'Die geteilten Jahre' - Seiten 207 - 294

  • Erinnerungen, besonders aus der Jugend, sind oft etwas verklärt. Wir waren immer unter Kontrolle, auch nachts,und es gab viele Regeln, die man nicht immer einsehen konnte. Aber es war die erste Station nach dem Elternhaus, unter Gleichaltrigen im Sturm- und Drangalter.

    Einer der Betreuer, damals schon kurz vor der Rente, gab sich sehr kumpelhaft und hat uns, wenn ich es im Nachhinein betrachte, ganz schön ausgehorcht...

    Manchmal kommen mit dem Wissen um den Unrechtsstaat auch unschuldige Menschen in Verdacht, aber wer weiß schon, wie die Wahrheit ausgesehen hat. Diese permanenten Verdächtigungen sind ja eine gewollte Reaktion für die Machthaber. Es macht das Entstehen von Widerstandsgruppen unheimlich schwer.

    :Hörbuch Bernard Cornwell - Der Erzfeind

    :Hörbuch Tanja Kinkel - Manduchai - Die letzte Kriegerkönigin

    :lesend Shari Lapena - Der zehnte Gast

    :lesend Matthias Lisse - Die geteilten Jahre

    :lesend Hakan Nesser - Der Verein der Linkshänder

  • Sorry, ihr Lieben, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Aber was soll ich sagen Mr. Right ist mir über den Weg gelaufen und momentan habe ich dementsprechend wenig Zeit zum Lesen. Wir schweben auf Wolke 7, ich hoffe ihr gönnt uns das und habt ein wenig nachsehen mit mir :knuddel1


    Zum Buch, lieber Mac oder soll ich lieber sagen, lieber Matthias? Du hast meinen vollsten Respekt, dass Du diese total intensive Geschichte mit uns teilst.

    Ich weiß relativ wenig über die DDR und ihre Geschichte, in der Schule habe wir das nie durchgenommen und als die Mauer "fiel" war ich mal gerade neun Jahre alt, um wirklich zu verstehen, was da vor sich ging.

    Aber auch ein Riesenkompliment an Deine Frau, dich gehen zu lassen, einen kühlen Kopf zu bewahren und alles zu organisieren. Und ja, ich glaube auch Du hättest Dich irgendwann um Kopf und Kragen geredet.

    Ich bin vor allen Dingen beeindruckt von dem Gespräch im Auto mit Deinem Vorgesetzten, als Du Dir ans Herz gepackt hast und ihm die Skurrilität offen gelegt hast mit dem er sich im Restaurant benommen hat. Chapeau!

  • Sorry, ihr Lieben, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Aber was soll ich sagen Mr. Right ist mir über den Weg gelaufen und momentan habe ich dementsprechend wenig Zeit zum Lesen. Wir schweben auf Wolke 7, ich hoffe ihr gönnt uns das und habt ein wenig nachsehen mit mir :knuddel1


    Werdet glücklich so wie wir es nach 39 Jahren immer noch sind. :wave :)


    Ich bin vor allen Dingen beeindruckt von dem Gespräch im Auto mit Deinem Vorgesetzten, als Du Dir ans Herz gepackt hast und ihm die Skurrilität offen gelegt hast mit dem er sich im Restaurant benommen hat. Chapeau!

    Daran kann ich mich erinnern als wäre es gestern gewesen. Überheblichkeit ist sicher keine Zier, aber so viel anerzogene Demut hätte es wirklich nicht gebraucht.

    There must be a beginning of any great matter, but the continuing unto the end until it be thoroughly finished yields the true glory. (Francis Drake)