Beiträge von AlexBerg

    @ findus


    ... aber damit leider nicht die ausgeschriebene Waschmaschine gewonnen :rofl


    Vielleicht wäre das Enträtseln schwieriger Familienverhältnisse wirklich mal eine schöne Idee für ein Preisrätsel, so wie früher in den Schneider-Büchern ... ;-)

    Ich muss euch enttäuschen. Ich habe noch nie Austern gegessen, weder roh noch gebacken, und plane das auch nicht. Dazu muss ich sage, dass ich generell kein Freund von Fisch und Meeresgetier bin. Aber ich weiß - aus eigener Erfahrung, dass die Franzosen zum einen sehr bodenständig in ihrer Küche sind, was ich mag, aber auch alles essen, was nicht bei drei auf dem Baum ist, was ich weniger mag. Meine Erfahrung ist auch, dass viele Nichtfranzosen, egal wie weitgereist und gebildet, damit ähnliche Schwierigkeiten haben wie ich.


    Das Rezept für die gebackenen Austern gibt es im Übrigen tatsächlich. Wenn jemand Interesse hat, finde ich es vielleicht wieder, aber die Basics stehen im Roman beschrieben, es war wirklich sehr bodenständig und unkompliziert.

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    Original von Findus
    ist es nicht eine Cousine von Louise gewesen?? Aber Mutter stimmt doch. Man diese Familienverhältnisse sind ganz schön kompliziert. :rolleyes


    Sollte ich vielleicht künftig Stammbäume zeichnen? :lache


    Claire ist eine Cousine von Louise und die Mutter von Marion und Elaine.

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    Original von mazian


    Ach ja, Alex, nur ein kleiner Hinweis, weil ich in diesem Abschnitt mehrmals darüber gestolpert bin: Du meinst sicher Commandant (de Police) und nicht Commendant. Dieses Wort gibt es nicht. Ist mir z.B. auf Seite 80 in der Mitte der Seite aufgefallen, wo Louise Jean anruft um ihm mitzuteilen, dass Baptiste nach ihm gefragt hat. Aber das kam mehrmals vor :-)


    Liebe Mazian, danke! Ich meine commandant, allerdings nicht der Polizei, sondern des Militärs, da der französische Auslandsnachrichtendienst dem Verteidigungsministerium unterstellt ist. Der Fehler dürfte sich im Rahmen der Lektoratsarbeit eingeschlichen haben und keiner hat es hinterher noch gemerkt. :rolleyes

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    Original von Engel43


    Naja, wenn du was anderes schreibst, dann kann ich ja auf jeden Fall noch etwas von dir lesen, oder???? Ich freue mich über jedes Buch von dir :-). Was schreibst du denn gerade noch?????


    :kiss Danke!


    Ich arbeite gerade an einem Roman, der in Schottland spielt, völlig unpolitisch ist, und eher ins Regalfach zu "Dein totes Mädchen" passt. Also, wenig Menschen, viel Psychologie und eine Menge Spannung. Er wird im Frühjahr 2016 erscheinen.

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    Original von Lumos


    Ich schätze mal, es ist die "Älte". Louise ist über 80 und führt ein für Alter relativ turbulentes Leben. Das bleibt nicht in den Kleidern stecken und kostet Kraft.


    Es wird in der Medizin tatsächlich gemacht, wenn ältere Menschen sehr erschöpft sind, um sie im wahrsten Sinne des Wortes "mit frischem Blut" zu versorgen. Kenne selbst Beispiele dafür, sonst hätte ich es icht geschrieben.


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    So wie ich das verstanden habe hat Élaine im Anwaltsbüro die Daten hinterlassen, falls ihr etwas passieren sollte. Jetzt haben also der französische Auslandsdienst und auch der israelische Geheimdienst den Code, es fehlt nur der Text dazu.


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    Original von Lumos
    Ok.
    Warum gibt es dann noch Zahra mit diesem Kinderlied als Faktor in der Geschichte?
    Wäre doch nicht nötig.
    Oder hat sich Èlaine erst später dazu entschlossen, als sich die Dinge zugespitzt haben und sie nicht aus Syrien raus kam?


    Angesichts der offenen Fragen bietet sich eine Fortsetzung an. Man kann es aber auch so stehen lassen.


