Beiträge von SamtpfoteXL

    Ich habe auch noch jede Menge historische Romane im SuB - wenn ich mir mal wieder einen vornehme, machen sie mir auch nach wie vor Spaß, aber meistens schreckt mich die Seitenzahl etwas ab. Ich bin ja eher eine Leseschnecke, und an einem historischen Wälzer lese ich (gefühlt) ewig.


    Meine September-SuB-Leiche habe ich übrigens auch wieder beiseite gelegt, weil ich mir aus England ja unbedingt den neuen Band der Cormoran-Strike-Serie mitbringen musste und festgestellt habe, dass ich die Vorgänger noch nicht gelesen habe.


    Mein Projekt für diesen Monat ist daher keine Leiche sondern

    ASIN/ISBN: B00ZFZCZXK


    Außerdem habe ich mir noch ein Buch aus meiner Alt-SuB-Liste ausgesucht:

    ASIN/ISBN: 3442742757

    Ich habe mich sehr über eine Karte von chiclana gefreut.


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    Das Häuschen sieht ja echt schön aus - ob es wohl zu Monets Zeit auch schon so aussah?


    Ich habe im Urlaub natürlich wieder reichlich Postkarten gekauft, bin aber nicht zum Schreiben gekommen, weil wir so viel unterwegs waren. Aber immerhin habe ich meinen Karten-Vorrat aufgestockt. Allmählich lege ich mir einen SuP (Stapel ungeschriebener Postkarten) zu. :schaem

    Da ich nächste Woche in Urlaub fahre, habe ich mir für diese Woche eine e-book-Leiche vorgenommen. Ich habe das Buch schon mehrfach anfangen wollen, aber immer wieder verworfen. Vermutlich hat mich die Seitenzahl abgeschreckt. Mal sehen, ob ich diesmal durchhalte.

    ASIN/ISBN: 3404159349

    Natürlich bin ich schon längst durch mit dem Buch, aber nicht dazu gekommen, hier zu schreiben.


    Mir hat dieser Band sehr gut gefallen und ich fand es schade, dass ich so schnell damit durch war. Die Mischung aus kritischen Themen aus Politik und Gesellschaft und der Wohlfühlatmosphäre, die rund um Leo und seine Familie und Kollegen entsteht, fand ich in diesem Band besonders gelungen.

    Ganz verstehe ich Anita Haases Beweggründe nicht, hat sie wirklich gedacht, sie könnte mit Lotte noch einmal neu anfangen? Auch hier hätte Carl wahrscheinlich sehr gefehlt, wie auch bei Jansons. Warum hat sie nur nicht mit Lotte gesprochen, das hätte sich sicher auch so klären lassen.

    Ja, mit Reden hätte sich diese ganze Aktion vermeiden lassen. Ich habe mich auch gewundert, warum sie so agiert, sie machte doch eigentlich einen sehr vernünftigen und abgeklärten Eindruck, dazu passt diese Aktion nicht wirklich.

    Das wäre dieses:

    ASIN/ISBN: B077NP3CZV


    Und ich hab nix zu einer Leserunde mit Susanne Goga gefunden.

    Also wäre ich wohl wieder mit dabei. ;-)

    Oh ja, ich auch :-)

    Wird in Öffentlichen Bücherschränken bald nach Brennmaterial geschaut? All die Angelique, Simmel, Konsalik, schönen Bertelsmannbände mit Kunstlederprägung... werden AltpapierContainer geplündert...?

