Zuletzt gesehener Film - ab 11.11.2013

  • Heute nachmittag geguckt:


    Info:


    Niemand kann es als Mutter mit Jackie aufnehmen: Mit vollem Einsatz tut sie alles, um ihren Kindern Anna und Ben ein perfektes Leben zu ermöglichen. Nur ein klitzekleines Problem gibt es: Ihr Mann Luke hat sich von Jackie getrennt und lebt jetzt mit der hinreißend schönen Isabel zusammen. Die mag als Fotografin ein As sein, als Ersatzmutter für Anna und Ben erweist sie sich als hoffnungslose Niete. Das läßt Jackie die unerwünschte Konkurrentin in jeder Sekunde spüren. Anna und Ben tun ihr übriges, ihrer Stiefmutter in spe das Leben schwer zu machen. Doch dann geschieht etwas Unvorhergesehenes, etwas Schreckliches, das die beiden grundverschiedenen Frauen zwingt, fortan Seite an Seite zu kämpfen...

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Der Sommer mit Mama


    Brasilien 2015


    Regie: Anna Muylaert


    Drehbuch: Regina Case, Anna Muylaert


    Darsteller: Regina Casé, Helena Albergaria, Lourenco Mutarelli, Michel Joelsas, Camila Márdila


    Kurzbeschreibung:
    Seit 13 Jahren arbeitet Val (Regina Casé) als Haushälterin und Kindermädchen für eine reiche Familie und obwohl ihr immer wieder gesagt wird, dass sie doch längst ein Familienmitglied sei, hält sich Val stets an die von ihr verinnerlichten Regeln, die sie für standesgemäß hält. Für den 17-jährigen Fabinho ist sie so etwas wie eine zweite Mutter, dennoch würde sie sich nie erdreisten, mit der Familie am Tisch zu sitzen oder es sich im Haus gemütlich zu machen. Dann kommt aber Vals hübsche Tochter Jéssica (Camila Márdila) zu Besuch und wirbelt das Leben ihrer Mutter und deren Arbeitgeber gehörig durcheinander. Jéssica wurde einst von Val zur Pflege in eine andere Familie gegeben, damit Val Geld verdienen gehen konnte. Inzwischen ist sie erwachsen, möchte in São Paulo studieren und hält nichts von den archaischen Regeln, die ihre Mutter so streng befolgt…




    Mein Eindruck:
    Ein Film aus Brasilien in deutschen Kinos, das ist selten. Dabei lohnt es sich, einmal einen Blick in andere Länder zu werfen.


    Der Film ist originell und humorvoll, dabei realistisch. Er beschäftigt sich mit alltäglichen Problemen, aber schließlich sind das auch die wichtigen!


    Wunderbar gespielt! Ich kann den Film nur empfehlen!

    Bilder

    • Tauberbischofsheim%20Lit%201301.jpg

    ..........................

  • Haben Mr. fritzi und ich vorgestern nachmittag geguckt...


    Info:


    "Lieber Gott, kannst du vom Himmel aus die Sterne sehen?", fragt Tyler (Tanner Maguire) in einem seiner geschriebenen Gebete.
    Der Achtjährige leidet an einem Hirntumor.
    Seine Briefe an Gott, die er mit der Post verschickt, zeigen, wie er mit seiner Krankheit, mit den Sorgen seiner verwitweten Mutter (Robyn Lively) und der Reaktion seiner Mitschüler umgeht.
    Als der Postbote Brady McDaniels (Jeffrey S.S. Johnson) die Briefe liest, inspirieren sie auch ihn dazu, sein von Scheidung und Alkoholabhängigkeit geprägtes Leben zu überdenken.
    Schließlich freundet er sich sogar mit Tyler an und es entwickelt sich eine Romanze zwischen ihm und seiner Mutter...


    8 von 10 Punkten

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Um die Familie wieder enger zusammenzubringen, laden Aubrey und Paul Davison alle vier Kinder nebst Anhang zwecks Familienzusammenführung in ihren einsam gelegenen und etwas heruntergekommenen Wochenendlandsitz ein. Doch der traute Familienabend bekommt schnell eine blutige Wendung als eine Bande blutrünstiger Angreifer mit Tiermasken das einsame Haus der Davisons überfällt. Die Familie hat keine Ahnung, wer sie bedroht, warum die gnadenlosen Maskenmänner ausgerechnet sie ausgesucht haben und ob die Feinde sich innerhalb oder außerhalb des riesigen alten Hauses befinden. Sie wissen nur eins: Keiner von ihnen ist sicher.


    8/10 - cooles Weib zeigt Kerlen, wo es langgeht

  • Darius ist Praktikantin bei einer Zeitung in Seattle und stößt auf eine Anzeige, in der jemand nach einem Begleiter für eine Zeitreise sucht. Gemeinsam mit dem Journalisten Jeff und einem weiteren Praktikanten macht sich Darius auf den Weg, der mysteriösen Kleinanzeige auf die Spur zu gehen. Nur Darius nimmt den Trip ernst: Während sich die beiden anderen anderweitig vergnügen, verbringt sie ihre Zeit mit Kenneth, der davon überzeugt ist, eine Zeitmaschine gebaut zu haben. Fragt sich nur, ob Kenneth verrückt ist.


