Andy Weir - Artemis

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    • Broschiert: 432 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (5. März 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 345327167X
    • ISBN-13: 978-3453271678
    • Originaltitel: Artemis




    Über den Autor:

    Andy Weir war schon im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman "Der Marsianer" einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt "Der Marsianer" wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.



    Inhaltsangabe:

    Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers Der Marsianer

    Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer und, wenn man kein Millionär ist, verdammt ungemütlich. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.


    Meine Kritik:

    In der nicht allzu fernen Zukunft haben die Menschen auf dem Mond eine kleine Stadt namens Artemis errichtet. Die 26-jährige Schmugglerin Jazz Bashara ist eine der Bewohnerinnen. Als ihr der Milliardär Trond Landvik einen gut bezahlten, illegalen Auftrag anbietet, zögert sie nicht lang. Allerdings geht der ausgeheckte Plan nicht auf, Landvik wird getötet und der Mord Jazz in die Schuhe geschoben...

    Obwohl die Geschichte rasant und abwechslungsreich ist, brauchte es eine Weile, bis ich mit ihr warm wurde. Vielleicht lag es an der locker-flapsigen, stellenweise fast an Douglas Adams erinnernde Erzählweise. Oder dass alle Figuren etwas überzeichnet, beinahe klamaukig und klischeehaft sind. An den nerdigen Anspielungen auf Star Wars, Star Trek und dergleichen scheiterte es jedenfalls nicht.

    Alles in allem ist es ein Sci-Fi-Thriller, der sich selbst nicht so ganz ernst nimmt, einem aber eine recht solide Unterhaltung bietet. Im Vergleich zum ebenfalls vor kurzem erschienenen, deutlich komplexeren Sci-Fi-Thriller „Hologrammatica“ von Tom Hillenbrand unterliegt „Artemis“ allerdings.