    Das würde erklären, warum unser örtlicher Bücherschrank in letzter Zeit immer recht leer ist. :gruebel


    Und ich hab' mich noch gefreut, dass meine Mitbürger so belesen sind....;(

    Ich bin fertig!!! Das habe ich in meiner langen Karriere noch nicht einmal geschafft. Aber jetzt, ich freu mich. :freude

    Glückwunsch :welle


    Ich bin echt beeindruckt, zumal wir erst August haben! (Ich werds wohl nicht einmal bis zum Jahresende schaffen)

    ich habe mir nach diesem Abschnitt ein wenig Sorgen um Georg gemacht - diese Truppe, zu der er unbedingt gehören möchte, erinnert mich doch sehr an Jugendorganisationen der Nazis - ich hoffe nicht, dass sich Georg darauf einlässt. Überhaupt erkennt man, dass die Nazis immer mehr in Erscheinung treten und immer mehr Zulauf haben. Ich finde es gut, dass Susanne Goga so einen historischen Rahmen für Leos Fall schafft.


    Sehr geschmunzelt habe ich über das "Rezept", das Magda Schott ihrem liebeskranken Patienten Herrn Dohm ausgestellt hat. Es war anscheinend der richtige Anstoß - ich fände es sehr schön, wenn sich zwischen ihm und Ilse etwas entwickeln würde :heisseliebe


    Ich hatte schon vermutet, dass der Tod von Rainer Vogt mit dem Anschlag auf das Atelier zusammenhängt. Meine Vermutung, dass Rainer Vogt eine Beziehung mit Carl Fink hatte, wurde ja schnell bestätigt, aber trotzdem sind mir die Zusammenhänge nicht ganz klar.

    Schlimm, dass Menschen eine Scheinehe eingehen mussten, um ihre Homosexualität zu verschleiern - und dass diese sogar strafbar war!


    Dass Carl Fink etwas mit dem Tod von Rainer Vogt zu tun hat, kann ich mir nicht vorstellen - die beiden scheinen sich wirklich geliebt zu haben.


    Wie Leo über die Wohnung von Rainer Vogt denkt, hat mir gut gefallen - er zeichnet ein sehr positives Bild dieses Menschen, den er zu seinen Lebzeiten gar nicht gekannt hat. Auch dass Leo und seine Kollegen recht aufgeschlossen mit dem Thema Homosexualität umgehen, hat mir gut gefallen - in der damaligen Zeit sicher alles andere als selbstverständlich.

    Wirklich beide? Ich fand Rosie sehr anstrengend, aber Don war unverändert Don, schien mir. Trotzdem hat mir "Das Rosie-Projekt" doch noch etwas besser gefallen

    Ja, ich fand sie tatsächlich beide anstrengend - wobei Don halt vielfach nur auf Rosie reagiert und sich bemüht es ihr recht zu machen.

    Och, lies doch erst mal ein paar Seiten rein, bevor du es gleich komplett ausmusterst. Vielleicht trifft es ja deinen Geschmack. Ob der Humor einem gefällt, merkt man ja immer ziemlich schnell :)

    Ich werde es auf jeden Fall mal anlesen, bevor ich es ausmustere. Mir geht es allerdings bei humorvollen Büchern oft so, dass sie mich nach einiger Zeit eher nerven. Wenn ein Autor versucht, über ein ganzes Buch hinweg witzig zu sein, wirkt das eben schnell bemüht.

    Hach ja, gleich weider das Gefühl, sozusagen nach Haus zu kommen und Leo, Clara, Jakob und Walther

    wieder begleiten zu können.

    Ja, so ging es mir auch - ich hinke zwar leider ein bisschen hinterher, aber die Geschichte liest sich wieder weg wie nix.


    Interessant, dass auch diesmal wieder Gift im Spiel ist. Noch gab es keinen Toten, aber das Geschehen war schon sehr dramatisch. Was man damit wohl bezweckt hat? Rufschädigung scheint mir am wahrscheinlichsten, oder auch Rache für irgendetwas an Lotte Morgenstern oder Carl Fink.


    Mir kommt die Assistentin Fräulein Haase verdächtig vor - sie hat sich finanziell beteiligt, um Lotte die Gründung des Ateliers zu ermöglichen, vielleicht hatte sie sich mehr erhofft als "nur" die Assistentin zu sein? Überhaupt wundert es mich, dass die beiden es geschafft haben, gerade in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten das Geld aufzubringen, um ein eigenes Atelier zu gründen.


