Beiträge von SamtpfoteXL

    Urlaubsbedingt etwas verspätet möchte ich auch noch meinen Eindruck zum letzten Abschnitt loswerdern.


    Ich habe mit der Szene im Zug etwas gehadert - weniger wegen Sabines Entscheidung, die ich menschlich absolut nachvollziehen kann, auch wenn sie als Polizistin anders hätte handeln sollen, sondern vielmehr, weil mir die ganze Szene ein wenig konstruiert vorkam, so als hätte das dritte Kind unbedingt noch irgendwo untergebracht werden müssen.


    Trotzdem, die Geschichte war hochspannend und ich fand es interessant, dass ich im Verlauf des Ganzen mehr und mehr Verständnis für die Täter entwickelt habe. Oder anders gesagt: Wer waren hier die eigentlichen Schuldigen?


    Auch die Entwicklung der Figuren hat mir sehr gut gefallen - da hat sich tatsächlich ein Team zusammengefunden, und Sneijder... sollte der am Ende sogar noch NETT werden? :grin Jedenfalls fand ich es für seine Verhältnisse schon beachtlich, wie er mit den beiden Nichten von Sabine umgegangen ist.


    Ich freue mich schon auf den nächsten Band, und auch die Verfilmung von "Todesfrist" werde ich mir nicht entgehen lassen.

    "Zeit aus Glas" knüpft nahtlos an seinen Vorgängerband an: die Meyers stehen vor den Scherben der Existenz, die sie sich aufgebaut hatten, ihr Haus wurde völlig zerstört. Die Geschichte schildert nicht nur, wie sich die Familie mühsam wieder eine Existenz aufbaut sondern auch, wie es den jüdischen Bürgern schwerer und schwerer gemacht wird, im Deutschland jener Zeit zu leben.


    Dabei ist es der Autorin gelungen, mir als Leserin das Gefühl zu geben, ich sei ein Teil der Geschichte und quasi hautnah dabei. Dadurch war das Buch einerseits ein echtes Lesevergnügen, angesichts der Thematik und angesichts dessen, was den Meyers und ihren Freunden und Verwandten widerfahren ist, bekam das Vergnügen aber auch einen bitteren Beigeschmack, der mir das Lesen manchmal schwer gemacht hat.


    Nichtsdestotrotz bin ich aber schon sehr gespannt auf den Folgeband, schließlich möchte ich doch wissen, wie es Ruth und ihrer Familie weiterhin ergeht.


    Danke an Ulrike Renk , dass ich an der Geschichte dieser außergewöhnlichen jungen Frau teilhaben durfte. Danke auch an den Aufbau Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


    Gern vergebe ich für dieses tolle Buch die volle Punktzahl.

    Ich finde auch, Sneijder wird weicher - also zumindest manchmal. Und dann kann er wieder total ätzend sein - an Sabines Stelle (bzw. anstelle aller, die mit ihm arbeiten) würde mich das wirklich auf die Palme bringen.


    Weiße Haare über Nacht - darüber liest man schon mal gern, aber ich glaube nicht, dass das biologisch geht.

    WAAAAAAAAAAAAAAAS???? Eine Liebesgeschichte? LIEBESGESCHICHTE? Ist das dein Ernst?

    Naja gut ... ich überlege es mir vielleicht ... falls Marc diesen Roman überhaupt überlebt :-)

    Na, das will ich mal schwer hoffen - geht doch gar nicht, dass Sabine schon wieder jemanden verliert, den sie mag!

    Ob sich daraus dann mehr entwickelt, da lasse ich mich mal überraschen ;)

    Mir gefällt es auch gut, dass sich da ein Team von Leuten zusammengefunden hat, die alle wissen, wie Maarten tickt und die ihm auch mal Kontra geben. Die Dialoge machen manchmal echt Spaß :grin


    Die Zusammenhänge zwischen Grit, Thomas und der Nonne werden immer klarer - nun gibt es aber noch ein drittes Kind. Was ist damit passiert? Ob es noch eine Rolle spielen wird?


