Beiträge von buchregal123

    Wenn ich mir die Fall-Zahlen aus den USA und aus China anschaue, dann frage ich mich immer wieder, ob die Amis tatsächlich so viel unfähiger sind im Umgang mit der Epidemie oder ob die Chinesen ihre Zahlen doch massiv geschönt haben...

    Selbst hier bei uns sind die Zahlen geschönt. Was wir hören ist ein paar Tage alt, weil der Meldeweg so lang ist. Auch sonst läuft einiges richtig schief, wie ich jetzt feststellen musste.

    Die achtzehnjährige Frau zieht die Aufmerksamkeit eines mächtigen und wesentlich älteren Mannes auf sich, dem Milchmann. Sie will diese Aufmerksamkeit nicht und schon gar nicht möchte sie, dass andere Interesse an ihr zeigen. Sie behält das alles für sich. Doch schon bald brodelt in der Namenlosen Stadt die Gerüchteküche. Sie ist ungewollt interessant, genau das, was sie vermeiden wollte, denn es ist gefährlich.

    Das Buch hat ein anziehendes Cover. Ich hatte meine Probleme in die Geschichte hineinzufinden, denn die Personen haben keine Namen, die Stadt, in der sie leben, auch nicht. Alles wird umschrieben, was es schwer macht, dem Verlauf zu folgen. Erzählt wird aus der Sicht der jungen Frau, die keine Aufmerksamkeit haben will. Erzählt wird das Ganze etwas langatmig und wiederholend. Auch das trug dazu bei, dass ich nicht wirklich bei der Stange gehalten wurde. Darüber hinaus gibt es eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die ständig zu spüren ist.

    Ich habe mich gefragt, warum mir die Personen so fremd blieben, und glaube, dass es daran liegt, weil alle namenlos sind. Das baut schon Distanz auf. Aber auch das Verhalten der Personen sorgte nicht dafür, dass ich an irgendjemanden näher rankam.

    Das Buch hat Auszeichnungen erhalten, was mich veranlasst hat, dieses Buch zu lesen. Es geht um den Nord-Irland-Konflikt. Gut, dass ich ein wenig darüber wusste. Doch mich konnte „Milchmann“ nicht packen. Zu mühevoll war für mich das Lesen und zu wenig fesselnd war die Geschichte.

    Dieses Buch war tiefgründig, anspruchsvoll, sprachlich schwierig, daher keine leichte Lektüre. Mich hat es aber nicht gepackt.


    6/10

    Nancy Wake und ihr Mann Henri Fiocca genießen das Leben in der französischen Hafenstadt Marseille. Aber dann besetzen die Deutschen Frankreich und Nancy schließt sich des Resistance an und begibt sich damit in Gefahr, um Flüchtlinge außer Landes zu bringen. Aber man ist ihr auf den Fersen und setzt ein hohes Kopfgeld für die „Weiße Maus“ aus in dem Glauben, dass man es mit einem Mann zu tun hat. Besonders der Deutsche Major Böhm will der „Weißen Maus“ das Handwerk legen. Doch Nancy nutzt ihr Aussehen als Tarnung. Dann wird Henry verhaftet und Nancy flüchtet nach England. Sie wird Agentin und kommt mit einem Fallschirm zurück in die Auvergne. Sie übernimmt das Kommando über eine 7000 Personen große Partisanengruppe. Während sie ihren Kampf ausficht, gerät ihr Mann in immer größere Gefahr.

    Diese Geschichte beruht auf Tatsachen und doch ist Nancy Wake nur wenig bekannt.

    Sie ist eine starke und mutige Frau, die unerschütterlich zu ihren Überzeugungen steht und tut, was sie tun muss. Nancy kann genauso mitfühlend wie hart sein. Sie ist eine emanzipierte Frau, die sich auch von den Vorurteilen der Männer nicht abhalten lässt und sich Respekt verschafft. Andererseits setzt sie ihr glamouröses Aussehen für ihre Zwecke ein. Sie liebt ihren Mann und versucht alles, um ihn zu retten.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Geschichte der Agentin Nancy Wake, die wir aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt bekommen, ist spannend und hat mir gut gefallen. Lesenswert!

