Beiträge von baro

    Ich kümmere mich die nächsten Tage um den Thread für Every, dann können wir da auch übers Datum schreiben. Ich werde sicher auch Vorschläge in der Mitte des Monats haben, nur ob es der auch wird werden wir sehen Gummibärchen . Würde mir aber auch passen :grin


    Ciommoci in dem Thread kannst du doch dann sehr gerne der Leserunde anschließen, da steht dann auch alles organisatorische wie Datum, Einteilung, etc.


    @ all die Circle noch nicht kennen: ich kenne Every noch nicht und weiß nicht, ob Every ohne Circle sinnvoll ist oder eher nicht. Ich hane Circle aber als recht schnelles Buch im Kopf. Alternativ wurde es auch verfilmt, über den Film kann ich aber nichts sagen. Booklooker hat glaube ich beides gelesen und ist vielleicht so nett kurz einzuschätzen, ob es auch alleinstehend geht.

    Beim Lesen kommt bei übrigens öfter die Erinnerung an den Herrn des Regens von Tom Bradby hoch. Auch das ist atmosphärisch, ein bisschen mysteriös und ich habr es in sehr guter Erinnerung. Es ist die gleiche Zeit, und mit Shanghai ja auch britisch besetztes asiatisches Land. Vermutlich ist es so gut vom kulturellen Hintergrund vergleichbar wie Deutschland mit Spanien, aber für mich als Leser kommt da ein ähnliches Feeling rüber, zumindest wie ich es im Kopf habe. Ist sicher auch schon 15 Jahre her.


    ASIN/ISBN: 3453470222

    Das tut mir sehr Leid für dich, baro :knuddel1 , und ein bisschen geht es mir leider auch so.

    Ich habe gelernt, dass es auch Zeiten gibt, in denen man nicht nur keine Rechte Lust auf LR hat, sondern diese teilweise auch gerade nicht kann. Manchmal ist es auch nur das jeweilige Buch...

    Ich kann dir nur trotzdem Freude am Lesen wünschen, egal mit welchem Buch! Denn Lesen soll Spaß machen!

    Bei Klara und der Sonne war es bei mir ja auch schon ähnlich, daher hatte ich mir hier ja abgemeldet. Am Buch liegt es nicht, es gefällt mir ja, und nachdem ich etwas weiter bin, hat es mich auch mehr gepackt. Ich hoffe, bei Every läuft es wieder besser!

    Heute habe ich mir das Buch in der Buchhandlung bestellt. Bei Klara und der Sonne merke ich aber, wie schwer mir momentan eine Leserunde und eine Diskussionen mit mehreren Personen fällt, daher glaube ich momentan, ich nehme eher nicht teil. Lesen möchte ich den Nachttiger aber auf jeden Fall.


    Nachdem ich letzte Woche in Isolation war und alles umgeworfen wurde, und ich im Job meinen größten Kunden an unsere neue Kollegin im Team abgeben konnte, dachte ich am Sonntag, dann versuche ich doch mal mitzumachen. Gestern Abend habe ich dann den ersten Abschnitt beendet und wusste nicht, was ich gewinnbringend dazu schreiben soll. Was ich aber noch viel schlimmer finde - eure Posts erweitern irgendwie auch nicht mein Lesevergnügen oder - Verständnis. Und das hatte ich so noch nie. =O


    An sich ist Nachttiger ein schönes, atmosphärisches Buch, was mir eigentlich super gefallen sollte. Bisher konnte es mich leider noch nicht richtig packen.

    Und die nächsten sind gelesen. Halbzeit :)

    Wieder sehr schöne Lesestunden mit C J Cherryh verbracht.

    Den Nachttiger versuche ich jetzt mal und schaue ob ich rein komme und auch, ob ich einen Kopf für die Leserunde frei bekomme.


