Schreibwettbewerb April 2006 - Kommentare

  • Vielleicht solltest du Lucs Kommentar noch einmal durchlesen, Brandmarke. Ich sehe ihn eher als kokettierenden Versuch, die eigene Geschichte im Vergleich zu den anderen nicht zu positiv aussehen zu lassen ;-) Was zerreißen bedeutet, kann man eher an seinen anderen Rezensionen erkennen...


    Übrigens fand ich Docs Kommentar zu seinem eigenen Text herzerfrischend ehrlich :grin

    Das Verhalten und das Kennzeichen des Ungebildeten ist, keinen Nutzen oder Schaden von sich selber zu erwarten, sondern alles von außen. (Epiktet)

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  • Zitat

    Original von Brandmarke
    ... muss man ES vielleicht nicht allzu ernst nehmen ;o


    Stimmt!...SO kann ich damit jedenfalls auch leben...*michentschlossenhabpopcornholundmalzuseheinzukunftwillschließlichauchmeinenspatzhaben*


    Außerdem gibt`s hier ja auch noch andere als die ewig gleichen Chauvis


    :-)

  • Noch ein paar Worte von mir : Generell hat mir wirklich keine der Geschichten gefallen.


    Nach dem Lesen von Halb zehn in Deutschland, Bist du Deutschland etc. habe ich ähnlich, wie in diesen Storys mit Werbung vorgegangen wurde, sämtlichen Rezensionsmüll, den ich in meinem Leben so geschrieben und gelesen habe, angesammelt und über die Kurzgeschichten ausgegossen.


    Ich denke, Tom hat das recht gut verstanden. So war auch meine Bemerkung zu verstehen nicht schon wieder über konstruktive Kritik schreiben zu wollen.


    Allerdings hat jede Rezi ihren wahren Kern, ihr werdet das aus den anderen Kommentaren leicht herauslesen können (der Anfang von: In eigener Sache ist zum Beispiel schwach). Ich habe eine merkwürdige Art von Humor, ich weiß. Alte Frankfurter Schule könnte man sagen.


    Zu Magalis Kritik an meiner Story: Ich hatte natürlich nie die Absicht mit der Eigernordwand die sexuelle Selbstfindung der Frau in Frage zu stellen. Ich würde auch nie das Recht der Frau auf Alkoholismus oder Wasser lassen über das Recht von Kleinkindern auf Leben stellen. Nichts liegt mir ferner. Wo kämen wir da hin?


    Ursprünglich wollte ich die Geschichte eines Krokodils und seine Begegnung mit einem deutschen Ehepaar schreiben. Leider kam mir mal wieder eine andere Idee dazwischen.


    Der Tod der Kinder beruht auf einem wahren Fall, in anderem Zusammenhang natürlich. (Kommt weltweit überraschend oft vor, dass Eltern ihre Kinder im Auto vergessen). Eine Betroffenheitsgeschichte also.
    Verkoppelt mit Eigernordwand und Werbung war das eben einfach zu viel. Die Story erstickt daran. Zeigt aber gut die Hauptprobleme in meinen Kurzgeschichten auf. Für eure Kommentare bin ich euch deshalb sehr dankbar. Ich fand in den vergangenen Tagen viel Anregung in den Kritiken.


    Alles Gute


    Luc

  • Ich rutsche schon ganz aufgeregt auf meinem Stuhl hin und her:
    Welches Thema wird's wohl als nächstes geben?
    Habe zwar immer weniger Zeit: Die Gratensaison hat begonnen, Basteln einer Hochzeitszeitung, auf 2 Hochzeiten gleichzeitig tanzen usw. usw.
    Daher kam auch die Idee völlig themafremd mit der Hochzeitskutsche. Ich bemühe mich aber wenigstens aufmerksam die Kommentare zu lesen (die Geschichten sowieso).
    Ich tippe mal auf "Frühlingsgefühle" o.ä. obwohl einem dazu garnix einfällt ohne sämtliche Klischees zu bedienen!
    Wir werden's bald wissen.


    Gruß Spreequell70

  • Zitat

    Original von Luc
    Ich habe eine merkwürdige Art von Humor, ich weiß. Alte Frankfurter Schule könnte man sagen.
    Luc


    Achso, das erklärt vieles *lächel*

  • Luc


    so wie Du alte Frankfurter Schule für Dich in Anspruch nimmst, beanspruche ich halt die feministische Lesart bei Texten. :grin


    Ich weiß schon, daß Du das nicht so gemeint hast, also daß die Geschichte keine persönliche Überzeugung wiedergibt.
    Es liegt an diesen Kurztexten. Da ist man im Handumdrehen bei komplexen Themen, kann sie aber wegen der Beschränkung der Wortzahl nicht angemessen ausarbeiten und landet bei Versatzstücken.


    churchill


    Du hast nichts zu sagen? Behauptungen von Theologen nehme ich grundsätzlich cum grano ;-)


    Ikarus


    hier wird keine/r zum Pausenclown gemacht. Das schafft jede und jeder für sich ganz allein :lache


    Ansonsten:


    Ich warte sehnsüchtig auf dicke Liebesromane aus den fleißigen Federn von Doc, churchill und Spreequell.


    Ich bedauere wie üblich, daß sich so wenige an den Kommentaren beteiligen (Alexx, Du hast Angst vor Dresche??? Erzähl nix!)


    Und ich werde in Kenntnis des neuen Themas jetzt mal meine Eichhörnchenschädel befragen...
    (Doch, doch, Iris, Du bist mir schon eine!)


    :wave

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Zitat

    Original von magali
    Ikarus


    hier wird keine/r zum Pausenclown gemacht. Das schafft jede und jeder für sich ganz allein :lache


    :wave


    Meinst Du, Magali? ;-) ... auch wieder wahr :-)


    In diesem Sinne: :knuddel1 und das berühmte dicke Fell für die Zukunft gewünscht.


    Melde mich gewiß bei Dir mal wieder dann, wenn ich soweit bin.


    Bis dann :wave
    Ikarus

  • Ich glaube, dass ich für Liebesromane absolut ungeeignet bin. Bei "In eigener Sache" ging die Interpretation sehr weit auseinander. Was für die einen eine Überdosis Romantik war, erschien den anderen als eine von Beginn an zum Scheitern verurteilte Beziehungskiste, die konsequenterweise im zweiten Teil der Story die Katastrophe zur Folge hätte haben müssen...


    Für Liebesgeschichten bin ich dann doch wohl zu unromantisch... :gruebel

    Das Verhalten und das Kennzeichen des Ungebildeten ist, keinen Nutzen oder Schaden von sich selber zu erwarten, sondern alles von außen. (Epiktet)

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  • Na, daß mir der Text zu 'romantisch' war, - das 'romantisch' müßte auch mal genau definiert werden - ist mein persönlicher Geschmack.
    Ich habe vor allem auf den männlich-selbstgefälligen Ton des Erzählers ablehnend reagiert.
    Das heißt nun nicht, daß ich Dich für einen selbstgefälligen Menschen hielte, sondern vielmehr, daß Du den Ton gut hingekriegt hast. Liebenswürdig-herablassend, so CaryGrant-GregoryPeck 30 Jahre jünger.
    Das ist nun wieder ein ziemliches Kunststück.
    Und gäbe eine gute Erzählung. Es müssen ja nicht gleich 250 Seiten sein, 30 täten es auch schon.


    Du könntest es ja mal versuchen.


    Vielleicht, wenn ich ganz lieb gucke?
    Ich KANN ganz lieb gucken.
    Doch, ehrlich, es gibt Leute, die das sagen. Und die leben noch!
    :lache

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus