Beiträge von Mac P. Lorne

    Zu meiner Überraschung - ich weiß ja immer von nix - habe ich soeben erfahren, dass "Das Herz des Löwen" für den Lovelybooks-Leserpreis nominiert worden und in die engere Auswahl gekommen ist.

    Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr Robin und Marian, Richard und Eleonore, Little John und wie sie alle heißen eure Stimme geben würdet.

    Viele von euch haben ja an ihren Abenteuern teilgenommen, auch wenn es in dieser Leserunde bereits um die Fortsetzung ging.


    https://www.lovelybooks.de/aktion/presse-leserpreis2018/

    Da habe ich mal die Frage, lieber Mac, ob Du von Anfang an so viele Bände von Robin geplant hattest? Also wusstest Du z.B. nach diesem Buch, dass es noch weitergeht? Oder hast Du das Ende auch deshalb so geschrieben, weil es auch das Ende von Robin - aus Deiner Feder - hätte sein können?

    Ich wusste ehrlich gesagt nie, ob es noch einen Folgeband geben würde. Ideen hatte ich schon, aber was würden Verlag und Leser sagen? Deshalb sind die Enden immer so angelegt, dass sie auch tatsächlich ENDE bedeuten könnten, es aber auch weitergehen kann. Aber nach Band fünf ist mit Robin wirklich Schluss.
    Aber darf ich euch etwas verraten?
    Ein paar Protas tauchen auf Wunsch von Knaur 2020 noch einmal auf. :)

    Ach ja: Wenn es diesen verlorenen Schatz wirklich gibt und manchmal sogar Teile davon auftauchen, warum versucht man nicht, alles zu bergen?:gruebel Wäre das zu aufwendig?

    Der Wash hat seither sein Bett beachtlich verändert. Wo er sich um 1200 befand, gibt es heute Ortschaften. Die Flussmündungen sind bis zu 30 km weiter östlich. Es gibt nach wie vor Schatzsucher, aber bis auf ein paar Pennys ist noch nicht viel aufgetaucht.

    Wie ist denn die Flucht des Lütten tatsächlich vor sich gegangen? War Gruffydd in wirklich unter den gefangengen Kindern? Und welche Auswirkungen hatte das auf den walisischen König - also, daß er sich versucht hat, nun besonders an John zu rächen?

    Das weiß niemand so ganz genau. Er war unter den Geiseln, überlebte aber und sollte sogar Fürst von Wales werden. Aber sein Bruder lieferte ihn an Henry III. aus und Gruffyd starb als er versuchte, aus dem Tower zu entkommen.

    Ich musste gestern Abend pausieren..als Robin feststellt, das Marian verschwunden ist, war mir gleich klar, das John sie gefangen genommen hat. Und dann misshandelt er sich auch noch und schmeisst sie wie Abfall in den Kerker:fetchMir viel das Lesen so schwer! Zumindest hat ihn sein "bestes Stück" im Stich gelassen..

    Lies mal weiter, alles wird gut. :)

    Ob ich hier dabei bin, weiß ich noch nicht. Mit dem Abschlachten der Katharer hab ich "Leseprobleme" :/.

    Das solltest du dir nicht entgehen lassen. Es gibt sogar ein Happyend. Allerdings nicht für die Schlächter. Der gar nicht so heilige Dominikus hat einen Auftritt, es gibt ein Wiedersehen mit Philipp von Frankreich und seinem Sohn Louis und eine weise, nun schon etwas ältere Dame stiftet an einem berühmten Ort Frieden.

    Na, neugierig geworden? ;)

    Irgendwo bezieht er sich auf Caligula, das passt zu John, wie wir ihn hier kennenlernen ...).

    Schön, dass das mal jemand bemerkt hat. Genau so sehe ich ihn. Bin ja gespannt, was meine hochgeschätzte Kollegin nächste Jahr aus ihm macht. :)

    Bei mir wird er - voraussichtlich 2020 - auch noch einmal auftauchen, so viel darf ich verraten. Und nein, es gibt nach den fünf Bänden keine weiteren Robin-Hood-Romane.