    Foreigner Subtrilogie 3

    Destroyer - C. J. Cherryh

    Pretender - C. J. Cherryh

    Deliverer - C. J. Cherryh


    Querbeet Leserunden

    Klara und die Sonne - Kazuo Ishiguru

    Nachttiger - Yangsze Choo

    Every - Dave Eggers

    Mädchen, Frau, etc. - Bernardine Evaristo


    Daevabad Trilogie von S. A. Chakraborty

    City of Brass

    Kingdom of Copper

    Empire of Gold


    Einzelbände

    The Midnight Library - Matt Haig

    The Priory of the Orange Tree - Samantha Shannon

    Der ewige Krieg - Joe Haldemann

    A History of Bees - Maja Lunde

    Die Gabe der Könige - Robin Hobb

    Spiegel und Licht - Hilary Mantel

    Inhalt (Klappentext, frei übersetzt):

    Nach dem Bürgerkrieg ist die Welt der Atevi immer noch gefährlich instabil. Tabini-aiji, mächtiger Herrscher der Western Association, ist zusammen mit seinem Sohn und Erben Cajeiri und seinem menschlichen Paidhi, Bren Cameron, an den Machtsitz zurückgekehrt. Der Usurpator Murini ist in das Land seiner Anhänger geflüchtet, aber die Gefahr, die diese Rebellen darstellen, ist noch lange nicht vorbei. Ilisidi, Tabinis Großmutter, die Aiji-Witwe, ist in ihre alte Burg im Osten zurückgekehrt, denn sie hat starke Verbindungen in das Land der Rebellen und versucht, jede Unterstützung für ihren Enkel aus diesen feindlichen Festungen aufzubringen, die sie kann.


    Im streng bewachten Hauptquartier seines Vaters langweilt sich der achtjährige Cajeiri fürchterlich. Zwei Jahre auf einem interstellaren Raumschiff, umgeben von Menschenkindern, haben ihn sehnsüchtig nach Aufregung zurückgelassen. Aber ohne dass es dieser unzufriedene Junge weiß, ist er zur Zielscheibe von Kräften geworden, die darauf aus sind, die Herrschaft seines Vaters und alles, wofür sie steht, zu zerstören.


    Obwohl Cajeiri noch ein Kind ist, verkörpert er eine einzigartige Bedrohung für den ehrwürdigen, von Traditionen geprägten Lebensstil seines Volkes. Denn dieser Junge ist der erste Ateva-Jugendliche, der in einem menschlichen Umfeld gelebt hat. Und nach Hunderten von Jahren entfernter Koexistenz zwischen Atevi und Menschen ist Cajeiri möglicherweise der erste Ateva, der jemals wirklich die so ähnlichen und doch so gefährlich unterschiedlichen Aliens versteht, die seinen Heimatplaneten teilen und die altenBräuche seiner Rasse bedrohen.


    Autorin (Google):

    Caroline Janice Cherry (Cherryh ist ein Künstlername) ist eine amerikanische Schriftstellerin. Sie hat seit Mitte der 1970er Jahre mehr als 50 Science-Fiction- und Fantasy-Romane sowie diverse Erzählungen geschrieben, einschließlich der Hugo-Award-Gewinner Kassandra, Pells Stern und Cyteen. Sie lebt im Staat Washington.


    Meinung:

    Was für ein toller Abschluss der Trilogie. Allein schon der Kniff, dass neben der Perspektive von Bren, plötzlich die Perspektive zu Cajeiri wechseln kann, war erfrischend. Die Story in sich rund und klar. Mir hat die erste Hälfte etwas besser gefallen (also sehr sehr gut, die zweite dann "nur" noch sehr gut :D), die Orientierung bzw. Orientierungslosigkeit im Buja'vid, die Nähe zu Tabini, die Politik und Cajeiris lausbubenhafte Einschnitte. Die zweite Hälfte war dann wieder sehr actionreich, Bren musste zusehen, das er mitkommt, und hat zwischendurch dann immer wieder glänzenden Momente. Alles, was die Serie ausmacht, wird hier geliefert.


