Beiträge von baro

    Ich bin mal gespannt, wohin de Sofa beordert wird

    Ich hoffe, ich bekomme den Tippfehler beim Lesen aus dem Kopf :lache:lache


    Die Macht der Kirche durch die Cruciform finde ich erschreckend, vor allem auch die Aufteilung in den militärischen Arm mit den Pax. Das Kapitel 9,in der de Soya seine erste Wiederauferstehung hinter sich hat, zeigt die Macht des Kirchenapparates ja sehr gut. Allein diese Industrialisierung der Wiederauferstehung,auf die Spitze getrieben durch die maschinelle Begleitung auf diesem Kriegsschiff.


    Aufgehorcht habe ich bei Papst Julius, also unser bekannter Vater Duré. Da wird ja eine totale Umkehr, was er von seinem Glauben hält und wie er die Kirche führen möchte, nach der ersten Wiederauferstehung, zu diesem jetzt vorhandenem Machtapparat, beschriebenen. Da bin ich gespannt, in wie weit der Wiederauferstehungsprozess und damit einhergehend Gehirnwäsche oder ähnliches, thematisiert wird.


    Raul Endymion mag ich. Und A. Bettik auch. Freue mich wenn es mit den beiden losgeht. Silenius mag ich immer noch nicht, aber das Geplänkel als es um die Aufgaben von Raul geht, war großartig. Das passte zu den beiden, Raul und Martin Silenius, wie die Faust aufs Auge.

    baro : Lohnt sich Locke Lamorra? Die Hörbücher werden ja von Matthias Lühn gelesen, der auch schon meine geliebten Weitseher so grandios umgesetzt hat.

    Finde ich schon, ja. Insbesondere der erste Band. Auch Band 2 und 3 sind gut,aber etwas anders als der erste. Ausgelegt ist die Reihe auf 7 Bände, und da merkt man den Bänden 2 und 3 an, dass da noch was offen bleibt. Also nicht nur vom gesamten Plot her, sondern gefühlt dass zwischen den Szenen noch Platz ist, was später ausgefüllt werden könnte.

    Nach Googeln festgestellt das ihr von Rothfuss redet. Noch so ein weißer Fleck auf meiner Fantasy Landkarte, wo ich den Namen lange kenne, aber nie was von gelesen habe.


    Ich befürchte ja auch, dass Locke Lamorra nie weitergeht. Der Autor hatte wohl starke Depressionen, Band 4 wurde ewig oft verschoben. Ich hoffe mal, er wird gesund, und das Band 4 einfach überall rausgenommen wird. Falls es mal wieder klappt ist gut, wenn jemand nach so einer Krankheit den Beruf wechselt oder auch beim Schreiben bleibt, aber was anderes, ist auch gut. Hauptsache er bleibt gesund.


    Jasper Fforde hat ja auch anfangs einen wahnsinnig hohen Veröffentlichungszyklus gehabt und dann kam jahrelang nichts. Mittlerweile sind ja 2 Bücher wieder veröffentlicht und er hat einen langfristigen Veröffentlichungsplan vorgestellt. Es ist auch schön, wenn bei Autoren der Knoten wieder platzt und sie dafür dann erstmal was anderes schreiben.

    Ich fand es auch sehr einfach, wieder reinzukommen. Vor allem gibt Simmons uns Lesern ja auch Hilfestellungen, indem er auf manches aus Hyperion hinweist.


    Verwirrt hat mich, dass Martin Silenius noch lebt. Ich hatte im Kopf, dass er auf dem Shrike gestorben ist. Zudem klingelt bei Father de Soya etwas, aber ich kann es nicht zuordnen. Habe mich vorher aber auch nicht nochmal in Hyperion eingelesen mit einer Plotzusammemfassung oder ähnliches.


    Die Familie Endymion wurde ja nach der Stadt benannt, auch wenn Raul dazu gar keinen Bezug mehr hat. Erwartet habe ich bei dem Namen ehrlich gesagt gar nichts, wofür es genau steht. Jetzt bin ich aber mal gespannt, ob wie es aussieht Raul Endymion zentral ist für die Namensgebung, oder er uns alle überrascht und es doch die Stadt ist.

