Mein Sommer neben an von Huntley Fitzpatrick ab 12 Jahren

  • Kurzbeschreibung
    Erscheinungstermin: 9. April 2013
    Ein warmherziger, sonnendurchfluteter Roman über die erste große Liebe.


    Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter verabscheut: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeitlang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft , muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen …


    Über den Autor
    Huntley Fitzpatrick wuchs in einem kleinen Küstenort in Connecticut auf, der die Vorlage für den Ort Stony Bay in Mein Sommer nebenan lieferte. Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden. Nach dem Universitätsabschluss arbeitete Huntley Fitzpatrick in verschiedenen Berufen, unter anderem in einem akademischen Fachverlag und als Lektorin bei Harlequin. Heute lebt die sechsfache Mutter in Massachusetts und widmet ihre gesamte Zeit dem Schreiben.


    Meine Meinung:
    An diesem Buch sind zwei Dinge schrecklich! Der Titel, der in keiner Weise zum Inhalt passen will und furchtbar banal wirkt und das Cover. Keins von beidem hätte mich dazu bewogen dieses Buch lesen zu wollen. Es wirkt langweilig und nicht besonders hübsch. Ich habe es lediglich gelesen, weil es mir von einer die es wissen muß ganz dringend ans Herz gelegt wurde, als ein absoluter Geheimtipp. Der war es dann letztlich auch, denn dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen, ich hoffe daher, daß dem Buch vor dem Erscheinungstermin in 2 Wochen noch ein angemessenes Äußeres und ein ordentlicher Titel verpasst wird, hoffen darf man ja....
    Diese Buch ist nämlich nicht banal, wie der Titel und auch der Klappentext, der mir ebenfalls nicht wirklich zusagt, vermuten lassen, sondern tiefgehend, intensiv und schön. Die Sprache wechselt von locker leicht und lustig rasend schnell zu tief betrübt und traurig und das ganz ohne zu melodramatisch zu werden oder gar zu übertreiben. Sam und Jase wachsen dem Leser ans Herz, sie haben alle wunderbar alltägliche Problemchen um die sich ihre kleine Welt dreht. Sie finden zueinander, lassen sich vorsichtig verliebt aufeinander ein und die Autorin findet auch hier herrlich treffende Worte, diese Teenagerliebe zu beschreiben. Der Haushalt der Garrets wird beschrieben und als Leser ist man dabei, wenn klein Patsy ihre volle Windel schwingt und freudestrahlend KACKA kräht oder der sensible kleine George mal wieder wissen will, wie gefährlich so ein schwarzes Loch denn nun wirklich ist, man kann die Heiterkeit und Freude in diesem Haus regelrecht aus jedem Satz heraus fühlen und selbst als dann diese heitere kleine Welt zusammen zu brechen droht, wird nicht etwa die Moralkeule ausgepackt, sondern die Autorin behält auch hier ihre leicht Art und ihre wohlgewählten Worte bei und überzeugte mich auch hier mit der Lösung des Problems und ihren Figuren, die hier genauso handelten, wie es zu ihnen paßte und deren Entwicklung man erfreut miterleben konnte.


    Fazit: Ein wirklich schönes Buch, das weit mehr ist als die Liebesgeschichte zwischen Nachbarskindern aus unterschiedlichen Welten, als die es vermarktet werden soll. Wirklich toll zu lesen, zum Lachen und zum Weinen.

  • Zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Straßenseite die Garretts, eine Großfamilie mit acht Kindern wie sie im Buche steht. Auf der anderen Seite die Reeds, die das komplette Gegenteil sind. Doch so verschiedenen sie auch sein mögen, gibt es etwas was sie zusammen bringt - Sam und Jase.


    Doch kann eine so junge Liebe auch über einen Sommer lang bestehen? Auch wenn sich alles ganz anders entwickelt als gedacht? Wenn man sich entscheiden muss zwischen den wichtigsten Menschen in seinem Leben? Zwischen Richtig und Falsch und dabei entscheiden muss, wo die Grenzen sind?


    "Mein Sommer nebenan" ist eine Herzerwärmende Geschichte, die mich so manches Mal hat seufzen lassen und mir einige sehr angenehme Lesestunden beschert hat.