    Grit hat mich als Figur gleichzeitig fasziniert und abgestoßen - einerseits zeigt sie sich relativ "weich", wenn es darum geht, ihre Mutter zu finden, andererseits ist sie total kaltblütig und eine richtige "Kampfmaschine" =O


    Ich kann aber gut verstehen, dass Sabine öfters damit hadert, dass sie Menschen retten und schützen soll, die so schlimme Dinge getan haben - wie schlimm, das wird ja erst nach und nach deutlich...

    Danke für den Link Mariion - ich war schon nach dem Lesen dieses Abschnitts fassungslos, aber dass sich so etwas tatsächlich ereignet hat, möchte ich am liebsten nicht glauben.:(


    Ob Zeno noch eine Rolle spielt, weiß ich nicht so recht - einerseits macht er sich Vorwürfe, dass er seinerzeit Magdalena in das Kloster gebracht hat, und hat damit ein Motiv, sich an denen zu rächen, die seine Schwester gequält haben, andererseits schränkt ihn seine Blindheit doch ein (auch wenn ich schwer einschätzen kann, wie sehr). Möglicherweise steht er aber in Verbindung mit den Zwillingen und ist vielleicht der "kreative Kopf" hinter alldem (und ich nenne das mal "kreativ", aber da gehört schon viel kriminelle Energie und Grausamkeit dazu, um solche Mordpläne auszuhecken - aber eben auch eine sehr präzise Planung, und die würde ich Zeno durchaus zutrauen).


    Die Szenerie in dem Kloster und die Funde der Babys haben mich ganz schön geschockt, ich musste das Buch dann erst einmal zur Seite legen, aber ich bin doch zu gespannt, wie alles zusammenhängt. Was geschah mit den Babys während ihres ersten Lebensjahres? Warum hat Magdalena so lange gewartet mit ihrer Racheaktion und was war der Auslöser, sie gerade jetzt zu starten? Und warum wendet sie sich damit an Sneijder?

    Warum sie nur mit Sneijder sprechen will, könnte ich mir so erklären. Dieser Thomas Schaeffer aus der Rückblende wurde ja beim BKA ausgebildet. Vielleicht war Sneijder ja sein Ausbilder und er hat der Nonne den Auftrag gegeben, nur mit ihm zu sprechen.

    Das klingt plausibel. Dass Thomas Schaeffer beim BKA aus gebildet wurde, habe ich wohl überlesen, aber es wäre eine mögliche Erklärung.

    Wenn ich noch keinen Gruber gelesen hätte wäre ich mir jetzt sicher wer die Komplizen sind. Ich trau dem Braten aber nicht. Wenn Gruber etwas so logisch offensichtlich entwickelt und so klare Spuren. (Handschellen von österreichischen Gebirgsjägern) dann hat er meistens noch eine teuflische Wendung eingebaut

    Ja, das dachte ich mir auch - es scheint sich jetzt alles logisch zusammenzufügen, aber dass uns am dritten Tag schon alles klar sein soll, kann ich mir einfach nicht vorstellen.


    Vorstellen könnte ich mir allerdings, dass die Hebamme überlebt und später noch eine Rolle spielt. Möglicherweise kann sie noch einen Hinweis liefern.


    Ich denke übrigens schon, dass man in etwa bestimmen kann, wie lange eine Geburt zurückliegt - aber ich denke, dass man das umso weniger exakt bestimmen kann, je länger die Geburt zurückliegt. Bei mehr als 25 Jahren denke ich, dass es kaum möglich ist, das auf das Jahr genau zu bestimmen.


    Sneijder kommt ja auch immer mehr in Fahrt - nicht nur, was seine Ermittlungen angeht, sein Verhalten wird auch immer .... sagen wir mal ... spezieller. Ihn möchte ich auch manchmal schütteln (Die Nonne allerdings auch, als Ermittler würde ich bei diesem Verhalten ausflippen, und ich bewundere Sabine und Maarten da wegen ihrer Gelassenheit!)

