Ich bin mit dem Abschnitt durch. Einiges hat mich doch zum Nachdenken gebracht: Nikolaus sieht Fjodor --- seinen Cousin ---- und sieht fast exakt zur gleichen Zeit, wie dieser umfällt und (vermutlich) stirbt. Das ist mit Sicherheit nicht so ganz einfach zu verkraften. Auch wenn die beiden sich nicht täglich sahen, so standen sie sich doch nahe (zumindest entsteht der Eindruck).
Der "Gute Junge aus dem Hause Preussen" ist ja wohl eine absolute negative Rakete. Nicht nur, das er sich das Recht herausnimmt, einem interessanten weiblichen Wesen ziemlich nahe auf den Pelz zu rücken und sein vermeintliches Recht einzufordern, er nimmt sich auch eine Dienstbotin. Das das arme Mädel das nicht verarbeiten konnte und letztlich den Freitod wählte, kann ich aus ihrer Sicht nachvollziehen, aus der Sicht von Feodora allerdings nicht. Wieso ist sie nicht in der Lage, diese Situation zu erfassen und die richtigen Schlüsse zu ziehen? Was der armen Hedwig passiert ist, wird ihrer Tochter sicherlich auch passieren, der Hochadelige macht was er will.
Das der Pastor so ein "Schlitzohr" ist, hätte ich nicht erwartet. Zum einen lässt er sich von Feodora dazu "überreden" Hedwig in geweihter Erde zu bestatten, obwohl er das (aus Kirchensicht) nicht darf, dann kommt die Sache mit dem "fehlgeleiteten Geld" vom Waisenhaus hoch.....
Mal sehen, was da noch so alles raus kommt.