    Insgesamt enthält das Buch und insgesamt die Trilogie genug Stoff für ein paar weitere Bücher, aber ich verstehe, dass Cherryh sich bei Foreigner immer einen sehr engen Fokus setzt und den genau erzählt. Für den ausgewählten Teil werden alle Fragen abgeschlossen, für das Drum Herum bleiben natürlich viele Fragen offen.


    Mit Deliverer endet die Trilogie mit dem stärksten von drei insgesamt starken Büchern.


    ASIN/ISBN: 9780756404673

    Inhalt (Klappentext, frei übersetzt):


    Erschöpft von einer zweijährigen Rettungsmission im Weltraum kehrt die Crew des Raumschiffs Phoenix nach Hause zurück und findet eine Katastrophe vor: Der Bürgerkrieg ist ausgebrochen, die mächtige Western Association wurde gestürzt und Tabini-aiji, ihr mächtiger Anführer, wird vermisst. In einem verzweifelten Schritt schaffen Paidhi Bren Cameron und Tabinis Großmutter Ilisidi, die Aiji-Witwe, zusammen mit Cajeiri, Tabinis achtjähriger Erbin,die Rückkehr zum Planeten und erreichen erfolgreich das Festland. Die brillante und kraftvolle Ilisidi sucht Zuflucht auf dem Anwesen eines alten Verbündeten, und Tabini-aiji findet sich letztlich auch ein.


    Während die Nachricht von Tabinis Ankunftdie Runde macht, stürmen Clans, die mit Tabini verbündet sind, auf das Anwesen und sorgen für eine riesige Präsenz, von der alle Beteiligten hoffen, dass sie bevorstehende Angriffe abschrecken. Aber als immer mehr unterstützende Clans eintreffen, findet sich Bren zunehmend isoliert wieder, und es wird klar, dass sowohl sein äußerst wichtiger Bericht über den Kontakt mit Außerirdischen im Weltraum als auch sein Leben auf den Schultern von nur zwei Verbündeten ruhen: Ilisidi und Cajeiri.


    Kann eine ältere Ateva und ein achtjähriger Junge – selbst ein Hauptziel von Attentaten – Bren beschützen, einen einsamen Menschen, der in einen Bürgerkrieg verwickelt ist, von dem die meisten Ateva glauben, dass er ihn verursacht hat?


    Autorin (Google):

    Caroline Janice Cherry (Cherryh ist ein Künstlername) ist eine amerikanische Schriftstellerin. Sie hat seit Mitte der 1970er Jahre mehr als 50 Science-Fiction- und Fantasy-Romane sowie diverse Erzählungen geschrieben, einschließlich der Hugo-Award-Gewinner Kassandra, Pells Stern und Cyteen. Sie lebt im Staat Washington.


    Meinung:

    Auch hier wieder die Synopsis habe ich vom Verlag übernommen, und der Großteil fasst Band 7 zusammen. Trotzdem finde ich es eigentlich passend, denn die Szene wird passend gesetzt, und die Zusammenkunft bei Tatiseigi stimmt ja.


    Pretender ist wieder ein typischer Zwischenband. Der Plot passt an sich auf eine halbe Seite. Aber was Cherryh daraus macht, sind grandiose Szenen. Hat mir das Buch gut gefallen.

    Das Chaos in Tirnamardi, welches in vielen Teilen zerstört ist, und dann die "einfallenden" Verbündeten. Da kann mir Tatseigi schon leid tun. Allgemein legt er in dieser Trilogie eine Entwicklung hin, bisher habe ich ihn als notwendigen Nebencharakter wahrgenommen, der aus der Kiste gezogen wurde, um Ilisidi oder der Opposition etwas Ecken und Kanten zu geben! Aber nicht wichtig genug, um sich mehr mit ihm zu beschäftigen. Gut, dass es jetzt anders ist. Ich hoffe nur, Bren behält Bindanda in seinem Personal, wenn die mal wieder zusammenkommen.


