Lesen kommen lassen, gerade mal ein paar Seiten vor dem Schlafengehen - und auch Eure Kommentare kann ich gerade erst nachlesen.


    Den Prolog werde ich mir auf jeden Fall noch einmal vornehmen, da hatte ich wohl etwas ganz falsch in Erinnerung. Ich sollte mir wohl doch Notizen machen beim Lesen :/

    Klamroth ist mir äußerst unsympathisch. Gar nicht mal wegen der heimlichen Liebschaft, die er da in Griechenland unterhält, sondern eher, wie er mit dem Tod seiner Frau und insbesondere mit seinem Sohn umgeht. Gut, dass ihm der Tod seiner Frau vielleicht nicht ungelegen kommt, mag sein, aber das Telefonat mit seinem Sohn habe ich als sehr kalt empfunden. Furchtbar.

    Genau das hat mich auch am meisten gestört. Verdächtig finde ich ihn bisher noch nicht, obwohl ich mich schon frage, ob seine Firma wirklich so viel Geld abwirft, dass er davon ein Haus in Griechenland finanzieren kann, ohne dass das seiner Frau auffällt. Wenn er auf zu großem Fuß lebt, seine Frau dagegen aus einer sehr wohlhabenden Familie stammt, ist das doch ein klassisches (wenn auch vielleicht ein etwas zu "abgenutztes") Mordmotiv.

    Irgendwie komisch finde ich den Mads, den Jungjournalisten. Zu übereifrig.

    Ja, bei ihm habe ich auch ein ungutes Bauchgefühl. Er tritt zwar ganz harmlos auf, und vielleicht ist sein Übereifer einfach nur damit zu erklären, dass er noch jung und unerfahren in seinem Job ist, aber mein Bauchgefühl sagt etwas anderes.

    Kira hat also das Segeln für sich entdeckt - da wäre ich gern mit an Bord, das könnte mir gefallen. Leider habe ich vom Segeln keine Ahnung, und so war es mir ein bisschen viel "Seglerlatein" - aber da das für die Handlung nicht entscheidend ist, kann man darüber gut hinweglesen.


    Die Geschichte fängt schon spannend an - ich frage mich, wer der Grauhaarige aus dem Prolog ist. Anfangs dachte ich an so etwas wie Menschenhandel bzw. Handel mit Babys, aber die schwangere junge Frau im Wagen ist wohl seine Tochter. Wie die zum Rest der Geschichte passen, erschließt sich mir noch nicht (wäre aber auch schade, wenn nach dem ersten Abschnitt schon alles geklärt ist).


    Der Ehemann der Toten ist mir suspekt, zumal ihn das Verschwinden seiner Frau und auch die Nachricht von ihrem Tod ziemlich kalt lassen. Aber der Ehemann als Mörder, das wäre mir auch zu einfach.


    Der Chor wird später sicher noch eine Rolle spielen - insbesondere der Tenor scheint ja mehr zu wissen.

    Was mich etwas gestört hat, ihr voriger Auftrag und, dass sie ins Visier des Mörders geraten ist, wird mir einmal zu oft erwähnt.

    Das war mir auch zu viel. Abgesehen davon liest sich die Geschichte aber sehr gut, sonst wäre ich als Leseschnecke sicher auch noch nicht mit dem ersten Abschnitt durch.


    Ich freue mich auf's Weiterlesen.