    Mir war ja klar, dass Sneijder speziell ist ... aber sich mit einer Leiche zu unterhalten?? Heftig! :uebel


    Ansonsten war mir in diesem Abschnitt auch das ein oder andere zu "glatt" (beispielsweise der Auftritt bei Janus - Krysztof unterhält sich kurz mit ihm, und schon werden alle zum Kaffee eingeladen, und eine beiläufige Bemerkung eines Angestellten führt mal eben zum zweiten Opfer), aber spannend war's trotzdem.


    Sneijder arbeitet im Team? Das kann ich mir kaum vorstellen. Allerdings sind seine Teammitglieder auch Leute, die ihn zu nehmen wissen und ihm durchaus auch mal Kontra geben - und das ist auch gut so.


    Wie sich der Fall weiterentwickelt, ist mir im Moment noch völlig unklar - Grit und Thomas sind offenbar Zwillinge und ich denke, dass ihre Mutter eine Nonne ist - möglicherweise nicht "unsere" Nonne, sondern eine andere aus dem Kloster, in dem offenbar vielfacher Missbrauch stattgefunden hat. Möglicherweise sind die beiden auch die Komplizen der Nonne?


    Die Geschichte des Apothekers fand ich auch sehr grausam - auch dass Sneijder scheinbar genau wusste, wie der Apotheker reagierte und ihn gezielt in den Selbstmord getrieben hat, um Krysztof von seiner selbst auferlegten Verpflichtung zu befreien, damit dieser ihm zur Verfügung steht. Aber ist sie für den Fall noch von Bedeutung? Erst einmal ist das nicht zu erkennen,


    Ich tappe zur Zeit noch völlig im Dunkeln und bin gespannt, wie es weitergeht.

    Es ist ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Freunden :) Allerdings hätte ich vielleicht auch das Ende des letzten Teils noch mal lesen sollen, zwischendurch habe ich mal die Stirn gerunzelt weil mir ein Schritt in der Entwicklung der Figuren fehlte. Ist aber nicht so tragisch, ich war schnell in der Geschichte drin und wollte das Buch am Ende des ersten Abschnitts gar nicht weglegen.


    Sneijder hat also gekündigt - es hat mich nicht überrascht, dass er mit van Nistelrooy nicht klarkommt, die beiden waren sich ja noch nie sonderlich grün. Aber ein Buch ohne Sneijder - kann nicht sein, er kommt also bestimmt wieder. Und scheinbar ist das auch dringend nötig, schließlich will diese merkwürdige Nonne nur mit ihm reden.


    Was steckt dahinter? Mir kam gleich der Gedanke an Missbrauch, aber sie ist schon recht alt, dann müsste der Missbrauch lange zurück liegen. Vielleicht war sie auch nicht selbst Opfer, sondern nur Zeugin, konnte aber zur damaligen Zeit nichts dagegen unternehmen?

    Aber wie ist die Verbindung zu Sneijder? Das bekomme ich nicht ganz hin. Sie muss aber vor einiger Zeit Kontakt gehabt haben, oder sie hat die Visitenkarte von jemand anderem bekommen. Ein Komplize?

    Ich vermute, dass es einen (oder mehrere) Komplizen gibt, die an den folgenden Tagen die Morde begehen, während sie beim BKA festgehalten wird - denn sie hat ja sicher damit gerechnet, dass das passiert. Überhaupt wirkt sie erstaunlich ruhig und gelassen, irgendwie abgeklärt. Schon sehr merkwürdig :gruebel


    Auf die Erklärung zu diesem Teufelszeug, das Menschen tötet, Plastikrohre aber heil lässt, bin ich mal sehr gespannt.

    Ich habe das Buch schon vor einer Woche beendet, komme aber leider erst jetzt zum Schreiben - allerdings bin ich immer noch schwer beeindruckt von der Geschichte und besonders von Ruth als Person.


