'In 80 Tagen um die Welt' - Kapitel 31 - 37

  • Das Ende hatte ich noch in Erinnerung, gab also keine Überraschung her.
    Das Fogg Fix auch noch Geld gibt :rolleyes
    Das Buch hat mir gefallen,ich würde gern mehr von Verne lesen, wenn auch nicht sofort.
    Vielleicht wieder in einer Leserunde ?

  • Die ungewöhnliche Schlittenfahrt war cool, das könnte ich mir vorstellen, allerdings muss es ja saukalt gewesen sein.


    An das Ende konnte ich mich auch erinnern. Ich hab auch noch den Anhang gelesen und weiss jetzt auch warum mir die Reihenfolge so komisch vorgekommen ist: Die Geschichte ist als Fortsetzungsgeschichte in einer französischen Tageszeitung erschienen, das fand ich jetzt irgendwie sehr witzig. Die Leute werden sich gedacht haben: "Der Autor" hat sie nicht mehr alle" :pille


    Mir hats auch gefallen und wir könnten tatsächlich mit einem weniger bekannten Roman wieder mal eine LR machen.

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  • Das Ende war für mich auch wenig überraschend - weil DTV (in seiner ansonsten sehr liebevoll ausgestatteten Ausgabe) im ersten Satz des Klappentextes die Pointe verrraten hat. :rolleyes
    Einiges hat sich in den letzten Kapiteln wiederholt, so dass der Text etwas schematisch wirkte.
    Dennoch insgesamt ein gutes, kurzweiliges Buch.

  • Auf den Faustschlag hab ich nur gewartet! Jaja, Fogg birgt doch immer wieder noch Überraschungen - das er mal boxen gelernt hat... :rofl
    Aber irgendwie tut Fix mir Leid. Jagt den Falschen um die ganze Welt. Trottel.

  • Tja, Fogg kann eine ganze Menge: Boxen, ein Schiff steuern, sich duellieren,... frag mich wo so einer das lernt, der tagtäglich nur abläuft, wie eine Maschine.
    Hab das Buch ja vor Jahren schon mal gelesen, deshalb war das Ende für mich auch nicht wirklich überraschend. Aber ich fands gut, dass ich durch das intensivere Lesen auf so viele kleine Details gestoßen bin, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Mir hats echt Spaß gemacht.


    LG Antje

  • aber am Ende hats ja hingehauen. Ich glaube er hat ja damit gerechnet auf der Reise die 20.000 Pfund loszuwerden. Natürlich wird er die auch los, wenn er das einmal so eingeplant hat - ist ja schließlich Mr. Fogg ;-)
    Was mich ein bisschen irritiert hat, war die ständige Vermischung der drei Währungen Pfund, Francs und Dollar.


    LG,
    Antje

  • Ich bin nun fertig mit dem Buch, und den letzten Abschnitt fand ich schon noch mal spannend!
    Ich habe so mitgefiebert, dass sie es schaffen, auch wenn ich ja eigentlich gewusst habe wie es ausgeht!!
    Die Schlittenfahrt mit diesem komischen Schlitten mit Segel fand ich interessant. Gibt es so ein Gefährt wohl in echt?? Es muss aber furchtbar unbequem und kalt darauf gewesen sein!
    Und Fogg hat mich auch mal wieder überrascht, als er das Schiff einfach gekapert hat und den Kapitän in der Kabine einsperren lässt. Das er selber früher mal Kapitän war hätte ich ihm nicht zugetraut.
    Auf jeden Fall gewinnt er seine Wette und bekommt noch eine Eherfrau mit dazu.
    Mir hat es richtig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Es war für mich das erste Buch von Jules Verne. Aber der Stil und die Sprache waren wirklich nicht schwer oder kompliziert. Deswegen kann ich mir durchaus vorstellen noch mal etwas von ihm zu lesen.

  • Ich habe das nicht so verstanden, dass er früher selber Kapitän war. Ich dachte, das sei nur wieder eine Anspielung auf seine Allrounder-Qualitäten.. :grin


    Mich hat gestört, dass er Fix erst eins auf die Nase gibt und dann aber wieder sein Geld zum Fenster rausschmeißt..unter anderem bekommt ja auch der Detektiv was von ihm. Nee, das war mir zu unglaubwürdig.
    Und die plötzlich so feurige Liebeserklärung für Aouda war auch nicht meins.


    Aber ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war kurzweilig und unterhaltsam und auch bei mir der erste Verne. Zwei weitere stehen aber schon in meinen Regalen, die werden bestimmt auch noch gelesen. Vielleicht wieder in einer Leserunde?


    20.000 Meilen unter dem Meer steht schon in der Auswahl der Klassikerleserunden, vielleicht könnte man die anderen da ja auch noch aufnehmen wenn Interesse besteht.

  • Zitat

    Original von Schwarzes Schaf


    Aber ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war kurzweilig und unterhaltsam und auch bei mir der erste Verne. Zwei weitere stehen aber schon in meinen Regalen, die werden bestimmt auch noch gelesen. Vielleicht wieder in einer Leserunde?


    20.000 Meilen unter dem Meer steht schon in der Auswahl der Klassikerleserunden, vielleicht könnte man die anderen da ja auch noch aufnehmen wenn Interesse besteht.