    Bei diesem Buch handelt es sich, wie bereits von meinen Vorpostern geschrieben, um ein Eintauchen in die 80er Jahre und eine Schwarze Familie der Mittelschicht. Für mich ein Eintauchen in eine Zeit, in der ich gerade noch nicht geboren war, in ein Land, das ich noch nie besucht habe, mit all seinen Chance und Problemen.


    Colson Whitehead erzählt in diesem Kontext den Sommer von Benji, und das macht er in einer tollen Erzählung über die Selbstentdeckung eines Teenagers in der Pubertät, der gleichzeitig auch seine Identität hinterfragt, was es heißt, Schwarz zu sein und der Mittelschicht anzugehören, denn so lange ist Martin Luther King und die Friedensbewegung noch nicht her, und doch tut er sich schwer damit, sich damit zu identifizieren. Dieser Sommer wird in 8 eigenständigen Kapiteln erzählt, eigentlich handelt es sich um 8 Kurzgeschichten, die jedoch zusammengehören und aufeinander aufbauen, jedoch jeweils unterschiedliche Schwerpunkte haben.


    Ein großartiges Buch, in das ich eintauchen konnte, die Sprache genießen konnte, die Leichtigkeit, in der Whitehead erzählt. Ein Buch aber auch, dass einem durchaus Möglichkeiten zur Selbstreflexion bietet. Hier entscheidet der Leser - nehme ich das wahr, oder bleibe ich nah bei Benji. Beides ist gut möglich.


    Ich hatte das Glück, dieses Buch in einer Leserunde mit den Querbeeteulen lesen zu können. Gelesen habe ich eine englische Ausgabe.


    ASIN/ISBN: 0385527659

    Autor: Robert Harris

    Buchtitel: Aurora

    Originaltitel: Archangel

    Seiten: 462 (ich habe eine vergriffene HC-Ausgabe aus dem Bücherschrank, verlinkt ist die verfügbare TB-Ausgabe)


    Klappentext von Amazon schrieb:

    Als der britische Historiker Kelso Einzelheiten über ein bislang unbekanntes Notizbuch Stalins zugespielt bekommt, wittert er eine Sensation. Kurze Zeit später wird der Informant ermordet, und es beginnt eine lebensgefährliche Jagd, die Kelso quer durch Russland führt.

    Auf geniale Weise verbindet Robert Harris wie schon in „Vaterland“ und „Pompeji“ historische Fakten und Fiktion.

    Autoreninfo von Amazon schrieb:

    Bevor Robert Harris Romanautor wurde, war er als Reporter und Redakteur tätig. Nach seinem Studium in Cambridge arbeitete er als Reporter für die BBC und als Redakteur für den „Observer“. Der 1957 in Nottingham geborene Autor wurde 2003 als bester Kolumnist mit dem „British Press Award“ für seine Arbeit beim „Daily Telegraph“ und der „Sunday Times“ ausgezeichnet. Neben seinen Romanen, darunter Bestseller wie „Vaterland“, „Enigma“ und „Imperium“, schreibt er auch Sachbücher. In seinen Büchern verbindet er Fiktion und historische Fakten, sie entführen ihre Leser so in andere Welten und Zeiten. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und vier Kindern in Berkshire.


