Kuss des Dämons von Lynn Raven

  • Ich halte es in den Händen! OH MEIN GOTT!!! Das Blut des Dämons!!!
    Es ist dünner als die Anderen, aber die Seiten auch, sin auch mehr Seiten...
    Aber dieses Cover... alle drei...wie heißt es so schön: innen hui, außen pfui


    Aber ich kanns noch nicht lesen :bonk muss bis zum Wochenende warten :yikes Kennt ihr das Gefühl einfach zu wenig Zeit zu haben? -so geht es mir andauernt

  • Ja, ich hab mich heute auch total gefreut, als der Hermesmann kam.


    Wir hielten noch ein nettes Schwätzchen über meinen Manowar-Pullover und dann konnte ich das Buch endlich auspacken.


    Die ersten 100 Seiten hab ich schon geschafft :D

  • Ich lasse mir den dritten Teil zum Geburtstag schenken. :grin


    In der zwischenzeit habe ich noch genug andere Bücher zum lesen.


  • Hoffe innständig auf Fortsetzung. (?)
    10 von 10 Punkten.

  • Habs jetzt auch durch und will euch meine Meinung mal kund tun ;)



    Rezension:

    Von goldenen Käfigen, Vampiren und Verrat erzählt der erste Band der Fantasy-Trilogie um Dawn und Julien.


    Dawn ist 17 und lebt, seit ihre Eltern kurz nach ihrer Geburt bei einem Raubüberfall ermordet wurden, bei ihrem steinreichen Onkel in einem beschaulichen Nest in Neuengland, USA. Seit einem Jahr besucht sie dort die Highschool und hat gerade erst durchgesetzt, dass ihr Onkel sie ohne Leibwächter und persönlichen Chauffeur aus dem Haus gehen lässt, als sie den neuen Mitschüler Julien DuCraine kennen lernt und ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird.


    Der Junge mit dem seltsam-melodisch klingenden Namen hat bereits nach kurzer Zeit an der Schule den Ruf eines Herzensbrechers und erweist sich als äußerst unfreundlich und arrogant. Trotzdem rettet er Dawn das Leben als ein herabstürzender Balken das Mädchen in einem alten Theater zu erschlagen droht.
    Bereits zu diesem Zeitpunkt fragt die 17-jährige sich, welches Geheimnis Julien verbergen mag, kann aber die Puzzleteile noch nicht zusammensetzen und tappt weiterhin bei den vielen Begegnungen der Beiden im Dunkeln.
    Als schließlich Julien bei einem Experiment im Chemieunterricht verletz wird und Dawn ihn – trotz seiner Ablehnung – nach Hause begleitet um sich um ihn zu kümmern, bahnt sich erstmals etwas zwischen den beiden an und man merkt, dass er doch Gefühle für die sture Dawn hat.
    Nach einigem Hin und Her scheinen sie auch endlich ihr Glück genießen zu können – bis Julien das Tagebuch von Dawns toter Mutter in seinem Haus entdeckt und ein Familiengeheimnis ans Licht kommt, dass für das Paar lebensgefährlich ist…



    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich erst einmal froh, dass die Sprache angenehm und flüssig daher kommt. Einmal in das Buch eingetaucht, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Gerade zu Beginn werden erfahrene Leser des Vampir-Genres einige Parallelen zu einer gewissen andern Buchreihe feststellen können, allerdings fand ich das nicht schlimm. Im Gegenteil: Ich war unglaublich neugierig darauf, ob Lynn Raven es in „Der Kuss des Dämons“ schaffen würde die Geschichte noch in eine andere Richtung zu lenken, oder ob es bei einer „Kopie“ der wohl bekanntesten Vampir-Romanze der letzten Jahre bleibt. Meine Befürchtungen waren ganz und gar unbegründet!
    Zunächst einmal fand ich die Charaktere weitaus interessanter als ich erwartet hatte. Dawn ist kein tollpatschiges, verliebtes Naivchen, sondern wirkt ganz authentisch reif und klug. Sie ist zwar auch stur und von „Liebe“ zu sprechen, geht ihr leicht über die Lippen… aber mit 17 ist das nun mal so. Auch Julien ist vielschichtig und obwohl man in diesem ersten Band der Trilogie noch nicht allzu viel über ihn erfährt, so hat er mich zumindest neugierig gemacht, sodass ich hoffe in den Folgebänden mehr über ihn erfahren zu können.
    Furchtbar gefreut habe ich mich auch darüber, dass die Geschichte sich letztendlich in eine ganz andere Richtung entwickelte, als gewisse andere (erwähnte) Vampirbücher es tun. Weder ist die Geschichte kitschig (Gott sei Dank kein Gesülze!), noch hat man als Leser das Gefühl bereits nach dem 1. Band alles Wissenswerte über die Figuren und die Handlung zu kennen. Dawns Familiengeschichte, die letztendlich die Story vorantreibt, gibt noch immer viele Rätsel auf und hat großes Potenzial für die Fortsetzungen.