    Die Geschichte um Sam und Jase ist genau richtig für die kalten Tage, um es sich gemütlich auf der Couch zu machen und einige sonnige Lesestunden zu verbringen. Huntley Fitzpatrick schreibt mit einer Leichtigkeit, die die Seiten nur so verfliegen lässt. Eine Leichtigkeit, die jedoch nicht oberflächlich ist, sodass es einfach Spaß macht dieses Buch zu lesen. Von der ersten Seite an habe ich gewusst, dass dieses Buch ein Wohlfühl-Buch wird. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören.


    Nicht nur die Geschichte an sich, sondern vor allem die wunderbaren und liebevoll heraus gearbeiteten Charaktere haben das Buch einfach auf den Punkt gebracht und mich die Welt vergessen lassen. Was habe ich es mir gewünscht, damals auch so einen Sommer nebenan erleben zu dürfen. Es ist eigentlich alles was das Leserherz begehrt vertreten. Und alles mit einem kleinen Sommerhauchgefühl, sodass man das Gefühl, welches sich beim Lesen entfaltet, einfach nur lieben muss und somit auch gleichzeitig das Buch.


    Und auch wenn der Titel vielleicht eine kleine, leichte Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen verspricht, bietet das Buch doch viel mehr. Ein Sommer hat nämlich nicht immer nur heile Welt und Sonnenstrahlen, sondern auch mächtige Gewitter. Gewitter, die dieses Buch erst richtig lesenswert machen und mich schon jetzt zu einem Fan der Autorin. Dies war mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Huntley Fitzpatrick für mich.


    Das Ende lässt keine Fragen mehr offen, was bei einem Einzelband natürlich sehr von Vorteil ist. Ich habe das Buch mit einem mehr als befriedigenden Gefühl zu geschlagen und war rundum zufrieden. Gerne mehr davon!


    Fazit:


    Eine sehr schöne und leichte Geschichte, ohne dabei oberflächlich zu sein. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und würde sie jedem, der gerne solche Bücher liest, empfehlen.


    Von mir 8 Eulenpunkte!

    Und manchmal ist ein Buch die Welt für mich!


    Mein Blog



    :lesend Laini Taylor - Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten



    Langzeitprojekte:
    Margaret George - Maria Stuart LR

  • Die 17jährige Samantha Reed, jüngste Tochter der Senatorin, wohnt schon seit über 10 Jahren neben den Garretts, der 10köpfigen Nachbarsfamilie, hat aber noch nie mit ihnen gesprochen, weil ihre konservative Mutter deren Lebensgewohnheiten nicht gutheißt. Eines Tages kommt sie jedoch mit Jase Garrett ins Gespräch, verliebt sich halb über Kopf in ihn und stellt fest, dass die Garretts eine wirklich nette, liebevolle und fürsorgliche Familie sind, die Samantha gerne wie selbstverständlich in ihrer Mitte aufnehmen. Klar, dass dies Samanthas Mutter nicht gefällt, aber das ist bald noch das geringste Problem …


    “Mein Sommer nebenan” habe ich zum größten Teil als richtiges Wohlfühl-Buch empfunden. Ab und an fühlte ich mich noch in die Sommer meiner eigenen Kindheit versetzt, in denen ich quasi bei den Familien meiner Freunden zu Gast war. Die Geschichte ist schön entspannend geschrieben, Huntley Fitzpatrick hat hier das Leben und vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen recht authentisch beschrieben. Leider ist ihm das bei den erwachsenen Protagonisten nicht ebenso gut gelungen, denn besonders die Samanthas Mutter fand ich doch schon recht monoton. Sie stellte das genaue Gegenteil der erwachsenen Garretts dar: die einen fürsorglich, liebevoll und einfach sympathisch, die Senatorin dagegen gefühlskalt und unsympathisch. Das war mir doch ein wenig zu viel schwarz-weiß-Malerei um echt zu wirken.
    Die Gefühlswelt von Samantha fand ich dagegen wundervoll gezeichnet.