    Vor kurzem habe ich dieses Buch im Bücherschrank entdeckt. Robert Harris habe ich lange nicht mehr gelesen, haben ihn aber interessiert und gut im Kopf, München und Konklave liegen noch auf dem Sub. Daher habe ich mal zugegriffen, und es ausnahmsweise auch mal schnell gelesen, da es seit langem mal wieder ein Buch über die Sowjetunion wäre (auch wenn es schon später spielt, aber es sehr viele Rückbezüge nimmt), seit langem mal wieder ein Thriller. Und genau das ist es geworden. Wir begleiten in diesem Buch den Historiker "Flake" Kelso, der orientierungslos und privat gescheitert auf einem Kongress in Moskau die Chance auf die große Entdeckung wittert und das Notizbuch Stalins finden und veröffentlichen möchte. Innerhalb weniger Tage spielt sich das Buch ab, und in diesen paar Tagen passiert viel mit Kelso, der glücklicherweise auch nicht wie ein Spion agiert und dem ein Akademiker übergeworfen wurde, damit es in den Plot passt, sondern er ist ein nachvollziehbarer Charakter, der einiges in Bewegung setzt, aber auch sehr viel mitgerissen wird von den Ereignissen. Leider hat Harris die Figur so entworfen, dass sie mir durchgehend unsympathisch blieb, was sich auf das Vergnügen des Romans natürlich auswirkt.

    Ich lese nicht oft Thriller, habe hier aber das Gefühl, einen klassischen Thriller zu haben, der nichts überraschend neu macht, sondern auf altbewährte Zutaten setzt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, Abzüge gibt es für die Charaktere, die mich durch die Bank nicht begeistert haben, bis auf einen Charakter. Das ist jedoch nicht Fehler des Buches, da es mit der Zusammenstellung so ja auch funktioniert. Das letzte Drittel hat mir nicht so gefallen, das wir mir schon zu abgehoben was da passiert, aber grundsätzlich passt alles zusammen und wird auch am Ende gut zusammengeführt.


    ASIN/ISBN: 3453432096

    Bei dem Buch Die Geisterseher handelt es sich um den ersten der beiden "Gebrüder Grimm" Bücher von Kai Meyer. Bei den Gebrüdern Grimm handelt es sich auch wirklich um die, welche jeder von uns mit Märchen verbindet. Meyer verwebt hier allerlei historische Figuren, neben den Gebrüdern Grimm auch Schiller (Daher der Name des Buches), Goethe, ETA Hoffmann und einige Adlige. Es geht in dem Buch um den verschollen letzten Teil von Schillers Werk "Die Geisterseher", und Meyer errichtet daraus einen Krimi, eine Fantasygeschichte mit historischem Glanz, der allerdings sehr schwach ist. Daher hätte ich das Buch auch unter Fantasy vorgestellt, aber der Thread liegt bereits unter historisch.


    Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Ich kann mich da beowulf bestens anschließen, auch bei mir war das Buch knapp über 2 Jahre auf dem Sub, auch ich war kurz davor, es abzubrechen. Die Charaktere waren wie vom Reißbrett, sie hatten bestimmte Eigenschaften und haben schablonenartig danach gehandelt. Es kam keiner Identifikation oder Mitfiebern auf, egal bei wem. Die Ich-Perspektive aus Sicht von Wilhelm Grimm macht das ganze nicht einfacher, wenn mir der Charakter egal ist. Der Plot macht es leider nicht besser, sondern eher schlechter. Es war hektisch, es wurde wild von einer Szene zur nächsten Gesprungen, wenn es erforderlich war, waren Charaktere einfach ohne Erklärung an einem anderen Ort. Meyer nimmt sich hier gar keine Zeit etwas aufzubauen oder zu entwickeln, sondern der Leser wird einfach von einem Plotpunkt zum nächsten weitergereicht. Vor allem das Ende enttäuschte mich dann, so dass das Durchhalten auch nicht belohnt worden ist.


    Zwischendurch gab es immer mal wieder Formulierungen oder kleine Szenen, die ich dann doch gut fand, die mich bei Stange gehalten haben. Leider habe ich davon schon keine mehr im Kopf, außer, als es um Goethe und die Grimms ging, auf die Initialen von den beiden Grimm-Brüdern verwiesen wurde - das brachte ich zum schmunzeln.