    Der Cousin ist mir auch ein wenig suspekt - allerdings ist er bisher kaum in Erscheinung getreten, also kann ich das nicht weiter begründen.


    Was mir an der Geschichte besonders gut gefällt ist der Rahmen des Ganzen, die Geschichten rund um Leo und seine Familie und Kollegen.


    Schön, dass sich Ilse gut in ihr neues Leben eingewöhnt hat. Und ob es da mit dem "dauerkranken" Cellospieler einen neuen Verehrer gibt? Ich hoffe, sie hat diesmal mehr Glück.


    Dass sich Clara dafür einsetzt, dass Marie auf die Oberrealschule gehen darf, hat mir auch sehr gut gefallen - in der damaligen Zeit längst nicht selbstverständlich, aber es passt natürlich zu Clara, die ja auch ihren eigenen Weg gefunden hat und sich mit ihrer Buchhandlung etwas aufgebaut hat.

    Ich zitiere mich mal selber.


    Das mit den weniger Ebooks kaufen klappt leider nicht. Es gibt so viele tolle Ebookangebote, da kann ich schwer widerstehen :grin:grin

    Das stelle ich auch immer wieder fest. Dabei stelle ich auch immer wieder fest, dass ich doch eigentlich lieber "richtige" Bücher, also auf Papier, lese. Aber e-books nehmen eben weniger Platz weg ;-)

    Wahrscheinlich sind deswegen heute wieder zwei reduzierte Exemplare im Einkaufswagen gelandet, als ich das Leserunden-E-Book bestellt habe. :schnellweg

    Inhalt


    Paris, 1940 – wir lernen die 3 jungen Frauen Marie, Geneviève und Amiel kennen. Obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen stammen, sind sie bereits seit ihrer Kindheit eng befreundet, teilen sich eine Wohnung und nennen sich selbst „die Unbesiegbaren“. Doch der Krieg stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe.


    Meine Meinung


    „Morgen werden wir glücklich sein“ war mein erstes Buch von Lea Korte, aber vermutlich nicht mein Letztes. Sie versteht es, den Charakteren in ihrer Geschichte ein Gesicht zu geben, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann, sich mit ihnen freut und mit ihnen mitleidet und so in die Geschichte hineingezogen wird. Die Handlung um die drei Freundinnen ist gut in den historischen Kontext eingebettet, immer wieder finden tatsächliche Ereignisse Erwähnung und beeinflussen das Leben der drei Frauen.

    Diese Einflüsse wirken sich (leider) auch auf ihre Freundschaft aus – während sich Marie der Résistance anschließt, stellt die Pianistin Geneviève ihre Leidenschaft für die Musik in den Vordergrund und geht dafür sogar eine Beziehung zu einem deutschen Soldaten ein.

    Die Jüdin Amiel hingegen lebt in dem ständigen Konflikt, sich vor den Nazis in Sicherheit zu bringen oder weiter als Ärztin zu arbeiten und ihren Mitmenschen zu helfen.

    Diese immer stärkeren Spannungen zwischen den drei Freundinnen hat Lea Korte gut und einfühlsam herausgearbeitet – eine wirklich fesselnde Geschichte.


    Daneben gab es noch einen zweiten Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Hier begegnen sich die Enkelinnen von Marie und Geneviève und es wird klar, dass Konflikte auch Generationen überdauern können. Die beiden sind sich ganz und gar unsympathisch und werfen sich gegenseitig das Verhalten ihrer Großmütter vor. Mit diesem Handlungsstrang hatte ich persönlich meine Probleme. Zwar wurde mir schnell klar, was die Autorin damit bezweckte, aber es hat meinen Lesefluss doch ziemlich gestört.


