Beiträge von FurtherAway

    Oh schade :-(
    Peter Straub ist ja wirklich einer meiner absoluten Lieblingsautoren :anbet , aber die Bücher der letzten Jahre (Jahrzehnte beinahe schon) waren doch meist ne Mischung aus Licht und Schatten.
    "Schattenstimmen" fand ich dann zwar wieder durchweg klasse, aber ich glaube "Okkult" wird wohl das erste Straub-Buch seit langer Zeit sein, das ich nicht sofort gelesen haben MUSS.


    Grüße


    FurtherAway

    Ray Wilson hat sich für sein neues STILTSKIN-Album was Schönes ausgedacht :-) .
    Das gibt es im dicken Package mit einem Genesis-Klassik Livealbum vom letzten Konzert der Tour mit DVD-Dreingabe.
    WOW, da hat er echt gekleckert und nicht geklotzt :wow
    Vielleicht hilft die Aktion ja wirklich ihn bisschen bekannter zu machen.
    Verdient hätte er es meiner Meinung nach.


    Das neue Album "Unfulfillment" bietet jedenfalls wieder tolle Musik. Mal rockig, mal ruhiger aber immer getragen von Rays markanter Stimme.


    FurtherAway

    Na längerer Lesepause (so ein Kleiner :anbet braucht seine Zeit) hatte ich mir für den Urlaub "Vergiss mein nicht" aus dem SUB gezogen. Quasi blind, nur damit ich auch was zum Lesen dabei hatte. Ich kannte auch "Belladonna" vorher nicht und hatte keine Ahnung dass es bereits das zweite Buch um Sara Linton und Jeff Tolliver ist.
    Aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich empfand das Buch als sehr spannend, gut schschrieben und das Thema als sehr ... schmerzhaft. Kann es auch nicht besser beschreiben. Jedenfalls hat mich es mich doch so gepackt, dass ich mir die Zeit genommen habe es recht zügig durchzulesen.
    So habe ich mir auch vorgenommen bei Gelegenheit "Belladonna" zu lesen. Schon alleine um noch mehr über Lena zu erfahren.


    Grüße


    FurtherAway

    Bei mir ist es schon länger her dass ich das Buch gelesen habe, aber es hat einen solchen Eindruck bei mir hinterlassen, dass ich es noch heute zu meinen Lieblingsbüchern zähle :grin


    Allerdings bin ich mir im nachhinein gar nicht mehr sicher, ob ich auch alle Zeitsprünge und Verwirrungen und Verwicklungen immer so richtig habe mit nachvollziehen können :gruebel


    Ist ja auch egal, beim Lesen bin ich jedenfalls ganz im Buch versunken und es ist wirklich ein absolut fantastischer Roman im beste Sinn des Wortes. Auf jeder Seite wartet eine neue Überraschung und man muss vor dem Autor und seinen herrlich verrückten Einfällen einfach den Hut ziehen :-)


    Es gibt auch wenige Bücher mit denen ich es vergleichen könnte. Christoph Marzi hat mit "Lycidas" aber ein Buch mit ähnlicher Atmosphäre und mit ähnlich wundervollen Ideen, Figuren, Schauplätzen und sich immer wieder aufs neue verschlingernden Handlunsfäden geschrieben :anbet


    Grüße


    FurtherAway

    Ja, den Film gab es, wenn mich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht auch vor langer, langer Zeit mal im TV zu sehen.


    Für mich ist "Geisterstunde" eines der besten Bücher von Peter Straub, und das will schon was heissen, den ich finde, er ist ein schlichtweg genialer Schriftsteller, der ein ganzes Bücherbord voller guter Bücher geschrieben hat. Es hat eine ganz eigentümliche Atmosphäre, die den Leser total gefangen nimmt. Unheimlich, magisch, fesseld.


    Ich gebe dem Buch deshalb ohne Zögern 10 Punkte.


    Grüße


    FurtherAway

    SweetMouse


    Wenn Dir "Das Lied der Dunkelheit" gefällt, dann ist auch "Der Basar" auf jeden Fall etwas für Dich.
    Das Buch enthält sozusagen zwei Kapitel, die es aus verschiedenen Gründen, die Peter V. Brett auch ganz gut erläutert, nicht in "Das Lied der Dunkelheit" geschafft haben. Diese beiden längeren Kapitel fügen sich meiner Meinung nach auch sehr gut in die ganze Geschichte ein und als Teil des Buches hätten sie gut und ohne Holperer mit rein gepasst. Womit der Wälzer freilich noch länger geworden wäre :grin
    Ausserdem sind in "Der Basar" noch zwei kürzere Szenen zu lesen, die ebenfalls gestrichen worden sind, und im Anhang werden einige der Siegel erklärt.
    Für einen Fan ist das Büchlein also wie gesagt eine lohnenswerte Ergänzung und hat mir die Wartezeit auf "Das Flüstern der Nacht" angenehm verkürzt.


