'Lumen' - Seiten 001 - 149

  • *lacht*


    Ich find den Anfang so richtig garstig.
    Spannungsaufbau und dann
    "Doch möchte ich meiner Erzählung nicht vorgreifen..."


    [+_+]


    Emilys Reaktion konnte ich allerdings schon verstehen. Irgendwie.
    Ich fand´s nur recht traurig, weil beide so schee zusammen gepasst haben.
    Aber man merkt daran, dass Emily sehr viel Angst davor hat, verlassen zu werden. Wenn man da als Vergleich Aurora nimmt; die nahm ihren Abschied von Neil ganz anders auf.

  • Haaaach is das schön wieder bei Emily zu sein :-]


    Und es geht ja auch direkt rasant los... Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, war Dr. Dasiusz gut oder böse? :gruebel Ich bin so zwiespältig - ich glaube er auch *g*


    Ich bin sehr gespannt, was es mit dem Nebel wirklich auf sich hat - ein bisschen merkwürdig finde ich schon, dass der Botenjunge den Nebel mitgebracht haben soll (in sich?), denn in der Szene auf S. 63 klingt es eher, als würde der Junge noch mit Mia sprechen... hmmm... Und wieso sollte der Nebel nicht alleine nach Moorgate gelangen können, so wie nachher nach Hampstead? Irgendwas stimmt doch da nicht....


    Obwohl es so ein trauriger Anlass ist, schön dass Emily und Aurora endlich wieder zueinander gefunden haben. Und mit Tristan Marlowe ist auch ein interessanter neuer Charakter aufgetaucht, der mich zwar ein bisschen an Maurice erinnert, aber diesen natürlich nie ersetzen kann :-( Trotzdem freue ich mich darauf, was der Gruppe noch bevorsteht.... *spannung*


    In den beiden ersten Bänden mochte ich ja auch besonders gerne diese kleinen Details und Szenen - und das setzt sich hier auch wieder fort *freu* Zum Beispiel die alte Mail Rail....


    P.S.: Zugegebenermaßen bin ich ein Buch von roten Buchcovern, also mir gefällt es sehr gut :-]

  • Hi :wave


    Ich habe angefangen zu lesen und war sofort wieder gefesselt, wie bei den beiden Bänden zuvor auch.


    Was ich allerdings immernoch komisch finde, ist dass Emily in einer Dachkammer wohnt, wo doch das Haus von Wittgenstein so groß ist. :-]


    Freu mich schon auf die nächsten Seiten!


    Das Buchcover tanzt zwar aus der Reihe, ich finde es aber trotzdem gelungen.
    :lache

  • Zitat


    Was ich allerdings immernoch komisch finde, ist dass Emily in einer Dachkammer wohnt, wo doch das Haus von Wittgenstein so groß ist. :-]


    Hi Lönchen,
    so eine Dachkammer ist eine feine Sache. Warum sollte sie von dort wegziehen, wenn sie sich wohl fühlt?! Die Dachkammer passt zu Emily - und Emily passt zur Dachkammer. Da haben sich zwei gefunden, würde ich sagen. :grin


    Liebe Grüße,


    Christoph.

  • Zitat


    Zugegebenermaßen bin ich ein Buch von roten Buchcovern, also mir gefällt es sehr gut :-]


    Ich bin ebenfalls ein Buch von roten Buchcovern und mir gefällt es auch sehr gut. Die roten Buchcover, die meist rote Buchcover von Büchern sind, sind da gleicher Meinung. FLüstern sie jedenfalls :wow


    Sagt Christoph (der ein Buch mit schwarzem Buchcover ist, im Winter und Herbst, und ein Buch mit bunten Buchcovern, im Sommer) :write