    Die Geisterseher war mein erster Roman von Kai Meyer, was mich etwas überrascht hat. Ich war mir sicher schon etwas von ihm gelesen zu haben, finde aber nichts und von seinen Titel kam mir auch nichts bekannt genug vor. Ich werde ihm nochmal eine Chance geben, eventuell mit den Seiten der Welt, denn mit dem Geisterseher habe ich eines der ersten Bücher gelesen. Und wenn ich bei Stephen King mit Schwarz angefangen hätte :gruebel:help


    ASIN/ISBN: 3746633184

    Mich schreckt die Menge der Bücher dieser Reihe tatsächlich auch mittlerweile ab. Ich will nicht den selben Fehler machen, wie bei "Das Rad der Zeit", durchhalten und dann doch nicht zu Ende lesen.

    Momentan habe ich mit der Foreigner Serie auch ein Langzeitprojekt aus dem SciFi, da sind ja auch mittlerweile knapp über 20 Bücher und noch nicht abgeschlossen. Wobei die ersten 3 Teile so richtig gut waren. Ich verlinke mal die deutsche Ausgabe, wobei nur die erste Subtrilogie übersetzt wurde.


    ASIN/ISBN: B001LB01OW

    Spiel: Dinosaur Island

    Autoren: Jon Gilmour, Brian Lewis
    Grafik: Kwanchai Moria, Peter Wocken, Anthony Wocken
    Spieler: 1-4
    Alter: ab 12
    Dauer: 90-120min

    Verlag: Pandasaurus Games, deutsche Version Feuerland Spiele



    Wem kommen bei der Beschreibung des Spiels nicht Gedanken an Jurassic Park? :gruebel Das Spiel ist eine klare Hommage an Michael Crichtons Dino-Klassiker, den ich persönlich erst gegen Ende meiner 20er kennengelernt habe. Trotzdem mag ich das Thema. Und als wir uns vor ein paar Wochen Dinosaur Island angeschafft haben, habe ich das Hörbuch direkt wieder gestartet. Und ich muss sagen, das Spiel fängt das Thema der Vorgabe grandios gut ein! Auch grafisch ist es eine Reise zurück in die Zeit, in der Jurassic Park entstanden ist.


    Dinosaur Island ist ein Strategiespiel, das über mehrere Phasen gespielt wird. Die Anfangsbedingungen sind für jeden gleich, wir starten alle mit einem fast leeren Park, nur eine Hütte und ein leeres Dino-Gehege. Die Detailverliebtheit merkt man direkt daran, dass auf allen 4 verschiedenen Spielertableus unterschiedliche Dinos als Startdinos angegeben werden, die zur Fairness aber alle die gleichen Eigenschaften haben. Jeder Dino bringt nämlich Attraktivität des Parks, Bedrohungspunkte und Siegpunkte. Je gefährlicher, desto mehr. Und dann geht es in mehreren Runden darum, seinen Park möglichst attraktiv aufzubauen, möglichst viele Besucher anzulocken, dabei darauf zu achten, dass die Dinos nicht ausbüchsen und unseren Besucher futtern (=Sicherheit ist geringer als Bedrohungspunkte), und nebenbei auch noch die unterschiedlichen Ziele zu erfüllen.

    Beim Spiel geht Dinosaur Island geschickt in mehrere Phasen, so dass wir teilweise nacheinander spielen, so wie es aus den meisten Strategiespielen, insbesondere den klassischen, bekannt ist, teilweise werkeln wir aber auch parallel zueinander, so dass ein guter Spielfluss entsteht, aber es nicht nur solitär vor sich hinoptimieren ist.

    Phase 1: Forschungsphase: Hier wählen wir nacheinander mit unseren Wissenschaftlern Aktionen aus, bspw. Dinosauriser-DNS-Pläne, DNS-Stücke für unser Lager oder Ausbau des DNS-Lagers

    Phase 2: Marktphase: Hier kaufen wir alle nacheinander Ausbaukarten, Experten, Attraktionen

    Phase 3: Laborphase: Hier setzen wir unsere Arbeiter in unserem Labor ein, bauen den Park aus, erschaffen Dinos, bekommen Geld, etc.. Das machen alle parallel im eigenen Park und Labor

    Phase 4: Parkphase: Füllen des Parks mit Besuchern, Punkteberechnung, etc.