    Fazit

    Eine sehr unterhaltsame und lesenswerte Geschichte – ich persönlich hätte mir gewünscht, dass insbesondere Amiel (meine persönliche Lieblingsfigur) mehr Platz darin eingeräumt worden wäre und ich hätte gut auf die in der Gegenwart spielenden Szenen verzichten können. Trotzdem hat mir der Roman sehr gut gefallen – daher gern eine Leseempfehlung und 8 von 10 Eulenpunkten.

    Meine letzte Leiche "Nebenan" war nicht so toll, die liegt inzwischen schon auf dem Friedhof. Die Idee war gut, aber die Ausführung war mir zu verkrampft-gewollt-bemüht witzig und die Gags eher lahm. Und jeder einzelnen Figur einen möglichst blödsinnigen Namen zu geben, macht noch kein lesenwertes Buch daraus. Hat mich eher enttäuscht.

    Wie schade, die Leiche habe ich auch noch im Keller. Vielleicht sollte ich sie gleich in den hiesigen Bücherschrank befördern, der kann zur Zeit sowieso Futter brauchen.


    Mein letzte Leiche "Die Karte meiner Träume" habe ich erst einmal wieder ins Regal gestellt. Gefällt mir zwar, war mir aber nicht das Richtige, um meine Leseflaute zu beenden.


    Der "Rosie-Effekt" auch nicht, obwohl ich den tatsächlich beendet habe - aber ich fand die Protagonisten beide ziemlich anstrengend. :rolleyes:


    Von der Leseflaute kuriert hat mich dann ein Buch aus meinem Alt-SuB-Stapel, "Belladonna" von Karin Slaughter. Fand ich zwar nicht umwerfend, aber spannend genug, um mich bei der Stange zu halten.


    Aktuell lese ich gerade den zweiten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" - auch nicht druckfrisch, aber als "Leiche" würde ich das noch nicht einordnen.


    Zudem steht gerade noch eine Leserunde an, daher habe ich mir für den August keine neue Leiche ausgesucht.

    Ich habe endlich noch mal ein Buch von meinem Alt-SuB-Stapel gelesen. Dabei habe ich festgestellt, dass es das dritte war, ich das zweite aber noch gar nicht gemeldet hatte:


    1. Han Suyin - Bis der Tag erwacht (aus 2021)

    2. Astrid Rosenfeld - Adams Erbe (aus 2021)

    3. Karin Slaughter - Belladonna (aus 2021) - gelesen 07/22, 2,7

    4. Stefan Zweig - Ungeduld des Herzens

    5. Donna Leon - Das Mädchen seiner Träume beendet 5/22, 3,3

    6. Ulla Hahn - Das verborgene Wort

    7. Philippa Gregory - Die Schwester der Königin

    8. Hakan Nesser - Das falsche Urteil

    9. Hakan Nesser - Die Frau mit dem Muttermal

    10. Anne Perry - Eine Spur von Verrat

    11. Elizabeth George - Wo kein Zeuge ist - gelesen 05/22, 2,0

    12. Marina Lewycka - Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch


    Das zweite Buch von meiner Liste war "Wo kein Zeuge ist", aus der Inspector Lynley-Reihe von Elizabeth George. Im Gegensatz zum Vorgängerband hat mir dieser wieder sehr gut gefallen und ich fand ihn trotz stolzer 700 Seiten ziemlich spannend.


    "Belladonna" war mein erstes Buch von Karin Slaughter. Ich erinnere mich, dass das Buch seinerzeit ein Bestseller war, aber so wirklich verstehe ich die Begeisterung nicht. Streckenweise spannend, ja, aber mit einigen Längen. Ich bin nicht sicher, ob es der Auftakt zu einer Serie war - das würde aber erklären, warum man den Personen und den Beziehungen zwischen ihnen so viel Aufmerksamkeit widmet. Ich werde diese Serie (wenn es eine ist) allerdings nicht weiter verfolgen.