Weiberabend von Joanne Fedler

  • Zu dem Buch gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Ich hab das Buch jetzt übers Wochenende gelesen. Nachdem ich zuletzt fast ausschließlich Krimis und Thriller gelesen habe, brauchte ich einfach was Leichtes zum Schmunzeln und einfach so weglesen. Am Anfang war ich auch etwas verwirrt und mußte immer wieder zu den Steckbriefen der Frauen zurückblättern. Ab der Mitte des Buches etwa hat sich das dann gegeben.


    Ich bin auch der Meinung, dass Frauen ohne Kinder dieses Buch wohl nicht mögen werden, weil es eben hauptsächlich um die Mutterrolle dieser Frauen geht. Um die Karrierefrau Liz, die die Verantwortung für ihre Kinder auf ihr Kindermädchen Lily abschiebt. Um Helen, die in der Rolle als Vollzeitmama aufgeht. Um die Übermutter Tami, die ihre Kinder absolut perfekt ernähren und erziehen will... Ich hab mich in vielen Sachen wiedergefunden z. B. in dem Kampf Job und Kinder unter einen Hut zu bringen. Es sind 8 ganz unterschiedliche Frauen, die ohne ihre Kinder wohl nie zu dieser Gruppe zusammengefunden hätten und keine Freundinnen geworden wären. Ich denke, auch das kennt jede Mutter, dass sie "Freundschaften" schließt zu den Müttern der Spielkameraden ihrer Kinder, die dann aber wieder wechseln, wenn das Kind in eine neue Phase kommt. In der Zeit als mein Sohn in die Mutter-Kind-Gruppe ging, waren es andere "Freundinnen" als jetzt im Kindergarten und später in der Schule wird es wohl wieder wechseln.


    Es war für mich ein zum Teil witziges Buch, in dem ich zum Teil mich oder andere Frauen wiedergefunden habe.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend"Talberg 1935" von Max Korn

    Ich höre "Mein Leben in deinem" von Jojo Moyes

    SuB: 163

  • Ich habe mich vom Klapptext dieses Buches einlullen lassen und dachte eigentlich das es recht spannend werden würde und vor allem dachte ich nicht das es ausschließlich um Schwangerschaften, Kinder und Ehemänner geht. Dafür habe ich 8,95 € bezahlt :yikes. Lieber hätte ich das Geld investiert und wäre mit meinen Freundinnen mal wieder ins Cafe gegangen, da hätte es sicherlich mehr Spaß gegeben.


    4 von 10 Punkten

  • Zitat

    Original von ODYS
    Ich habe mich vom Klapptext dieses Buches einlullen lassen und dachte eigentlich das es recht spannend werden würde und vor allem dachte ich nicht das es ausschließlich um Schwangerschaften, Kinder und Ehemänner geht. Dafür habe ich 8,95 € bezahlt :yikes. Lieber hätte ich das Geld investiert und wäre mit meinen Freundinnen mal wieder ins Cafe gegangen, da hätte es sicherlich mehr Spaß gegeben.


    4 von 10 Punkten


    :yikes Das hört sich ja nicht so toll an. Bei mir liegt es noch af dem SUB.

  • Also ich muss sagen, dass ich das Buch zwar auch nicht so gut fand wie gehofft, aber schlecht fand ich es auch nicht.
    Direkt bei der Widmung wird ja eigentlich schon deutlich, dass es hier hauptsächlich um das Mutterleben geht.
    Und auch wenn ich keine Kinder habe, so fand ich es doch sehr interessant, mal Insiderinformationen darüber zu bekommen (auch wenn das Buch mich ehrlich gesagt in der Meinung bestätigt hat, dass ich besser keine Kinder bekommen sollte ^^). Die Frauen reden über alles, stressige Zeiten, Kindergeburtstage, Sehnsucht nach Sex, sogar das Tabu-Thema "Frauen, die ihre Kinder umbringen" kommt auf den Tisch. Und trotzdem gibt es immer was zu lachen.


    Ich weiß nun noch mehr zu schätzen, was meine Mutter alles für mich getan hat.