    Der Familienkrach, bei dem Bren dann auch hinauskomplementiert wird, herrlich. So höflich und so zweideutig, es fühlt sich so an, als säßen wir in der Vip Loge bei einem der Manchimi.


    Die Einblicke in die Gilde sind auch interessant,und bleiben zum Glück so vage, dass diese geheimnisvoll bleibt. Wir Menschen müssen nicht alles verstehen. Hier vernetzt Cherryh problemlos neue Infos zu bekannten Charakteren, ohne dass sich dadurch vorheriges Wissen als falsch anfühlt. Die neuen Infos fügen sich aber nahtlos ein, toll.


    Die Fahrt nach Shejidan war actiongeladen und diskussionensgeladen, schön abwechselnd. Gerade bei der Action kam ich nicht immer mit, wo die jetzt gerade warum sind und wie das plötzlich kam, aber alles in allem großes Kopfkino. Zum Ende hin habe ich ähnliche Gedanken wie schon bei Destroyer, aber ganz am Ende werde ich dann überrascht, und Cherryh zeigt nochmal, wie gut sie beschreiben kann, wie sie mit Charakteren arbeitet.


    Mit Pretender legt Cherryh einen spannenden, actiongeladenen Zwischenband für die dritte Foreigner-Trilogie vor. Die Serie ist weiterhin eine dringende Empfehlung.


    ASIN/ISBN: 0756404088

    Inhalt (Klappentext, frei übersetzt):

    Es ist zwei Jahre her, seit das Raumschiff Phoenix die Alpha Station zu einer Rettungsmission verlassen hat, bei der über viertausend menschliche Raumfahrer von einer feindlichen außerirdischen Rasse angegriffen wurden. Jetzt, erschöpft von ihrer Reise, sehnt sich die Besatzung der Phoenix nach Hause. Aber als das Schiff in den Atevi-Raum springt und Alpha kontaktiert, erfahren sie das Schlimmste: dass die Versorgung der Station unterbrochen wurde; dass auf dem Atevi-Festland ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist; dass die mächtige Western Association gestürzt wurde; und dass Tabini-aiji, Bren Camerons wichtigster Unterstützer und Ilisidis Enkel und Verbündeter, vermisst wird und möglicherweise tot ist.


    Da niemand mehr die Western Association führen kann, wissen Ilisidi und Bren, dass das Überleben ihrer Verbündeten in ihren Händen liegt. Und da sich die Atevi-Welt im Krieg befindet, liegt die einzige sichere Landebahn auf der menschlichen Kolonie in Mospheira. Obwohl es viele Gefahren mit sich bringt, einen mächtigen Atevi-Anführer wie Ilisidi in das Land der Menschen zu bringen, erkennt Bren, dass sie keine andere Wahl haben. Aber selbst wenn sie ihre Landung sicher überleben, werden sich Bren und Ilisidi zusammen als stark genug erweisen, um die verbleibenden Splitter der Western Association zu sammeln und die Kontrolle über ihren Planeten zurückzugewinnen?


    Autorin (Google):

    Caroline Janice Cherry (Cherryh ist ein Künstlername) ist eine amerikanische Schriftstellerin. Sie hat seit Mitte der 1970er Jahre mehr als 50 Science-Fiction- und Fantasy-Romane sowie diverse Erzählungen geschrieben, einschließlich der Hugo-Award-Gewinner Kassandra, Pells Stern und Cyteen. Sie lebt im Staat Washington.


    Meinung:

    Die Synopsis der Verlage ist bei Foreigener immer ganz interessant, da es hier wirklich nur um den allerersten Teil des Buchs geht.

