Hier kann zu den Seiten 001 - 065 (Kapitel 1 - 4) geschrieben werden.
'Samstagabend im Lakeside Supper Club' - Seiten 001 - 065
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Als Erstes sei gesagt, dass Stradal eine besondere Art zu schreiben hat.
Im Nachhinein wünsche ich mir, dass ich das Buch lesen würde, nicht hören, obwohl das Hörbuch gut gelesen ist.
In diesem Abschnitt hat mich der Wechsel zwischen Zeiträumen und Erzählerin noch verwirrt hat. Das wurde besser, als ich bei den Figuren durchblickte. In Schrift wäre es vielleicht überhaupt kein Problem gewesen.
Ich hoffe, dass ich die Namen richtig schreibe. Mariel mag ich jetzt schon mit ihrer eigentlich zupackenden Art. Das Leben hat sie ziemlich niedergedrückt. Ich bin neugierig auf ihre Geschichte. Florenz, ihre Mutter, ist in der Gegenwart fordernd, vielleicht launisch.
Und dann lernen wir sie als Kind kennen, immer auf der Flucht mit ihrer Mutter Betty, teilweise im Schlafanzug und beobachten, wie sie Archie kennenzulernen versucht, bei allem Misstrauen neugierig auf Menschen und mit ihrer großen Sehnsucht nach einem Ort zum Bleiben.
Der letzte Satz im Kapitel sagt, dass sie Archie zugrunde richten wird. Ich denke, dass es ein Geheimnis um diesen zurückgezogen lebenden Mann gibt, und nicht jedes Geheimnis will gelüftet werden.
So weit erstmal von mir.
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Es gefällt mir gut, dass wir in Rückblenden in die Familie einsteigen.
1996: Mariel, die erst seit 2 Wochen Eigentümerin des Lakeside Supper Club ist und gerade eine frühe Fehlgeburt hatte. Man kann bereits die Mühen erahnen, die sie und ihr Mann Ned auf sich genommen haben, um ein Baby zu bekommen. Mir gefällt auch die Kennenlerngeschichte der beiden gut.
Mit ihrer Mutter Florence hat sie schon seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Florence, die einst mit ihrer Mutter vor dem (gewalttätigen?) Vater floh und umhergezogen ist, bis sie bei Floyd im Lakeside Supper Club Heimat und Obdach finden.
In einer Szene zeigt sich Florence jähzornig und unbeherrscht. Ein Erbe des leiblichen Vaters? Der letzte Satz des Abschnitts ist ein echter Cliffhanger.
Über Florences Vater erfahren wir hier eigentlich kaum etwas, aber ich vermute, dass die beiden vor ihm geflohen sind, weil er gewalttätig wurde. Ich bin gespannt, ob wir mehr über diesen Lebensabschnitt der beiden erfahren. In der Gegenwart wird Florence als schwierig und launisch beschrieben – ich bin gespannt, wie das Kind von 1934 zu der Frau im Jahre 1996 wurde.
Im Print hat man tatsächlich keine Probleme, sich zeitlich zu orientieren, da die Abschnitte entsprechend überschrieben sind. Das ist für mich bei Büchern, die in verschiedenen Zeitebenen erzählt werden, ein unbedingtes Muss, um nicht herumraten zu müssen, „bei wem ich mich gerade befinde“.
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Als Erstes sei gesagt, dass Stradal eine besondere Art zu schreiben hat.
Im Nachhinein wünsche ich mir, dass ich das Buch lesen würde, nicht hören, obwohl das Hörbuch gut gelesen ist.
In diesem Abschnitt hat mich der Wechsel zwischen Zeiträumen und Erzählerin noch verwirrt hat. Das wurde besser, als ich bei den Figuren durchblickte. In Schrift wäre es vielleicht überhaupt kein Problem

Das kann ich eigentlich komplett für mich unterschreiben!
Ich mag den Roman und auch die Hörbuchsprecherin, sie liest so schön unaufgeregt, was sehr gut zu der langsamen Geschichte passt. Aber ich habe auch ein bisschen Probleme mit den Zeitebenen und Personen und wo wir uns gerade in der Handlung befinden. Das wäre für mich definitiv im Buch leichter gewesen. Ich weiß zwar im Hörbuch immer, um wen es gerade geht aber ich kann manchmal nicht genau zuordnen, in welchem Jahr, in welcher Zeitebene es gerade spielt.
1996: Mariel, die ersts eit 2 Wochen Eigentümerin des Lakeside Supper Club ist und gerade eine frühe Fehlgeburt hatte
Als am Anfang des Buches diese Szene mit der Fehlgeburt und der Erzählung über die künstliche Befruchtung kam hatte ich erstmal Bedenken, dass dieses Thema einen zu großen Platz in der Handlung einnehmen könnte. Das ist ein Thema, dass mich sehr triggert und ich lese Bücher die sich sehr darauf beziehen normalerweise gar nicht oder breche sie dann ab. Zum Glück wurde es jetzt nur am Anfang des Romans erwähnt und danach im ersten Abschnitt nicht mehr. Und ich bin froh, dass ich das Hörbuch weitergehört habe, weil mir die Geschichte ansonsten wie gesagt bisher recht gut gefällt. Ich mag es, wie den einzelnen Personen genügend Raum gegeben wird um alles ausführlich zu erzählen.
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Mit ihrer Mutter Florencehat sie schon seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Florence, die einstmit ihrer Mutter vor dem (gewalttätigen?) Vater floh undumhergezogen ist, bis sie bei Floyd im Lakeside Supper Club Heimatund Obdach finden.
Ich bin gespannt, warum Mariel und Florence keinen Kontakt mehr haben