    Die Geschichte an sich bietet auch mehr als nur eine Teenager-Liebesgeschichte. Es geht hier um Liebe, Freundschaft, Erwachsen werden und darum das richtige zu tun. Für Jugendliche eine wirklich empfehlenswerte Lektüre, ich habe diese Geschichte sehr genossen!

  • Die 7jährige Samantha lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter allein in einem Haus in einer kleinen Stadt. Das Haus nebenan steht leer, bis die Familie Garrett mit ihren fünf Kindern dort eines Tages einzieht. Für die ordnungsliebende Mutter von Sam sind die Garretts seit dem Tag ihres Einzugs tabu. Mit einer unordentlichen und chaotischen Großfamilie, die sich zudem noch vermehren wie die Karnickel,, möchte sie nichts zu tun haben und verbietet auch ihren Töchtern jeglichen Kontakt dorthin.


    Zehn Jahre später, Sam ist mittlerweile 17 und überlegt schon, auf welche weiterführende Schule sie gehen möchte, hat sich die Anzahl der Garrats auf acht Kinder und zwei Erwachsene erhöht.


    Sams Mutter strebt mittlerweile eine politische Karriere an. Als Senatorin wurde sie schon einmal gewählt und arbeitet jetzt auf eine Wiederwahl hin. Ihre Schwester Tracy ist – wie ihre Mutter- praktisch nie zu Hause. Die Sommerferien stehen an und Sams Mutter möchte die Mädchen beschäftigt wissen. Tracy verreist mit ihrem aktuellen Freund, so dass nur noch Sam beschäftigt werden muss. Diese Beschäftigung sieht dann so aus, dass Sam in einem Imbiss und bei einem Club als Rettungsschwimmer arbeiten soll. Sam hat nichts dagegen, denn allabendlich stiehlt sie sich auf das Dach vor ihrem Fenster und beobachtet heimlich die Garrats.


    Eines Abends jedoch klettert Jase Garrett das Blumenspalier hoch und setzt sich neben Sam auf das Dach. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft, die schließlich mehr wird und ehe sie es sich versieht, wird sie Teil der Familie Garrett. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Sam muss sich entscheiden.


    Sam bleibt zu Beginn des Buches sehr blass, aber nach und nach wird sie farbiger und lebendiger. Die Autorin versteht es, die Geschichte langsam, aber nicht langweilig zu erzählen, so dass man als Leser genug Zeit hat, die einzelnen Charaktere kennenzulernen und auch ihre jeweilige Situation zu verstehen. Auch bringt die Autorin wunderbar das Sehnen nach etwas auf den ersten Blick Unerreichbarem zum Ausdruck.
    Die Garrets sind sehr vielschichtig. Jase, George und Alice spielen eine größere Rolle und sie werden einem schnell sympathisch. Die anderen der Familie bleiben eher im Hintergrund. Lediglich die Eltern tauchen immer wieder auf und Sam scheint sie als Familienersatz zu nehmen, immerhin ist ihre eigene Mutter sehr viel unterwegs und kann sich nicht um Sam kümmern.


    In der Großfamilie geht es natürlich drunter und drüber. Es ist sehr chaotisch, aber trotzdem haben alle gute Laune, sind optimistisch eingestellt und das geht beim Lesen auch automatisch auf den Leser über. Gewiss gibt es auch Konflikte, Streitereien oder Geldsorgen, doch hier zeigt sich, dass eine Großfamilie zusammenhalten kann.
    Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Jase entwickelt sich langsam, was ich persönlich sehr gut fand. Immerhin ist Jase ein Garrett und Sam hat rund 10 Jahre lang immer wieder gehört, dass sie diese zu meiden habe. Auch ist es Sams erste richtige große Liebe. Dass beide daher vorsichtig sind und es langsam angehen lassen, ist logisch und nachvollziehbar.


    Auf rund 500 Seiten bekommt der Leser hier nicht nur einen Einblick in zwei völlig verschiedene Welten, er bekommt auch einen Blick über den Tellerrand. So erfährt er auch von den Sorgen und Nöten von Sams bester Freundin und ihrem Zwillingsbruder. Aber auch Sams Mutter taucht mit ihren Vorbereitungen zu ihre Wahlkampf immer wieder auf.