    Ähnlich wie in Band 4 werde ich als Leser auch bei Destroyer wieder direkt in die Welt der Menschen, Atevi, und seit kurzem ja auch Kyo geworfen. Großes Rekapitulieren gibt es nicht, ist aber auch nicht nötig. Cherryh schreibt in Foreigner wie unter einem Brennglas, sehr detailliert, auf bestimmte Teile der Welt, der Charaktere, die ihr für den jeweiligen Story-Strang der Subtrilogien wichtig sind. Und durch diese Nähe und die liebgewonnenen Charaktere bin ich direkt wieder da. Diese Trilogie bekommt den Rahmen, dass in der Abwesenheit von Bren, Ilisidi und Cajeiri Tabini gestürzt wurde, und in der Western Association ein Gegen-Aiji mit Murini aufgestellt wurde. Inhaltlich möchte ich gar nicht tief ins Detail gehen, aber mit der Liebe zu Dialogen (definitiv die Stärke in diesen Büchern) und dem Inneren Konflikten unseres liebevoll überforderten Paidhi Bren Cameron, der dann doch oft genug die passende Idee oder die richtigen Worte findet, tauchen wir tief in die Familie von Cajeiri ein, der immer wichtiger wird durch seine Vorfahren aus verschiedenesten wichtigen Familien. Der Fokus liegt nicht auf Mospheiri, dem Weltall oder Shejidan, sondern in den größeren politischen Verwicklungen von Tabini und Murini, dem Osten, Westen und Süden. Dabei fordert Cherryh mich als Leser heraus, mitzukommen, alles zu verstehen, und manchmal überfordert sie mich auch. Glücklicherweise erklärt sich aber alles wichtige durch die Innensicht von Bren, oder durch das, was Bren selber nicht versteht und ihm erklärt wird. Die Lücken, die bleiben, machen das Gesamtbild eher stimmig und passen zur Atmosphäre,


    Mit Destroyer gelingt Cherryh ein gelungener, spannender Auftakt in die dritte Foreigner-Trilogie. Das Ende war mir, wie bei ihr öfter, ein bisschen zu viel, zu schnell, aber das bietet dadurch den passenden Rahmen für den Folgeband. Die Serie ist weiterhin eine dringende Empfehlung.


    ASIN/ISBN: 0756403332

    Für meine Lesestunden mit Bren, Cajeiri, Ilisidi, Jago, Banichi und wie sie alle heißen, kam die Isolation genau richtig. Für Band 8 & 9 habe ich jetzt deutlich weniger Zeit benötigt, als für Band 7. Heute nachmittag konnte ich Deliverer beenden. Auch wenn ich mir da noch nicht so sicher bin, wer denn als Deliverer gemeint ist. Aber mit ihren Titeln in der Foreigner Serie hatte ich auch vorher mal Bedenken, ob die 1 Wort Titel wirklich jedesmal eine gute Wahl sind, und ob es nicht manchmal auch etwas gezwungen ist.


    Aber abseits vom Titel - was für ein toller Abschluss der Trilogie. Die Wechsel zur Perspektive von Cajeiri waren erfrischend, die Story in sich rund und klar. Mir hat die erste Hälfte etwas besser gefallen (also sehr sehr gut, die zweite dann "nur" noch sehr gut :D), die Orientierung bzw. Orientierungslosigkeit im Buja'vid, die Nähe zu Tabini, die Politik und da Cajeiris lausbubenhafte Einschnitte. Die zweite Hälfte war dann wieder sehr actionreich, Bren musste zusehen, das er mitkommt, und hat zwischendurch dann immer wieder glänzenden Momente. Als er Lady Drien anbietet, beim "Gesinde" (kann man das bei der mittelalterlichen Struktur im Osten so sagen?) zu schlafen, da hätte ich am liebsten Sidi'jis Gesichtsausdruck gesehen. Allgemein, die beiden alten Damen, herrlich.