    Sie hat es in England nicht leicht - als Stadtkind landet sie auf einem etwas abgelegenen Bauernhof und muss dort schwer arbeiten. Während der Bauer sehr nett ist, ist seine Frau ziemlich ungenießbar und macht Ruth das Leben schwer. (Sie fühlt sich als Frau eines Bauerns offenbar fehl am Platze und blüht nur dann auf, wenn sie in Gesellschaft ist, z.B. als Ruths Verwandte sie besuchen). Trotzdem gelingt es Ruth, an einem der seltenen freien Tage ihre Verwandten in London zu besuchen. Dort trifft sie eine Frau wieder, die sie bereits auf dem Schiff nach England getroffen hatte (tolle Idee mit der Namensgebung übrigens! :)), und die sich als große Hilfe erweist.


    Ich fand es sehr beachtlich, wie Ruth auf den Vorschlag von Edith reagiert hat, sie zu adoptieren - sie lehnt ab und schlägt statt dessen Hans zur Adoption vor. Respekt!


    Man erfährt leider nur recht wenig, wie es der Familie in Deutschland ergeht - da Briefe geöffnet werden, enthalten sie nur unverfängliche Nachrichten. Trotzdem erfährt Ruth, dass ihr Vater verurteilt wurde und nach Dachau verlegt werden soll. Dem kann er nur entgehen, wenn er ins Ausland ausreisen kann. Ruth setzt sich daher energisch für eine Besuchserlaubnis für ihre Familie ein. Respekt, wie penetrant sie auftritt, um die Beamten dazu zu bewegen, ihren Antrag zu bearbeiten! - Allerdings fand ich es ziemlich erscheckend, dass es sich bei den Beamten um ehemalige Deutsche handelte - warum gehen die dann so nachlässig mit den Anträgen um? Diese Gleichgültigkeit hat mich echt schockiert!


    Leider erfahren wir erst im nächsten Band, ob die Familie tatsächlich nach England reisen darf - nun heißt es also warten....

    Ruth bekommt ihre Zusage aus England. Einerseits ist sie froh, Deutschland verlassen zu können, andererseits macht sie sich Sorgen, wie ihre Eltern diesen Schritt aufnehmen werden. Allerdings ist die Reaktion besser, als sie erwartet hat - denn natürlich machen sich die Eltern Sorgen, wollen sie nicht gehen lassen, aber andererseits gibt ihnen das dann auch wieder Hoffnung. Vielleicht kann Ruth ihnen ja von England aus eher helfen, als wenn sie in Deutschland bliebe?


    Interessant fand ich auch Marthas Reaktion - sie wird sehr aktiv, unterstützt Ruth in ihren Reisevorbereitungen... oder will sie auf diesem Weg einfach nur einen Teil ihrer verbliebenen Besitztümer retten? Ich habe mich zwar einerseits gefreut, dass Martha aktiv wird und nicht in Depressionen versinkt, andererseits dachte ich auch, warum muss sie die arme Ruth mit diesen ganzen Sachen belasten? Elf Koffer, meine Güte!


    Als Ruth ihren Vater im Gefängnis besucht, trifft sie dort auf den Vater einer früheren Schulkameradin. Der ist zwar ein "Brauner", trotzdem aber Ruths Vater gegenüber wohlgesonnen - auch Karl erklärt ihr, dass "nicht alle Monster sind". Das hat mich darüber nachdenken lassen, inwieweit sich die Menschen damals dieser "Maschinerie" überhaupt entziehen konnten? Jemand, der in irgendeiner Form im Staatsdienst war (wie eben dieser Vater einer Schulkameradin), sich aber nicht ohne weiteres eine andere Arbeit suchen konnte, weil er für eine Familie sorgen musste....:gruebel


    Als Ruth dann tatsächlich abreist (Hans Aretz ist hier mal wieder eine große Hilfe!), kommt wirklich Spannung auf - wird jemand auf das falsche Geburtsdatum aufmerksam?