  • Ich hab zwar erst 50 Seiten gelesen, aber ich bin absolut begeistert und hab schon wieder viele schöne Stellen angestrichen. Ich musste nur den ersten Absatz lesen und war wieder bei Wittgenstein, Emily und Aurora...schön.
    Ich kann Emilys Gefühle sehr gut nachvollziehen als Adam ihr sagt, dass er nach Paris gehen wird.Ich kenn ihre Situation und die Gefühle, die da alle in einem vorhanden sind... Ich habe das Zitat "Ein einziger Satz nur, der ein Königreich zerstörte" besonders angestrichen...so eine schöne Sprache... ich bin einfach nur begeistert ...
    Nur schade, dass ich grad nicht so viel Zeit hab zu lesen :cry

  • Herrlich :-):-):-)


    Kaum habe ich das Buch mit RIESENGROSSER Vorfreude zur Hand genommen und die ersten Zeilen gelesen, da fühle ich mich auch schon wieder vollkommen gefangen von Emily und Wittgenstein und auch von denen, die da im Laufe der Geschichte noch auftauchen werden :grin


    Christophs Schreibstil ist aber auch sowas von schön zu lesen :-)
    "Niemand, dachte sie, ist wirklich einsam, wenn er sich in der Geschellschaft von Büchern befindet."
    Wie kommt man nur auf so einen schönen Satz??? Und das ist ja bei weitem nicht der Einzige!
    Von der allzeit überraschenden Handlung, der wundervoll melancholischen Atmosphäre
    und den unglaublich fantasievollen Ideen gar nicht erst zu reden :lache


    Nur hätte ich mir doch gewünscht, dass Emilys Mutter eines Tages von ihrem Wahnsinn geheilt wird :-( .
    Aber Christoph hat mich vor dem Schreiben ja leider nicht gefragt wie er es weiter gehen soll :lache


    FurtherAway

  • Hm... also ich stelle bei mir fest, daß mir manche Zusammenhänge nicht mehr wirklich klar sind, obwohl sie es wohl sein sollten, meine Lektüre von Lilith liegt wohl schon einen Tick zu lange zurück.
    Ich hoffe, daß sich mir manche Sachen noch erschließen werden, denn im Moment zweifel ich ein wenig an meinem Gedächtnis.... :cry

  • Na das geht mir doch teilweise auch so.
    Zum einen ist die ganze Geschichte doch recht vielschichtig, so dass man sich ja auch gar nicht alles merken kann :grin und zum anderen ist es auch bei mir schon ein Weilchen her dass ich "Lilith" gelesen habe.
    Aber je tiefer man sich wieder hineinliest, desto mehr erkennt man auch die Zusammenhänge wieder, und zum Glück wird manches aus der Vergangenheit wieder kurz erwähnt und man kann sich die wichtigsten Stränge wieder selber "zusammenknüpfen".


    FurtherAway

  • So, jetzt habe ich also die ersten 149 Seiten gelesen.
    Obwohl ich Lycidas und Lilith dieses Jahr gelesen habe, konnte ich mich auch nicht mehr an alles erinnern. Vielleicht sollte man einfach mal alle 3 Bände nacheinander lesen.
    Dieses Mal ist also der Nebel der "Feind". Ich bin gespannt, wer ihn geschickt hat und aus welchen Beweggründen.
    Bei einer Szene hab ich allerdings eine Frage an euch. Als Emily die Toderfahrung ihrer Mutter macht, soll sie auch noch die des Botenjungen machen. Sie kann es aber nicht, weil sie meint, dass eine Toderfahrung am Tag reicht. Weshalb macht das nicht Wittgenstein? Gibt es da in den letzten Bänden eine Erklärung zu? Er ist doch auch ein Trickster... Oder können das gar nicht alle...


    Die Sprache fasziniert mich aber auch weiterhin: Toll fand ich wieder auf S.78: "Zwei Häuser, beide von gleich edlem Blut....Manchmal, dachte Emily, holt die Wahrheit die Dichtung eben ein, und die Zeilen, die einst niedergeschrieben worden waren, erwachten nach und nach erneut zum Leben in der Stadt der Schornsteine"


    Und dann hab ich noch eine Stelle, an der ich grinsen musste: (das war natürlich nicht die einzige, aber eine die mir im Gedächtnis blieb) S.125: "Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit den Krokodilen und Kaimanen geschieht, die unbedarfte Reisende mit nach London bringen und dann, wenn sie zu wachsen beginnen und hungrig werden, die Toilette hinabspülen?" :grin :grin :grin :grin
    Das ist doch die Art von Horrorgeschichte, die man sich mit 12 oder so erzählt..

  • Zitat

    Bei einer Szene hab ich allerdings eine Frage an euch. Als Emily die Toderfahrung ihrer Mutter macht, soll sie auch noch die des Botenjungen machen. Sie kann es aber nicht, weil sie meint, dass eine Toderfahrung am Tag reicht. Weshalb macht das nicht Wittgenstein? Gibt es da in den letzten Bänden eine Erklärung zu? Er ist doch auch ein Trickster... Oder können das gar nicht alle...


    Leilani, genauso etwas meinte ich. Ich weiß es einfach auch nicht mehr. Ich glaub Wittgenstein hatte es mehr damit Gegenstände zu verrücken ohne sie anzufassen, aber ich weiß es einfach nicht mehr und das find ich ein bißchen schade.


    Schade fand ich auch, daß sie erst oben sagt, eine Toderfahrung reicht, dann aber im Anschluß noch eine macht. (Prof. Pickwick). Außerdem fand ich es unlogisch, daß sie die Erfahrung ihrer Mutter macht, denn was dort abgelaufen ist, können sie ja rekonstruieren, ich hätte eher den Botenjungen vorgezogen und versucht herauszufinden, wo er den Nebel her hatte.... das erschien mir irgendwie total unlogisch.... aber ist halt "Dieses Kind".


    Übrigens gelingt es Christoph auch leider nicht in mir die Vorstellung einer 18 jährigen Emily zu erwecken, dazu wird sie zu kindlich geschildert, ich seh sie in meiner Vorstellung immer noch als 12-14 jähriges Mädchen.

  • Zitat

    Original von Babyjane
    Übrigens gelingt es Christoph auch leider nicht in mir die Vorstellung einer 18 jährigen Emily zu erwecken, dazu wird sie zu kindlich geschildert, ich seh sie in meiner Vorstellung immer noch als 12-14 jähriges Mädchen.


    Als 18 empfinde ich sie auch nicht, aber 16 schon --> Beziehung zu Adam, etc.

  • @ Milla
    Naja, ich fand diese Beziehung zu Adam schon irgendwie sehr ....hm... keusch... also so Küßchen auf die Wange und in den Arm nehmen, daß hab ich mit 12-14 durchlebt.....niemals mit 18, aber ich war ja auch ein Früchtchen... :lache

  • @Babyjane
    Der Nebel ist wirklich schauerlich und die Vorstellung wie er hinter Aurora und Peggotty her ist .............. brrrrrrrrrrrrrr !!!


    Dass Emily wie ein 12-14jähriges Mädchen anstatt wie eine Achtzehnjährige rüber kommt empfinde ich nicht so. Vielleicht ja auch weil ich ein Junge bin :grin . Und für einen Jungen wirken alle Mädchen doch etwas trotzköpfig :-)
    Wer weiß denn auch schon ob Adam und Emily wirklich so keusch waren?
    Immerhin ist Adam ja Musiker, also Sex and Drugs and Rock´n´Roll :lache . Vielleicht hat Christoph da ja auch einfach nicht alles so haarklein erzählt. Ganz genau wie man sich viele der Zusammenhänge der Geschichte, und auf welcher Seite die einzelnen Personen denn nun wirklich stehen, doch selber für sich zusammenreimen muss.


    FurtherAway

  • Ich finde aber auch, dass Emily nicht wie 18 wirkt. Vielleicht liegt das daran, dass es nicht so oft betont wird, dass schon so viele Jahre vergangen sind. Die Beziehung mit Adam kriegt man ja nur "peripher" mit... Das trägt natürlich dazu bei, dass Emily noch nicht wirklich erwachsen wirkt....