    Grob zusammengefasst: Eine schöne Geschichte, die sich erstaunlich gut entwickelt, dabei leicht zu lesen ist und (lese)hungrig auf die Fortsetzungen macht! Für alle Fans von Vampiren, Fantasy und Romantik absolut empfehlenswert!

  • Ein nettes Buch für zwischendurch. Für mich leider zu viele Zufälle und ich habe mir vieles halt denken können. Auch die Geschichte zwischen Dawn und Julien ging mir ehrlich gesagt viel zu schnell, was mich irgendwie ein bißchen störte.
    Aber ich will mal nicht so viel meckern :lache Dafür, dass es ein Jugendroman war, habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt!

  • Inhalt in eigenen Worten:
    Seit die Eltern der 17-jährigen Dawn Warden bei einem Raubüberfall getötet wurden, lebt sie mit ihrem Onkel, dem steinreichen Industriellen Samuel Gabbron, in der Kleinstadt Ashland Falls und geht auf die Montgomery Highschool. Als sie einen neuen Mitschüler in der Klasse bekommen, sind alle weiblichen Schülerinnen von dem dunkelhaarigen Schönen mit der hellen Haut wie gebannt. Und Julien DuCraine nutzt dies aus, denn er hat eine Freundin nach der anderen und serviert diese nach kurzer Zeit ab.
    Als der Schönling seine Aufmerksamkeit der dunkelblonden Dawn zuwendet, ist sie sehr überrascht und kann dies gar nicht glauben. Und immer wieder findet sich der Teenager in Juliens Nähe wieder und er rettet Dawn sogar das Leben, indem er sie vor einer herabfallenden Vorhangstange im Theaterhaus bewahrt. Immer mehr fühlt sie sich zu dem unnahbaren DuCraine hingezogen, doch der will sie nicht in seiner Nähe haben, denn er verbirgt ein dunkles Geheimnis...



    Meine Meinung:
    Anfangs waren die Parallelen zu Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe schon erschreckend: Die Story spielt in Ashland Falls (einem Kaff mit umliegenden Wäldern), eine der Hauptpersonen zieht neu zu und hat auffallend bleiche Haut (na, was wird das wohl für ein Dämon sein?), außerdem lernen sie sich in der Highschool kennen.


    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und besonders Julien hat es mir angetan. Denn während er einerseits gefährlich und sehr cool erscheint, hat er andererseits auch eine mitfühlende Seite. Während Julien als Schönheit dargestellt wird, ist Dawn ein ganz normales Mädchen mit einigen Macken. Die Ähnlichkeit mit Bella und Edward ist sehr frappierend. :( Die Nebencharaktere wie z.B. Dawns Leibwächter Simon oder Dawns Freunde bleiben eher im Hintergrund und fallen nicht weiter auf.


    Zwischendurch werden immer wieder Passagen von einer unbekannten Person (in kursiver Schrift) geschildert, wo man lange nicht weiß, wer dieser Erzähler sein könnte - doch erst ganz zum Ende klärt sich dessen Identität auf.


    Erzählt werden die rasanten Ereignisse aus der Sicht von Dawn. Die Ich-Erzählerin tappt bezüglich Julien und seiner Fähigkeiten lange im Dunklen und man fragt sich, warum er sie immer wieder auf Abstand hält. Dieses Rätsel löst sich natürlich auf und dadurch versteht man dann auch das "Warum"...


    Im Laufe der Handlung entfernt sich der Plot immer mehr von der Twilight-Saga und wartet mit neuen Ideen und überraschenden Wendungen auf. Hin und wieder wirkt die Geschichte etwas unrealistisch, aber schließlich handelt es sich ja auch um eine Fantasy-Geschichte mit einem Hauch Romantik. ;-)


    Ab dem ersten Drittel des Jugendbuchs gewinnt die Geschichte so richtig an Fahrt und wird immer spannender. Mit zunehmender Seitenanzahl fällt es einem auch sehr schwer, das Buch zur Seite zu legen und man fiebert mit Dawn und Julien richtig mit. Allerdings endet der Roman mit einem offenen Ende, was aber nicht so schlimm ist, da es mit "Das Herz des Dämons" weitergeht.
    Der Schreibstil ist durchwegs flüssig und jugendgerecht, was einem das Lesen leicht macht. Wie schon erwähnt, gewinnt die Geschichte erst ungefähr ab Seite 100 richtig an Drive und wirkt danach aber richtig süchtigmachend...


    Fazit:
    Als Auftakt einer Jugend-Fantasy-Trilogie wartet "Der Kuss des Dämons" mit interessanten Charakteren, einer abgekupferten Story und einigen Überraschungen auf. Dafür verleihe ich 7 Punkte und freue mich auf die Fortsetzung "Das Herz des Dämons".

  • Meine Gedanken zu dem Buch passen fast exakt zu der Rezi über mir...^^


    Ich hab das Buch innerhalb eines Tages gelesen. Hier mein Eindruck.