    Grüße


    FurtherAway


    (P.S.: Da fällt mir auf, dass ich in dem Thread noch gar nix zu "Das Lied der Dunkelheit geschrieben habe :wow . Deshalb ganz kurz: Ein klasse Fantasy-Roman der auf eine wirklich orginelle Grundidee basiert. Vom Schreibstil hat es mir auch sehr gut gefallen, denn ich habe es ziemlich flott durchgelesen und war nach jedem Kapitel ganz gespannt darauf wie es denn nun weitergeht und wie die drei unterschiedlichen Erzählstränge irgendwann wohl zusammengeführt werden. Kurz und knapp: Mein Lieblings-Fantasybuch der letzten 1-2 Jahre.)

    Hallo,


    ich habe nun auch die TB-Ausgabe gelesen und mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen.
    Nachdem die letzten 3 Pentergast-Romane quasi eine Trilogie bildeten ist "Darkness" nun wieder ein Roman der ganz für sich alleine steht. Durch die räumliche Begrenzung auf das Schiff kamen bei mir immer mal wieder Erinnerungen an "Relic" hoch.
    Die Geschichte ist äußert spannend und schnell erzählt. Wer die anderen Preston/Child Bücher mag, der kann auch mit "Darkness" nix falsch machen.


    Von daher gebe ich dem Roman 9 von 10 Punkten


    Grüßle


    FurtherAway

    Für mich war "Das Kind" nach "Die Therapie", "Amokspiel" und "Der Seelenbrecher" mein vierter Fitzek.
    In eine Reihenfolge welches nun das beste oder spannendste ist könnte ich die vier Bücher nun wirklich nicht bringen. Sie alle sind doch sehr gut und auch vom jeweiligen Thema her recht unterschiedlich.


    Die Idee auf die "Das Kind" aufbaut ist jedenfalls Fitzek-typisch wieder sehr orginell und die Spannung baut sich von der ersten Seite an auf und wird auch mit ganz wenigen Atempausen durchgehalten und weiter entwickelt. Ich habe so auch nur 3 Tage an dem Buch gelesen, was für mich schon sehr schnell ist :-)


    Die Auflösung ist dann doch sehr überraschend und unvermutet, ebenso wer denn nun der "böse Drahtzieher" im Hintergrund ist.


    Alles in allem also ein unbedingt lesenswertes Buch für alle Thriller-Fans.


    Grüße


    FurtherAway

    Im Nachwort zu "Ritus" schreibt Markus Heitz ja, dass er Werwölfe eigentlich langweilig fand und es nur seinem Lektor zu verdanken ist, dass das Buch geschrieben wurde.
    Da bin ich aber froh, dass er so einen Lektor hat :-) . Ich lese Werwolfgeschichten nämlich sehr gerne und mir gefällt "Ritus" ausgesprochen gut. So kenne und mag ich natürlich auch "Pakt der Wölfe" , welcher aber doch eine ganz andere Geschichte erzählt.


    Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und die konseqente Aufteilung der Handlung in einen historischen und einen modernen Strang hat es mir schwer gemacht das Buch auch mal zu Seite zu legen. Irgendwie wollte ich nach jedem Kapitel doch auch noch wissen, wie es denn in der jeweils anderen Zeit weitergeht. Ein ganz geschickter Schachzug und ich hoffe natürlich, dass die beiden Erzählebenen in "Sanctum" dann auch entsprechend zusammengeführt werden.


    Dass Eric von Kastell so eine Art übermenschlicher Superheld im Kampf gegen die Werwölfe ist hat mir übrigens nix ausgemacht. Ist ja schliesslich ein fantastischer Roman und da gehören Übertreibungen irgendwie auch mit dazu. Ich finde es also nicht schlimm, dass er zumeist weiß gekleidet rumläuft, Wölfe gegen den Wind richt oder auch mal nur mit der Unterbuxe bekleidet kilometerweit durch den Schnee rennt :wow . Ausserdem ist natürlich recht schnell klar, dass er nicht ganz so menschlich ist wie es zuerst scheint. Hat was von den Groschenhefthelden meiner Jugend.


    Ich bin jedenfalls froh, dass ich "Sanctum" bereits lesebereit neben mir liegen habe und freue mich schon sehr darauf zu erfahren wie die Geschichte weitergeht.


    FurtherAway

    Nachdem ich "Das Kind" ausgelassen hatte war "Der Seelenbrecher" nun mein dritter Fitzek.


    Wieder mal ein spannendes Thriller mit vielen kniffeligen Wendungen. Manchmal vielleicht sogar ein paar zuviel des Guten. Ausserdem spielt doch auch der Zufall eine große Rolle. Die Action-Szenen fand ich manchmal etwas übertrieben :yikes , denn die erreichten ja fast schon Matthew Reilly-Dimensionen.


    Dennoch habe ich das Buch mit großem Vergnügen gelesen und die Einbindung der Patientenakte mit der "eigenen" Seiten-Nummerierung fand ich einen guten Kniff das Buch möglichst realistisch zu halten. Ich habe auch eifrig meine Schlüsse aus der verwickelten Handlung gezogen und versucht herauszufinden, wie denn nun die einzelnen Personen miteinander zusammenhängen. Kurz vor Schluß hat das teilweise dann auch geklappt :-)


    Ich gebe dem Buch 8 von 10 Punkten und bin schon auf Sebastians nächtes Buch gespannt.


