'Drei Tropfen Dunkelheit' - Der Rote Turm

  • Zitat

    Original von Suzann


    Das kann ich jetzt leider nicht so unterschreiben. Wenn man Folgebände, die aufeinander aufbauen, gleich hintereinander weg liest, dann ist so eine Erläuterung, was im Vorgänger passierte, nicht erforderlich, aber ich bin der Meinung, dass man immer davon ausgehen sollte, dass wie bei mir viele Monate und andere Geschichten zwischen den gelesenen Bänden liegen. Im ungünstigsten Fall sind einem für die aktuelle Story wichtige Dinge entfallen oder man hat die Story gar nicht mehr parat, dann ist es sehr gut, wenn man auf ein paar Seiten an den Vorgänger erinnert wird. Besonders in dieser Reihe fände ich das wichtig, weil es sich doch um eine eher ungewöhnliche Welt mit unbekannten magischen Regeln dreht. Anders sähe es wieder aus, wenn die Türme und Kristalle in der Fantasywelt weit verbreitet wären, so wie Vampire oder ähnliches, wo man davon ausgehen kann, das der Leser weiß, wie diese Welt funktioniert.


    Ja, dem stimme ich zu.
    Wobei es hier aber evtl schwierig gewesen wäre das alles nochmal kurz zusammenzufassen. :gruebel Es kommt mir doch recht viel vor und wie du auch geschrieben hast, ist es eben nicht so eine 0815 Fantasywelt, in der man sich nach 10 Seiten zu Hause fühlt. Ich finde gerade das aber cool! :) Ich mag die Welt sehr gerne und finde es spannend, wie sich Angelika das alles ausgedacht hat.
    Ich bin eher ein wenig genervt von mir selbst, dass ich so viel vergessen habe und es tut mir auch sehr Leid! :-(


    Danke nochmal für die kurzen Erklärungen! :knuddel1


    Stimmt Saiya! Das ist praktisch, wenn man selber entscheiden kann! :wave

  • Ehrlich gesagt habe ich auch vieles vergessen. Auch an den Bruder kann ich mich nicht erinnern. Aber man ist relativ schnell drin im Buch und manche Elemente werden dann wieder ins Bewusstsein gerückt, wie das mit dem grünen Tuch.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Danke für das gesamte Feedback.


    Es würde also helfen, wenn ich ein kurzes: "Was bisher geschah..." einfüge oder hättet ihr lieber ein "Das Manual der Ibjadischen Reiche"?


    Und das vorne weg oder lieber hinten?


    Es heißt ja ständig show and don't tell, daher habe ich auf so etwa verzichtet, auch wenn jemand zufällig in den Band blättert und gespoilt wird, ohne dass er die vorderen gelesen hätte.


    Hmmmm....

  • Man kann ja Hinweise auf vorige Bände bzw. Ereignisse ganz geschickt in die Geschichte einfließen lassen, aber wenn, dann schon besser im ersten Teil, also so im ersten Viertel?

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Zitat

    Original von Findus
    Man kann ja Hinweise auf vorige Bände bzw. Ereignisse ganz geschickt in die Geschichte einfließen lassen, aber wenn, dann schon besser im ersten Teil, also so im ersten Viertel?


    Das find ich auch gar nicht schlecht, ich würd aber dann nur die Ereignisse a.) kurz ansprechen und b.) wenn es die neue Geschichte erfordert, also auch weiter hinten.

    Man muß noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können - frei nach Nietzsche
    Werd verrückt sooft du willst aber werd nicht ohnmächtig - frei nach Jane Austen - Mansfield Park

  • Klar, wenn eine Person erst im zweiten Teil auftritt aber bereits in Vorgängerbänden wichtig war, kann man da nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Möglich wäre auch eine kurze Inhaltsangabe vorneweg, also die Art: was damals geschah oder wie auf Umschlagblättern.


    Aber geschickter fände ich es in die Geschichte einfließen zu lassen, nur eben nicht allzu ausführlich, man muss ja nicht alles wieder aufwärmen sonst wird es langweilig und der Spannungsbogen der eigentlichen Geschichte kann nicht gehalten werden.

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  • Ein Manual der Ibjadischen Reiche wäre klasse, damit man sich die wichtigen Dinge gleich wieder in Erinnerung rufen kann. Ich persönlich würde das an den Anfang stellen, weil ich kein Leser bin der vorblättert und mir oft erst nach Abschluss einer Geschichte auffällt, dass am Ende ja eine Karte oder ein Personenverzeichnis gewesen wäre. Das mit den Spoilern, wenn ich den ersten Band nicht kenne und gleich mit dem zweiten anfange, sehe ich nicht als Problem, denn mit Infos zum ersten Band verrätst du nichts von der spannungsrelevanten Handlung im zweiten Buch


    Was bisher geschah..., würde ich nur stückchenweise in der Handlung des aktuellen Bandes unterbringen, soweit es für das Verständnis notwendig ist. Das weckt vielleicht auch die Neugier auf den ersten Band. Damit muss man in meinen Augen allerdings sparsam umgehen, weil so etwas oft die Fahrt aus der aktuellen Geschichte nimmt. Gegen die Grundsätze des "show, don´t tell" verstößt das meiner Meinung nach nicht.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."