    10/10

    Eine andere ist es, im Wald - wo man hier prima Abstand halten kann - mit dem Hund spazieren zu gehen, oder auch einmal die Woche seinen Einkauf zu erledigen. Mit Abstand. Bei uns stehen bei Aldi z. B. mittlerweile Security, die auf die Schlange draußen ein Auge haben und nur x Personen reinlassen. Das Einkaufen ist also super entspannt.

    Super entspannt fand ich das Einkaufen letzte Woche nicht. Ich hatte Vorrat an Lebensmitteln und auch an Toilettenpapier. Erst hatte ich einen Infekt, muste Antibiotika nehmen. Dann fiel bei meinem Mann das Gleichgewichtsorgan aus und ich musste mit ihm diverse Arzttermine wahrnehmen, obwohl ich mich selbst noch kaum auf den Beinen halten konnte. Das Medikament, das ihm verordnet wurde, vertrug er nicht und bekam Durchfall. Meine Toi-Papier-Vorräte schrumpfen zusammen und ich versuchte, einzukaufen. War Montag in zwei Läden, ab da täglich in einem und habe am Freitag dann ein Paket zugeteilt bekommen. Aber auch andere Dinge gingen zur Neige, weil ich krank war und nicht eingekauft habe. Einiges habe ich einfach nicht bekommen. Überall gab es leere Regale und das bei Dingen, die man sich nicht vorstellen kann. Ich habe als gefährdete Person (aufgrund Alter und Vorerkrankung) sechs Einkäufe gebraucht für relativ wenige Dinge, die ich sonst locker in einem einkauf erledigt hätte. Also von entspanntem Einkaufen habe ich nichts gemerkt.

    Dies ist nun der zweite Band der Geschichte einer Schokoladen-Dynastie.

    Die Geschäfte laufen gut und Friedas Hochzeit mit Per Möller steht bevor. Er hat auch schon ein Haus an der Elbchaussee gekauft. Dann aber taucht Friedas Jugendliebe auf und ihre Gefühle geraten ziemlich durcheinander. Sie muss erst einmal das Vergangene abschließen, bevor sie sich auf Neues einlassen kann. Aber noch etwas belastet Frieda, denn die Nazis ergreifen die Macht und ihre Freundin Clara, die Jüdin ist, gerät in Gefahr.

    Auch dieses Buch ist angenehm zu lesen. Dennoch hat mir der erste Band etwas besser gefallen. Die Örtlichkeiten sind gut und bildhaft beschrieben, so dass man sich alles sehr schön vorstellen konnte. Die politischen Verhältnisse haben Einfluss auf das Leben der Familie.

    Die Charaktere sind sehr realistisch und individuell ausgearbeitet. Frieda hat sich weiterentwickelt. Sie ist eine starke junge Frau, aber manchmal zeigt sie auch Züge, die mir nicht so gefallen. Dann verletzt sie auch die Menschen, die es gut mit ihr meinen. Per ist ein netter und liebevoller Mann. Auch Clara ist ein sehr lieber Mensch, mit dem ich wirklich mitfühlen konnte. Dagegen ist mir Friedas Mutter Rosemarie nicht sympathischer geworden.

    Mir gefällt die Geschichte um die Familie Hannemann sehr gut und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.


    8/10

    Ich muss leider mitteilen, dass ich noch nicht weiß, ob ich mitlesen kann. Bei meinem Mann ist das Gleichgewichtsorgan ausgefallen und meinem Sohn haben sie das geparkte Auto kaputtgefahren und sind geflohen. Der Schaden ist immens.

    In Corona-Zeiten sollte man eigentlich zu Hause bleiben, besonders wenn man wie ich gefährdet ist, aber leider müssen wir nun ständig unterwegs sein. Jedes Wartezimmer, in dem ich dichtgedrängt mit Anderen sitze, bereitet mir ein ungutes Gefühl.

    Die leeren Regale in den Läden sorgen dafür, dass man häufiger einkaufen geht, als man eigentlich möchte, und dann manchmal mit leeren Händen nach Hause kommt.


