Beiträge von Arietta

    Also ehrlich gesagt ich mag Hannes garnicht mehr so wie vorher, und mein Bauchgefühl sagt mir er wird sich für Eveline am Ende entscheiden.

    Und in der Szene davor fragt Mimi am Friedhof den Pfarrer um Hilfe. Und der meint nur lapidar, dass der liebe Gott schon nach der Witwe schauen würde. Dies hat meine Oma einst erlebt, als sie als Kriegerwitwe mit einem Kleinkind an der Hand und meiner fünf Tage alten Mutter auf dem Arm auf der Flucht bei einem Pfarrer um Hilfe bat ...

    Liebe Petra so etwas ist sehr traurig, wie unsere Kirche sich sehr oft verhält...

    Der Pfarrer hätte doch bestimmt irgendetwas für Eveline und die Kinder tun können.

    Hier im zweiten Abschnitt geht es ja hoch her.

    Alexander hat aus lauter Verzweiflung das er bei Gehringer in der Fabrik abreiten soll, sich am Bein mit einer Axt selbst schwer verletzt. Antons Idee, nicht gerade famos. Den der Schuss geht nach hinten los. Was für ein blöder Einfall der beiden, aber wenn man so verzweifelt und noch so jung ist, denkt man vielleicht nicht so richtig nach.

    Ich hoffe für ihn, das es wieder wird.

    Und dann beginnt der Vater noch Selbstmord, ob nicht schon alles schlimm genug wäre.

    Ich frage mich warum tat Klaus das, weil Gehringer ihn so mobbte? Wie verzweifelt mus ein Mensch sein das er so,etwas tut.

    Der Höhepunkt war Geringer, mit seinen ach so salbungsvollen Worten, und dem lächerlichen Umschlag mit den 5 Mark.

    Muss jetzt Alexander die Familie versorgen, oder kann er sich seinen Traum von der Kunstschule doch noch erfüllen. Dank Mimi und ihrer Mutter, hat er einen Aufschub begonnen.

    Ich frage mich wie es mit Johannes und Mimi weitergeht, irgend etwas stört mich an ihm.

    Ich vermute das er mit seiner ersten großen Liebe Eveline wieder anbandelt, und zum Versorger ihrer Familie wird.

    Ich glaube auch das er noch zu einem Streik aufrufen wird in Gehringers Fabrik, den was er macht ist Ausbeutung, und das wird Johann sich nicht gefallen lassen.

    Bin gespannt wie es weitergeht auch mit Mimi Onkel, denn er wird immer gebrechlicher.

    Lassen wir uns überraschen.

    Warst du auch bei der Lesung mit dabei, Arietta? Im Oktober?

    Ich war auch dort und es war ein richtig toller Tag. :-)

    Edit: Habe eben noch mal nachgeschaut - das war im September. ;-)

    Nein, leider nein. Es sind von uns aus über 300 km. Ich war am 6 Oktober in Ingolstadt zur Preisverleihung des goldenen Homer, ich war Jurymitglied und würde mit meinem Mann eingeladen. Am 7.010. sind wir von dort aus nach Beuren, unsere Freunde dort haben das Restaurant dort im Freilichtmuseum gepachtet. Wir haben viele Jahre im selben Haus gewohnt, bis sie wieder zurück in ihre alte Heimat sind. Emre ist ein begnadeter Koch, und Luise seine Frau eine sehr nette und Liebevolle Gastgeberin und Sommelierin . Sie hatten bei uns in Traben-Trarbach, eine sehr gutes Restaurant.

    Wir waren auch im September 2017 dort für ein paar Tage, zu meinem 65. Geburtstag und haben in Neuffen gewohnt.

    Ich bin auch noch gespannt wie es Eveline , weitergeht. Aber auch mit Hannes.

    Mimis Sätze über Herrmann Gehringer ,fand ich gut getroffen: Seite 29

    „Vor dem habe ich keine Angst“ wehrte Mimi schnippisch ab. „ Wir sind schließlich nicht mehr im Mittelalter, wo der Fronherr mit seinen Untertanen machen kann, was er will. Ich bin ein freier Mensch!“

    Aber Onkel Josef hat aber auch recht, sich diesen Ausbeuter nicht zum Feind zu machen.

    Die Menschen dort sind leider auf ihn als Arbeitgeber angewiesen, sie brauchen den kargen Lohn, und das nutzt dieser Mensch aus.

    Gut, der Gehringer hat auch Sorgen, alles möglichst billig und schnell, die billige Baumwolle macht ihm als Leinenweber zu schaffen. Qualität, der Begriff scheint nicht mehr zu gelten.

    10 % Preisnachlass, sind schon happig, oder er braucht nicht mehr zu liefern.

    Es war damals nicht besser als heute, billig und schnell, auf Kosten anderer.

    Direkt beim Lesen war ich gleich wieder in Laichingen . Mimi die so viel Erfolg hatte auf dem Pfingstmarkt, ist total glücklich darüber. Aber noch mehr das ihr Geliebter Hannes auch da ist, man spürt wie sie sich wie im 7. Himmel fühlt. Was mich stutzig macht, warum will Hannes ihre Beziehung geheim halten, und was Steckt wirklich dahinter.

    Das Anton die beiden belauscht hat ist nicht gerade gut für die beiden, den Amton schwärmt auch für Mimi, er träumt davon sie auf ihren Foto Reisen zu begleiten. Er möchte raus aus dem Ort und etwas aus sich machen. Bin gespannt was es mit Evelyn noch auf sich hat, da war mal etwas zwischen Hannes ( Johannes) und ihr. Die große Liebe, der sie noch nachtrauert.

    Mir tun Evelyn und ihre Kinder schon sehr Leid, da möchte man weinen, wenn man das Leid sieht, die Familie hungert, und der Vater trägt den Lohn ins Wirtshaus.

    Nachbarin Luise finde ich mehr als Nett, das sie Mimi auf den Garten Hinweis, und helfend einspringt, mit Setzlingen. Ist schon toll so eine Nachbarshilfe.

    Ich sah mich wieder in Mimi Fotoatelier stehen und ihr bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Letztes Jahr im Oktober stand ich da, aber leider ohne Mimi.

    Die Arbeiten im Fotoatelier sind sehr gut beschrieben, wenn man bedenkt was für ein Aufwand es damals war, Fotos zu entwickeln.

    Lesestoff für mich 👍

    Mehr als tausend Worte, Lilli Beck


    Inhaltsangabe:



    Liebe und Hoffnung in einer Zeit, die kein morgen kennt …



    Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen?

    Viel Freude beim Lesen 📖, es hat mir sehr gut gefallen.