Beiträge von Nyx

    8.8 … in dem am Ende etwas offen bleibt, auf das du gerne eine Antwort gehabt hättest.


    Natasha Brown - "Zusammenkunft".

    Auch, wenn es nicht das Hauptthema des Buches ist, hätte ich schon gerne gewusst ob die Protagonistin ihre Entscheidung am Ende auch wirklich so umgesetzt hat.


    ASIN/ISBN: 3518430467

    Inhalt / Klappentext

    Nach oben kommen. Das war immer der Plan. Seit Jahrhunderten. Dafür hat sie, dafür haben alle vor ihr gekämpft. Und als Schwarze Frau stand ihr letztlich nur ein Weg offen: Völlige Verausgabung, Oxbridge, Londoner Hochfinanz, ein Freund mit Geld so alt und dreckig wie das Empire. Doch als sie endlich eingeladen wird, Mitglied einer Familie, Angehörige einer Klasse, Teil eines Landes zu werden, muss sie am eigenen Körper erfahren, dass die erlittenen Ungerechtigkeiten tiefere Wurzeln geschlagen haben. Wie kann sie sich retten? Wie mit dem Erbe der Geschichte leben?


    Über die Autorin

    Natasha Brown arbeitete nach ihrem Mathematikstudium an der Universität Cambridge für zehn Jahre im Londoner Finanzsektor. 2019 gewann sie den London Writers Award und konzentriert sich fortan auf das Schreiben. Zusammenkunft gilt in England als das erfolgreichste literarische Debüt 2021. Zum Erscheinen zierte Natasha Brown das Cover des Vogue Magazine, hymnische Besprechungen folgten in allen namhaften Zeitungen.

    Mein persönliches Fazit

    Die Protagonistin des Buches ist eine junge afrobritische Frau, die sich eine Karriere in der Finanzbranche erarbeitet hat. Ihr begegnen fast täglich Anfeindungen. Beginnend bei der Frage, ob sie ihren Arbeitsplatz nur ihrer Hautfarbe zu "verdanken" hat oder ob sie in der Gesellschaft allgemein überhaupt akzeptiert wird. Sie wird von ihrem Freund zu einem Familienfest eingeladen und erkennt dort für sich, dass sie niemals von bestimmten Gesellschaftsschichten angenommen werden wird, egal wie sehr sie sich anpasst, wie viel Geld sie verdient, wie gut ihr Bildungsabschluss ist oder wie gewählt sie sich ausdrückt.


    Es fällt mir etwas schwer das Buch zu bewerten, denn es hat für mich einige Stärken aber auch Schwächen.

    Es ist ein schmales Buch und ich tendiere ein wenig dazu es schon fast als Kurzgeschichte einzuordnen. Davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen, denn es beinhaltet verschiedene und sehr interessante Themenbereiche. Rassismus, Sexismus, soziales Ungerechtigkeiten (ob gefühlt oder real), kämpfen um die eigene Identität und Zugehörigkeit.


    Es gibt einige wirklich gelungene und sehr starke Passagen, die das Buch sehr interessant machen. Allerding springt die Autorin zwischen den einzelnen Themankomplexen hin und her. Mir ist bewusst, dass man das eine Thema nicht zwangsläufig vom anderen trennen kann und die Übergänge oftmals fließend sind. Hier fehlt mir allerdings der rote Faden. Es gibt keinen konkreten Plot, die geschilderten Szenen bilden eher einen losen Rahmen und stehen nur bedingt miteinander in Zusammenhang. Der Aufbau wirkte auf mich zu wild und unkoordiniert. Auch hätte ich mir gewünscht, den Namen der jungen Frau zu erfahren. Es geht vielleicht nur mir so, aber irgendwie hat mich das gestört.

    Bei mir entstant der Eindruck, dass es sich bei dem Buch um ein sehr ambitioniertes Projekt handelt. Es wurde viel gewollt, aber es hinterlässt auch einen konfusen Eindruck.