    Als das Schicksal schließlich zuschlägt, überschlagen sich die Ereignisse und man möchte als Leser wissen, wie sich Sam entscheidet und überlegt zeitgleich, was würde man selbst tun. Denn im Laufe des Buches wurde man unbemerkt selbst Teil der Großfamilie Garrett.


    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, doch bietet das Ende Potenzial für eine Fortsetzung und ich würde mich freuen, mehr von den beiden Familien lesen zu dürfen.
    Der Schreibstil ist flüssig, mitreißend und mit einigen witzigen Dialogen gespickt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Samantha. Insgesamt umfasst das Buch 53 Kapitel, die sich schnell und spannend lesen lassen.


    Fazit:


    Eine empfehlenswerte Sommerlektüre, bei der man abtauchen, sich wohlfühlen und Teil einer Großfamilie werden kann.

  • Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter verabscheut: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeitlang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft , muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen …


    "Mein Sommer nebenan" ist ein Buch, das wirklich perfekt in diese Jahreszeit passt. Locker-leicht, sehr gefühlvoll, mit sympathischen Hauptfiguren und einer schönen Geschichte, versteht es die Autorin den Leser zu fesseln. Neben der ersten großen Liebe werden viele Themen aufgegriffen: Neid, Betrug, Drogenmissbrauch und Politik. Nur um einige zu nennen.
    Dennoch ist dieser Roman wunderbar leicht erzählt, und die ersten Annäherungsversuche zwischen Sam und Jase stehen im Mittelpunkt. Man fühlt förmlich die Sonne auf der Haut, spürt den luftigen Hauch des Sommerabends und befindet sich selbst im Leben der Familie Garrett, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Wie kann man sie nicht mögen? Die aufopfernde Mutter, der Vater, der alles tut, damit sie alle ein Auskommen haben, die Kinder, die immer wieder für Spaß sorgen und mittendrin Samantha, die als Einzelkind einer karrieresüchtigen Politikerin und krankhaften Putzfee ein Stück von der Welt der Garretts abbekommen möchte. Wer könnte es ihr verdenken? Ich selbst befinde mich auch lieber in einem bunten Universum als in einem sterilen, kalten Raum , in dem ich keine Liebe und Güte empfange.
    Doch eines Tages ist alles anders; Sam muss sich entscheiden, und dies verlangt ihr viel ab. Sie stand immer unter der sprichwörtlichen Fuchtel ihrer Mutter Grace, doch mit diesem Sommer kommen auch die Veränderungen.


    Mir hat der flüssige Schreibstil von Huntley Fitzpatrick sehr gut gefallen. Langsam, aber nicht langweilig erzählt sie, wie Sam und Jase die sommerlichen Monate miteinander verbringen und diese lassen die beiden auf Grund der Ereignisse auch erwachsener werden.
    Auch andere tragen ihren Teil zu der Geschichte bei, wie zum Beispiel Tim, der Zwillingsbruder von Nan, mit der Sam befreundet ist. Er ist ein Junge, über den man den Kopf schüttelt, manchmal schmunzelt und der am Ende noch für Überraschungen sorgt. Solche Charaktere bereicherten die Handlung noch nebenbei.


    Dieses Buch ist so sanft wie ein Sommerkuss - warm, verwunschen und mit Leichtigkeit zu genießen. Unbedingt lesen!

  • Sie sind Nachbarn, doch unterschiedlicher können zwei Familien kaum sein. Auf der einen Seite die wohlhabenden Reeds, die 17jährige Samantha, ihre große Schwester und ihre Mutter, die erfolgreiche Senatorin. Auf der anderen Seite des Zauns die zehnköpfige Großfamilie Garrett, bei denen es immer laut und chaotisch zugeht, was bei 8 Kindern kein Wunder ist. Samanthas Mutter verabscheut die Nachbarn, sieht in ihnen ein Ärgernis in der ansonsten so wohlgeratenen Nachbarschaft. Dementsprechend gibt es keinen Kontakt zwischen ihnen. Doch Samantha beobachtet die Familie nebenan schon seit Jahren und eines Tages lernt sie Jase, den zweitältesten Sohn der Garretts näher kennen. Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich. Zwischen ihnen entsteht eine ganz besondere Bindung und der Sommer entwickelt sich zum schönsten in Samanthas Leben. Doch dann geschieht etwas Schreckliches und Sam muss sich entscheiden – für ihre erste große Liebe oder für ihre Familie!


