"Wir werden uns melden"

  • Hallo liebe Büchereulen,


    mich beschäfitigt da schon seit längerem eine Frage von der ich hoffe das ihr mir sie vielleicht beantworten könnt :gruebel.


    Wie einige von euch evtl. noch wissen schreibe ich Geschichten und versuche mich nun auch daran veröffentlich zu werden. Dazu habe ich mein Manuskript meiner ehemaligen Chefin (naja genommen hab ich nur Praktikum gemacht) aus einer Buchhandlung gegeben und die hat es im Januar an einen Verlagsvertreter weitergeleitet :-). Als ich im März wieder da war hat sie mir erzählt, das sich der Verlag bei mir melden will :grin, bisher habe ich aber noch nichts gehört weder per Mail, Post oder Telefon. Habt ihr eine Ahnung was ich jetzt tun soll oder woran es liegen könnte? :help


    einen schönen Nachmittag und schon mal Danke im voraus


    liebe Grüße
    büchergirl90

  • Hallo, büchergirl90,


    Dein Problem ist kein ausgefallenes, das, was Du schilderst, kommt häufig vor und nicht nur im Fall eingesandter Manuskripte.


    Du mußt das ganz pragmatisch angehen. Was tust Du, wenn jemand zu Dir sagt, sie/er meldet sich und tut es nicht? Wochen um Wochen nicht?
    Du rufst sie an. Wenn Dir an der Sache etwas liegt.


    Also: besorg Dir den Namen dessen, der das MS hat, dann seine Telefonnummer und dann ruf an und frag nach.
    Wenn Dir an der Sache liegt.



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus


  • Natürlich liegt mir an dieser Sache etwas - das ist schon mal etwas was ganz klar ist ;-)! Es ist nur so das ich von vielen immer gehört und auch in Schreibratgebern zu diesem Thema gelesen habe das man besser nicht anrufen soll weil das nicht so gut ankommt :gruebel....

  • Zitat

    Original von büchergirl90


    Natürlich liegt mir an dieser Sache etwas - das ist schon mal etwas was ganz klar ist ;-)! Es ist nur so das ich von vielen immer gehört und auch in Schreibratgebern zu diesem Thema gelesen habe das man besser nicht anrufen soll weil das nicht so gut ankommt :gruebel....



    Ich war bei meinem ersten Anruf in einer ähnlichen Situation wie der Deinen (Damals gings nicht um einen Verlag, sondern eine Literaturagentur) auch furchtbar nervös :wow


    Der Agent, den damals kontaktierte, sprach zwar nett mit mir, meinte aber dann, dass ihm solche Anrufe auch die Zeit stehlen und er nur in Ausnahmefällen darauf offen reagiert.


    Mein derzeitiger Agent hält das ganz anders und findet, wer sich nicht überwinden kann, zumindest einmal nachzufragen, der ist zu unsicher und hat womöglich nicht das rechte Stehvermögen als Autor. (Stichwort: Selbstvermarktung)


    Bei Verlagslektoren war es so, dass ein oder zwei Nachfragen nach etwa zwei bis drei Monaten meiner Erfahrung nach nicht wirklich als Belästigung empfunden worden.


    Also mein Fazit bzw. Tipp lautet: Sieh zu, dass Du zu guter Laune kommst (wie auch immer :wave ) und dann .... tu es! Hab Mut! Ruf an! :wave


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  • büchergirl90


    Wenn es heißt, daß man 'nicht anrufen soll', bedeutet das, daß man diejenigen, denen man das MS geschickt hat, nicht eine halbe Stunde, nachdem die Datei, der Brief, das Päckchen aus dem Haus sind, anklingeln soll und von da an dreimal täglich.


    Sechs bis acht Wochen abwarten und dann Kontakt aufnehmen ist keine Belästigung oder Unhöflichkeit.
    Das Problem in Deinem Fall ist, daß das MS über Dritte weitergeleitet wurde. Wendet man sich nämlich direkt an Agenturen/Verlage, bekommt man oft schon den Hinweis, daß es zwei, drei Monate dauern kann, bis sie sich melden. In dem Fall hat man einen Richtwert. Du hast keinen, das ist ein bißchen blöd.


    Aber wenn das MS seit März in Händen des Verlagsvertreters ist, ist genug Anstandsszeit verstrichen, also ruf an oder schicke ihm eine Mail.



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus





  • Ja - genauso seh ich das auch .... :anbet :wave









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  • Liebe(s) büchergirl,


    inhaltlich kann ich mich den Ratschlägen von magali und David nur anschließen.


    Allerdings: Deine Posts hier sind durchsetzt mit Rechtschreibfehlern, Du scheinst ein erhebliches Problem mit Kommasetzung und der Unterscheidung das/dass zu haben.


    Nun ist keiner von uns unfehlbar, und in meinen Posts findest Du sicherlich auch etliche orthografische (Flüchtigkeits-)Fehler, darum möchte ich hier nicht arrogant, sondern eher mütterlich rüberkommen:


    Deine Geschichte müsste inhaltlich schon ein richtiger Kracher sein, damit ein seriöser Verlag über diese Fehler hinweg sehen könnte. Sie sind m.E. ein Zeichen dafür, dass Du die Sprachstruktur nicht wirklich nachvollziehst.


    Darum mein Rat: Setz Dich intensiv damit auseinander, lerne das/dass zu unterscheiden (ist gar nicht schwer) und beschäftige Dich mit Kommaregeln. Dabei geht es bei weitem nicht nur um das Vermeiden von Rechtschreibfehler, sondern auch um das Verständnis von Text und Sprache.


    Herzliche Grüße


    Nadja :wave