    Insgesamt enthält das Buch und insgesamt die Trilogie genug Stoff für ein paar weitere Bücher, aber ich verstehe, dass Cherryh sich bei Foreigner immer einen sehr engen Fokus setzt und den genau erzählt. Aber ich will natürlich schon wissen, was ist in Mospheira in den zwei Jahren geschehen, wie sattelfest sitzt Shawn an der Macht. Wie waren die zwei Jahre auf der Station, warum hat Ogun das GPS installiert und runter gesendet ohne Absprache, wie ist die Politik da oben. Wie wurden die 4000 Neuankömmlinge versorgt, wie sah es da politisch aus am Anfang. Fragen über Fragen, und ich denke, auf viele bekommen wir keine oder nur kurze Antworten, da in der nächsten Trilogie die nächsten Probleme auftauchen. Ob die Kyo wohl dann auftauchen? Insgesamt hatte Jase ein wenig zu wenig Storytime, da hoffe ich wieder auf mehr, egal, wie.

    Oh, das ging aber schnell :)


    Ich habe es auf englisch gelesen, zwei weitere von ihm stehen aber ungelesen auf Deutsch noch im Regal. Da bin ich mal gespannt, wie die so sein werden. Im englischen fand ich es auch sprachlich eigentlich recht flüssig, vor allem auch nicht komplex, sondern vergleichsweise einfach zu lesen.


    Alles auf einmal ist natürlich auch eine ordentlich Dosis, ich habe zwar auch nur ein paar Tage gebraucht, aber so hattest du es natürlich noch intensiver, da kann ich den Waschmaschineneindruck verstehen.

    Ein Urban Fantasy Klassiker ist Harry Dresden. Vor Jahren habe ich mal den ersten Band gelesen, fand ihn super, aber der Kontakt mit der Freundin, die sie hat, ist stark eingeschlafen, daher habe ich mir nie wieder einen Band geliehen. Schade eigentlich.

    ASIN/ISBN: 386762111X

    Niemalsland von Neil Gaiman kann man denke ich auch zur Urban Fantasy einordnen. Ein Buch, das ich mehrfach gelesen habe und hier schon mal dabei hatte.

    ASIN/ISBN: 3847906151

    Die Flüsse von London Reihe um Police Constable Peter Grant von Ben Aaronovich kommt hier im Forum ja auch sehr gut an. Ich mag sie auch gerne. Mit dem Oktobermann gibt es ein Stand Alone, das in Trier spielt, ich bin mir aber nicht sicher, ob es komplett alleinstehend ist und alles verständlich ist. Das liegt auch noch auf meinem SuB.

    ASIN/ISBN: 3423213418

    ASIN/ISBN: 3423218053

    Ich kenne Berlin Monster nicht und weiß daher nicht, in wie weit sie vergleichbar sind, aber aus meiner Sicht macht man mit den drei nichts falsch. 2 längere Serien, 1 Einzelband.

    Deliverer startet wie gewohnt direkt im Anschluss. In der Kälte beim Frühstück zwischen Ilisidi und Bren. Soweit nichts besonderes. Und auf Seite 9 sind wir plötzlich in der Perspektive von Cajeiri:yikes wenn ich mich richtig erinnere, der erste Perspektivenwechsel weg von Bren. Ich bin mal gespannt, wie es im Kopf eines jungen Atevilords so aussieht. Es geht auf jeden Fall direkt um Zahlen.

    Solange Grisel im Urlaub ist, werde ich ein paar Folgeposts durchführen, rum eine gewisse Struktur zu behalten. Ich hoffe das ist ok @Moderatorenteam.


    Pretender ist wieder ein typischer Zwischenband. Der Plot passt an sich auf eine halbe Seite. Aber was Cherryh daraus macht, sind grandiose Szenen. Hat mir das Buch gut gefallen.