Im Print hat mantatsächlich keine Probleme, sich zeitlich zu orientieren, da dieAbschnitte entsprechend überschrieben sind. Das ist für mich beiBüchern, die in verschiedenen Zeitebenen erzählt werden, einunbedingtes Muss, um nicht herumraten zu müssen, „bei wem ich michgerade befinde“.
Je weiter ich gehört habe, um so leichter war die Orientierung.
Und im Hörbuch werden Kapitel und Überschriften/Person-Zeitabschnitt auch angesagt.
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Ich mag den Roman und auch die Hörbuchsprecherin, sie liest so schön unaufgeregt, was sehr gut zu der langsamen Geschichte passt. Aber ich habe auch ein bisschen Probleme mit den Zeitebenen und Personen und wo wir uns gerade in der Handlung befinden. Das wäre für mich definitiv im Buch leichter gewesen. Ich weiß zwar im Hörbuch immer, um wen es gerade geht aber ich kann manchmal nicht genau zuordnen, in welchem Jahr, in welcher Zeitebene es gerade spielt.
Für mich hat das Hörbuch auch gerade den Vorteil, dass ichces nebenbei hören kann. Zum Lesen wäre ich heute kaum gekommen, und die nächste Woche ist nicht besser. Aber mit dem Knopf im Ohr kann man vieles erledigen

Und die Vorleserin macht das wirklich sehr gut.
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Als Erstes sei gesagt, dass Stradal eine besondere Art zu schreiben hat.
Im Nachhinein wünsche ich mir, dass ich das Buch lesen würde, nicht hören, obwohl das Hörbuch gut gelesen ist.
In diesem Abschnitt hat mich der Wechsel zwischen Zeiträumen und Erzählerin noch verwirrt hat. Das wurde besser, als ich bei den Figuren durchblickte. In Schrift wäre es vielleicht überhaupt kein Problem gewesen.
Ich habe ja die beiden anderen Bücher von Stradal schon gelesen und weiß, ich mag seine Art, wie er Menschen und ihre Beweggründe und Tiefen beschreibt.
Ich hatte aber, trotz des gelesenen Buches, erstmal Schwierigkeiten, die zeitlichen Abläufe und die Verwandschafts- und Bekanntschaftsverhältnisse auseinander zu halten.
In einer Szene zeigt sich Florence jähzornig und unbeherrscht. Ein Erbe des leiblichen Vaters? Der letzte Satz des Abschnitts ist ein echter Cliffhanger.
Zum Glück müssen wir da nicht bis zum nächsten Band warten, aber eigentlich mag ich auch im Buch keine solchen Andeutungen.
Als am Anfang des Buches diese Szene mit der Fehlgeburt und der Erzählung über die künstliche Befruchtung kam hatte ich erstmal Bedenken, dass dieses Thema einen zu großen Platz in der Handlung einnehmen könnte. Das ist ein Thema, dass mich sehr triggert und ich lese Bücher die sich sehr darauf beziehen normalerweise gar nicht oder breche sie dann ab. Zum Glück wurde es jetzt nur am Anfang des Romans erwähnt und danach im ersten Abschnitt nicht mehr.

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Als am Anfang des Buches diese Szene mit der Fehlgeburt und der Erzählung über die künstliche Befruchtung kam hatte ich erstmal Bedenken, dass dieses Thema einen zu großen Platz in der Handlung einnehmen könnte. Das ist ein Thema, dass mich sehr triggert und ich lese Bücher die sich sehr darauf beziehen normalerweise gar nicht oder breche sie dann ab.

Ich denke aber auch nicht, dass dies das ganz zentrale Thema des Buches ist.
Es klappt ja dann auch mit Nachwuchs, im Klappentext ist ihre Tochter Julia genannt.

Ich bin gespannt, warum Mariel und Florence keinen Kontakt mehr haben

Ich bin auch gespannt, warum sie keinen Kontakt mehr haben. Florence scheint sich aber zu einem sehr schwierigen Menschen entwickelt zu haben, möglicherweise auch durch ihre schwierige Kindheit bedingt?

Die Szene ist ja nur deswegen ein Cliffhanger, weil wir sie zufällig als Ende des 1. Abschnitts bestimmt haben. Und hätte ich Zeit gehabt, hätte ich ja auch gleich weiter gelesen.

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Zum Glück müssen wir da nicht bis zum nächsten Band warten, aber eigentlich mag ich auch im Buch keine solchen Andeutungen.
Geht mir auch so ! Ich finde hier hält es sich noch im Rahmen mit dem einen Satz. Aber generell finde ich es eher nervig wenn in Büchern ständig Andeutungen gemacht werden und damit versucht wird die Spannung zu erhöhen. Das hat eine gut erzählte Geschichte gar nicht nötig !
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Die Szene ist ja nur deswegen ein Cliffhanger, weil wir sie zufällig als Ende des 1. Abschnitts bestimmt haben. Und hätte ich Zeit gehabt, hätte ich ja auch gleich weiter gelesen.

Ich habe das aber oft in Büchern und es stört mich auch ohne Leserunde und Einteilung. Wie Rouge sagt, ein gutes Buch hat das nicht nötig. Wobei ich nicht sagen will, dass die Bücher, bei denen mir das auffiel, schlecht waren.