    Phase 5: Aufräumphase und Vorbereiten der nächsten Phase 1


    Dinosaur Island ist sicherlich umfangreich, es bietet einiges an Entscheidungsmöglichkeiten, ist kein einfaches Spiel. Aber kompliziert sind die Regeln nicht, die 4 Phasen spielen sich locker. Bisher habe ich es noch nicht mit mehreren Spielern gespielt, es geht ja mit bis zu 4, mit Erweiterung sogar 5 Spielern. Aber zu zweit funktioniert es gut, die Zeit vergeht schnell, und das Spiel dauert nicht zu lange, bzw. haben es die Spieler in der Hand, denn:


    Es gibt keine feste Rundenanzahl oder eine Siegpunkteanzahl, mit der das Spielende eingeleitet wird. Es gibt verschiedene Ziele der Kategorien kurz, mittel oder lang. Es wird aus diesen Zielen zufällig 1 Karte mehr als Mitspieler gezogen, und das Spiel endet, sobald nur noch eine Auftragskarte unerfüllt. Die aktuelle Runde wird zuende gespielt, dann ist direkt Ende. Da in Phase 3 und 4 jeder vor sich selber hin spielt, kann das durchaus überraschen. Ich habe extra mein Labor so vorbereitet, um in der nächsten Runde meinen T-Rex zu bauen (den ich unbedingt wollte, warum auf Nummer sicher spielen...), und Zack, wird das Spielende eingeläutet. Ein toller Kniff.


    Wiederspielreiz durch Variation ist sehr viel gegeben: Es gibt diverse Karten der drei Zielkategorien, bis da alle durch sind dauert. Zudem ist die Zusammenstellung ja auch meist anders. Durch die 3 Kategorien kann man die Spielzeit gut anpassen denke ich, da haben wir aber noch keinen Überblick wie stark es da schwankt. Zudem gibt es noch Variationskarten mit Extra-Regeln, die das Spiel in jeder Partie leicht ändern.


    Das Spiel besticht durch sein Thema und seine Ausstattung und dem Humor. Wem Jurassic Park gefällt, der sollte definitiv einen Blick riskieren. Wer mit Dinos gar nichts anfangen kann, wird vielleicht schwerlich Vergnügen finden, da das Thema schon sehr gut umgesetzt ist. Wobei meine Frau Jurassic Park gar nicht mag, und das Spiel trotzdem toll findet. Auch wenn letztlich bunte Würfel versetzt und verbraucht werden, fühlt es sich wie einfache oder kompexe DNS an. Die DNS bekommt man hauptsächlich in der Forschungsphase und können sie aus bernsteinfarbenen Würfeln extrahieren. Was für eine Anspielung!:frechDie Dinos springen einem direkt an, es sind quietschpinke Holzdinos. Es ist viel in 90er Jahre Neofarben-Grell-Farbdesign, und dadurch definitiv etwas besonders. Neben zahlenden Gästen können wir Rowdys ziehen, die keinen Eintritt zahlen (und auch nicht gefressen werden können, die können sich verstecken...:cursing:) . Etwas ärgert mich allerdings die Farbgebund der drei Basis-DNA-Sorten, da hätte ich mir unterschiedlichere Farben gewünscht.


    Als zusätzlichen Schmankerl besitzt Dinosaur Island auch noch einen nach erste Ansicht sehr guten Solo-Modus. Den haben wir zu zweit gespielt, um uns mit den Regeln vertraut zu machen.


    Dinosaur Island ist eine Empfehlung für alle, die etwas komplexere Spiele mögen, wobei die Komplexität aus der Vielzahl an Möglichkeiten und Entscheidungen herruft. Die Regeln selber sind vergleichsweise simpel. Zudem ist das Material teilweise krass illustriert, durch diese Nutzung des Farbsprektrums sowie Nutzung klarer Symbole aber auch intuitiv. Daumen hoch für den Bau von Dio-Parks:fiesesgrinsen


    Ein Blick auf meinen Park ohne T-Rex zum Spielende, sowie ein Ausschnitt aus einem anderen Park



    Ein Blick aufs Spieler-Labor mit den ausgespielten Experten. Ich liebe den Big Boss, der mit den Spieldinos spielt.:lache


    Das Herzstück an Hommage, die bernsteinfarbenen DNS-Würfel.

