Ursula Poznanski - Elanus [14 - 17 Jahre]

  • Die Autorin
    Biografie
    Ursula  Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war viele Jahre als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem Erfolg ihrer Jugendromane «Erebos», «Saeculum» und der Trilogie «Die Verratenen», «Die Verschworenen» und «Die Vernichteten» landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller «Fünf» auf der Bestsellerliste. 2013 folgte «Blinde Vögel». «Stimmen» ist der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.,


    Produktinformation
    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Loewe (22. August 2016)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3785582315
    • ISBN-13: 978-3785582312
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre



    Spion unterwegs


    Jona war nach Rothenheim gefahren, denn er war eingeladen worden dort an der Uni zu studieren, Der Rektor selbst hatte ihn eingeladen, er freue sich auf ihn…
    Doch in Rothenheim angekommen musste er erst mal eine geraume Zeit auf Abholung durch seine Gastfamilie warten. Seine Eltern hatten auf diese Art der Unterbringung bestanden…..
    Jona ist erst 17, ein Ausnahmetalent. Doch leider wurde er auch schnell wütend, wenn etwas nicht so lief wie es sollte, bzw. er wollte. Und so hatte er mit seiner Gastfamilie keinen sonderlich guten Start…
    Seine Gastfamilie hieß Helmreich und das WLAN sei in seinem Zimmer einwandfrei, was für Jona fast lebenswichtig war…
    Eigentlich sollte Jona mit dem dritten Semester beginnen, lt. Rektor, doch er was ins erste gesteckt worden, was ihm gar nicht passte. So wurde er wütend und benahm sich sehr dumm….
    Auf dem Campus wollte er ein Mädchen für sich gewinnen, doch die hatte kein Interesse, und wieder tat er etwa sehr Dummes…
    Und dann war da noch Direktor Schratter, mit dem er unbedingt reden wollte, doch dieser war nie da…
    Warum betonte der Direktor so sehr, dass er sich auf Jona freue? Warum hatte Silvia Helmreich Jona am B Bahnhof so lange waren lassen? Warum wurde Jona so schnell wütend? Wieso hatte er bei seiner Gastfamilie keinen guten Start? Warum war der WLAN-Empfang für Jona so wichtig? Wieso war Jona doch zum ersten Semester eingeteilt worden statt, wie versprochen, zum dritten? Inwiefern benahm sich Jona dumm? Beide Male? Warum war Schratter nie da bzw. Hatte nie Zeit für Jona? Alle diese Fragen- und noch viel mehr, beantwortet dieses Buch.


    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, genau so, wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Die Autorin schreibt unkompliziert, man muss sich nicht dauernd fragen, was sie mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. In der Geschichte war ich schnell drinnen, auch wenn ich es nicht gut fand, dass Jona seine Mitmenschen so ausspionierte. Allerdings erwies sich das im Laufe des Buches auch als wichtig. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Am Ende geriet Jona gar in Lebensgefahr. Doch zum Glück war er nicht ganz ohne Freunde. Dieses Buch der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen und es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.


    :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend :lesend

    Gruß


    Lerchie


    ____________________________
    Nur wer aufgibt hat schon verloren

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Lerchie ()

  • Jona ist ein siebzehnjähriger hochintelligenter Junge, der ein Stipendium an einer Eliteuniversität in Rothenheim bekommen hat. Mit im Gepäck ist Elanus, seine selbst gebaute Drohne. Diese ist durch eine von ihm entwickelte Software in der Lage, mit Hilfe der Handynummer von Personen, sich an deren Fersen zu heften. Diese Art der Beobachtung macht Jona großen Spaß, denn mit sozialen Kontakten hat er es typischerweise aufgrund seiner Intelligenz nicht so und eckt dabei öfters vor allem bei älteren Kommilitonen an. Aus Spaß steckt er 3 Personen, darunter auch Linda, in die er sich verliebt hat, heimlich Zettel in die Taschen, auf denen steht, dass er deren Geheimnis kenne. Am nächsten Morgen gibt es an der Uni einen Toten und auch Jona scheint plötzlich in Lebensgefahr zu schweben…..


    „Elanus“ ist der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski. Es ist mein erstes Buch der Autorin und wird wohl nicht mein letztes sein. Als Leser findet man sehr schnell in die Geschichte hinein, eigentlich ist man es schon auf der ersten Seite. Obwohl das Buch über 400 Seiten hat, hätte ich es am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt. Unter einem Thriller stelle ich mir zwar dennoch etwas anderes vor, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich das Buch und die Handlung absolut spannend gefunden habe.


    Mit Jona, dem Hauptprotagonisten, bin ich anfangs nicht wirklich warm geworden. Seine überhebliche und arrogante Art anderen Menschen gegenüber fand ich überhaupt nicht schön, er ist aber wahrscheinlich trotzdem aufgrund seiner Hochbegabung realistischer dargestellt als man es als Leser glauben möchte. Im Laufe der Handlung lernt er jedoch seine Verhaltensweisen ein wenig positiv zu verändern und kann sich sogar mit dem Nachbarsjungen Pascal sowie der Kommilitonin Marlene anfreunden. Trotz seiner Hochbegabung und Intelligenz fand ich so manche Handlungsweisen von ihm einfach nur kindisch, unbedacht und sogar für ihn lebensgefährlich. Hier merkte man stark, dass er immer noch erst 17 Jahre alt ist und sich biologisch mitten in der Pubertät befindet.


    Die Handlung war von der ersten Seite an spannend. Ein kleine Flaute an Spannung gab es dafür im Mittelteil, wogegen das Ende wieder eher explosiv und rasant war. Es blieben keine Fragen offen, was ich sehr gut fand. Manch einer wird mit der Auflösung des Buches nicht so zufrieden gewesen sein, man hätte etwas Spektakuläreres erwarten können, aber da die Handlung rund war, wurde ich für meinen Teil als Leser durchweg zufriedengestellt.


    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen, wie ein Jugendbuch eben sein sollte. Begriffe und fachliche Belange, was die Drohne Elanus angeht, wurden gut und auch für Laien nachvollziehbar erklärt und gekonnt von der Autorin in die Handlung eingeflochten. Nebenbei bekommt man als Leser hier auch noch ein interessantes und aktuelles Thema präsentiert. Spannung gibt es von Beginn an und mit so mancher Wendung habe ich nicht gerechnet. Die Auflösung ließ sich zwar gegen Ende des Buches erahnen, dennoch schaffte es Ursula Poznanski, hier noch einmal die Spannung zu steigern.


    Für mich war „Elanus“ ein gelungenes Jugendbuch, ich wünschte, zu meinen Zeiten hätte es so spannende Jugendliteratur schon gegeben.
    Das Buch bekommt von mir 8 Punkte.

  • Lese sehr gerne die Bücher von Ursula Poznanski,


    Elanus hat mir sehr gut gefallen,
    war aber gleichzeitig ein wenig angsteinflößend, da du durch den technischen Stand den wir haben, gläsern bzw. für jeden der es möchte zu jederzeit greifbar/verfügbar bist.