'Die Dolmetscherin' - Seiten 186 - 253

  • Gerade lese ich das Buch und habe immer die Abschnitte bei euch mitgelesen. Im Grunde hatte ich nie etwas hinzuzufügen, bei diesem Abschnitt ist mir aber in Bezug auf Asta etwas klar geworden, warum ich etwas Schwierigkeiten mit ihr hatte/habe, ähnlich wie es vielleicht auch bei Lese-rina war.


    Asta ist eine impulsive, mutige, Frau, die von ihrer Rache getrieben ist. Am Anfang dachte ich noch, so wie sie Auftritt, das passt irgendwie nicht, das mit dem russischen Geheimdienst und dann die Überzeugung von Nürnberg und das sie Leo dorthin schleusen kann. Es passiert auch sehr viel zwischen den Seiten, da der Länge des Buches und der Komplexität des Themas nicht alles beschrieben werden kann. Das finde ich schade, kann es aber auch verstehen. Wobei die Lücken zwischen den Seiten gerade bei Asta als Hauptprotagonistin mir persönlich noch zu groß sind.


    Jetzt baut sich mir langsam ein Bild von Asta zusammen: Sie hat ein Ziel, riskiert dafür viel, wird eher zum politischen Spielball und behauptet sich dabei so gut sie kann. Das macht es für mich jetzt zumindest runder. Sie ist gut darin, zu improvisieren, was ihr bestimmt bei der Simultanübersetzung auch hilft.


    Eigentlich steht es so ähnlich im Thread schon, ich musste aber meine Gedanken mal ordnen und niederschreiben.

  • Eigentlich steht es so ähnlich im Thread schon, ich musste aber meine Gedanken mal ordnen und niederschreiben.

    :) wir lesen deine Gedanken doch auch noch gern! Vor allem ist die Lektüre schon wieder ein halbes Jahr her, da ist es schön, nochmal daran erinnert zu werden!

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025

  • Eigentlich steht es so ähnlich im Thread schon, ich musste aber meine Gedanken mal ordnen und niederschreiben.

    Es freut mich, dass Du Deine Gedanken mit uns teilst und weil Du unsere Anmerkungen nicht nur liest, auch ergänzt. Es ist doch während der Leserunde auch so, dass vor einem andere Leser Sachen kommentieren, die man selbst auch aufführt.


    Ich schreibe und sende meine Leseabschnittskommentare immer ohne zuvor zu lesen, was andere zum Abschnitt geschrieben haben, es empfinden oder spekulieren. Erst nach Absenden lese ich die Bemerkungen meiner Mitleser und gehe dann ggfs. darauf ein.

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)