Hier kann zu den Seiten 367 - 438 (Kapitel 40 - 47) geschrieben werden.
'Die Hafenschwester: Als wir wieder Hoffnung hatten' - Seiten 367 - 438
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Gestern im Bett wurde ich noch mit diesem Abschnitt fertig.
Ich freue mich sehr für Moritz und Carola. Moritz mag ich einfach sehr. Auch wie er bei der Verlobung mit Mai-Ling versucht zu tanzen fand ich sehr rührend. Sie sind ja jeder auf seine Weise versehrt.
Dass Heinrich erstmal sauer auf seine Frua ist verstehe ich irgendwie, da er ja die Gebräuche der Chinesen sehr gut kennt. Gut dass er das Gespräch mit seinem Vater gesucht hat und der mäßigend auf ihn einwirkt. Mai-Ling hat es ja wirklich nur gemacht um die Wohnung zu halten und hat sich selbst sehr geschämt dabei.
Für die Studts ist der Schrebergarten ein Segen, so haben sie wenigstens ihr eigenes Gemüse. Paul geht es wieder so gut, dass er voll arbeiten kann und Martha bleibt aber im OP. Da wird sich hoffentlich was ändern, was die verheirateten Frauen angeht. Nicht, dass nach dem Krieg wieder alles revidiert wird.
Jetzt bin ich auf den Streik gespannt, hoffentlich wird Paul nicht festgenommen!
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Ich habe heute Lesezeit und rausche nur so durch die Seiten. Merkt man das? Nee, oder?

Li-Mings Arbeit bei Kellermann schafft eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen. Ich fand die Szenen mit ihr in diesem Abschnitt teils sehr traurig: ihre Verzweiflung, als ihr eröffnet wird, dass man die Füsse nicht operieren kann und wie sie anschließend Martha ihr Herz öffnet. Martha reagiert genau richtig in meinen Augen, im Gegensatz zu Heinrich. Und es ist ja auch so: unmoralisch ist der, der die Not einer Frau ausnutzt und ihr Geld gegen gewisse Dienste anbietet.
Ich verstehe die Gründe für seine Enttäuschung sehr gut, seine erste Reaktion dennoch überzogen. Zum Glück kann der Vater hier mit seiner pragmatischen Einstellung einiges wieder gerade rücken, so dass Heinrich und Li-Ming sich wieder versöhnen – vor allem ja auch gut deswegen, weil Heinrich bald als nautischer Offizier auf der SMS Regensburg auslaufen muss.
Was mir hier auch gut gefallen hat sind die Szenen mit Moritz! Carola hat natürlich Probleme mit der Familie: der Bruder des Stadtkriminellen und die Tochter des bekannten Anwalts, das birgt natürlich enormen Zündstoff. Dabei ist ihr Vater bereits 66 – wie lange wird er denn letztlich noch arbeiten, so dass die Verbindung seiner Tochter ihm beruflich schaden könnte? Zum Glück lässt Carola sich nicht beirren.
Die Szene mit Moritz und Li-Ming auf der Verlobung und ihren Tanz auf der Terrasse fand ich wunderschön.

Am 6. April 1917 erklärt Amerika Deutschland den Krieg. Das trifft Martha, denn offiziell sind Milli und sie nun Feinde – aber ich bin mir sehr sicher, dass ihrer beider Freundschaft auch dies gut übersteht. Schlimm nur, dass sie wegen des Krieges keine gegenseitige Post mehr erhalten.
Und auch sehr schön fand ich die Szene, in der Martha Paul sagt, dass er für sie der schönste Mann der Welt ist und es auch immer bleiben wird. Das ist Liebe – man sieht vielleicht aus wie eine Kartoffel, aber der Partner findet einen wunderschön (und das meine ich jetzt nicht auf Paul, sondern auf jeden bezogen!) . Wie heißt es so schön in dem von mir herzlich verabscheuten kleinen Prinzen? Man sieh nur mit dem Herzen gut... doofes Buch, wahrer Spruch.
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Was mir hier auch gutgefallen hat sind die Szenen mit Moritz! Carola hat natürlichProbleme mit der Familie: der Bruder des Stadtkriminellen und dieTochter des bekannten Anwalts, das birgt natürlich enormenZündstoff. Dabei ist ihr Vater bereits 66 – wie lange wird er dennletztlich noch arbeiten, so dass die Verbindung seiner Tochterihm beruflich schaden könnte? Zum Glück lässt Carola sich nichtbeirren.
Der "Stadtkriminelle" (ich habe sehr über die Bezeichnung gelacht, super) wird in Band 3 noch eine interessante Karriere machen, die ihm kaum einer zugetraut hat. In den Bücher um Renate ist er ja schon verstorben, aber er wird erwähnt ... Wer erinnert sich?
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Ich muss ja gestehen, ich habe gestern Abend das Buch dann doch in einem Rutsch zu Ende gelesen.
Man muss die Lesezeit nutzen wenn man sie hat

Heinrichs Reaktion auf Mai-Lings Geständnis fand ich auch ziemlich daneben…. Vor allem aber auch sehr männlich, da spricht das Bestitzdenken aus ihm. Dagegen war die Reaktion des Vaters, der ja durchaus seine Probleme mit Mai-Ling hatte einfach super. Gut dass er Heinrich den Kopf gewaschen hat. ABer vermutlich hätte das sonst Martha übernommen

Die Verlobung von Moritz und Carola fand ich auch sehr schön, auch mir hat die Szene auf der Terasse sehr gut gefallen. Das war auch so eine Ruheinsel im Kriegsalltag.
Den Streik der Werftarbeiter hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Der erste Versuch den Krieg endlich zu beenden. Blöd nur, dass hier die Obrigkeit einfach mit aller Gewalt zurückschlägt und überhaupt keine Gedanken an die Bevölkerung verschwendet. An die Menschen, die am Ende den Laden ja am Laufen halten…
(Warum erinnert mich das grade in unseren Bundeskanzler?
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(Warum erinnert mich das grade in unseren Bundeskanzler? )
Warum nur, ein ungelöstes Rätsel 