    FurtherAway

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.


    Natürlich erinnert das ein oder andere ein wenig an "Der Name der Rose", aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Vielleicht lag es auch daran, dass ich schon ein Weilchen keinen historischen Roman mehr gelesen hatte und ich etwas ausgehungert nach dem Genre war ;-) ?


    Christopher J. Sansom bringt es wirklich sehr gut fertig dem Jahr 1537 Leben einzuhauchen. Das ist nicht einfach nur dahin geschrieben, da steckt doch auch sehr viel Hintergrund zu den Geschehnissen in England der damaligen Zeit drin. Es ist sehr interessant zu lesen wie Heinrich VIII auf die Kirche Einfluß nahm, und wie die verschiedenen Personen und Stände versucht haben ihren Nutzen aus dem Umbruch, der das Land erfaßt hatte, zu ziehen. Manchen ist das dann ja auch nur scheinbar oder für ein paar Jahre gelungen.


    Davon mal abgesehen bietet "Pforte der Verdammnis" auch eine sehr spannende Story mit vielen Rätseln, Verdächtigen und Verwicklungen. Nichts ist wie es scheint innerhalb der Mauern des Klosters und Matthew Shardlake, wirklich kein typischer Mittelalter-Held, sondern ein Mensch mit Gebrechen und Zweifeln, muß schon all seine Künste aufbieten um am Ende herauszufinden was hinter dem Mord an seinem Kollegen steckt.


    Von mir bekommt das Buch 4 von 5 möglichen Punkten und ich werde mich nun auch auf die Suche nach weiteren Büchern des Autors machen :-)


    FurtherAway

    Das ist es ja was ich gemeint habe.
    Ursula leGuinn schreibt eben diese typische "HighFantasy" . Klar gab es in den Siebzigern schon Leiber und Zelazny und Donaldson und viele Autoren die mit mehr Schmackes geschrieben haben. Aber ihr Stil ist doch irgendwie typisch für diese Zeit. Mehr so die "Öko-Fantasy" während es heutzutage doch mehr "Action-Fantasy" gibt ;-) .

    Ich habe von King ja bei weitem nicht alles gelesen, aber Peter Sraub schreibt schon ein wenig "anders". Das einzige Buch dass sich vielleicht wirklich mit King vergleichen läßt (ausser die beiden die sie zusammen geschrieben haben natürlich :grin ) ist "Der Hauch des Drachen".
    "Haus der blinden Fenster" ist auch nicht so reisserisch wie es die Kurzbeschreibung vermuten läßt. Es ist eher ein typischer Straub. Das Grauen entsteht mehr durch die Dinge die nicht beschrieben werden.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nachdem in den letzten Jahren auch einige Bücher Straubs eher etwas zäh ausgefallen sind.
    Aber für den Einstieg in Peter Straubs Welt ist das Buch doch ganz gut geeignet.


    Grüße


    FurtherAway

    Ich denke, dass es hier so viele negative Bewertungen gibt liegt hauptsächlch daran, dass die ersten 3 Erdsee-Bücher in den Siebzigern erschienen sind. Damals war alles noch etwas langsamer und gemächlicher, oder ? :gruebel
    Heutzutage in Zeiten von Orks, Elfen, Zwergen, Drachen usw. - Büchern wirkt Ursula leGuinn deshalb vermutlich etwas angestaubt. Sie lässt sich halt Zeit, beschreibt ausführlich und "Action" ala Schlachtgetümmel kommt nicht so sehr vor.
    Mir haben die Bücher trotzdem gut gefallen, stellenweise zwar etwas langatmig, aber doch so, dass ich den Heyne-Sammelband damals zufrieden ins Regal gestellt habe.


    Grüße


    FurtherAway

    Wer es noch nicht gelesen hat: Unbedingt zuschlagen :grin


    Eine geniale Mischung aus historischem Roman, Fantasy, Thriller und Horror-Roman und damit eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
    Schön dass das mal wieder neu aufgelegt. Ich habe die zwei bisherigen Ausgaben zuhause stehen und überlege nun ernsthaft ob ich mir das Buch nicht ein drittes Mal zulegen werde ? :lache


    Grüße


    FurtherAway

    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :lache


    Aaaaaah, da haben die starken Männer des Buches wohl einen freudschen Schreibfehler bei mir verursacht :rofl
    Danke beowulf


    Grüßle


    FurtherAway

    Ich hatte "Der letze Tag" zufälligerweise zu Weihnachten 1999 begonnen zu lesen und damit genau zu der Zeit, zu der die Handlung des Buches beginnt. Kann mich daran erinnern, dass das schon ein recht eigentümliches Gefühl war und dass mich das Buch nicht nur deswegen ganz in seinen Bann gezogen hat. Ich konnte es die Tage zwischen den Jahren nicht mehr aus der Hand legen. Sehr spannend und genau das Richtige wenn man gerne Thriller liest, in denen im weitesten Sinne Religion, Christentum und der Glauben im allgemeinen eine Rolle spielen.


    Grüßle


    FurtherAway