'Der silberne Adler' - Seiten 466 - 534

  • Den Abschnitt hab ich gestern Nacht noch geschafft.
    Nun kommen scheinbar Piraten ins Spiel, die Remolus und Tarquinius über den weg laufen.


    Aber daß mit Brennus scheint tatsächlich so zu sein. *schnief*
    Den mochte ich doch so gern, gerade als Gespann mit remolus.


    Ne, find ich blöd.


    Fabiola kommt endlich bei Brutus an und verscherzt es sich gleich mit Papa Cäsar.
    Was da wohl noch passiert?
    Weiß Cäsar überhaupt, daß er damals Papa wurde? Also am Beginn des ersten Buches?


    Ich geh einfach mal davon aus, daß er es ist. Sonst wärs ja langweilig :grin


    Da ich vorhin auf dem Derby war, hatte ich bisher keine Zeit zum Weiterlesen, daher gönne ich mir jetzt noch mal ein paar Seiten.


    Edith hat grad geschimpft, daß ich immer Remolus statt Romolus schreibe.
    Aber ich denk unbewußt vermutlich immer an Romulus und Remus und verschmelze die beiden hier :chen

  • Zitat

    Original von Johanna
    Aber daß mit Brennus scheint tatsächlich so zu sein. *schnief*
    Den mochte ich doch so gern, gerade als Gespann mit remolus.


    Ich mochte Brennus auch sehr. Er hat irgendwie den Gegenpol zu dem manchmal etwas verschrobenen Tarquinius geliefert und war eine Art Vaterersatz für Romulus.


    Über Fabiola konnte ich in dem Kapitel wieder nur den Kopf schütteln. Sie scheint anscheinend aber auch nicht dazu lernen zu wollen. Immer wieder bringt sie sich in Situationen, die nicht gut für sie ausgehen können. Man sollte doch meinen, dass sie allein in diesem Buch schon genug erlebt hat, um endlich mal ein bisschen vorauszudenken. Insbesondere nachdem ihr die Sklaven des Latifundiums so Leid taten und sie regelrechte Gewissensbisse wegen Corbulo(?) hatte. Aber nein, sie muss sich schon wieder einmischen und den Druiden heldenhaft vor den Legionären retten. An der Stelle konnte ich nicht anders und musste meinem Unmut Luft machen. Zum Glück stand gerade sonst keiner an der Bushaltestelle. :lache


    Ansonsten tue ich mich mittlerweile auch immer schwerer mit der Sprache. Immer wieder werden Vergleiche angeführt, die für mich einfach nicht passen. Auf S. 498 heißt es zum Beispiel "eine schlichte, aber sehr einseitige Verpflegung." Es mag an der Übersetzung liegen, aber für mich passt das so nicht zusammen. Nachdem ich "schlicht" nicht als Vorteil angesehen hätte müsste nach dem "aber" ein Vorteil kommen, so etwas wie "nahrhaft" hätte da wohl eher gepasst.
    Genauso auf S. 478: "Obwohl in regelmäßigen Abständen Gehöfte auftauchten, war ihr das Land vollkommen fremd." Was soll das "obwohl" an dieser Stelle aussagen? Sollte einem das Land, nur weil Gehöfte vorhanden sind, etwa bekannt vorkommen? Für mich ergibt das so leider keinen Sinn.
    Die Bezeichnung "erigierter Freudenspender" auf S. 470 war mir neu und hat mir erst mal ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. :grin

    :lesend J.R.R. Tolkien; Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

    :lesend Frank Herbert; Der Herr des Wüstenplaneten

    :lesend Tad Wiliams; Das Reich der Grasländer (Hörbuch: Andreas Fröhlich)

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  • Zitat

    Original von Chroi



    Die Bezeichnung "erigierter Freudenspender" auf S. 470 war mir neu und hat mir erst mal ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. :grin


    Mir auch, das find ich doch mal eine sehr nette Beschreibung :grin

  • Ich hielt Fabiola bisher für dumm, naiv, blauäugig. Aber nach dem 19. Kapitel, das vor allem aus dem Schäfer"stündchen" mit Petreius besteht, stellt sich ihr wahrer Charakter heraus: sie ist opportunistisch, zutiefst egoistisch, verlogen und völlig korrupt. So etwas wie Treue, Loyalität, Aufrichtigkeit sind ihr völlig fremd.


    Ihre Krokodilstränen wegen der unzähligen gefallenen Soldaten sind auch nur Mittel zum Zweck. Wann durchschaut endlich jemand diese impertinente Frau?


    Über den erigierten Freudenspender (noch so ein pathetischer, dummer Ausdruck, direkt einem Groschenroman entsprungen) musste ich auch erst grinsen. Aber eigentlich ist das ein Euphemismus, der allen vergewaltigten Frauen, Mädchen und Kindern eine schallende Ohrfeige versetzt.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Brennus scheint tatsächlich gestorben zu sein :-(. Er wird mir (und natürlich auch Remolus) fehlen.


    Zitat

    Original von Johanna
    Nun kommen scheinbar Piraten ins Spiel, die Remolus und Tarquinius über den weg laufen.


    Die fehlten ja auch noch in diesem Buch... :rofl
    Nachdem Remolus und Tarquinius so weit gekommen sind, scheinen sie jetzt in die nächste Abhängigkeit zu geraten. Kann nicht einfach mal was glatt laufen?


    Fabiola schafft es, weiterreisen zu dürfen. Sie trifft auf Brutus und auf Cäsar. Mit dem sie es sich auch direkt verscherzt... :rolleyes

  • Brennus scheint tot zu sein. Falls er aber gebraucht wird, hat Mr Kane sicher kein Problem, ihn zurückzuholen. Notfalls als Vision, aber eher in Fleisch und Blut. Wahrscheinlich hat ihn der Elefant adoptiert und wurde sein neuer bester Freund.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Bitte entschuldigt, dass ich diese Leserunde nicht weiter begleitet habe und auch nicht mehr mitlesen werde. Leider hatten wir einen Todesfall in der Familie und ich habe zur Zeit keinen Kopf um das Buch weiterzulesen.

  • Zitat

    Original von Wannerl07
    Bitte entschuldigt, dass ich diese Leserunde nicht weiter begleitet habe und auch nicht mehr mitlesen werde. Leider hatten wir einen Todesfall in der Familie und ich habe zur Zeit keinen Kopf um das Buch weiterzulesen.


    Das tut mir sehr leid, mein herzliches Beileid. :knuddel1