    Interessant fand ich die Szene der Durchquerung der Berg, als Robin als Vorhut unterwegs war - solche Szenen gefallen mir - als dann auch noch die entdeckung des "Fern Seh Rohres" kam, war ich doch sehr begeistert. Gerade diese "Kleinigkeiten" machen es so interessant, finde ich.

    Den Hirten, der dem Heer den Weg durch die Berge gezeigt hat und den Pfahl mit dem Rinderschädel gab es wirklich. Der 800. Jahrestag der Schlacht von Las Navas de Tolosa ist damals in Spanien ganz groß begangen worden.

    Und die Sache mit dem Fern-Seh-Rohr war letztlich eine Reminiszenz an ...
    Na wen wohl? :)

    Und tatsächlich muss Robin ihn nicht umbrigen, das erledigt wirklich die Ruhr. Nicht falsch verstehen, liebe Eulen, ich gönne niemandem den Tod eigentlich, aber er ist anders nicht zu stoppen. Er muss sterben.


    Ich freue mich auf den nächsten Band auch wenn das dann vielleicht Abschied von Robin bedeutet, er muss dann ja schon älter sein....Ich hoffe wir lesen es alle gemeinsam in einer Leserunde hier mit Mac:-]


    :dafuer

    Die größte Herausforderung in dem Roman war, John so sterben zu lassen, wie es tatsächlich war und trotzdem Robin daran Schuld sein zu lassen. Das hat mir nächtelanges Kopfzerbrechen bereitet, kann ich euch versichern.

    Und es gibt ja noch einen fünften Band, also kann Robin im vierten nicht sterben. Es sei denn, sein geist schwebt über allem. :geist

    Von mir aus also gerne auch zu den letzten beiden Löwen eine Leserunde. :)

    Schrecklich fand ich Robins Aussage Ende des 10. Kapitels in der Auseinandersetzung mit Marian.

    Hier zu sagen "Weil ich es kann" *augenroll*. Ich glaube, an Marians Stelle hätte ich ihm eine geknallt.

    Das hätte meine Frau vielleicht auch getan. :)

    Ihr müsst aber immer davon ausgehen, dass ich aus der Sicht eines Mannes heraus schreibe.
    Und Robin tut, was ein Mann nun einmal tun muss. (Weiß jemand, von wem dieser Spruch stammt?)
    Ich glaube kaum, dass es einen Mann gibt, der ihn in dieser Situation nicht verstehen kann.

    Bei ihm kommt dazu, dass ihm die Gläubigkeit an das Gottesgnadentum fehlt, dass in allen anderen zumindest schlummert. William Marshal, der Sheriff, ja selbst diejenigen wie FitzWalter und de Vesci, an deren Frauen sich John nachweislich vergangen hatte, hätten wahrscheinlich davor zurückgeschreckt, den König zu töten. Robin hatte keine diesbezüglichen Skrupel und deshalb sagt er: "Weil ich es kann."

    Es musste Schluss sein, und das ging nur ohne John. Ich bin ganz bei ihm.;)

    Die Treue William Marshals zu den vier Königen der Plantagenets, die er erlebt hat (Henry II., der junge König Henry, Richard I. und John war legendär.

    Das muss man wohl aus der Zeit heraus verstehen.

    Beim Namen d'Artagnan habe ich auch gleich eine verwandtschaftliche Verbindung vermutet, wobei ich nicht weiß, wie häufig dieser Familienname ist bzw. war.


    Sehr schön und berührend fand ich kurz vor Robins und Fulkes Aufbruch die Geschichte von Ares und seinem Schicksal.

    Zu d'Artagnan habe ich im Nachwort etwas gesagt und will dem nicht vorgreifen.

    Die Geschichte des ARES ist die unseres ersten Hengstes, der auch noch genau so hieß.