    Hui, das ist aber auch eine lange und interessante Liste. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, dass man die Krimispiele natürlich auch alleine spielen könnte. Wobei das nicht ganz mein Genre ist, aber ausprobieren werde ich es sicher auch mal irgendwann.


    Beim von dir letztgenannten Micro Marcro Crime City habe ich schon ein paar positive Stimmen gehört, das kann ich mir schon lustig in einer Gruppe vorstellen, wenn man um den großen Plan rumsitzt. Dein verlinkter Demo-Fall war aber sehr einfach, aber ich konnte mir vorher nicht vorstellen wie es mit dem zeitlichen Verlauf geregelt sein soll, das hat ja gut geklappt. Der Plan hier war natürlich klein, da musste nicht lange gesucht werden. Ich weiß noch nicht, ob ich das als Spiel empfinde, aber interessant finde ich es definitiv.

    Ich fand die Fassung vom Hörverlag genial, auch sehr gut gelesen, manches habe ich aber besser verstanden, als ich die Bücher dann gelesen habe. Ist halt sehr komplex:)

    Da höre ich das erste mal was gutes für die Umsetzung. Das wurde doch rigoros gekürzt. Aber schön, dass es wohl doch noch einigermaßen verständlich war. Ich hatte mich deswegen aber zu den englischen Hörbuchern gewandt, weil ich bei der Stoffmenge die paar Stunden Hörbuch kritisch fand.

    Milch muss da doch nicht rein, und die Butter könntest du doch durch Margarine ersetzen. Da muss es nicht gleich vegan werden.

    Je nachdem wie schlimm die Allergie ist, sollte bei der Magarine auf eine vegane geachtet werden, oft sind ein bisschen Butter oder Buttermilch enthalten.


    Meine Frau hat auch eine Kuhmilcheiweißallergie. Kleinere gebackene Mengen verträgt sie aber, wir denken wegen der Hitze und dem Abbau der Proteine dabei. Den Mürbeteig haben wir aber auch mit veganer Magarine gemacht, ging problemlos. War halt etwas weicher, daher etwas mehr kühlen. War allerdings ein Kuchenboden und nicht für Plätzchen, keine Ahnung wie gut der sich bei stärkerer Bearbeitung verhält. Aber müsste eigentlich auch gut klappen.

    Also Otherland ist mir egal für wann definitiv ein zu großes Projekt. Aber ich habe ja auch die 4 grandios gelesenen Hörbucher dazu, die wollen bestimmt auch mal wieder gehört werden. Sind ja nur ca 135 Stunden :gruebel:unverstanden

    Bei mir ist es umgekehrt. Ich glaube, das liegt vermutlich daran, welche Reihe man zuerst liest. Shadowmarch ist ja über 15 Jahre jünger als Osten Ard. Letzteres war damals schon ein Meilenstein in der Fantasy und nhat nicht zuletzt GRRM zu "Das Lied von Eis und Feuer" inspiriert.

    Aber ich mochte Shadowmarch auch sehr gern und ich finde ja, dass die Geschichte noch nicht auserzählt ist. Ich habe sie auch gehört.

    Ich möchte demnächst endlich Otherland lesen und der Blumenkrieg steht hier auch noch ungelesen herum.

    Ich glaube eher, es liegt nicht an der Reihenfolge welches zuerst gelesen wird, sondern viel mehr in den Kontext, wann es gelesen wurde. Auch bei Shadowmarch war ich von der Arbeit eingespannt, aber es war eine ganz andere Situation als dieses Jahr. Abgesehen davon gibt es Ähnlichkeiten der beiden Reihen (außer 4 dicke Wälzer), aber Shadowmarch finde ich viel politischer, während Osten Ard für mich richtig schön klassisch Tolkienesk ist. Und Shadowmarch hat eine der besten Entwicklungsbögen eines Charakters.