'Die Hafenschwester: Als wir zu träumen wagten' - Seiten 299 – 383

  • So wie ich das sehe, nimmt die Geschichte der Studts beginnend mit Martha und Paul hier auch ihren Anfang und einzelne Personen aus der Familie und ihrem Umfeld haben später dann "Gastauftritte" in anderen Romanen von MelanieM .

    So ist es. In Hafenschwester 2 und 3 haben auch Figuren aus den "Leisen Helden" kurze Gastauftritte. In "Mehr als die Gerechtigkeit", Band 4 der Gut Mohlenberg-Reihe, treffen sich dann Figuren aus allen drei Reihen, Hafenschwester, Leise Helden und Gut Mohlenberg. Aber ich mache das immer so, dass es nicht auffällt. Wer die anderen Bücher kennt, freut sich, Bekannte zu treffen, wer sie nicht kennt, vermisst nichts, für den gehören die Figuren dann einfach zu dieser Geschichte.

  • Wer die anderen Bücher kennt, freut sich, Bekannte zu treffen, wer sie nicht kennt, vermisst nichts, für den gehören die Figuren dann einfach zu dieser Geschichte.

    Das funktioniert auch. Als ich im anderen Buch auf die Studts gestoßen bin, wußte ich schon "ah, da kommt noch was". Bei Kellermann dagegen - kein Wiedererkennen, aber auch kein Fragezeichen. Erst als wir jetzt auf Moritz Kellermann gestoßen sind, klingelte es bei mir (sehr :lache) leise und ich hab meine Notizen aus den alten Leserunden nochmal durchgeguckt. :thumbup:

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Was für ein Abschnitt! :-] Hier passiert soviel, dass man gar nicht merkt, wie schnell man am Ende dieses vierten Abschnittes angekommen ist.


    Wie schon im vorangegangenen Teil erwähnt, gefällt es mir außerordentlich gut, wie die Annäherung von Martha und Paul erzählt wird. Martha bleibt sich selbst treu und hinterfragt sich selbst auch, was sie genau fühlt und was sie möchte. Das ist bestimmt eine stabile Basis für eine gute und erfüllte Ehe. Paul ist ja auch ein toller Mann - in vielerlei Hinsicht. :love:


    Dass der Streik so ausgegangen ist, war schon bitter. Auch hier denke ich - wie so oft bei starken Frauen von damals - dass wir unseren Vorfahren dankbar sein können, für die Kämpfe, die sie auch für uns schon ausgefochten haben.


    Dass man Auguste nicht trauen kann, wussten wir ja bereits. Aber dass sie so weit geht, hätte ich dann doch nicht gedacht. Wie verbittert muss sie selbst sein. Da erhärtet sich schon der Verdacht, dass die Gerüchte über sie wahr sein könnten.


    Martha tat mir in dem Moment bei der Versammlung wirklich leid. Sie hat sich so reingehangen, um Op-Schwester zu werden und durch solche Nichtigkeiten scheint alles verloren zu sein. Von Carola war ich im ersten Moment enttäuscht. Ich hatte kurzzeitig gehofft, dass es zu einer Art "Dead Poets Society"-Moment kommen könnte, :zwinker Aber so im Nachhinein bin ich mir bewusst, dass das nicht gepasst hätte. Und so gesehen kann ich sogar Carola verstehen, dass sie sich in dem Moment einfach selbst geschützt hat.

  • Bis man schaut ist der nächste Abschnitt schon wieder rum. Das mag ich so an deinen Büchern MelanieM , der schöne Schreibstil, die sympathischen Hauptdarsteller und die spannenden Storys, da vergisst man die Zeit....

    Genauso geht es mir hier auch. Es ist eine Geschichte, in die man abtauchen und um sich herum für eine Weile alles vergessen kann. :anbet

    Auguste stammt aus einflussreicher Familie, Martha aus der Unterschicht. Einen Konflikt mit Feldbehns kann die Oberschwester sich viel weniger erlauben als mit Martha. Die könnten ihr vielleicht auch was ans Zeug flicken.

    Einerseits verstehe ich das schon. Gleichzeitig kann ich aber einfach Ungerechtigkeit nicht ausstehen und genau betrachtet, gab es nicht wirklich etwas, was man Martha ernsthaft hatte vorwerfen können.

  • Ich hatte kurzzeitig gehofft, dass es zu einer Art "Dead Poets Society"-Moment kommen könnte, :zwinker Aber so im Nachhinein bin ich mir bewusst, dass das nicht gepasst hätte. Und so gesehen kann ich sogar Carola verstehen, dass sie sich in dem Moment einfach selbst geschützt hat.

    Ich hatte auch kurz so etwas beim Schreiben überlegt, aber so etwas wäre in die Historie eingegangen und hätte die Erika-Schwestern für immer verändert, also blieb es realistisch.

  • Ich möchte auch mal Marthas Vater erwähnen den ich sehr mag.

    Als er gesoffen hat war er nicht Herr seiner Lage aber eben durch solche Schicksalsschläge kommt man schneller zu etwas was man gar nicht gewollt hätte.

    Es ist manchmal eben einfacher den Kummer zu ertränken um die Welt nicht sehen zu müssen.


    Aber jetzt gefällt er mir richtig gut und ich finde es toll das die beiden Kinder immer an seiner Seite waren und ihn nie im Stich gelassen haben.


    Der Vater von Millie was ein :cursing: Ohne Worte.... Ich hoffe für Millie auf ein gutes Ende vielleicht ja doch mit Moritz <3


    Auguste ... auch ohne Worte was für eine hinterhältige Forelle.. Soviel Neid kann man doch gar nicht in sich tragen.


    Schade das Dr. Liebknecht kein gutes Wort einlegen kann, aber es kommt wie es kommt und auch das passt ja zu Martha so eine herzensgute Seele.


    Die anderen beiden Bücher sind schon runtergeladen...:lache

  • Ich möchte auch mal Marthas Vater erwähnen den ich sehr mag.

    Ich mag ihn auch sehr. :-] Eine zeitlang hätte ich ihn gerne Mal ein wenig geschüttelt. Aber ich konnte ihm nicht lange böse sein, denn er hat das Herz definitiv am rechten Fleck. Und ich bin sehr froh, dass er sich wieder berappelt hat.


    schnatterinchen


    Auguste passt sehr gut zum Rest ihrer Familie. :grin Das sind allesamt Arxxxkrampen. :lache

    Perfekt beschrieben! :lache

    Milli und Moritz sind bis Band 3 immer dabei.

    Wie schön. :love: