Beiträge von Bücherjunky

    Lieber Kevin,


    zuerst einmal das, was mir gut gefällt: die Idee, eine gescheiterte Beziehung mit Sternen, dem Meer und Bäumen auszudrücken und zu vergleichen, finde ich gut. Gefällt mir! :-)


    Das weniger Positive ist, dass einige Fehler (Rechtschreibung, Kommasetzung,...) drin sind.


    Es kann sein, dass es persönliches Empfinden ist, aber ich bin immer wieder über deine Vergangenheitsformen gestolpert:

    Zitat

    eine Träne, die ich weinte, weil du gingst


    Zitat

    und mich zurück liest


    Ich fände beim ersten Teilsatz z.B. schöner: eine Träne, die ich geweint habe, weil du gegangen bist. Ist aber glaube ich auch ein Stück weit persönlicher Geschmack ;)


    Was ich auch etwas schade finde ist, dass du im ersten Abschnitt zwar Spannung und Gefühle aufbaust, die mich wirklich gefesselt haben, was dann aber in den anderen Abschnitten leider abflaut. Du könntest auch die Sätze noch ein bisschen miteinander verknüpfen, damit sie nicht so abgehakt und isoliert wirken. Dann lässt sich das Ganze wahrscheinlich auch flüssiger lesen ;)


    LG,
    Bücherjunky

    Meine Meinung:


    Es ist schon nicht ganz einfach, Grangé zu lesen. Man muss sich selbst schonmal in den Hintern treten, am Ball zu bleiben und man braucht vor allen Dingen Zeit. Denn in unter zwei Wochen habe ich noch kein Buch von ihm gelesen. All das lohnt sich aber, denn dafür bietet dieses Buch eine sehr komplexe, aber phantastisch durchdachte Handlung und Hintergrundgeschichte. Und natürlich atemberaubende Spannung!


    Liebe Grüße,
    Bücherjunky

    Zitat

    Original von Antilov
    Ich kann mich da keinesfalls zurückhalten. Umso besser es mir gefällt, umso schneller ist es fertig. :-(
    Ich lese es zum genießen aber dann gern nach nem Weilchen nocheinmal. Dann fällt mir meistens wieder was Neues auf und ich freu mich wieder über das Buch.


    :write genauso gehts mir auch... ich könnte mir niemals absichtlich Zeit mit einem guten Buch lassen, dafür bin ich dann viel zu gespannt ;)


    LG,
    Bücherjunky

    Ich habe das Buch gestern beendet. Ich fand es nicht schlecht, es las sich flüssig, die Handlung war in sich schlüssig, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat. Dafür und für die Tatsache, dass es irgendwie keinen nachhaltigen Eindruck bei mir erzeugt hat, was ich bei solchen Büchern eigentlich erwarte, wenn sie gut sind, gibt es drei Punkte Abzug. Einen Pluspunkt gibt es wiederum für die wunderschöne Sprache :)


    Macht unterm Strich 8 Punkte von mir :-]



    LG,
    Bücherjunky

    Rezension


    Am Anfang steht man vor einem Haufen von Fragen und einer Reihe von Ereignissen, bei denen man den Zusammenhang nicht erkennt. Mit jeder Zeitreise werden aber weitere Zusammenhänge deutlich – oftmals ergeben sich aber auch neue Fragen.
    Diese Unklarheit macht das Buch so spannend und zu einem richtigen Page-Turner. Dadurch wird das Manko wieder wettgemacht, dass Nicholas eigentlich immer kurz vor Ende einer Stunde in eine gefährliche Situation gerät und durch die Uhr der Gefahr entkommt. Das wird irgendwann etwas langweilig, tut der Grundspannung aber eigentlich keinen Abbruch und am Ende fügt sich alles ganz logisch ineinander, sogar die kleinsten Details passen einfach optimal zusammen.


    Es gelingt dem Autor außerdem, den Leser schon auf der ersten Seite gefangen zu nehmen. Man ist direkt in der Handlung und auch im weiteren Verlauf gibt es keine langatmigen Passagen, die man am liebsten überspringen würde. Der Schreibstil ist genauso wie die Handlung: ohne Schnörkel und Ausschweifungen und das macht diesen Thriller noch mal fesselnder. Ein scheinbar beim Autor beliebtes Stilmittel, der Cliffhanger, wird passend und wirkungsvoll eingesetzt.


    Emotional ohne kitschig. Das gelingt hier: Ein sehr sympathischer Protagonist, der sich mit dem Tod seiner Frau konfrontiert sieht und diesen rückgängig zu machen versucht. Natürlich gibt es Momente der Verzweiflung und der Trauer, in der deutlich wird, wie sehr er seine Frau liebt. Aber diese Momente sind kurz und intensiv, man kann also mitfühlen ohne zu denken: „Ach hör doch auf, du Jammerlappen!“


    Gibt es überhaupt etwas Negatives über dieses Buch zu sagen? Ja.


    Bei aller Spannung stellt man sich am Ende doch die Frage: Warum konnte Nicholas nicht direkt zwölf Stunden zurück reisen, anstatt diese kleinen Schritte zu machen? Klar: sonst gäbe es wesentlich weniger zu erzählen. Weniger Gefahren, weniger Schicksalsschläge. Es war die erste Frage, die ich mir nach Beenden des Buches gestellt habe. Die einzige plausible Lösung dafür ist, dass er ohne diese vielen Zeitsprünge eben die Zusammenhänge der Ereignisse nicht verstanden hätte und somit nichts hätte tun können, wenn er nur einen einzigen, großen Zeitsprung gemacht hätte.
    Naja, so was wirklich negatives war das ja jetzt auch nicht. Ganz einfach, weil irgendwie alles, was im ersten Moment als störend empfunden wird, eigentlich notwendig für die Geschichte ist.


    Okay, jetzt habe ich so viel geschrieben, hier mein Fazit: Schnörkellos und spannend!

    Die Location


    Hürth, Hasenkaule. Gelände der "action concept"-Stuntfirma (verantwortlich für "Alarm für Cobra 11"). In einer großen Halle mit Hangar-Flair und Blick auf den Fuhrpark der Firma war eine ganze Menge Regisseurstühle aufgebaut, auf dem die Zuschauer Platz nehmen konnten. Empfangen wurde mit, der Hitze angemessenen, kühlen Getränken und Fingerfood-Leckereien.


    Die Lesung


    Dana Geissler las Passagen aus Cody Mcfadyens drittem Thriller "Das Böse in Uns". Und zwar nicht, wie üblich, an einem Rednerpult oder einfach auf einem Stuhl sitzend. Nein, auf einem Hebekran saß sie, der auch noch ständig seine Position änderte und blickte von dort aus auf das Publikum herab. Eine Stelle war etwas unglücklich gewählt, aber sonst konnte sie das Publikum mit ihrer Stimme gnadenlos in ihren Bann ziehen.


    Die Moderation


    Moderiert wurde das Ganze von RTL-Moderator Wolfram Kons, der das Publikum sehr unterhaltsam durch den Abend führte. Zwischen den gelesenen Passagen beleuchtete er die Vergangenheit der Agentin Smoky Barrett und lieferte immer die passenden Übergänge in allen Bereichen.


    Was war das Besondere?


    Das wars aber noch nicht. Eine einfache Lesung bekommt man ja auch wesentlich günstiger. Hier also das besondere Erlebnis, geliefert durch action concept: die ganze Show begann mit einer rasanten Verfolgungsjagd zwischen zwei Fahrzeugen, ganz à la Cobra 11.
    Danach folgten die gelesenen Passagen, die zweimal kurzweilig unterbrochen wurden, zuerst von einem in Flammen stehenden Mann, der Dana Geissler ihr, während der Moderation von Herrn Kons, verschwundenes Buch zurück brachte.
    Später dann konnte man live miterleben, wie ein Verbrecher, der Dana Geissler das Buch geklaut hatte, von zwei Polizisten verfolgt wurde (durch das Publikum hindurch, ich habe an meinem Sitzplatz den Luftzug des vorbei laufenden Polizisten gespürt). Ein Polizist wurde niedergeschlagen, dem anderen gelang es nach einem erbitterten Kampf und einer wilden Hetzjagd, den Verbrecher zu erschießen und Dana Geissler ihr Buch zurück zu bringen.
    Anschließend konnte man noch einen Blick hinter die Kulissen werfen: Wolfram Kons interviewte den Action Regisseur Stefan Richter und es wurde ein Film gezeigt, wie ein richtig spektakulärer Stunt gedreht wird. In dem Film sollte ein Mann durch eine Explosion aus einem Fenster im dritten Stock eines Gebäudes geschleudert werden.
    Doch es gab auch Action zum Anfassen: Eine Frau aus dem Publikum, die sich auf die Frage "Wer würde denn gerne mal jemanden erschießen?" gemeldet hatte, durfte eine Waffe auf einen Mann richten, der sich auf die Frage "Wer hatte denn einen richtig schlechten Tag und würde denn gerne mal erschossen werden?" gemeldet hatte. Natürlich war der Mann ein Stuntman und entsprechend mit Blutkapseln präpariert. Die Funktionsweise wurde nachher genau erklärt.
    Eine andere Zuschauerin hatte dann die Ehre, ein Auto direkt vor der Halle, in der das Publikum saß, in die Luft sprengen zu dürfen.
    Zum Schluss verschwand Wolfram Kons dann, zwei Polizeiautos fuhren mit quietschenden Reifen vor und hielten vor der Halle. Man hörte Schritte auf dem Dach. Einer der Polizisten sprach in ein Megafon: "Herr Kons, ergeben sie sich!" Als er das nicht tat, feuerte einer der Polizisten auf das Dach, von dem Herr Kons dann auch herunter stürzte. Aus einer Pistole lösten sich Schüsse, die Polizisten schnappen sich Kons und flohen (wieder mit quietschenden Reifen) in ihren Fahrzeugen.
    Kaum waren sie weg, betrat Wolfram Kons von der anderen Seite her wieder die Halle - es war natürlich nur eine Puppe gewesen ;)


    Der Ausklang


    Damit war die Show vorbei, das Event noch lange nicht. Thalia hatte einen Büchertisch aufgebaut, an dem man neben den "normalen" Büchern auch exklusiv ein signiertes Exemplar von "Ausgelöscht" erwerben konnte. Für alle Zuschauer gab es nun noch Getränke (von Limo über Kölsch bis Wein) und Buffett (Salat, Wokgerichte, Fritten, Hamburger, Fleisch, Frühlingsrollen, usw.), so viel man essen konnte - im Preis inbegriffen. Dazu gab es dann noch etwas lockere Musik und einen herrlichen rosa Sonnenuntergang. Die Kombination sorgte für einen herrlichen Ausklang des Abends.