    Ich werde versuchen, dabei zu sein, kann aber nichts versprechen.

    In Schweden beginnt eine Reihe von Morden mit dem Tod des Fußballstars Hendrik Borg. Er wird in seinem Sommerhaus aufgefunden. Obwohl es aussieht, als sei er friedlich entschlafen, steht fest, dass es sich um Mord handelt. Der Täter hat eine blaue Rose auf seiner Brust hinterlassen. Auch die weiteren Fälle werden so gekennzeichnet. Psychiaterin Nathalie Svensson soll ihre Kollegen von der Spezialeinheit unterstützen. Die Zeit drängt, denn immer mehr Menschen sterben.

    Dies ist der vierte Band aus der Reihe, von der ich zuvor nur „Mitternachtsmädchen“ gelesen habe. Der Autor Jonas Moström bringt die typisch skandinavisch düstere Stimmung gut herüber. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Wir lernen die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven kennen.

    Die Charaktere sind gut beschrieben und jeder hat so seine mehr oder weniger großen privaten Probleme. Nathalie Svensson ist beruflich kompetent, aber ihre privaten Probleme lassen ihr keine Ruhe. Auch Kriminalhauptkommissar Johan Axberg, der ein fähiger Ermittler ist, hat private Schwierigkeiten. Darüber hinaus läuft es im Team nicht ganz rund, aber das wird wegen der Ermittlungen erst einmal beiseitegeschoben.

    Die Handlung ist gut konstruiert und der Fokus liegt auf der Polizeiarbeit, die genau beschrieben wird. Darüber hinaus gibt es immer wieder Wendungen, die für Spannung sorgen und Motiv und Täter nicht erkennen lassen. So kommt es zu einem überraschenden Ende.

    Dieser Kriminalroman hat mir gut gefallen.


    8/10

    Nicholas Meller ist ziemlich überrascht, als er von Kommissar Thomas Rongen engagiert wird. In Köln wurde auf Polizisten geschossen; zwei wurden tödlich verletzt und ein Polizist liegt im Koma. Verdächtigt wurde der erst kürzlich aus der Haft entlassene Frank Brenner. Rongen observiert den Verdächtigen und verfolgt ihn im Alleingang, da keine weiteren Kollegen vor Ort sind. Dann ist Brenner tot und Rongen behauptet, dass er von Brenner mit einer Pistole bedroht wurde; daher habe er in Notwehr geschossen. Doch bei der Untersuchung des Tatortes findet sich keine Pistole, die Brenner zugeordnet werden kann. Zeuge gibt es auch nicht. Daher plädiert der Staatsanwalt auf Mord. Auch Meller kommt das alles etwas seltsam vor, aber er nimmt das Mandat an. Von den Kollegen hat Rongen keinen Rückhalt zu erwarten.

    Auch bei diesem dritten Band der Reihe um den Anwalt Nicholas Meller wurde ich von Anfang an wieder gepackt. Dem Autor Lorenz Stassen gelingt es vorzüglich, einen zum Schluss an der Nase herumzuführen. Man glaubt, die Verdächtigen früh ausgemacht zu haben, doch immer wieder gibt es Wendungen, die einen verunsichern. Wenn sich dann das ein oder andere bestätigt, darf man dennoch nicht sicher sein, dass die Lösung greifbar ist, denn noch im letzten Moment ergibt sich etwas, dass die Sache erst rund macht.

    Die Hauptcharaktere haben sich seit dem ersten Fall richtig gut weiterentwickelt. Meller ist inzwischen ein angesehener Anwalt, der sich für seine Mandanten wirklich einsetzt. Das tut er natürlich auch für Rongen, obwohl es in der Vergangenheit einige Konflikte zwischen ihnen gab. Für Rongen wendet er sich sogar wieder einmal an die Russen. Rongen wird von den Kollegen kaltgestellt, doch er versucht natürlich in eigener Sache zu ermitteln. Dabei verliert er aber manchmal seinen kriminalistischen Blick und macht Fehler. Irgendjemand will Rongen unbedingt als Täter sehen und schreckt daher vor keiner Grausamkeit zurück. Nina arbeitet inzwischen im Polizeipräsidium und ist auch da eine Hilfe für Nicholas.