    Das Chaos in Tirnamardi, welches in vielen Teilen zerstört ist, und dann die "einfallenden" Verbündeten. Da kann mir Tatseigi schon leid tun. Allgemein legt er in dieser Trilogie eine Entwicklung hin, bisher habe ich ihn als notwendigen Nebencharakter wahrgenommen, der aus der Kiste gezogen wurde, um Ilisidi oder der Opposition etwas Ecken und Kanten zu geben! Aber nicht wichtig genug, um sich mehr mit ihm zu beschäftigen. Gut, dass es jetzt anders ist. Ich hoffe nur, Bren behält Bindanda in seinem Personal, wenn die mal wieder zusammenkommen.


    Der Familienkrach, bei dem Bren dann auch hinauskomplementiert wird, herrlich. So höflich und so zweideutig, es fühlt sich so an, als säßen wir in der Vip Loge bei einem der Dramen (habe den Namen gerade nicht parat).


    Die Einblicke in die Gilde sind auch interessant,und bleiben zum Glück so vage, dass diese geheimnisvoll bleibt. Wir Menschen müssen nicht alles verstehen. Hier nutzt Cherryh auch geschickt aus, dass Tano und Algini etwas blasser als Jago und Banichi geblieben sind, obwohl die andererseits gute Bekannte sind. Die neuen Infos fügen sich aber nahtlos ein, toll.


    Die Fahrt nach Shejidan war actiongeladen und diskussionensgeladen, schön abwechselnd. Gerade bei der Action kam ich nicht immer mit, wo die jetzt gerade warum sind und wie das plötzlich kam, aber alles in allem großes Kopfkino. Ich bin ja oben schon kurz drauf eingegangen.


    Der schnelle Sieg, es war ja scheinbar doch relativ problemlos bzw plötzlich sind so viele auf Tabinis Seite, dass selbst eine Zugstrecke gefahrlos verteidigt werden kann, ist ähnlich zum Ende des zweiten Bands, da war mir Tabinis Seite zu stark, zu schnell. Es konnte zwar alles geplant werden und sie warteten nur auf die Rückkehr von Cajeiri, Ilisidi und Bren, aber trotzdem. Aber im Atevi Mindest ist das vielleicht auch logischer als in meinem menschlichen. Bren ist ja allgemein auch überfordert.


    Zum Ende hin hätte ich ihm einen großen Auftritt mit einer genialen Rede gegönnt - die gönnt Cherryh ihm aber nicht. Stattdessen wirft er sich vor Tabini, was seinem Ansehen mehr bringt als alles was er sagen könnte (und wurde ihm vielleicht deshalb nicht gesagt, dass die Gilde einen Antrag auf seinen Tod noch vorliegen hat, statt auf Tabini, welche ja alle ausgeräumt wurden), und seine Rede wurde von Cajeiri und Ilisidi übernommen. Bren wird gezeigt, wie er im Ansehen vieler Ateva steigt, auf eine ganz andere Art und Weise, wie ich gedacht hätte. Schön.

    Lesetechnisch könnte die Woche ein Erfolg werden, ich bin seit Sonntag Abend in Isolation. Symptome haben sich bis auf Schnupfen und bisschen Husten und Halsweh aber bereits wieder gelegt, daher geht es mit recht gut. Ich bin nur sehr erschöpft und müde. Ich wünsche dir einen schönen Urlaub!


    Destroyer habe ich gestern beendet, und hatte wohl zwischendurch einige Ideen, die Bren hatte, direkt als Tat angenommen. Letztlich waren ja doch alle bei Tati-ji :grin Diese Kurzform passt irgendwie so gar nicht zu ihm, ich bin froh, soweit ich es mitbekommen habe sagt es auch nur Sidi-Ji. Die beiden sind schon traumhaft zusammen :knuddel:schlaeger


    Cajeiri ist mir richtig ans Herz gewachsen! Seine Flucht bzw. Der Entschluss, mit nach Taiben zu reisen, war irgendwie folgerichtig, passend und dadurch noch erschreckender, da so menschlich und weniger atevisch (?)


