'Samstagabend im Lakeside Supper Club' - Seiten 066 - 149

  • Inzwischen gefallen mir die Wechsel in den Zeitebenen gut. Sie beleuchten die Figuren im Jetzt und in der Vergangenheit, die sie zu dem machte, was sie sind.


    In diesem Abschnitt gewinne ich einen Eindruck von den starken Frauen im Buch und von ihren im Vergleich schwächeren Männern. Ned ist so voller Schwanken und Unsicherheit, hin und her gerissen zwischen dem Wollen und dem Stolz auf das Familienunternehmen und der Peinlichkeit des Reichtums, für den er nichts getan hat und dem er vielleicht nicht gerecht werden kann. Als Gustav geboren wird, fühlt er sich nicht bereit, und als kurz darauf sein Vater zusammenbrich (strmirbt er?), ist er es auch nicht. Wann ist man schon bereit dafür...

    Dagegen scheint Mariel zu wissen, was sie will. Florenz erst recht. Betty auch. Sie heiratet Floyd und sichert sich ein sesshaft Leben. Floyd und Archie sind ein schwules Paar, denke ich. Sichert sich Floyd mit der Heirat ein gewisses Maß an Legalität, um sich heimlich weiter mit Archie treffen zu können?

  • Ich habe diesen Abschnitt noch nicht zu Ende gelesen, aber ich habe heute Abend gerade Zeit, deswegen schon ganz kurz meine ersten Eindrücke dazu.


    Ich komme jetzt mit den Zeitebenen und Wechsel der Personen auch besser zurecht. Wahrscheinlich weil man die Figuren jetzt schon besser kennenlernen konnte.


    Ich finde Ned zum Teil sehr unreif, man merkt, dass er wohl als Kind recht verwöhnt wurde und nicht viel selbst entscheiden musste. Ich mag ihn aber auch sehr und fand die Szene, wie er während des Baseball-Spieles um Mariels Hand anhalten möchte echt sehr gelungen, sowohl lustig als auch gefühlvoll. Wie witzig,, dass sie überhaupt kein Interesse an den Popcorn hat und er fast alles alleine aufessen muss, bis runter zu der Ringschachtel. :lache

    Und ich mag seine Schwester Clara. Ich weiß nicht, ob sie noch eine große Rolle in dem Buch spielen wird, aber sie ist bisher fast meine Lieblingsfigur in dem Roman.

  • Und ich mag seine Schwester Clara. Ich weiß nicht, ob sie noch eine große Rolle in dem Buch spielen wird, aber sie ist bisher fast meine Lieblingsfigur in dem Roman.

    Heißt sie nicht Karla/Carla?;)

    Ich mag sie auch. Ganz anders als ihr Bruder ist sie praktisch veranlagt, zupackend. Sie wird nachweisen wichtige Rolle spielen, soviel sei dir verraten :saint: