'Krieg und Frieden' - Band 2, Teil 3 - Kapitel 01 - 13

  • Na, das ging jetzt aber schnell mit Andrej. Und schwupps ist er Abteilungsleiter der Legislativ=Kommission und arbeitet an den Personenrechten. Mal sehen, ob er die Sache beschleunigen kann.


    Bei Speranskij musste ich kurz an ein Vampier denken. Ich bin gespannt, inwieweit er noch in der Geschichte vorkommen wird. Er scheint ein Guter zu sein.

    Sasaornifee :eiskristall



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    "Wer seid ihr und was wollt ihr?" - Die unendliche Geschichte - Michael Ende

  • In Kapitel VII hält Pierre eine Rede vor den Mitgliedern der Freimaurer. Da stecken einige gut gemeinte Punkte drinnen, wie z.B. 'ohne Gewalt' die Dinge zu ändern.


    Ich habe schon sehr oft darüber nachgedacht, ob es möglich ist, Dinge ohne Gewalt zu ändern. Im ersten Moment denke ich, der Unterschied liegt darin, dass sich mit Gewalt die Dinge schneller ändern lassen als ohne Gewalt.


    Jetzt sitze ich hier schon wieder minutenlang und denke nach über Krieg, und die Art der Kriege. Und was es bringt. Je mehr ich darüber nachdenke, umso komplizierter wird es. Schade, dass die Wissenschaft noch keine Lösung gefunden hat. Oder ich weiß nicht, dass es sie gibt. Manchmal denke ich, ich will Geschichte und Politik etc. studieren, nur um eine Lösung in dem riesigen Problem zu finden. Und dann denke ich wieder an Naturkatastrophen, die vielleicht kommen werden oder 'Lösungen verschieben nur die Probleme'... Seufz. Wenn da mal nicht gute Laune aufkommt.



    Kapitel VIII:

    Pierre lebt wieder mit seiner Frau zusammen. Da hat er aber schnell nachgegeben. :lache Na dann, auf ein Neues!

    Sasaornifee :eiskristall



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    "Wer seid ihr und was wollt ihr?" - Die unendliche Geschichte - Michael Ende

  • Ja, schon erstaunlich, dass sogar die Möglichkeit einer Heirat von Napoleon mit einer Schwester Alexanders da ist. Aber so ist Politik nun mal, was man ja auch manchmal z.B. bei Koalitionsverhandlungen sieht. Erst Krieg, dann Frieden (usw.).


    Das Problem der Kriege ist wirklich schwierig. Ich denke, der Mensch ist nunmal egoistisch, und solange das so ist, was ja auch ständig "Mini-Kriege" im Kleinen verursacht, wird es auch im großen Maßstab immer Kriege geben. Wenn eine Regierung sich gedrängt fühlt, etwas zu tun, und es ohne Gewalt nicht zu gehen scheint, sagt man sich eben: 'Keine Gewalt ist auch keine Lösung'. Aber sorry, ich möchte nicht noch mehr schlechte Laune verbreiten.


    "In dem Salon der Gräfin Besuchowa empfangen zu werden galt als eine Art von urkundlichem Beleg dafür, dass man ein Mann von Geist sei."


    Steht dieser Salon noch? Ich glaube, ich muss auch mal versuchen, dort empfangen zu werden, auch wenn meine Chancen da schlecht stehen. Ebenfalls eher nicht dort empfangen wird wohl die Natascha Münchhausowa:


    " 'Nun, siehst du wohl? So möchte ich niederkauern, siehst du wohl, so, und die Hände unter den Knien zusammenlegen, fest, so fest wie möglich, ganz eng und straff, und dann möchte ich losfliegen. Sieh mal: so!'

    'Hör auf! Du wirst noch fallen!' " :--)

  • " 'Nun, siehst du wohl? So möchte ich niederkauern, siehst du wohl, so, und die Hände unter den Knien zusammenlegen, fest, so fest wie möglich, ganz eng und straff, und dann möchte ich losfliegen. Sieh mal: so!'

    'Hör auf! Du wirst noch fallen!' " :--)

    Die Stelle finde ich merkwürdig. Ich kann damit nichts anfangen.

    Zum einen, weil ich nicht weiß, was sie da eignetlich sagt und zum anderen geht es mir in etwa so, so wie du dir nicht vorstellen kannst, wie Dennisow tanzt.


    Ich bin hier jetzt auch durch.


    Also, ich habe schon etwas geschrieben hier, aber so richtig klar ausdrücken kann ich mich nicht. Deshalb habe ich es wieder gelöscht. Ich kann nur so viel sagen: Ich fange an, Andrej und Peter zu vergleichen. Das ist mir ab einem gewissen Punkt erst deutlich geworden, dass ich das vielleicht mal machen sollte.

    Zitat

    [...]ein rechter Maurer müsse ein eifriger Mitarbeiter am Staatswesen sein[...]

    Mir kam der Gedanke, dass Tolstoi da eine 'Botschaft' hineingesteckt hat zwischen den unterschiedlichen Wegen Andrejs und Peters. Bzw. dass man da mal darüber nachdenken sollte. Aber ich erkenne sie noch nicht. Die kann man wahrscheinlich erst am Ende der Geschichte sehen.


    Ich finde interessant, wie Peter manchmal richtig unsympatisch beschrieben wird. Also, ich glaube, er soll bei den Lesern keine Sympatiepunkte gewinnen, habe ich manchmal den Eindruck. Geistig oder interllektuell kommt er positiv rüber. Aber wenn sein Verhalten beschrieben wird, denke ich manchmal, ...naja...

    Sasaornifee :eiskristall



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