    Gegen Ende hin fand ich die zeitlichen Zusammenhänge und die Beschreibung nicht mehr ganz so gut, da fehlte mir auch ein bisschen. Konsequenz. Tatiseigi war zwei Nächte im Kampf, konnte sich dafür, dass aber beschrieben wurde wie viele auf anderen Missionen unterwegs sind, überraschend gut helfen. Außer einem a gebrannten Stall und zerstörte Einrichtung ist ja nichts groß verloren worden. Obwohl dann die Übermacht dank Taiben (wieso konnte der zweite Teil der Ranger eigentlich so schnell aufschließen) auch nur einen Waffenstillstand gebracht hat? Und zum Schluss dann noch Tabinis Ankunft. Das war mir alles etwas zu viel, zu schnell. Schade. Alles in allem natürlich trotzdem ein guter Auftakt, und das Ende wird ja teilweise direkt thematisiert im kommenden Band Pretender.


    Den habe ich auch direkt angefangen, habe die ersten beiden Kapitel, die ja relativ lang sind. Ich habe Tabini vermisst, in direkter Interaktion mit Bren. Das können die beiden so gut. Die ersten beiden Kapitel sind voll von schön beschriebenen Szenen. Sei es der Höhepunkt des Familienkrachs oder das erste Auftauchen von Timani. Rrjiri und sein Flugzeug. Von dem Cajeiri natürlich beeindruckt ist. Ich sehe es schon kommen, in dieser Trilogie landen Cajeiri und Bren noch in diesem Flugzeug.

    Kari-Jeanne : Gerade habe ich bei ebay ein gutes Angebot für Bis zum Mond und zurück gefunden, mal sehen, ob ich den Zuschlag bekomme. Ansonsten hole ich mir das aber auch gerne neu, es hört sich echt interessant an. Da meine Mutter ein transplantiertes Organ hat, bringt das vielleicht noch eine andere Ebene mit rein. Ich bin gespannt.


    Ich stöbere jetzt auch mal durch die Gesamtliste.


    Edit: Merkzettel bei Genial Lokal um 10 angewachsen :lache

    Die letzte Woche bin ich immer nur sporadisch zum Lesen gekommen, und dafür eignen sich die Bücher leider gar nicht so gut. Ich hoffe, am Wochenende kann ich jetzt etwas konzentrier Lesen, vom bisher gelesenen verschwimmt alles ein bisschen. Jedenfalls sind Bren und Co gerade dabei, sich von Ilisidi und Cajeiri zu trennen.


    Es gibt auf jeden Fall Hoffnung auf besseres Lesen die kommenden Woche, da ich jeweils maximal 2 Übernachtungen habe und ich diese Woche meinen größten Kunden an unsere neue Kollegin im Team übergeben konnte. Aber das trifft ja genau auf deinen Urlaub. Egal. Können wir danach über die Gesamteindrücke plaudern :)

    Ich liebe einfach die Dialoge, die uns Cherryh auftischt. Und wenn dann ein frecher Junge auf eine Grande Dame stößt :love:


    Gut gefällt mir auch, wie Cherryh uns an den Gedanken von Bren teilhaben lässt, damit wir überhaupt einigermaßen in den politischen Verstrickungen mitkommen. Auch wenn sich Bren da selbst zu negativ zeichnet - es wurden ja alle durch die Geschehnisse vorangetrieben, und in dem vorherigen Büchern haben wir ja gelernt, dass Bren zu Tabini auch schlecht nein sagen kann.


    Ich bin gespannt, wie es in Mospheira aussieht, bei mir landen sie gerade. Wie fest sitzt Shawn wirklich im Sattel? Und ich hoffe, wir bekommen zwischendurch auch Einblicke, wie sich Jase, Geigi und Gin auf der Station schlagen, vor allem mit den 4000 Flüchtlingen. Dieses Setting erinnert mich etwas an Downbelow Station.


    Für mich zur Orientierung, wie weit bist du denn vorangeschritten?