'Wo die Dunkelheit beginnt' - Seiten 259 - 313

  • Ich frage mich die ganze Zeit, was eigentlich mit Rebecca los ist und was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat. Ihre Schwester ist ja verstorben, das hat sie ja selbst erzählt. Und es war anscheinend ein Wanderunfall. Aber irgendetwas anderes soll nicht ans Licht kommen, sie fürchtet sich so davor, dass sie ihre Vergangenheit einholen könnte. Ich bin da schon sehr gespannt, was da noch rauskommt.

    Ich glaube ja nach wie vor nicht, dass sie Schuld ist am Tod von Freia. Aber die Panikattacken von ihr müssen ja einen Grund haben:gruebel

  • Ich unterbrech dann auch mal kurz vorm weiterlesen :grin


    Mit Frederik wird ja noch eine neue Person eingeführt - der Polizist.

    Etwas unsensibel fand ich ihn schon bei der Vernehmung im Krankenhaus, auch daß er tasächlich noch weitermachen wollte, nachdem Rebecca ihre Panikattacke hatte.

    Selbst ein Laie muß doch sehen, daß das in einem derartigen Zustand gar nicht möglich ist.


    Und Trine (Auch wenn ich den Namen sehr gewöhnungsbedürftig finde) beginne ich immer mehr zu mögen. Ich kann gar nicht genau sagen, wieso - ist einfach so. Ihre sensible aber nicht aufdringliche Art - so wie sie Martin beruhigen konnte.

  • Mit Frederik wird ja noch eine neue Person eingeführt - der Polizist.

    Etwas unsensibel fand ich ihn schon bei der Vernehmung im Krankenhaus, auch daß er tasächlich noch weitermachen wollte, nachdem Rebecca ihre Panikattacke hatte.

    Er ist eben Polizist und sein Ziel ist Aufklärung und das möglichst schnell. Für ihn steht zu Beginn auch die Frage im Raum, in wie weit Rebecca ihre "Krankheit" nutzt, um sich Ermittlungen zu entziehen. Daher bricht er nicht sofort ab.


    Und Trine (Auch wenn ich den Namen sehr gewöhnungsbedürftig finde)

    Trine ist die skandinavische Form von Katharina und als Name im skanidianvischen Sprachraum weit verbreitet. Da wir viel Zeit dort verbracht habe, habe ich auch immer wieder Frauen mit diesem Namen kennengelernt. Entsprechend hat er für mich nicht die negative Konnotation wie im Deutschen.

  • Ich habe mir extra Marken im eBook gesetzt um nicht durchzurauschen. Der Abschnitt war etwas kürzer und auch spannender, da hätte ich sonst auch gleich weitergelesen.


    Frederik ist schon eigen. Nicht nur als Polizist kurz vorm Ruhestand mit internationaler Laufbahn, sondern auch mit seinen Macken... Mit seiner Flugangst sollte er für Panik wenigstens etwas Verständnis haben.


    Gut dass Rebecca jetzt mit Martin redet. Aber ob sie ihm alles erzählt? Sie hat früh ihre Mutter verloren, dann ihre Schwester, und das Verhältnis zu ihrem Vater ist nicht gut. Aber hinter den Panikattacken und der Flucht nach Spitzbergen muss noch mehr stehen als nur Verlustängste. Und es scheint etwas mit ihrem Job als Geologin zu tun zu haben. Vielleicht wurde sie von einem Vorgesetzten oder Kollegen bedrängt und konnte sich nicht wehren, das würde eher zu ihrem Verhalten passen. Bei Schwierigkeiten ergreift sie ja eher die Flucht als sich ihnen zu stellen. Deshalb war es für sie so wichtig, Martin aufzusuchen.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Frederik ist schon eigen. Nicht nur als Polizist kurz vorm Ruhestand mit internationaler Laufbahn, sondern auch mit seinen Macken...


    Ja, er ist speziell. Und es hat unheimlich viel Freude gemacht, ihn zu schreiben. Nun würde mich noch interessieren, ob du mit ihm klarkommst :gruebel



    Mit seiner Flugangst sollte er für Panik wenigstens etwas Verständnis haben.

    Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist er misstrauisch und will sichergehen, dass Rebecca sich nicht nur in ihre Krankheit flüchtet.


    Bei Schwierigkeiten ergreift sie ja eher die Flucht als sich ihnen zu stellen. Deshalb war es für sie so wichtig, Martin aufzusuchen.

    Genau. Und dass sie sich nocht von Martin abkapselt, sondern ihn aktiv aufsucht, ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

  • Ja, er ist speziell. Und es hat unheimlich viel Freude gemacht, ihn zu schreiben. Nun würde mich noch interessieren, ob du mit ihm klarkommst :gruebel

    Ich muss ihn ja nicht mögen;). Er ist halt ein Sonderling, aber damit habe ich kein Problem. Ich arbeite seit über 25 Jahren im Service und hatte Informatik Leistungskurs - da kommt man mit fast jedem klar. Ich denke Frederik ist gar nicht so übel, er will einfach seinen Job so gut wie möglich machen und sieht nicht dass es nicht immer nur um gewissenhaftes Arbeiten geht. Das findet sich häufiger bei Menschen, bei denen der EQ nicht mit dem IQ Schritt halten kann.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Ein kurzer, aber ereignisreicher Abschnitt - ich musste mich tatsächlich auch bremsen, um nicht einfach schnell weiterzulesen.


    Kurz vor Schluss taucht noch eine neue Person auf, Frederik. Polizist mit einigen Eigenheiten, und sehr auf seine Arbeit fixiert, die er möglichst schnell erledigen will.

    ch denke Frederik ist gar nicht so übel, er will einfach seinen Job so gut wie möglich machen und sieht nicht dass es nicht immer nur um gewissenhaftes Arbeiten geht. Das findet sich häufiger bei Menschen, bei denen der EQ nicht mit dem IQ Schritt halten kann.

    Das trifft es gut, finde ich - er sieht in Rebecca nur die Zeugin (oder vielleicht auch die Verdächtige?), die er vernehmen muss - auf ihren körperlichen und seelischen Zustand nimmt er dabei keine Rücksicht, der wird ihm vielleicht auch überhaupt nicht richtig bewusst.


    Rebecca macht irgendetwas in ihrer Vergangenheit schwer zu schaffen, was durch die aktuellen Ereignisse wieder hochkommt. Ich vermute, dass es mit ihrer früheren Arbeit zusammenhängt, vielleicht auch mit dem Tod der Schwester, auch wenn der ein Unfall war (ebenso wie der Tod von Freia ein Unglücksfall war...).


    Ich bin gespannt auf den letzten Abschnitt, in dem sich hoffentlich alles aufklärt.

  • Das trifft es gut, finde ich - er sieht in Rebecca nur die Zeugin (oder vielleicht auch die Verdächtige?), die er vernehmen muss - auf ihren körperlichen und seelischen Zustand nimmt er dabei keine Rücksicht, der wird ihm vielleicht auch überhaupt nicht richtig bewusst.

    Ich denke, dass er ihren Zustand schon wahrnimmt, vielleicht nicht in aller Schwere ernst nimmt bzw. zumindest in Frage stellt, er ist halt, wie ihr alle sehr richtig erkannt habt, sehr auf seine Arbeit fixiert, das Ende seines Berufslebens und vor allem darauf möglichst schnell wieder von Spitzbergen wegzukommen.

    Ich bin gespannt auf den letzten Abschnitt, in dem sich hoffentlich alles aufklärt.

    Also, wenn wir das nicht hinkriegen, dann hätten wir als Autoren versagt :grin