Mord ist aller Laster Anfang - Ann Granger

  • Die ca. ersten 100 Seiten haben mir nicht sonderlich gefallen. Die Handlung "dümpelt" nur so dahin. Es wurden nur die Beziehungen der Freunde u. der Familie untereinander beschrieben, das fand ich alles ein wenig zu langatmig und langweilig. Ich denke das hätte man kürzer beschreiben können. Nach ca. 100 Seiten passiert dann ein Mord und ab da wird es auch interessant. Ich habe nicht erraten wer der Mörder ist und wie alles zusammenhängt.


    Ich bin am Ende doch froh, das ich das Buch nicht abgebrochen habe, ich habe es nicht bereut. Es war ein schöner Krimi und mir hat besonders gefallen, dass dieser Krimi ohne blutrünstige Beschreibungen auskommt. Einfach ein schöner ruhiger gemütlicher Krimi, der einem ein befriedigendes Gefühl gibt.


    Ich werde auch auf jeden Fall die weiteren Fälle lesen, ich möchte wissen wir es mit Mitchel & Markby weitergeht.

  • Nachdem ich irgendwo gelesen habe, "wer Inspector Jury mag, wird diese Bücher auch lieben" war ich neugierig.


    Das Buch hat mich nicht entäuscht. Es ist ein leiser,logischer Krimi mit Spannung, feinem Humor in einer schönen Landschaft.


    Ich bin dabei, die Serie zu vervollständigen.
    Band 1-3 hab ich gelesen und 7 Stück liegen im SUB.


    Wie schon mal erwähnt, ein schöner Krimi für zwischendurch. :-]

  • Icvh habe diesen ersten Teil vor Jahren gelesen und fand ihn fad und langweilig. Oh ja, ich mag englische Landhauskrimis sehr, aber mit diesem hier bin ich nicht warm geworden. Und mit seinen blassen Protagonisten auch nicht.
    Ann Granger ist sichtlich nicht mein Fall.

  • Wie ich grad von einer lieben Freundin erfahren habe ist sie heute in unserer Stadt. Nun überlege ich. Die Tipps von meiner Freundin sind immer sehr gut. Ich hab grad nur mit Entsetzen festgestellt, dass ich noch NIE was von Ann Granger gelesen hab :cry.


    Meint Ihr die Lesung ist auch was, wenn man noch nichts von ihr kennt? :gruebel

    LG Katja :wave


    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es ,
    alles beim alten zu lassen .
    Und gleichzeitig zu hoffen , das sich etwas ändert."-Albert Einstein ."


    :lesend "FÜNF "- Ursula Poznanski

  • Ich bin durch meinen Stiefvater auf diese Reihe gestoßen, er hat nämlich acht Bücher (glaube ich zumindest :D ) davon. "Mord ist aller Laster Anfang" war erst der zweite Krimi in meinem noch jungen Leseleben und, was soll ich sagen, er hat mir sehr gefallen. Wie ihr auch schon gesagt habt, sind die Bücher perfekt für einen gemütlichen Lesenachmittag. Und dennoch sind sie meiner Meinung nach nicht vollkommen anspruchslos, das Ende war für mich sehr überraschend. Vor allem mag ich die Atmosphäre, die in dem Buch herrscht, und alles ist so schön englisch. <3


    Alan Markby war mir anfangs so was von unsympathisch, aber später, als man ihn dann mehr kennengelernt hat, fand ich ihn immer netter. Und wahrscheinlich werde ich die ganze Reihe hindurch "Werdet ein Paar" brüllen wollen. :D Meredith Mitchell ist mir auch sehr sympathisch, vor allem, da sie nicht ganz fehlerfrei ist.


    Ich werde die folgenden Bände dieser Reihe sicherlich auch noch lesen, gerade bin ich am zweiten dran. Ich kann die Bücher auf jeden Fall empfehlen, besonders wenn man kein Fan von blutrünstigen Geschichten ist, aber Krimis trotzdem mag.


    :kuh :kuh :kuh :kuh :kuh :kuh :kuh :kuh
    Ich vergebe acht von zehn Kühen. :D

  • Ich habe dieses Buch gestern ausgelesen. Ich fand es ganz nett, aber nicht überragend gut. Es hat mich bisschen gestört, dass am Anfang so lange nicht wirklich viel geschah. Vllt. liegt es auch daran, dass man die ganzen Personen erst kennen lernen muss. Ich hab ja fast die ganze Reihe zuhause und werde bestimmt mal den nächsten Band lesen.
    Von mir 7 Punkte.

  • Mein Exemplar hatte ich aus der Bücherei mitgenommen, um zu schauen, ob diese Reihe etwas für mich ist.
    Ich wurde gut unterhalten, ohne besonders beansprucht zu werden. Nettes rundum Sorglospaket. Ich werde bei Gelegenheit Teil zwei mal mitnehmen. Von mir gibt es gute sieben Punkte


    :wave

    :lesend Jonathan Tropper - Sieben verdammt lange Tage


    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    Albert Einstein

  • Die Konsulatsmitarbeiterin Meredith Mitchell wollte eigentlich nur zur Hochzeit ihres Patenkindes, der Tochter ihrer Cousine Eve, eines bekannten Filmstars in das kleine Dorf Westerfield in ihrer englischen Heimat reisen. Doch schon am ersten Tag findet sie am Tor des Hauses eine unschöne Botschaft für die Bewohner. Und wie sie von einem weiteren Hochzeitsgast erfährt, ist dies wohl nicht die erste.
    Als dann eine Katze und später auch deren Besitzer tot aufgefunden werden, beginnt Meredith auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, denn sonst hat sie ja nicht viel zu tun in dem verschlafenen Nest. Damit kommt sie dann aber Chief Inspector Alan Markby in die Quere, der die berufliche Einmischung gar nicht gerne sieht. Allerdings beginnt er mit der Zeit privat Gefallen an Meredith zu finden, die dies aber zunächst überhaupt nicht merkt.
    Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse aus Eves Familie und Vergangenheit ans Licht und auch im Dorf scheint nicht jeder jedem grün zu sein. Besonders Fremden gegenüber ist man misstrauisch.


    "Mord ist aller Laster Anfang" ist der erste Teil der englischen Krimireihe um Meredith Mitchell und Alan Markby. Und der Einstieg hat mir gut gefallen, auch wenn der Anfang ein wenig schleppend war. Es dauert rund 100 Seiten bis jemand stirbt, aber das Durchhalten lohnt sich. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt, aber trotzdem spannend und bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer der Täter ist. Westerfield ist ein kleines Dorf, von denen wir auf unserer Rundreise vor zwei Wochen einige gesehen haben. Es ist einfach typisch englisch. Und beim Lesen hatte ich irgendwie immer einen Inspector-Barnaby-Film vor Augen. *g*
    Meredith mochte ich gleich, sie wird sehr sympathisch dargestellt. Mit Alan hatte ich anfangs so meine Probleme, er kam mir ein bisschen steif vor, aber mit der Zeit wurde er mir sympathischer.
    Die Geschichte ist meiner Meinung nach gut durchdacht und logisch konstruiert, die Auflösung nachvollziehbar. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, teilweise blitzt der typisch englische Humor durch.


    Wer also eher ruhige Krimis ohne große Action mag, dem werden die "Mitchell & Markby"-Fälle sicher gefallen. Ich werde auf jeden Fall immer mal wieder zwischendurch einen der weiteren Teile lesen.