Beiträge von Andreas Gruber

    Ich hatte bis heute immer noch gehofft, dass das Buch bald ankommt und ich - wenn auch sehr spät - einsteigen kann. Nun habe ich aber heute erfahren, dass es erst nächste Woche rausgeschickt wird. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich meine Punkte nicht eingelöst.

    Ich werde auf jeden Fall noch mitlesen und gern mit dir den Roman besprechen bzw. antworten, falls du Fragen hast.

    Ich wünsche jedenfalls viel Spaß damit.

    Andreas

    Dieses Buch habe ich fertig und es hat mich aufgeregt.

    Das hat mehrere Gründe: 1.Wegen der ungeheuren Spannung musste ich immer weiterlesen. Das raubte mir mehrere Stunden Nachtschlaf.2. Die Verbrechen ,die beschrieben wurden ,forderten mich zum Nachdenken auf. Ich zog Vergleiche zu einem anderen Buch und musste mir eine Meinung bilden. Ferdinand von Schirach behandelte in seinem Buch Terror auch ein Verbrechen zu der Frage: Darf man Menschen töten,um andere zu retten?Ich denke hier an die toten Babys.

    Ansonsten hat mich das Buch begeistert. Die Personen finde ich interessant und ihre Handlungen und Dialoge lassen mich manchmal schmunzeln

    Das freut mich sehr, vielen Dank.

    Ich wollte zum Denken anregen mit einer Story, wo nicht so ganz klar ist, wer ist der Täter und wer ist nun letztendlich das Opfer.

    Beste Grüße

    und danke für die Teilnahme an der Leserunde,

    Andreas

    Vielen, vielen Dank - und auch Dankeschön im voraus für die Rezension, beste Grüße, Andreas

    Die "Bösen" bei Maarten zu entlarven war ja schon immer schwer und am Ende hatte man immer riesengroße Kulleraugen.


    Aber diesmal ..... du weißt wer mordet ..... du weißt aber nicht warum .... du liest ... du spekulierst ... entwickelst Theorien ... verwirfst Theorien ... kannst einfach nicht aufhören ... schrecklich 😂

    Ja, diesmal war es anders, als in den vorherigen Büchern. Da weiß man ab dem 2. Kapitel wer der Mörder ist, und er muss auch nicht mehr gefasst werden, da er bereits in U-Haft sitzt.

    Und ich habe versucht, einen Thriller zu schreiben, mit genau diesen Voraussetzungen und versucht, ihn trotzdem spannend zu machen - frei nach "Columbo", wo man zu Beginn auch schon weiß, wer der Mörder ist.

    Ehrlich gesagt, fand ich den Vorgänger einen Ticken besser.

    Richtig gestört hat mich die Szene mit Krzystof im Knast und dem Apotheker. Das war für mich ein Lückenfüller ohne jeden Bezug zur restlichen Geschichte.

    Liebe Sabine,

    ja, das hast du völlig recht.


    Aber ich wollte jede Figur des Teams mit einer kleinen Story einführen:

    - Sabine & Tina mit dem Serienkiller, der eine falsche Adresse seines Detektivbüros hatte

    - Krzysztof mit der Knast-Szene

    - Horowitz mit der Szene des Gelähmten im Krankenhaus

    - Marc Krüger mit der Verhör-Szene und den Tonbändern


    So wurde jede Figur mit einer Mini-Geschichte eingeführt.


    Beste Grüße,

    Andreas

    Wenn du nicht die Geschehnisse in echt kanntest, wie bist du auf das Thema gekommen lieber Andreas?

    Ich hatte vor vielen wieder einmal den Film "Das Omen" gesehen, und da hatte ich die Idee, dass ich einen Roman mit einer unheimlichen Nonne schreiben wollte. Und zwar so, dass man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist. So entstand vor vielen Jahren die Idee, dass eine Nonne das BKA betritt, sich freiwillig stellt und behauptet, in den nächsten Tagen mehrere Morde zu begehen.


    Dann kam die Überlegung, warum sie mordet.

    Wo kommt sie her? Aus einem Kloster. Was könnte dort passiert sein?


    Zugleich las ich wieder einmal die Kurzgeschichte von David Morrell "The beautiful uncut hair of graves", die ich in der Danksagung von "Todesmal" als Inspirationsquelle genannt habe.


    So entstand die Idee, dass es einen sexuellen Missbrauch in dem Kloster gegeben haben könnte.

    Aber ich wollte die Story noch weiter treiben:

    - was geschah mit den schwangeren Nonnen?

    - was geschah mit den Babys?

    - wo kommen sie hin?

    - was geschieht dort mit ihnen?


    So wendet sich dann das Thema und geht in Richtung medizintechnische Industrie und Pharmakonzern.


    Ich wollte einfach eine große Story mit vielen Wendungen erfinden.

    Dieser Entwicklungsprozess hat mehrere Jahre gedauert.

    Von den tatsächlichen Ereignissen in dem Kloster wusste ich nichts, aber wie ich schon zuvor gepostet habe, wundert es mich nicht, dass solche Dinge auch wirklich in der Realität vorkommen ... leider.

    Das was ich jetzt schreibe ist bitte als Kompliment gemeint: Ich habe mir beim Lesen dieses Buches eingebildet die Verfilmung der Vorgänger schon gesehen zu haben. Soviel Kopfkino produziert.

    Naja, da hat dein Hirn womöglich über die spukhafte Verschränkung der Quantenteilchen eine Reise in die Zukunft gemacht und du hast Visionen der bevorstehenden Filme empfangen. So was soll schon passiert sein. Angeblich ist das möglich :-) Du bist ein Genie!

    So, jetzt noch Werbung in eigener Sache, für alle, die es noch nicht wissen:


    Im Oktober 2019 erscheint „Todesfrist – Maarten S. Sneijders 1. Fall“ im TV auf SAT.1 als 90 Minuten Thriller um 20.15 Uhr. Produziert hat den Film Constantin Films. Josefine Preuß spielt die Sabine Nemez und der niederländische Schauspieler Raymond Thiry spielt Sneijder.

    Ich durfte den Film schon vorab sehen und bin sehr begeistert.

    Hier ist ein Foto der beiden Darsteller aus dem Showdown des Films im Wiener Narrenturm.

    Einen Mörder laufen lassen ist großartig und menschlich? Der Mann war zwar Opfer aber auch Täter und Mittäter an extrem grausamen Tötungen, daher auch Mord genannt. Es ist hier verständlich und nachvollziehbar dargestellt, aber falsch und mit der Stellung einer Polizistin unvereinbar ist es allemal.

    Natürlich ist es rechtlich gesehen falsch, einen Täter/Mittäter zu schützen und laufen zu lassen, da bin ich ganz bei dir. Ich habe auch lange dazu überlegt, habe zu diesem Kapitel zwei Varianten geschrieben. In der Alternativ-Variante nimmt Sabine den Mann fest. Aber das erschien mir dann "falsch", es passte nicht zu Sabine, also habe ich mich dafür entschieden, dass sie ihren Emotionen nachgibt, ihrem Herz und ihrer Intuition folgt.

    Zu Beginn von "Todesreigen" hat sie für Sneijder einen Meineid geschworen.

    Sneijder ist sowieso rechtlich gesehen nicht ganz legal: er kifft, klaut Bücher, treibt Menschen in den Tod (der Apotheker in "Todesmal", der Killer am See in "Todesurteil" und vor allem der Schluss von "Todesmärchen" auf der Gefängnisinsel.)

    Und mit dieser Szene möchte ich zeigen, dass Sabine Sneijder immer mehr ein wenig ähnlicher wird.