    Élaine ist eine Frau, die sich gern mehrfach absichert. Tatsächlich war Zahra mit dem Kinderlied der Plan A. Sie wollte damit die Sicherheit ihrer Tochter gewährleisten, da auch sie Jean nicht wirklich traut - tatsächlich traut in diesem Geschäft keiner keinem, was auch nicht verwundert, oder? Die hinterlegten Dokumente, etc. beim Anwalt waren ihr Plan B, der aber letztlich nur für die Geheimdienste greift und damit Zahra aus der Gefahrenzone bringt, was Baptiste sehr wohl weiß, aber mit niemandem geteilt hat, um der Sicherheit des Kindes Willen. Soll ich euch die Stelle raussuchen oder reicht es so?

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    Original von Richie
    Ich denke das Buch ist auf jeden Fall so angelegt, daß es eine Fortsetzung geben wird.


    Was sind es für Dokumente, was steht drin und für bzw. gegen wen werden sie verwendet. Für mich sind es viele Fragen. Tja und Baptiste und Marion, geht es weiter mit den beiden? Elaine ist derzeit untergetaucht, wo ist sie und wann holt sie ihre Tochter? :gruebel


    Stay tuned :wave

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    Original von Richie
    Ich persönlich würde sagen, daß man Kinder bei Ärzte ohne Grenzen nicht mitnehmen darf/sollte, denn der Einsatz findet ja meist in Krisengebieten etc. statt.


    Vielleicht hat Alex dazu auch recherchiert und die richtige Antwort :gruebel


    Ihr Lieben, ihr lest hier gerade einen Roman und kein Sachbuch ;-). Da habe ich mir die künstlerische Freiheit und die ganz besonderen Umstände Marions und Zahras genommen und für diese Situation festgelegt, dass das so möglich ist. Tatsächlich ist es nicht möglich - allerdings, bestätigen Ausnahmen immer wieder die Regel, und ich könnte mir vorstellen, dass in einer so speziellen Situation wie sie hier vorliegt - zumal Marion in Aman in einem Krankenhaus arbeitet und nicht in einem Krisengebiet - tatsächlich eine Ausnahme gemacht werden könnte.


    Ich setze für die Antwort einen Spoiler, denn tatsächlich gehört sie erst in den nächsten Abschnitt ;-)



    edit Spoiler


    Jean ist nicht nach Syrien gereist.


    In solchen Romanen ist es immer eine Gratwanderung zwischen einem Mehr an Erklärungen und dem Aufrechterhalten der Spannung. Du hast recht, Lumos, es ist sehr schwer, ein solch komplexes Thema KURZ zu erläutern ... andere schreiben tausend Seiten Sachbuch darüber.
    Zumal meine persönliche Intention auch darin lag, weniger die politischen Hintergründe zu erläutern, als das Schicksal Zahras und Marions gegenüberzustellen und damit darauf hinzuweisen, dass Europa heute zwar begehrtes Einwandererland ist, dass in der Vergangenheit, sowohl in der jüngeren (Weltkriege) als auch der älteren (18./19. Jahrhundert), aber eher das Gegenteil der Fall war und die Menschen aus Europa aus genau den Gründen geflohen sind, weshalb sie heute zu uns kommen.

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    Original von Richie
    Zum Setting Paris kann ich mich der Meinung meiner Vorredner anschließen. Die Geschichte nimmt mich zu gefangen, als daß ich mich in Details von Paris vertiefe. Die Atmosphäre und die Mentalität dagegen verspüre ich :-]


    :-) da kann ich ja beruhigt aufatmen. Nun werden wir mal sehen, was die Franzosen selbst dazu sagen. Gerade habe ich erfahren, dass mein französischer Verlag nach Machtlos und der Marionette (bereits erschienen), und Dein totes Mädchen (gerade in Arbeit) auch die Tochter der Angst in Frankreich veröffentlichen wird.

    @ findus


    Da quälen sich die Mitarbeiter der Lektorate, meist Frauen, mit einer klasse Ausbildung, viel Wissen und hohem Anspruch, die aber meist unterbezahlt sind für die vielen Überstunden, die sie leisten ... für mich ganz wichtige Partner bei der Entstehung eines Buches, aber eben auch nur Menschen, die hin und wieder auch einen Fehler machen.

    Zitat

    Original von chiara


    Marion sucht also nach einer neuen Herausforderung, nachdem ihre Kinder aus dem Haus sind und ihr eigenes Leben beginnen und Marion und ihre Ehemann sich nicht mehr so viel zu sagen haben. Ich kann verstehen, dass Marion, die quasi alles erreicht hat, eine neue Aufgabe sucht, die sie fordert. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie nicht so ganz hinter ihrer Entscheidung steht, da Marion sich immer wieder in Erinnerung ruft, was ihr Mann dazu sagen würde. So ganz scheint sie sich nicht von ihm trennen zu wollen, auch wenn sie nun in Paris ist.