    Dieser Fall ist ziemlich komplex und es gibt eine Verbindung zu Mellers erstem Fall. Die Spannung ist durchgängig sehr hoch, so dass man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Ich hoffe auf weitere spannende Fälle mit Nicholas Meller.

    Lesenswert!


    10/10

    Rongen ist tot! Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet und fand es sehr schade.

    Sein Tod passt, auch wenn er mir nicht passt. Schade ist es trotzdem.

    Bis zum Schluss habe ich nicht im Mindesten geahnt, wie alles zusammenhängt. So liebe ich das bei einem Thriller.

    Auch wenn das Bauchgefühl Verdächtige ausgemacht hat (und damit recht hatte), den großen Zusammenhang hatte ich so nicht gesehen.

    Das Rongen sterben musste, hat mich sehr getroffen. Schade. Er war mir echt sympathisch geworden.

    Er war mir nie wirklich unsympathisch. Sein Verhalten war ja oft auch nur eine Reaktion auf Mellers "Eskapaden".

    Ich allerdings kann mir Nina als Hauptfigur nicht vorstellen.

    Ich auch nicht! Trotzdem sollte es irgendwie weitergehen mit Meller und seiner Kanzlei.

    Nina will wieder in die Kanzlei und damit ist die Beziehung zu Nicholas endgültig vorbei. Franka ist aber immer noch nicht die Nummer 1 bei Meller.

    Es ging also alles mit Ivana los. Im Prolog waren es Polizisten, die Ivana so brutal misshandelt haben. Morosow ist ein cleverer Typ. Er verpflichtet geschickt Nicholas zum Stillschweigen, um dann seine Informationen herauszugeben. Mir hat an ihm gut gefallen, dass er Nicholas nicht zwingt, weiter für ihn tätig zu sein.

    Dass Rongen nicht überlebt, gefällt mir irgendwie nicht – gerade jetzt, wo er und Nicholas so ein tolles Team geworden sind. Andererseits ist es natürlich logisch.

    Die Beerdigung nutzt Meller, um den Täter zu überführen. Korb war mir ja schon lange verdächtig. Er war nicht käuflich, seine Liebe hat ihn zum Mörder gemacht. Mir fehlte trotzdem noch etwas und das kam dann beim Essen von Nina und Soltau. Auch hier hat mich mein Gefühl also nicht getrogen.

    Und warum hat der alte Morosow das damals nicht weiterverfolgt? Weil es Polizisten waren?

    Er hatte seine Prinzipien und die besagten, dass die Polizisten tabu waren.

    Mosrow. Ein unsypmathischer Kerl, gerade in Bezug auf Frauen. Was hat er mit alledem zu tun? Er ist ein ziemlich großes Tier in seinen Kreisen. Polizistenmorde für ihn tabu? Gibt es da Verbindungen mit Polizisten und ihm? Geld? Drogen?

    In dem Gewerbe braucht er wohl seine Zuträger von der Polizei und ich denke, dass es immer koruppte Polizisten gibt.

    Morosow hat - aus welchen Gründen auch immer - daraufhin befohlen, die Spuren zu verwischen. Vielleicht um sein Gesicht zu wahren, weil ihn jemand ausgebootet hat? Oder er kennt den Täter, weil er aus seinem näheren Umfeld ist?

    Er weiß genau Bescheid und hat die Spuren verwischt, weil die Täter zu seinem Umfeld gehören.

    Es wird immer spannender. Rongen hat also keinen Rückhalt mehr bei der Polizei.

    Manchmal halten die Polizisten zusammen auf Teufel komm raus. Hier ist aber gar kein Zusammenhalt mehr zu spüren und Korb traue ich nicht.

    Soltau stellt Christian Koch sehr viele Fragen zu Rongen und Meller. Das will mir nicht gefallen, vor allem, weil Soltau will, daß jeder Kontakt unterbleibt.