    Eigentlich passiert in diesem Buch gar nicht viel. Und das was passiert, ist recht vorhersehbar. Dennoch ist es der Geschichte gelungen, mich zu fesseln und ich hatte es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.


    Neben Sam und Jase hatte es mir vor allem die ganze Familie Garrett angetan, die Kinder mit ihren verschiedenen Eigenheiten, die herzlichen liebevollen Eltern – in allem so das genaue Gegenteil von Samanthas Mutter, die in erster Linie an ihre politische Karriere denkt und immer noch verbittert daran denkt, dass der Vater ihrer Töchter sie vor Jahren im Stich gelassen hat.


    Auch die weiteren Nebenfiguren wie Sams Freundin Nan und insbesondere deren Bruder Tim mit all seinen Problemen machten die Handlung noch interessanter und zeigten auf, dass auch in einer vordergründig heilen Welt längst nicht alles so ist, wie es scheint, dass man aber mit der entsprechenden Hilfe und eigenem Engagement auch aus einem tiefen Tal wieder herausfinden kann.


    Jase war mir fast zu gut, um wahr zu sein, diesem Charakter hätten ein paar kleine Ecken und Kanten auch nicht geschadet, aber das ist auch meine einzige Kritik.


    Es ist einfach eine wunderhübsche leichte Geschichte über die erste Liebe, über die Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben – perfekte Sommerlektüre!

  • Samantha Reed wächst mit ihrer Schwester Tracy und ihrer Mutter in einem besseren Wohnquartier auf. Schon früh hat der Vater sie verlassen und die Mutter musste die beiden Mädchen alleine gross ziehen. Seit einigen Jahren verfolgt sie ehrgeizig ihre politische Karriere und hat es zur Senatorin gebracht. In ihrem Haushalt läuft alles akkurat nach Plan. Jedem Wochentag ist ein festes Menü zugeordnet, für alles mögliche wird eine Liste geführt und sie "leidet" an einem ausgereiften Putzwahn.


    Als dann die Garretts ins Nachbarhaus einziehen, prallen zwei Welten aufeinander. Die 10-köpfige Grossfamilie ist chaotisch und lebensfroh und setzt die Priotitäten ganz anders. Wo bei den Reeds auf Ansehen und Karriere geschaut wird, steht bei den Garretts ganz klar die Familie im Mittelpunkt. Dafür müssen die Garretts ihr Geld ganz genau einteilen um über die Runden zu kommen, wo die Reeds sehr wohlhabend sind. Schon klar, dass sie Smanthas Mutter von Anfang an ein Dorn im Auge sind. Sie weiss sofort, dass diese Familie nur Probleme bringen kann.


    Abend für Abend sitzt Samantha auf dem Dachvorsprung ihres Zimmers. Früher hat sie die Sterne beobachtet, heute die Garretts.


    Eines Abends klettert Jase, einer der Nachbarjungs, zu ihr hoch und es entwickelt sich eine wunderschöne und feinfühlige Liebesgeschichte, die ich überhaupt nichts als kitschig empfand. Samantha erlebt nun hautnah, was sie bisher immer aus der Ferne beobachtet hat. Sie wird von der Nachbarsfamilie herzlich aufgenommen und alle Garretts wachsen ihr sehr schnell ans Herz.


    Die beiden Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch und Jase darf gerne auch einmal auf meinen Dachvorsprung klettern und mit mir den Blick zu den Sternen erheben. Er ist das Gegenteil vom momentan trendigen Bad-Boy. Er sorgt liebvoll für seine kleineren Geschwister, hilft seinem Vater wo er nur kann, geht sehr feinfühlig mit Samantha um und hat sehr viel Witz und Charme.