    Wenn du länger als fünfundzwanzig Jahre mit einem Mann verheiratet bist, drehst du dich nicht um und gehst, ohne dass du immer wieder darüber nachdenken musst, ob dein Handeln richtig ist, selbst wenn die Ehe nicht mehr das ist, was du möchtest. Eine Frau wie Marion kann nicht so einfach loslassen.


    Zitat

    Original von chiara
    Die Schüsse auf Eric kann ich nicht wirklich einordnen. War das nun ein Mordversuch oder eine deutliche Warnung? Wenn es ein Mordversuch war, dann war der Schütze wohl kein Profi. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi es schafft mit drei Schüssen eine Person ins Krankenhaus zu bringen, wenn sie eigentlich in die Leichenhalle soll. Wer steckt also hinter den Schüssen? :gruebel


    Ich gehe weiterlesen.


    Auch ein Profi kann Opfer seiner Hybris werden, meinst du nicht? Sagen wir mal, Eric hat verdammtes Glück gehabt ...

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    Original von Findus


    Das kommt davon, dass ich keine Klappentexte lese, denn ich hatte auch diese Verbindung geknüpft. :grin


    Ganz großartig. Ich lese auch nie Klappentexte. Die werden auch völlig überbewertet :lache.
    Nein, mal im Ernst. Ich habe mich bei Klappentexten schon oft geärgert, dass Details vom Buch preisgeben, die ich noch gar nicht wissen will. Deswegen lese ich sie nicht (mehr).

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    Original von Findus


    So geht es mir auch. Ich bin zwar geneigt, Straßen nachzuschlagen und zu gucken wo sich was befindet oder wie es da aussieht, interessant für mich ist aber die Geschichte.


    Auch hier ein :danke für eure Rückmeldung! Ich glaube, wenn die Geschichte im off gespielt hätte, ohne ein vernünftiges Setting hätte es euch doch gestört, auch wenn selbiges gegen die Handlung in den Hintergrund tritt.

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    Original von Sabine Sorg
    Zu Setting Paris kann ich nicht viel sagen, da ich noch nie in Paris war. Aber die Stadt wird sehr gut beschrieben, mein Kopfkino funktioniert wunderbar.


    Viele Grüße :wave


    :danke Das liest die Autorin doch gern.

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    Original von Findus


    Allerdings werden in den USA deutsche Abschlüsse auch nicht generell anerkannt oft muss man auf die UNI, was natürlich sehr viel kostet, um einen vergleichbaren Abschluss zu bekommen oder man muss, wie eben hier im Beispiel andere Jobs mit weniger Bezahlung und weniger Qualifikation annehmen.


    Ja - aber ist das richtig?
    Wir haben hier in bestimmten Bereichen einen Mangel an qualfizierten Arbeitskräften und lassen dieses Potential ungenuzt - gerade bezüglich der Menschen aus Osteuropa, ich denke gerade auch an Russland - ist diese Weigerung, die Abschlüsse anzuerkennen oft nicht qualitativer sondern ideologischer Natur und das kann es meiner Meinung nach nicht sein.


    Auf die Amis möchte ich gar nicht tiefer eingehen, das würde den Rahmen sprengen: Nur so viel - wenn die wiklich qualitativ hochwertige wissenschaftliche Forscher brauchen holen sie sich die aus Europa ... die Abgrenzung hier ist rein wirtschaftlicher Natur.

    Also jetzt muss ich in diesem Thread, wo ihr ja schon ziemlich weit gekommen seid im Roman, auch mal eine Frage loswerden: Wie kommt ihr mit dem Setting Paris zurecht? Fühlt ihr euch wohl in der Stadt? Erkennt ihr sie für euch wieder, sofern ihr schon einmal da wart?

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    Original von Engel43
    Ich habe das Buch schon gelesen und bin begeistert, mir hat es gefallen. Ich lese gerne Bücher, wo auch ein wenig politischer oder geschichtlicher Hintergrund berücksichtigt wird. Ich bin ein großer Fan :-)


    Gibt es bald auch noch einen Nachfolger von Machtlos und Die Marionette?


    Ist geplant für den Herbst 2016 :-) Hältst du das aus? Dazwischen schreibe ich gerade noch was anderes ... :grin