Beiträge von SamtpfoteXL

    Wie gesagt, ich denke, dass es von Verlagsseite auf mehrere Bände angelegt ist. Deshalb wurde die Geschichte nicht auserzählt.

    Da mich die Geschichte der drei Frauen nicht berühren konnte, weil ich mich beim Lesen so über die Autorin geärgert habe, war mir das Ende egal.

    Die Geschichten der drei Frauen haben mich schon berührt - aber weniger deshalb, weil die Autorin das so mitreissend geschrieben hat, sondern weil ich versucht habe, mich in die jeweiligen Lebenssituationen hineinzuversetzen.


    Die Autorin hätte sicher mehr daraus machen können, die Idee an sich gefällt mir, aber leider erzählt sie viel zu flach und oberflächlich.

    Ich bin mit dem Buch inzwischen auch durch und mochte es. Mir hat gut gefallen, dass man am Ende tatsächlich eine Verbindung zwischen diesen sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten erkennen konnte.


    Das Ende war mir dann aber zu abrupt - ich hätte gern gewusst, wie es weitergeht, insbesondere, ob Smita ihr Ziel erreicht und ob sie es ihrer Tochter ermöglichen kann, eine Schule zu besuchen.


    Sarah war mir am Ende nicht mehr so unsympathisch. Sie tat mir eher leid - sie hat sich völlig über den Job definiert, der dann mit der Krankheit plötzlich wegbricht. Sie scheint sich dann zwar aufzurappeln und will etwas Neues anfangen, eine eigene Kanzlei gründen, aber mir scheint das unwahrscheinlich.


    Oder besser gesagt: Ich tue mich schwer damit, die Ereignisse zeitlich einzuordnen. Die Geschichten sind für mich geschrieben wie Zeitraffer-Aufnahmen, dadurch wirket es alles so "locker-flockig" - das trifft sowohl auf Sarahs als auch auf Giulias Geschichte zu.

    Ich bin mit dem Buch noch nicht ganz durch, aber sehr fasziniert von der Geschichte.


    Insbesondere Smitas Geschichte finde ich spannend. Wir in unserer Wohlstandsgesellschaft können uns doch kaum vorstellen, dass Menschen unter solchen Umständen leben. Umso mehr bewundere ich Smita dafür, wie sie sich für ihre Tochter einsetzt.


    Mit Sarah kann ich dagegen nicht wirklich etwas anfangen.


    Giulia kann ich für mich noch nicht einordnen.


    Ich lese mal den Rest des Buches, vielleicht ändert sich das Bild, das ich von den Frauen habe, dann noch.

    Ich habe diesen Thread gerade erst gesehen und da mich das Buch, für das Ihr abgestimmt habt interessiert, würde ich mich gern anschließen. Mal schauen, ob meine Bibliothek es hat, ansonsten werde ich es bestellen.

    Ohne Corona hätte ich die Geschichte sicherlich ganz anders gelesen. Ich denke aber, durch die Situation war es ein intensiveres Leseerlebnis - zu einem anderen Zeitpunkt hätte mich die Geschichte vermutlich weniger angesprochen.


    Der letzte Leseabschnitt hat die Geschichte nach meinem Empfinden gut abgeschlossen - vielleicht ein bisschen ZU harmonisch. Zwei Dinge sind mir aber positiv aufgefallen:

    Dass es für Joe und Polly kein Happy End gibt - alles andere hätte ich kitschig gefunden.

    Und dass der Wal wieder auftaucht - bzw. nicht nur auftaucht, sondern auch eine wichtige Rolle spielt. Damit hat sich für mich ein Kreis geschlossen.


    Insgesamt mochte ich das Buch sehr, und es hat mir großen Spaß gemacht, es mit Euch gemeinsam zu lesen.

    Es wird nicht ganz klar, ob der Pfarrer Joe wirlkich das Wasser verweigern wollte oder ob Joe nur geträumt hat. Die Beerdigung Janies hat mich bewegt. Wenn es darauf ankommt, funktionieren die beiden Männer als Team

    Dieses ambivalente Verhältnis der beiden finde ich sehr interessant. Einerseits funktionieren sie als Team gut, eben bei der Beerdigung von Janie oder auch beim Auflisten der Lebensmittel. Andererseits merkt man, dass sie sich eigentlich nicht grün sind. Besonders der Pfarrer kann seine Sticheleien nicht lassen. Und unter dem Gesichtspunkt sieht es für mich eher so aus, als habe er Joe das Wasser tatsächlich verweigert und als habe Joe das nicht nur geträumt.