    Zusätzlich gefallen hat mir dia ausgeprägte Liebe der Autorin zum Essen und Kochen. Da ich selber sowohl gern koche als auch esse und nicht viel von Diäten halte, fand ich diesen kleinen Aspekt zusätzlich gut.

  • * von 5 Sternen


    Tolles Cover! Das ist aber auch schon Alles! Ich habe es nach 150 Seiten abgebrochen. Es war nicht ein Stück lustig und langweilig geschrieben ist es auch noch.
    Ist die Lesezeit leider nicht wert.

  • Meine Meinung:


    Weiberabend dreht sich um acht junge Mütter, die schon seit Jahren Freundinnen sind. Sie schmeißen eine Pyjamaparty, Alkohol, viel Essen, aber vor allem keine Kinder. Einige der intimsten Geheimnisse werden enthüllt und stellte die Freundschaft der Frauen auf die Probe.


    Joanne Fedler schreibt im Buch über Joanne Fedler. Richtig, ein Roman über sich selbst, was ich am Anfang reichlich irritierend fand, wenn man diese Tatsache aber nicht weiter beachtet, bekommt man eine Geschichte von acht (teilweise) Vollzeitmüttern geliefert die (in einzelnen Fällen) in ihrer Mutterrolle aufgehen, sich darüber beschweren und teilweise ordentlich über ihre Kinder ablästern, die sich alle im Rahmen 3 – 7 Jahren bewegen. Die größeren werden nicht erwähnt, sind ja auch schon stubenrein. ;)
    Grundsätzlich muss ich sagen, dass mich Weiberabend wirklich sehr an einen Erziehungsratgeber erinnert, hat man nicht viel mit Kindern am Hut, könnte es problematisch sein, wirklich Gefallen an diesem Roman zu finden. Gut geschrieben ist er, und durchaus leicht zu lesen, die Thematik ist aber eher schwierig, weil sich wirklich alles um das Muttersein dreht und es kaum andere Themen gibt.
    Ein Satz im Roman trifft es ziemlich genau auf den Punkt:
    Die Zeit ist gekommen, der Welt die Wahrheit zu sagen. Nämlich dass jemand, der selbst keine Kinder hat, nicht mal ansatzweise erahnen kann, wie schwer es ist, Mutter zu sein.
    Passt für meinen Geschmack zu diesem Roman (Achtung, Klischee!) wie die Faust aufs Auge. Kinderlose Frauen, oder jene, die nicht allzu viel Zeit mit Kindern verbringen und jede Phase mitmachen, denen würde ich dieses Buch nicht empfehlen, von dem ganzen Muttergesabbel langweilt man sich leider ziemlich schnell.


    Während des gesamten Romans hatte ich kaum das Gefühl, dass die acht Ladies wirklich enge Freundinnen waren. Das wurde zwar öfter betont, aber teilweise kamen mir die Gespräche wirklich wie ein großes Konkurrenzdenken vor. Helen und Joanne empfand ich als ziemlich dicke Freundinnen und der Rest war für mich irgendwie mehr Randfigur...


    Genauso unspektakulär ist auch das Ende: Sie gehen eben einfach nach Hause zu ihren Kindern und Ehemännern. Das Nachwort hat mich an diesem Buch tatsächlich besonders berührt (bis auf die Tatsache, dass ich nicht verstehe warum eine junge Mutter ausgerechnet einen Roman über einen Abend mit ihren Freundinnen schreiben muss).

    HOPE AND PRAY THAT YOU'LL NEVER NEED BE BUT REST ASSURED
    I WILL NOT LET YOU DOWN. I WALK BESIDE YOU BUT YOU MAY
    NOT SEE ME; THE STRONGEST AMONG US MAY NOT WEAR A CROWN.


    SUB = 142

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von khymych ()

  • Dieses Buch habe ich eben als Hörbuch, gesprochen von Nana Spier gehört und nach etwa der Hälfte abgebrochen.


    Zwar bin ich selbst Mutter, aber dieses Buch in dem es zu 95 Prozent um die Kinder und deren Befindlichkeiten ging, hat mich einfach nur genervt. Das mochte ich schon früher auf den Spielplatzbänken nicht, wenn Frauen absolut kein anderes Thema mehr hatten als Windel - und Breimarken, Kinderkrankheiten usw ....