    ISBN: 978-3518430460

    O-Titel: "Assembly"


    ASIN/ISBN: 3518430467

    Klappentext

    Klug, brutal und machtbewusst: Das Haus Plantagenet herrschte vom Ende der normannischen Könige über die Zeit der Kreuzzüge und des Schwarzen Todes bis zum Beginn des Hundertjährigen Krieges über England und halb Frankreich. Eleonore von Aquitanien, die berühmteste Frau des Mittelalters, war gleich zweimal Königin. Richard Löwenherz zog in den heiligen Krieg gegen Sultan Saladin. Unter seinem hinterhältigen Bruder Johann Ohneland entstand die Magna Carta, die bis heute Teil der britischen Verfassung ist. Und unter Heinrich III. trat zum ersten Mal das englische Parlament zusammen. Der letzte König der Hauptlinie der Dynastie, Richard II., war die Vorlage für Shakespeares gleichnamiges Drama, ein Förderer der Künste und ein politischer Versager. Spannend wie in einem guten Film und mit souveräner Kenntnis von Quellen und Forschung lässt Dan Jones eine Dynastie lebendig werden, die wie keine andere Stoff für Sagen, Legenden und Dramen geboten hat, deren Erbe aber bis heute höchst real ist.


    Über den Autor

    Dan Jones, Historiker und Journalist, wurde in Großbritannien und den USA durch historische Bestseller und Fernsehdokumentationen zur Geschichte der Frühen Neuzeit und des Mittelalters bekannt.


    Mein persönliches Fazit

    Ich liebe englische Geschichte, nicht nur in Form von Romanen, sondern auch als Sachbuch.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist zwar ein Sachbuch, aber es ist trotzdem nicht so "trocken", sondern eher unterhaltsam geschrieben. Der Informationsgehalt kommt trotzdem nicht zu kurz. Die Balance zwischen Information und Sachbuch ist hier gut gelungen.

    300 Jahre Familiengeschichte in ein Buch zu packen ist eine große Herausforderung. Da muss man unwillkürlich Abstriche machen, denn nicht jedes Detail das letztlich zu einem politischen Konflikt führt, kann auch in aller Länge dargelegt werden. Dafür gibt es im Anhang aber eine sehr ausführliche Lektüre-Liste.

    Und wie in einem spannenden historischen Roman erzählt Dan Jones hier die ganze Bandbreite dieser Familie von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Untergang.


    ASIN/ISBN: 340675581X

    So.... Nachdem der SUB durch ein paar Käufe und Geschenke kräftig zugelegt hat und dem Regal schon alleine von dem Anblick der jetzt wieder einzulösenden Büchergutscheine schlecht wird... wird es Zeit sich ein bisschen zusammenzureißen. :nono


    Runde 1

    1/5 Karsten Dusse - Das Kind in mir will achtsam morden

    Teufelchen_Yvi und Jenna Stone Gute Besserung euch beiden! Mir geht es heute um Längen besser. Ich habe für meine Verhältnisse sehr lange geschlafen - bis 8:00 Uhr :wow Aber dafür fühle ich mich fit und ausgeruht. Eine Paracetamol habe ich gestern Abend gegen 23:00 Uhr genommen, da waren vor allem die Kopfschmerzen so doll, dass an Schlaf kaum zu denken war.

    Interessanterweise ist die Hand am Impfarm deutlich wärmer als die andere Hand. Das hatte ich bei den anderen beiden Impfungen nicht.

    Vielen vielen lieben Dank euch allen! :danke

    Jetzt hats mich zwar von der Corona-Impfung aus den Latschen gehauen, aber der Tag war wirklich toll. Mein Freund hat das erste Mal überhaupt alleine einen Kuchen gebacken... Das hat zwar nicht ganz so geklappt wie gedacht, der Geschmack war sehr.... eigentümlich... aber die drei Kilo bunter Zuckerguss oben drüber und die Wunderkerzen obendrauf waren toll! ^^


    Und Waffeln zum Frühstück ans Bett gebracht bekommt man auch nur an diesem Tag :D

    Ich nutze grade mal eine meiner kurzen "Wachphasen".

    Impfung Nr. 3 erledigt. Es gab Moderna, ich habe jetzt alle drei Impfstoffe im Heftchen versammelt und ich sitze auch dieses Mal mit Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost da. Aber lieber so als die Alternative.

    Da geselle ich mich gerne dazu.

    Hier schneit es gerade und ich bin einmal mehr fasziniert davon, wie sehr Schnee doch alle Geräusche dämpft und wie "anders" sich draußen alles anhört.


    Euch und euren Lieben ein schönes Weihnachtsfest! :weihnachtsbaum