'Das Herz des Löwen' - Seiten 213 - 310

  • Der Abschnitt war schon brutal, vor allem der Schluss.

    Das habe ich vermutet. Wie PMelittaM schreibt, so habe auch ich bisher noch nichts über Berengarias Schwangerschaft und Fehlgeburt gewusst, aber meine Informationen diesbezüglich sind auch eher oberflächlicher Art. Als Berengaria direkt vor Ort auf das Gemetzel trifft, habe ich schon geahnt, dass das schlimme Folgen haben wird. Es dann zu lesen, was passiert ist, war schon bitter. Ich bin gespannt, ob sie Richard jemals verzeihen kann.

    Da es in diesen Kapiteln ziemlich viel um Kriegstaktiken, -strategien und brutale Übergriffe geht, ist dieser Abschnitt nicht gerade mein liebster. Aber es gehört halt dazu, und ich habe viel Historisches gelernt.

    Warum sie das Kind verloren hat, ist nicht überliefert. Bei den hygienischen Bedingungen damals aber kein Wunder. Eine Kinderärztin bestätigte mir allerdings, dass so ein traumatisches Erlebnis, wie ich es beschrieben habe, durchaus eine Fehlgeburt auslösen kann.

    There must be a beginning of any great matter, but the continuing unto the end until it be thoroughly finished yields the true glory. (Francis Drake)

  • Die Zeit auf Zypern hat mir gefallen - der Kampf um das Schiff - eben so eine Art Seefahrerabenteuer, wie ich sie mag.


    Das Kapitel Akkon war jetzt eher bedingt mein Ding. Ich gestehe, daß ich diese ganzen Kreufahrergeschichten noch nie sooo spannend fand. Ok, über den Kinderkreuzzug hab ich ein wenig gelesen - aber ich vermute einfach mal - daß die Gegend nicht so mein großes Intresse ist.


    Ich bin dann doch lieber in England und Sherwood Forrest.


    Trotzdem gefällt mir das Zusammenspiel von Richard & Robin.


    Daß es zu einer Fehlgeburt kommen mußte, war jetzt für mich keine Überraschung - ich war eher überrascht, als Berengaria Richard verkündetet, sie sei schwanger, da es ja bekannt ist, daß Richard leider keine Kinder mit ihr hatte.

    Wäre wohl besser gewesen, dann wäre der unsägliche John nicht auf den Thron gekommen. Aber läßt sich ja heute nicht mehr ändern.

  • Ah, danke für die Erklärung! :)


    Ich fand das Ende dieses Abschnittes total schrecklich!! Hätte der König eine andere Wahl gehabt, ohne das Gesicht zu verlieren? Und dann verliert die Königin auch noch durch den Schock ihr ungeborenes Kind..ich bin echt geschockt!

    Ich denke nach damaliger Ansicht hatte Richard keine andere Wahl, wenn er nicht noch ewig in Akkon hocken und auf Saladin warten wollte. Grausam und unnötig ist es natürlich trotzdem, wie der ganze blöde Kreuzzug.

  • Ich denke nach damaliger Ansicht hatte Richard keine andere Wahl, wenn er nicht noch ewig in Akkon hocken und auf Saladin warten wollte. Grausam und unnötig ist es natürlich trotzdem, wie der ganze blöde Kreuzzug.

    Da kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen, und wir sind mit dieser Meinung ja ganz bei Robin.

    Mein Lese-Tagebuch
    :lesend
    Christy Lefteri: Das Versprechen des Bienenhüters

    Charlotte Roth: Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit

    Nora Berger: Die Tochter der Bettlerin