    Ich hätte auf jeden Fall auch Interesse an einer weiteren Leserunde mit einem Buch von Verne.
    Ich habe mir ja "Die besten Werke von Jules Verne" auf meinen Tolino geladen. Da ist dann auch "20.000 Meilen unter dem Meer" dabei und auch noch " Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "Reise von der Erde zum Mond". :wave

  • Das Ende fand ich ja mal richtig toll!
    Ich wusste vorher nicht wie es ausgeht und war total überrascht, als die zwei zu spät in London ankommen, damit hatte ich nicht gerechnet!
    Sie waren dann ja doch noch pünktlich (und haben es noch grade rechtzeitig gemerkt :lache) aber die Überraschung war echt gelungen!


    Zitat

    Original von Schwarzes Schaf
    Mich hat gestört, dass er Fix erst eins auf die Nase gibt und dann aber wieder sein Geld zum Fenster rausschmeißt..unter anderem bekommt ja auch der Detektiv was von ihm. Nee, das war mir zu unglaubwürdig.
    Und die plötzlich so feurige Liebeserklärung für Aouda war auch nicht meins.


    :write fand ich auch beides zu unglaubwürdig

  • Mir hat das Buch auch gefallen! Zwar liest es sich anders als "moderne" Bücher, aber es war überwiegend kurzweilig und unterhaltsam. Vor allem auch mal was anderes! Leider habe ich ziemlich lange dafür gebraucht, ich hoffe, ein paar sind trotzdem noch dabei!


    Was mich mittlerweile vollends verwirrt ist die Sache mit dem verlorenen Tag. :gruebel Der Plot ist toll, keine Frage, aber ich kann es nicht so ganz nachvollziehen. Jetzt hab ich mir zwar schon ein paar Infos in Wikipedia durchgelesen und theoretisch verstehe ich das System ja auch - aber die Umsetzung fehlt! Fogg war ja zum Zeitpunkt des Überquerens der Datumsgrenze bei 12 Stunden Zeitunterschied (früher) zur London-Zeit (darauf wurde ja extra nochmal hingewiesen). Und dann? Normalerweise müsste er sie doch m. M. n. wieder je eine Stunde zurückstellen, um in London wieder die "richtige" Zeit zu haben. Hat er sie stattdessen wieder je eine Stunde vorgestellt??? Kann mich bitte jemand aufklären!


    Ansonsten war der letzte Abschnitt ja nochmal sehr spannend! Ein Schiff zu kapern und dann auch noch zu verheizen! Auf sowas muss man erstmal kommen. Fogg als erfahrener Kapitän, der sein Schiff auch noch perfekt auf Kurs hält - das war mir auch zu übertrieben. Dagegen hat mir der Umgang mit Fix gefallen. Zunächst war Fogg völlig zu Recht sauer, später wird er wohl gemerkt haben, dass Fix ihm teilweise auch geholfen hat. Wobei diese Verhaftung ja schon sehr gemein war, damit hätte er auch noch bis London warten können! Aouda und Fogg heiraten, Passepartout bleibt wohl immer in ihren Diensten - was will man mehr? :-]


    Fogg hat aber großes Risiko gespielt. Entweder gewinnen oder alles verlieren. Das war schon sehr auf der Kante!

    „Aber das macht unser Leben aus, nicht wahr? Dass wir durch Begegnungen zu dem werden, was wir schlussendlich sind.“ Michael Düblin, Der kalte Saphir, Seite 263

  • Zitat

    Original von Lese-rina
    Mir hat das Buch auch gefallen! Zwar liest es sich anders als "moderne" Bücher, aber es war überwiegend kurzweilig und unterhaltsam. Vor allem auch mal was anderes! Leider habe ich ziemlich lange dafür gebraucht, ich hoffe, ein paar sind trotzdem noch dabei!


    Ich bin zwar schon etwas länger mit dem Buch durch, aber ich lese trotzdem immer noch die Beiträge zu der Leserunde mit! :wave
    Das mit dem verlorenen Tag habe ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz kapiert. Sie sind ja nach Osten gereist, also wurde die Zeit immer vorgestellt. Und dann müssen sie praktisch die Uhren auch nach der Datumsgrenze weiterhin fälschlicherweise vorgestellt haben, oder??? :gruebel
    Ich habe schon immer beim Wechsel von Sommer - auf Winterzeit Probleme ob die Uhr nun vor oder zurückgestellt wird. :grin

  • Das ist schön von dir und ich weiß, es gibt auch noch andere, die schon fertig sind, aber noch mitlesen! Danke dafür! :knuddel1


    Das mit den Uhren habe ich genauso vermutet, wie du auch schreibst. Vielleicht kann uns beide ja noch jemand aufklären :-]. Die Sommer- und Winterzeit habe ich mittlerweile zumindest soweit intus, dass ich weiß ob vor oder zurück. (Frühjahr = eine Stunde weg also zurück, Herbst = eine Stunde länger schlafen :chen ). Aber am nächsten Tag muss ich dann schon wieder nachdenken, was jetzt die "andere" Zeit wäre.

    „Aber das macht unser Leben aus, nicht wahr? Dass wir durch Begegnungen zu dem werden, was wir schlussendlich sind.“ Michael Düblin, Der kalte Saphir, Seite 263