    Mein Highlight in diesem Abschnitt war ganz klar der niederländische Schaffner - als der zu Ruth sagte, sie sei jetzt in den Niederlanden und habe wieder all ihre Menschenrechte, hatte ich wirklich Tränen in den Augen! (und das passiert mir beim Lesen eigentlich selten...)

    Die gemeinsame Chanukka-Feier der Familie war eine kleine Erinnerung an bessere Zeiten - schön, dass die Familie gemeinsam feiert, aber man merkt doch deutlich, wie sehr sich die Lage verändert hat.


    Die alten Leute sind schon etwas realitätsfern, wenn sie glauben, dass ihnen nichts passiert, weil sie ja alt sind - andererseits denke ich, sie haben den Ersten Weltkrieg überstanden, und dass es nun noch viel, viel schlimmer wird, konnte sich damals einfach NIEMAND vorstellen.


    Karls Verhaftung trifft die Familie schwer, insbesondere Martha erleidet einen Schock und ist kaum noch ansprechbar - ich habe wirklich Sorgen, dass sie sich etwas antut. Und das ist für die Familie nun noch eine weitere Belastung. Ich finde zwar, dass Karl sehr unvorsichtig war, seine Wertsachen jemand Unbekanntem anzuvertrauen - aber er hatte nicht wirklich eine Wahl, nachdem Josefine Aretz das Risiko (verständlicherweise) nicht mehr eingehen möchte. Ich denke, dass Karl nichts unversucht lässt, um für seine Familie eine Möglichkeit zu finden, ins Ausland auszuwandern - dass er Wertsachen ins Ausland bringt, ist eben ein notwendiger Teil der Vorbereitungen.

    Ruth ist wirklich eine tolle junge Frau. In ihrem Alter hätte ich mich auch nicht getraut, aber das waren auch andere Zeiten, da tat ein Mädchen sowas einfach nicht.

    Ich finde Ruths Entscheidung auch bewundernswert - es ist ja sehr schön beschrieben, wie sehr sie damit hadert, dass sie die Familie zurücklassen muss. Andererseits erscheint die Situation in Deutschland auch immer auswegloser zu werden, und im Grunde ist der ganzen Familie klar, dass sie Deutschland verlassen muss.


    Für die nächste Zeit haben sie eine Bleibe in der Wohnung der Familie Gompertz gefunden, die bereits ausgereist sind. Ich habe mich allerdings gefragt, ob der Vermieter das weiß? Die Gompertz haben die Miete noch für mehrere Monate im Voraus bezahlt, aber was passiert danach? Ich hoffe ja, dass die Familie Meyer bis dahin eine Möglichkeit gefunden hat, Deutschland zu verlassen, aber es wird den Juden immer schwerer gemacht, ins Ausland zu gehen (bzw. im Ausland aufgenommen zu werden, Deutschland verlassen dürfen sie ja),


    Die Familie Aretz finde ich absolut bewundernswert, sie unterstützen die Meyers obwohl sie sich selbst damit Risiken aussetzen (und ich glaube, dass Josefine das ziemlich herunterspielt, als sie sich bereit erklärt, Wertsachen für die Meyers in die Niederlande zu schaffen.


    Martha tut mir leid - die Situation ist schon für gesunde Menschen unglaublich schwierig, einen depressiven Menschen dürfte sie völlig überfordern. Ich hoffe nur, dass sie Kraft findet und sich wieder fängt.


    Großmutter Emilie ist so schwierig wie eh und je - dass sich die Situation verändert hat scheint sie völlig zu verkennen. Dass die Familie so viel Geduld mit ihr hat, finde ich bewundernswert - ich weiß nicht, ob ich sie aufbringen könnte.


    Ein wenig schockiert hat es mich, als Ruth dieses Treffen einberufen hat (was ich sehr mutig fand, aber auch wichtig, dass in Verbindung bleibt), und tatsächlich der Verdacht geäußert wurde, Ruth könne ein Spitzel sein! Diesen Verdacht konnte sie zum Glück schnell ausräumen, aber es zeigt doch deutlich, wie groß die Angst bei allen ist.