    Story.
    Naja, seien wir ehrlich. Es ist das übliche klischeebeladene HighSchool-Teenie-Vampir-Drama, das man mittlerweile schon zu Genüge kennt. Und dennoch - nach einem sehr unspektakulären Einstieg und als ich schon mit dem Gedanken spielte, das Buch als Twilightkopie wegzulegen, hat es mich nach dem ersten Dritten total gepackt. Ja, auch bis dahin ist noch nicht viel Neues aufgetaucht, aber die Story nimmt einfach an Fahrt auf. Im letzten Dritten sind wir dann in einem komplett anderen Plot als bei Twilight und spätestens hier konnte ich verstehen, dass mache Leser es gar nicht mehr mit der Reihe vergleichen mögen.
    Wenn man allerdings nicht ganz so naiv ist wie Dawn, kann man schon recht früh das Ende und vor allem ihre Rolle darin vorhersehen...auch wenn eine Überraschung dabei war, mit der ich so nicht gerechnet habe.


    Charaktere.
    Die Hauptcharaktere sind Bella und Edward...äh, Entschuldigun, Dawn und Julien, die zugegebenermaßen nicht ganz so schusselig und nicht ganz so perfekt sind wie ihre Vorbilder, denen aber nichtsdestotrotz extrem ähneln. Wie schon oben von Sabine erwähnt, mochte ich auch vor allem Julien mit seiner außergewöhnlichen Vergangenheit, die leider ein bisschen schnell abgehandelt wird. Aber es folgen ja noch 2 Bände.
    Alle anderen Charaktere übernehmen leider nur Statistenrollen, was bei einigen sehr schade ist. Ich hätte gerne mehr über Simon oder Vlad erfahren, aber vor allem Letzterer wird mit Sicherheit noch auftauchen.


    Schreibstil.
    Gefällt mir seeeehr gut. Das war schon der größte Pluspunkt beim "Spiegel von Feuer und Eis" und so war es auch hier. Die Autorin schreibt ansprechend und vor allem nicht so mega kitschig wie es schon mal der Fall sein kann. Ich hab das Buch wortwörtlich in einem Rutsch gelesen. Hat Spaß gemacht.


    Fazit.
    Wie gesagt, vor allem in den ersten 2/3 hat es mich start an Twilight erinnert, manche Szenen sind ja sogar fast identisch (Julien rettet Dawn im Theater - Edward Bella auf dem Parkplatz; Dawn/Bella recherchieren beide Vampire im Internet; das "Dreieck" mit Neal/Mike...).
    Trotzdem hat mich das Buch sehr unterhalten und vor allem das Ende hat einiges wettgemacht, auch wenn viele Aspekte vorhersehbar waren.
    Teil 2 wird sich durch die abweichende Story sicherlich wesentlich selbstständiger entwickeln, worauf ich mich schon sehr freue. Es liegt schon bereit und ich werde damit heute Abend oder morgen anfangen.


    7 Punkte von mir, für einen gelungenen Trilogieauftakt.

  • Total begeistert von Der Kuss des Kjer und Blutbraut kam ich nun endlich auch dazu, Der Kuss des Dämons zu lesen.
    Ich muss vorab sagen, dass ich nicht viel von klischeehaften Teenie-Romanzen halte. Noch weniger von Teenie-Vampir-Romanzen. Zusätzlich las ich auf mehrere Seiten, dass dieses Buch eine "billige Nachmache von Twilight" sei, was auch nicht unbedingt dazu beitrug, dass ich das Buch sofort lesen wollte. Trotzdem war ich neugierig, da mir die anderen Bücher von Lynn Raven sehr gut gefallen hatten - und wieder einmal konnte ich das Buch nicht mehr weglegen; ich habe es gestern in einem Zug durchgelesen.


    Was die Parallelen zu Twilight angeht - ja, sie sind vorhanden. Einzelne Sätze kamen mir sogar identisch vor, doch abgesehen von der Beziehung der beiden, geht das Buch in eine andere Richtung.
    Die Charaktere sind schön dargestellt, die Sprache flüssig und unterhaltsam und die Handlung spannend - was will man mehr?


    Was ich anfangs bloß (wie bei Ravens anderen Büchern, vor allem denk ich gerade an Der Kuss des Kjer) sehr irritierend fand, waren die kursiven Textstellen, in denen man erahnen konnte, worum es sich handelte, man aber tatäslich erst nur vermuten konnte.
    Und, während man als Leser schon nach einigen Seiten Bescheid weiß, was mit Julien los ist - wieso brauchte Dawn so lange? Wenn man mit so etwas konfrontiert wird, ist man doch nicht so naiv?..


    Von mir 8 von 10 Punkten, da es mir sehr gut gefallen hat und ich es nicht mehr weglegen konnte, aber es mich auch nicht wirklich umgehauen hat.

    Destiny is for losers. It's just a stupid excuse to wait for things to happen instead of making them happen.


    -inaktiv-