    Es ist schön zu sehen, dass das Dorf in dieser Krise zusammenwächst und sie sich gegenseitig unterstützen. In der Realität funktioniert das zumindest teilweise - was ich sehr schön finde, und ich hoffe, dass wir es nach der Corona-Krise in den Alltag hinüberretten können, dass die Menschen auch mal über den Tellerrand hinausblicken und sich nicht nur um sich selbst kümmern.


    Erschreckend fand ich, dass es selbst in diesem abgelegenen Dorf schon zu Diebstählen durch Leute von außerhalb gekommen ist - wahrscheinlich hat man sich an Joes Großeinkäufe erinnert.

    Vielleicht ging es Hocking in erster Linie auch darum, seine Überlegenheit bezüglich der Kenntnisse über das Dorf und seine Einwohner deutlich zu machen. Joe ist ja in gewisser Weise auch ein von ihm nicht gern gesehener Eindringling.

    Das habe ich auch so empfunden, und wenn man das angespannte Verhältnis der beiden betrachtet, ist es besonders interessant, dass ausgerechnet sie gemeinsam in Quarantäne geraten.

    Es ist also tatsächlich ein Buch über eine Pandemie. Ich bin echt überrascht, denn ich hatte mir unter Klappentext und Titel etwas anderes vorgestellt.

    Das Ende der Welt - aus dem Titel - war für mich eigentlich nur eine Ortsangabe für das kleine Dorf in Cornwall. Aber es ist wohl doch mehr.

    Ich hatte bei dem Klappentext schon vermutet, dass etwas anderes dahintersteckt als nur die Abgeschiedenheit des Dorfes. Auf eine Pandemie wäre ich allerdings nicht gekommen.


    Möchte ich das Buch abbrechen? Nein, ist viel zu gut geschrieben. Geht es mir nahe. Ja, sehr. Und ich bin froh, dass ich es nicht alleine lese.

    Ich auch. Ich muss sagen, dass mich dieser Abschnitt ähnlich aufgewühlt hat wie der vorherige, auch wenn es durchaus positive Momente gab - so habe ich sehr geschmunzelt über die Liebesromanautorin (die Figur gefällt mir insgesamt sehr gut, auch wenn sie nur eine Nebenrolle spielt), und ihre Bemühungen, Joe zu verkuppeln.


    Joes "Hamsterkauf"-Aktion finde ich sonderbar - ich bin nicht sicher, ob er das bis zum Ende durchdacht hat. Mal abgesehen von solchen Dingen wie Trinkwasser oder Gas (über das Klopapier musste ich dann schmunzeln) - wie stellt er sich die Verteilung der Lebensmittel vor? Derzeit gibt es in der Dorfgemeinschaft einen guten Zusammenhalt, aber wie wird sich das entwickeln, wenn tatsächlich Lebensmittel knapp werden und Menschen erkranken?


    Dass Joe's Chefin im Dorf auftaucht fand ich sehr ärgerlich - schließlich schleppt sie jetzt das Virus ein, auch wenn das nicht ihre Absicht war. Aber was wollte sie? Ihn zurückholen? Das halte ich für möglich, da sie erzählt, dass Cassies Prognosen doch korrekt waren und die Bank die anfänglichen Verluste wieder ausgleichen konnte. Genau werden wir das aber nie erfahren.


    Interessant finde ich die Entwicklung des Pfarrers, der seine feindselige Haltung gegenüber Joe aufzugeben scheint. Das ist auch besser so, schließlich begeben die beiden sich jetzt gemeinsam in Quarantäne. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

    (Außerdem habe ich mich - nur so am Rande - gefragt: die beiden haben zwar massenweise Konserven, aber haben sie auch einen Dosenöffner?)

    Viel Spaß mit "Angstmörder", SamtpfoteXL ! Wahrscheinlich wirst du die Trilogie danach weiterlesen wollen... ;)

    Hm, könnte sein - eigentlich hat mir das Buch gut gefallen, und es war flott gelesen. Nur haben mich bei diesem Buch einige Fehler massiv gestört. Normalerweise überlese ich so etwas, aber hier gab es ein paar, die tatsächlich sinnverändernd waren, das finde ich ärgerlich.


    Nun lese ich das Leserundenbuch von John Ironmonger - es gefällt mir sehr gut, und ich werde es wohl spätestens morgen beenden. Auf meinen SuB wirkt sich das nicht aus, da ich es extra für die Leserunde gekauft hatte.


    Mein Endergebnis sieht also so aus:

    Samtpfote XL

    Anzahl SuB am 26.02.2020: 642

    Anzahl gelesener / aussortierter Bücher: 5/2

    Anzahl hinzugekommener Bücher: 3

    Anzahl SuB am 22.03.2020: 638

    Anzahl SuB am 12.04.2020: 638


    Nicht so richtig erfolgreich. Zumal ich sicher noch eine Bestellung bei meinem Buchhändler aufgeben werde in nächster Zeit. Aber es war gut, sich den SuB nochmal anzuschauen, dabei interessante Bücher zu entdecken und weniger interessante auszusortieren. Unter diesem Aspekt werde ich das sicher auch in nächster Zeit nochmal wiederholen.


    Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht mit Euch und ich bin nächstes Jahr gerne wieder dabei.

    Clare : Ich kann Dich gut verstehen :knuddel1


    Ich fand diesen Abschnitt schon ein wenig beklemmend - und ich denke, es lässt sich nicht vermeiden, dass man Parallelen zur aktuellen Situation sieht.


    Lew Kaufmann ist für mich jemand, dem ich nicht über den Weg traue - einerseits sicher ein Patriarch, der etwas aufgebaut hat und dieses Lebenswerk nicht loslassen mag. Irgendwie verständlich. Aber bei dieser Szene in der Weinbar habe ich mich gefragt, was er dafür in Kauf nehmen würde. Interessiert er sich nur für Cassie, um den Gewinn für sein Unternehmen zu optimieren, und wie weit würde er damit gehen?


    Ich frage mich auch, warum Joe sich überhaupt noch mit Cassie beschäfitigt? Inwieweit nutzt ihm das?

    Wenn er dieses Szenario, das er Polly beschreibt, schon länger im Sinn hat, ist er vielleicht auch nicht zufällig in diesem Dorf gelandet, sondern hat sich ganz gezielt dorthin zurückgezogen, weil es so abgelegen ist?


    Ich hoffe jedenfalls, dass sich das beklemmende Gefühl beim Weiterlesen nicht verstärkt. Das wäre schade, denn eigentlich gefällt mir das Buch sehr gut.

    Auch für mich ist es das erste Buch von diesem Autor. Seine sehr schöne Erzählweise hat mich sofort auf angenehme Weise eingehüllt. Ich habe das Rauschen der Wellen, das Klatschen der Gischt und der Schrei der Möwen gehört und all die Meeres-Gerüche wahrgenommen. Ich war selber dort in St. Piran - zwar als stiller Beobachter - aber ich war nicht nur beim Lesen dabei, als Joe und die Einwohner von St. Piran den Wal gerettet haben. Ich kann das nur schwer in Worte fassen, aber ich glaube, ihr wisst, was ich meine. :schuechtern


    Das ging mir auch so - die Sprache gefällt mir sehr und das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Ich kann mir dieses kleine Dorf, dass so abgeschieden vom Rest der Welt ist, richtig gut vorstellen.


    Die einzelnen Personen haben für mich noch nicht so richtig Gestalt bekommen - man erfährt über einige ein wenig, aber wir sind auch noch am Anfang der Geschichte. Auch Joe ist ein wenig geheimnisvoll. Er kommt aus London, war Investmentbanker - und ist vor irgendetwas davongelaufen. Genaues wissen wir noch nicht. Die Welt, in die er in St. Piran versetzt wird, ist ein völliger Gegensatz zu seinem früheren Leben, und es hat mich überrascht, dass er sich dort schnell zurechtzufinden scheint - und auch bei den Einwohnern von St. Piran positiv aufgenommen wird. Da hätte ich eigentlich erwartet, dass sie einem Fremden skeptischer und zurückhaltender, vielleicht sogar abweisend sind.

    Samtpfote XL

    Anzahl SuB am 26.02.2020: 642

    Anzahl gelesener / aussortierter Bücher: 3/2

    Anzahl hinzugekommener Bücher: 2

    Anzahl SuB am 22.03.2020: 638

    Anzahl SuB am 12.04.2020:


    So richtig klappt das mit dem Abbau nicht - ich habe letzte Woche spontan entschieden, an einer Leserunde teilzunehmen und neben dem Leserundenbuch noch gleich zwei weitere Bücher bestellt (aus einer Serie, sie werden also vermutlich auch zeitnah gelesen). Und da ich unsere lokale Buchhandlung gern unterstütze, habe ich da gleich noch zwei Bücher auf der Liste.


    Aber erst nach Ostern... der Abbau läuft schleppend, ich habe nicht wirklich mehr Lesezeit. Und da die Arbeit im Home Office für meine Augen deutlich anstrengender ist als im Büro, höre ich zur Zeit mehr Hörbücher als zu lesen.


    "Stoner" habe ich jetzt beendet - ein Buch, dass sicher in meinem Regal bleibt. Nun habe ich dies hier begonnen:


    ASIN/ISBN: 3453438795


    und dieses als e-book (zählt dann nicht für den SuB-Abbau):


    ASIN/ISBN: 0751549266