    "Mein Sommer nebenan" ist ein sehr ruhiges, tiefgründiges Buch, das mich aber von der ersten Seiten fesselte. Die Autorin konnte Samanthas Faszination für die Garretts und dann auch für Jase sehr schön rüberbringen, so dass sich dieses Gefühl auch auf mich als Leser übertrug. Das gilt aber für alle Emotionen im Buch: Ich freute, bangte, liebte, litt mit Samantha mit - und vor allem fühlte ich mich auch schuldig. Ihr Dilemma war meines und es ging mir ganz schön nah.


    Fazit:
    "Mein Sommer nebenan" ist mehr als eine Liebesgeschichte. Darin steckt eine Hommage an eine liebevolle, lebensfrohe Familie, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wie eine kleine Unachtsamkeit eine ganze Familie ins Unglück reissen kann und wie ein junges Mädchen in ein Dilemma gerät, aus dem es kaum mehr herauskommt.Ein Buch, das mir den Sommer in diesen verregneten Frühling gebracht hat.

  • Meine Kurzmeinung:


    Ein wundervolles Sommerbuch mit einer ordentlichen Portion Liebe, Drama, Freude und auch etwas Traurigkeit.
    Ich mag das Buch. Ich mag die Charaktere. Der einzige, den ich nicht mochte, war Clay.
    Ich selbst bin Einzelkind und hab es genossen, bei den Garrett's durch das Fenster zu schauen und an ihrem Leben teil zu haben.
    Bitte mehr von solchen Jugendbüchern!

  • Inhalt:


    Samantha, Sam, wohnt mit ihrer Mutter, der Senatorin, und ihrer Schwester zusammen. Als dann die Garretts mit ihren vielen Kindern nebenan einziehen, kann Sams Mutter diese überhaupt nicht leiden. Aber Sam beginnt diese Familie heimlich von ihrem Dachsitzplatz aus zu beobachten. Als sie mit dem Nachbarjungen Freundschaft und auch ein wenig mehr schließt, bekommt sie einen Einblick in das Leben der unterschiedlichen Personen in der Großfamilie. Aber eines Tages wird Sam vor eine riesige Entscheidung gestellt.



    Meine Meinung:


    Das Cover mit den Häusern und den beiden verliebten, auf dem Baum sitzenden, Personen, hat mir gleich die Vermutung gegeben, dass sich die beiden heimlich treffen müssen.


    Sam wohnt mit ihrer Schwester, die aber keine zu große Rolle in dem Buch bekommen hat, und ihrer Mutter in einem Haus. Sams Mutter ist mir vom ersten Augenblick an unsympathisch, nur ein paar wenige Male schien sie gefühlvoll, aber diese Momente vergingen leider wieder sehr schnell.


    Die Garretts, die nebenan einziehen, sind eine Großfamilie, herzlich, fürsorglich und lustig. Kein Wunder, dass Sam so fasziniert von ihrem Leben ist, auch wenn sie es erst nur beobachten kann.


    Wie sich die Geschichte mit Sam und dem Nachbarsjungen entwickelt ist einfach so schön zu lesen.


    Auch Sams Freundin Nan und deren Bruder Tim tragen einiges zu dem Buch und Sams Leben bei. Es gibt Wirrungen, Highway-Abenteuer und so manche Dramen.


    Das einzige, was mich so sehr gestört hat, war der Klappentext. Dort kann man lesen, dass ein Schicksalsschlag passieren wird und Sam sich entscheiden muss. „Na toll“, habe ich mir gedacht. Auf jeder Seite, bei jeder Autofahrt, bei jedem Schwimmen oder sonstigen Aktivitäten, habe ich mit einer Katastrophe gerechnet. Ich war so gespannt, was und wann etwas passieren wird, dass ich fast schon enttäuscht war, als bei manchem Abenteuer doch nichts passiert war.


    Auch fand ich es etwas unübersichtlich. Für mich waren es ein paar Personen zu viel. Die Großfamilie, Sams Familie und ihre Freunde. Bei den Garretts hatte ich fast bis zum Ende keinen genauen Überblick wer denn nun der älteste, ob Andy ein Junge oder ein Mädchen ist oder wer von allen der Informationsliebende ist.