    Soltau ist schwer zu beurteilen, aber im Moment auch nicht

    Es wurden Glassplitter auf dem Bürgersteig gefunden und somit muß der Täter mit im Auto gesessen haben und aus kurzer Distanz (war ja bekannt) geschossen haben.

    Wie konnte das übersehen werden?

    Mich hält gerade so ein blöder Virus in Schach, es geht nur langsam besser. - Aber das liegt wohl in der Natur des Ungeduldigen.

    Hat mich auch niedergestreckt. Als ich dachte, es ginge langsam besser, wurde es dann noch schlimmer. Nun kann es endlich aufhören, ich bin nur noch genervt.

    Da sieht Nicholas sich wohl selbst noch als großen Jungen.

    Schön, dass Nicholas sich realistisch betrachtet.

    Dem traue ich das auf jeden Fall zu. Und er hat auch ein Motiv. Und er hat auch die Mittel und die richtigen Kontakte und entsprechend die richtigen Druckmittel. Ich könnte ihn mir sehr gut als Verantwortlichen vorstellen.

    Erst ist wirklich ein A..., trotzdem glaube ich nicht, dass er beteiligt ist.

    Der Generalstaatsanwalt beauftragt Wisting mit einer heiklen Ermittlung. Der Spitzenpolitiker Bernhard Clausen ist vor kurzem an einem Herzinfarkt gestorben. Doch in seinem Wochenendhaus wurde eine große Menge Geld in Umzugskartons gefunden. Die Kartons standen mitten im Haus in einem fensterlosen Raum. Woher stammt dieses Geld? Handelt es sich um die Beute aus einem Raubüberfall, der vor fast zwanzig Jahren geschah? Zeitgleich ist Adrian Stiller auf der Suche nach dem Täter von einst, der spurlos verschwunden ist.

    Dies ist der zweite Band aus der Reihe im Kommissar Wisting, der Cold Cases klären will. Daher verläuft die Krimi-Handlung relativ ruhig, was mir aber auch gut gefällt. Der Schreibstil von Jørn Lier Horst lässt sich angenehm lesen.

    Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Wir dürfen den sympathischen Wisting sowohl bei seiner Arbeit begleiten, als auch sein Privatleben kennenlernen. Er möchte seine Fälle klären und ist daher hartnäckig bei der Ermittlung. Ich mag auch seine Tochter, die Journalistin Line. Stiller ist so ganz anders als Wisting.

    Auch dieser Krimi, der wirklich gut konstruiert ist, konnte mich wieder überzeugen. Wenn es auch recht ruhig zuging, so gab es viele Wendungen, die die Spannung hochhielten.

    Ein überzeugender Krimi.


    8/10

    Ich glaube 2020 wird nicht mein Jahr, aber 2019 war auch nicht so prickelnd. Nachdem die Renovierungsarbeiten kein Ende nehmen, weil immer noch etwa auftaucht, was auch noch getan werden muss, hatte es mich nun auch noch erwischt. Krank in Dauerbaustelle ist nicht nett. Dafür habe ich das Buch beendet und muss nun die beiden Leseabschnitte auseinanderpflücken. Habe zwar Notizen, aber hoffentlich greife ich hier nicht vor.

    Rongen soll geopfert werden und von den Kollegen scheint das niemand so richtig zu bedauern. Irgendwie traurig. Sein Chef wird mir dabei immer suspekter, als hätte er etwas zu verbergen. Aber vielleicht täusche ich mich. Rongen ist wirklich ein fähiger Polizist. Sich nochmals die Fotos anzusehen, war eine gute Idee. Aber weil er ein guter Polizist ist, dürfte er so einige Warnhinweise nicht einfach übersehen. Natürlich betrifft es ihn dieses Mal selbst, aber er sollte doch vorsichtiger sein. Rongen hat Eisfeld im Verdacht und wie er da im Krankhaus mit dem Becher verschwindet, das ist schon gut gemacht.

    Mosorow ist ein Typ, mit dem ich nicht unbedingt etwas zu tun haben möchte. Da Meller Schutz für Rongen eingefordert hatte, wird er mit Mosorow bestimmt noch zu tun bekommen. Glaube nicht, dass ihm das gefallen wird.