    6,5/10 - nett, hat schöne Momente, reißt aber nicht so richtig mit

  • I Am You


    1999 verschwindet die 15-jährige Rachel, ihre Eltern (Guy Pearce, Miranda Otto) sind verzweifelt. Die furchtbare Wahrheit: Rachels frühere Babysitterin Caroline (Ruth Bradley) ließ sich zu einer Wahnsinnstat hinreißen…
    Der Film schildert die Tat sowohl aus Sicht der psychisch kranken Täterin als auch der Familie des Opfers; Quelle war das Buch "Perfect Victim" von Rachels Mutter. [SIZE=7](Quelle: Cinema.de)[/SIZE]



    Hat mir sehr gut gefallen!
    Obwohl ich den Film wegen anderer Schauspieler sehen wollte (Guy Pearce und Miranda Otto), spielt Ruth Bradley sie alle gegen die Wand. Sehr intensiv und erinnerungswürdig.
    Es hat mich ein wenig überrascht, dass er ab 18 ist. Es kommen nur ein paar brutale Szenen vor. Aber wenn man nochmal nachdenkt, passt es schon. Er ist auf andere Art belastend.


    10 Punkte

  • The Good Girl


    Mehr oder minder, weil sie es einfach nur jedermann recht machen will, fängt die unglücklich verheiratete Supermarktverkäuferin Justine ein Verhältnis mit ihrem deutlich jüngeren Kollegen Holden an und verstrickt sich, nachdem die Affäre dem besten Freund ihres Mannes zu Augen kommt, nur noch tiefer in allerhand zwischenmenschliche Schwierigkeiten. Als sie ein Baby erwartet und Holden die bewaffnete Flucht in die Gesetzlosigkeit ernsthaft in Erwägung zieht, wird es Zeit für einen umfassenden Befreiungsschlag.



    Vorhersehbar, langweilig und schlecht gespielt. Enttäuschend. Musste mich geradezu durchquälen.
    Einzig Zooey Deschanel (in einer kleinen Nebenrolle) und John C. Reilly als Kiffer-Ehemann haben sich überhaupt einen Punkt verdient. Ich musste ein paar Mal über das schlechte Drehbuch und die unfreiwillig komischen "Schauspielkünste" lachen. Dafür der dritte Punkt. Ansonsten total durchgefallen.


    3/10

  • Two Lovers
    Leonard ist nach einem Selbstmordversuch wieder bei seinen Eltern eingezogen. Um Stabilität in sein Leben zu bringen, verkuppeln sie ihn mit der liebenswerten Sandra. Leonard lässt sich darauf ein, doch dann lernt er die schöne Nachbarin Michelle kennen und verliebt sich verzweifelt in sie. Schließlich muss er die unmögliche Entscheidung zwischen Vernunft und Verlangen treffen...




    Interessante Charaktere und ein toller Schauspieler.
    Ansonsten habe ich mich nur über diesen Film geärgert. Die Story (besonders das Ende :bonk) ist nicht weiter bemerkenswert.


    5/10

  • John dies at the end


    Es ist eine neue Droge, die ihre Benutzer durch Zeit und Dimensionen driften lässt, ihr Straßenname: Sojasoße. Für manche ist sie tödlich, andere sind nach dem Trip befallen. Die weltweite Invasion ist schleichend, die Menschheit braucht jetzt Helden. Was sie stattdessen bekommt, sind die verpeilten College-Abbrecher John und Dave. Können diese beiden die Welt vor dem drohenden Horror bewahren? Vermutlich nicht.




    Witzig, trashig und abgedreht. Hat mir gut gefallen.


    8/10

  • Gerade erst sind Thomas (Dylan O’Brien), Teresa (Kaya Scodelario), Newt (Thomas Brodie-Sangster), Minho (Ki Hong Lee) und die restlichen Gladers in Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth der gewaltigen Versuchsanordnung des Labyrinths entflohen, da werden sie schon vor neue Herausforderungen gestellt: Denn draußen sind weite Teile der Erde leer und karg. Die Sonne und eine Seuche namens Brand haben die Menschheit stark reduziert und das Leben in weiten Teilen der Welt vernichtet.


    Der Film hat bis auf wenige Szenen absolut nichts mit dem Buch zu tun. Wirklich schade, denn besonders das Ende fand ich so toll vom zweiten Teil und hatte mich auf die Umsetzung gefreut. Die gesamte Handlung war ganz anders und vermischte sich schon mit dem finalen Band.
    Trotzdem war es eine actionreiche und spannende Verfilmung. Wer aber erwartet, dass sich wenigstens etwas an die Buchvorlage gehalten wird, dürfte bitter enttäuscht sein.


    Dennoch gebe ich 8 Punkte.

  • Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria. Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen - es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank...


    8/10 - eine ganz besondere Filmperle

  • Zitat

    John dies at the end


    Der Film hat mir gut gefallen. Schön abgedreht mit guten Ideen. Vor allem der Schluss war schräg.


    Ansonsten habe ich in den letzten Tagen folgende Filme gesehen:


    "Vice" 4/10 Punkten


    Der neue Streifen mit Bruce Willis. Naja, schwache Story voller Logikfehler und im Grunde sehr eindimensionaler Handlung. Da hätte ich mehr erwartet von diesem angeblichen "Blockbuster".


    "Kind 44" 8/10


    Eindrucksvoller Thriller um einen Serienkiller vor dem Hintergrund des Lebens in der kommunistischen Hölle der Sowjetunion. Zu empfehlen!