    Ich persönlich fand es sehr schön und hoffe, auch auf dem einen oder anderen folgenden Leseevent dabei sein zu können. Es war eben mehr als eine Lesung und auf jeden Fall ein tolles Erlebnis :anbet


    LG,
    Bücherjunky
    (die jetzt mal ins Bett geht, nach dem anstrengenden Tag... ;) )

    "Ein König für Deutschland" war das zweite Buch, dass ich von Andreas Eschbach gelesen habe. "Der Nobelpreis" war das andere und das fand ich atemberaubend spannend und phantasitsch geschrieben :yikes


    Zwischendurch hatte ich dann auch noch das Hörspiel "Eine Billion Dollar" zwischen, das ich genauso spannend fand :)


    "Ein König für Deutschland" reiht sich qualitativ perfekt in diese Reihe ein. Spannend, hochaktuell in der Thematik und einfach super recherchiert. Dass die Programmierung nicht detaillierter beschrieben war, fand ich eigentlich gut. Denn wenn man sich für so etwas nicht wirklich interessiert, wäre das Buch dann schnell langweilig geworden.


    Wie meine Vorposter so treffend gesagt haben: Der "Eschbach-Faktor" hat wieder zugeschlagen!


    LG,
    Bücherjunky

    Zitat

    Original von Wolke


    Huhu Bücherjunky,
    ich wußte ja gar nicht, dass du eine Lübbe-Azubi bist. Schade, wir hätten doch wenigstens ein wenig quatschen können, wenn wir vorher mal darüber gesprochen hätten.



    Liebe Wolke,


    nächstes Mal wissen wir ja beide bescheid, dann können wir das ja mal machen ;) So wie ich das verstanden habe, soll dieses Verfahren vielleicht Standard werden :)




    Zitat

    Ja, eine echt tolle Idee, die dann aber auch grandios umgesetzt wurde.


    Stimmt :) Es war aber auch wirklich eine tolle Besetzung und alle haben mit sehr viel Charme und Witz durch die Veranstaltung geführt.



    Zitat

    Ja, darauf hatte ich heute ebenso wie auf die Vorschauen von euch gehofft. Beides ist leider noch nicht eingetroffen, wahrscheinlich kommt alles Dienstag - nach dem langen Wochenende. Schade aber leider nicht zu ändern. :wave


    Also verschickt sind die Pakete schon, ich glaube seit Mittwoch :gruebel Aber so ist die Post halt, wenn Feiertage sind :rolleyes



    LG,
    Bücherjunky

    Ein toller Bericht für dieses fantastische Event, liebe Wolke :)


    Als Lübbe-Azubi war ich natürlich auch da und war genauso begeistert wie du. Ich finde, unser Haus hat sich mal wieder was tolles einfallen lassen, mal sehen, wann andere Verlage nachziehen :-]


    Ich habe auch Tränen gelacht und bei der Darbietung von Frau Landgrebe fast vor Rührung geweint... und das Essen von Felix Benz war einfach göttlich, obwohl einfach :anbet


    Alles in allem, einfach genial, ich habe auch nichts weiter hinzuzufügen. :write


    Ein weiteres Highlight war dann gestern... ich hab Luftsprünge gemacht, als ich "Zerbrechlich" in den Händen hielt :grin Freu mich SOOOOOOOOOOOOOOOO aufs Lesen :-)



    LG,
    Bücherjunky

    Dori : *Kopfschmerztablette reich*


    Zitat

    Original von Dori
    Was tut sie denn?


    Alles auf mich abschieben... ich hab ja auch sonst nix zu tun, als mir mal eben an einem Nachmittag ein Geschenk für ne Silberhochzeit zu überlegen und die Umsetzung zu organisieren :-(:help:pille


    Hat aber irgendwie geklappt, das Geschenk steht :grin


    Dafür hab ich jetzt aber auch Kopfschmerzen und meine Kreativitätszellen sind aufgebraucht...

    Also ich glaube auch, wenn man seine Bücher "artgerecht" hält, dann kommt auch länger nichts dran ;)


    Meine Eltern hatten einen Teil ihrer Bücher im Keller in einem Regal stehen... da war es wohl ein bisschen feucht und irgendwann haben sie dann festgestellt, dass die Bücher Eigenleben in Form von Schimmel und Silberfischchen entwickelt hatten :wow



    LG,
    Bücherjunky