    Fazit:


    Das Buch ist schön zu lesen, es hat eine einfach und lockere Sprache. Man stolpert über keine langen Schachtelsätze, man fliegt einfach so über sie Zeilen und kann in die Geschichte abtauchen. Trotz der Kritikpunkte konnte mich die Geschichte überzeugen. (Wer das Buch lesen mag, sollte aber auf keinen Fall den Klappentext lesen.)
    4/5

  • Inhalt:

    Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter ablehnt: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeit lang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft, muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen …


    Rezension:

    Die Garretts waren für Samantha von Anfang an tabu. Ihre Mutter lehnt die chaotische und laute Nachbarsfamilie ab, doch seit die Garretts in das Haus nebenan gezogen sind, beobachtet Samantha deren Leben, denn diese sind so anders als ihr eigenes!

    Als Jase Garrett eines Tages ihren Dachvorsprung erklimmt, wird Samanthas Leben auf den Kopf gestellt, denn sie verliebt sich nicht nur Hals über Kopf in den netten Nachbarsjungen, sondern lernt auch dessen Familie kennen und lieben.


    "Mein Sommer nebenan" ist ein Einzelband von Huntley Fitzpatrick, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Samantha Reed erzählt wird.


    Nachdem ihr Vater Samanthas Mutter verlassen hat, als sie mit Sam schwanger hat, hat ihre Mutter sie und ihre ältere Schwester Tracy alleine großgezogen. Dank eines Erbes ihrer Mutter mussten sie sich um Geld keine Sorgen machen, doch ihrer Mutter war es wichtig, dass die beiden sich nicht darauf ausruhen, sondern auch in den Ferien arbeiten gehen, sodass Sam nicht überheblich wirkte, sondern bodenständig, auch wenn ihr manche Sachen ein wenig zugeflogen sind.

    Ihre Mutter ist Senatorin und die nächste Wahl steht vor der Tür, sodass diese viel unterwegs ist und Samantha sich oft auf Veranstaltungen, auf die sie keine Lust hat, von ihrer besten Seite zeigen muss. Seit Jahren beobachtet sie die Garretts, die zehnköpfige Nachbarsfamilie und ist fasziniert, wie anders deren Alltag ist! Laut, bunt, chaotisch und unbeschwert, ein krasser Gegensatz zu den Leben der Reeds!


    Als Jase eines Sommerabends auf Samanthas Dach klettert und die beiden sich kennenlernen, stellt sich Sams ganze Welt auf den Kopf. Sie lernt die Garretts kennen und lieben und auch zu Jase fühlt sie sich immer stärker hingezogen. Doch mit dem Wahlkampf ihrer Mutter und den Problemen ihrer Freunde Tim und Nan wird Sams Sommer nicht langweilig und als dann noch eine Tragödie geschieht, muss Sam eine schwere Entscheidung treffen.


    Ich lese viel zu selten Sommerbücher im Sommer, dabei nehme ich es mir jedes Jahr wieder vor!

    "Mein Sommer nebenan" hat alles, was ein Sommerbuch braucht. Eine tolle sommerliche Atmosphäre, sympathische Charaktere und eine süße Liebesgeschichte. Für Samantha und Jase ist es die erste richtige Liebe. Die beiden lernen sich kennen, nachdem sie seit Jahren nebeneinander wohnen und nähern sich schnell an. Die Garretts waren so sympathisch und ich habe sie gerne kennengelernt und auch mit Sam und Jase habe ich mitgefiebert!

    Jase ist einfach ein sehr netter und hilfsbereiter Junge, auf den man sich verlassen kann und der immer für Sam und seine Geschwister da war, wenn sie ihn gebraucht haben. Auch Sam mochte ich sehr, denn sie ist sehr sympathisch und agierte für ihre siebzehn Jahre doch sehr verantwortungsbewusst.


    Die Geschichte war eher ruhig, was aber völlig okay war! Allerdings ging es mir zum Ende hin, doch ein wenig schnell, da hätte ich mir noch ein oder zwei weitere Kapitel gewünscht, damit das Ende ein wenig runder ist, aber auch so hat mir das Buch echt gut gefallen!


    Fazit:

    "Mein Sommer nebenan" von Huntley Fitzpatrick ist eine tolle Geschichte für den Sommer!

    Ich mochte die Atmosphäre total gerne und habe die Geschichte von Sam und Jase sehr gemocht, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3570402630